30/07/2026
"Kinder sollen ihr Potential leben können!"
Über diesen Satz und das was dahintersteht, durfte ich mit der NÖN sprechen.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich damit, wie Kinder beim Lernen, Bei Konzentrationsproblemen und in ihrer Entwicklung gezielt untersztützt werden können.
Besonders wichtig ist mir dabei, Kinder nicht nur auf einzelne Schwierigkeiten zu reduzieren, sondern die Zusammenhänge zu sehen und ihre individuellen Stärken und Möglichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen.
Ich freue mich sehr über den schönen Beitrag in der aktuellen NÖN und darüber meine Arbeit und meine Erfahrungen mit anderen teilen zu dürfen.
Danke an die NÖN für das Gespräch und den einfühlsamen Artikel.
Hier geht´s zum ganzen Artikel
https://m.noen.at/neulengbach/unterstuetzung-hilfe-beim-lernen-kinder-sollen-ihr-potential-leben-koennen-532685335
Hier ge
Hilfe beim Lernen: „Kinder sollen ihr Potential leben können“
Neulengbacherin setzt auf vernetztes Denken: Lern-, Konzentrations- und Entwicklungsauffälligkeiten werden nicht isoliert betrachtet.
21/07/2026
Wenn die körperlichen Voraussetzungen wachsen – und Lesen trotzdem noch Übung braucht
Lesen ist eine komplexe Leistung. Die Augen müssen Zeile und Wort sicher erfassen, beide Körperseiten gut zusammenarbeiten, Gleichgewicht und Aufmerksamkeit müssen stabil genug sein. Auch frühkindliche Reflexe, Hörverarbeitung, Stressregulation und viele weitere Bereiche können eine Rolle spielen.
Deshalb betrachten wir bei Neuro‑Vitality nicht nur das sichtbare Symptom: „Das Kind liest langsam oder ungenau.“ Wir fragen auch: Welche Voraussetzungen braucht dieses Kind, damit Lesen leichter werden kann?
Doch der Aufbau dieser Grundlagen allein macht aus häufig gesehenen Wörtern noch keinen sicheren Sichtwortschatz. Das Lesen selbst muss ebenfalls gezielt geübt werden. Und genau hier kommt LEAMOS ins Spiel – ergänzend, parallel zum Aufbau der körperlichen Voraussetzungen oder anschließend.
LEAMOS unterstützt Kinder dabei,
🔹 Wörter genauer anzuschauen,
🔹 charakteristische Wortmerkmale zu erkennen,
🔹 weniger zu raten,
🔹 Wortbilder sicherer abzuspeichern und
🔹 Lesegenauigkeit und Leseflüssigkeit weiterzuentwickeln.
Mit unterschiedlichen Aufgaben, Wörtern und Pseudowörtern wird das genaue Hinschauen immer wieder neu herausgefordert. Kurze Trainingseinheiten lassen sich leicht in den Alltag integrieren und auf Handy, Tablet oder Computer durchführen.
Denn ein Kind kann sich erst dann besser auf den Inhalt eines Textes konzentrieren, wenn das Erkennen der Wörter nicht mehr seine gesamte Aufmerksamkeit beansprucht.
Die körperlichen Grundlagen schaffen bessere Voraussetzungen. LEAMOS ergänzt sie durch gezieltes Lesetraining.
Nicht entweder Bewegung oder Lesen.
Nicht entweder Ursachenarbeit oder Üben.
Sondern ein sinnvoll abgestimmtes Zusammenspiel.
Mehr über das Lesetraining:
👉 www.leamos.at
Mehr über den vernetzten Ansatz:
👉 www.neuro-vitality.com
15/07/2026
Das Kind sieht scharf – und trotzdem bleibt Lesen anstrengend?
Eine unauffällige Sehschärfe bedeutet noch nicht automatisch, dass alle visuellen Voraussetzungen für flüssiges Lesen gegeben sind. Denn Lesen verlangt weit mehr, als Buchstaben deutlich erkennen zu können.
