17/09/2026
🐴🔥 