Während des Lesens müssen die Augen präzise von Wort zu Wort springen, den Blick stabil auf der Zeile halten und sich immer wieder neu auf den Text einstellen. Beide Augen müssen koordiniert zusammenarbeiten, während das Gehirn Buchstabenfolgen erfasst, Wörter erkennt und gleichzeitig den Inhalt verarbeitet.
Ist dieses Zusammenspiel nicht ausreichend stabil, kann Lesen sehr viel Energie kosten. Mögliche Hinweise sind:
🔹 häufiges Verlieren der Zeile
🔹 Auslassen oder Vertauschen von Buchstaben und Wörtern
🔹 starkes Mitbewegen des Kopfes
🔹 ständiges Mitführen mit dem Finger
🔹 schnelle Ermüdung oder nachlassende Konzentration
🔹 Vermeidung des Lesens trotz erkennbarer Anstrengung
Dann fehlt möglicherweise nicht die Motivation, sondern eine ausreichend stabile visuelle Verarbeitung.
Auch ein noch deutlich aktiver ATNR – der asymmetrisch-tonische Nackenreflex – kann dabei mitwirken. Bei einer Kopfdrehung kann sich die Muskelspannung in Armen, Schultergürtel und Rumpf verändern. Dadurch kann es schwieriger werden, die Augen unabhängig vom Kopf gleichmäßig von links nach rechts und sicher über die Körpermittellinie zu führen. Genau diese Fähigkeit ist beim Lesen jedoch fortlaufend gefragt.
Bei Neuro-Vitality betrachten wir zentrales Sehen deshalb nicht isoliert. Blicksteuerung, Körperhaltung, Gleichgewicht, frühkindliche Reflexmuster, Stressregulation und allgemeine Belastbarkeit können miteinander verbunden sein.
Denn ein Kind liest nicht nur mit den Augen.
Es liest mit dem gesamten Nervensystem.
Wer Zusammenhänge erkennt, kann Förderung gezielter planen und genauer überlegen, welche Basis ein Kind zusätzlich benötigt.
🌐 www.neuro-vitality.com
30/06/2026
Übung wirkt besonders dann, wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Punkt ansetzt.
Bei SIMMO steht die Integration frühkindlicher Reflexe an erster Stelle. Denn solange bestimmte Reflexmuster noch deutlich aktiv sind, muss ein Kind oft viel Energie aufwenden, um Haltung, Blicksteuerung, Schreiben, Lesen oder Aufmerksamkeit überhaupt zu stabilisieren.
Reflexintegration kann deshalb eine wichtige Grundlage für weitere Förderung sein.
Gleichzeitig zeigt die Praxis: Auch Reflexintegration braucht Voraussetzungen. Hat der Körper genügend Energie? Ist das Nervensystem dauerhaft im Stress? Gibt es Hinweise auf Belastungen im Mikrobiom, auf Nährstoffmangel oder auf eine eingeschränkte Beweglichkeit im Bereich von Atlas und Halswirbelsäule?
Genau hier ergänzt Neuro-Vitality den praktischen SIMMO-Weg durch vernetztes Hintergrundwissen. Es hilft, genauer hinzuschauen: Warum gelingt eine Übung gut? Warum fällt sie schwer? Und was braucht das Kind vielleicht zusätzlich, damit Entwicklung möglich wird?
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Familiengefüge. Übungen müssen in den Alltag passen. Nicht jede Familie kann dasselbe leisten, nicht jedes Kind reagiert auf dieselbe Übung gleich. SIMMO bietet deshalb unterschiedliche Übungswege, die individuell angepasst werden können.
So entsteht keine starre Schablone, sondern ein sinnvoller Förderweg:
Reflexe integrieren mit dem ganzheitlichen Blick.
Körperliche Voraussetzungen beachten.
Übungen alltagstauglich auswählen.
Entwicklung vernetzt begleiten.
SIMMO und Neuro-Vitality: Übung trifft vernetztes Wissen.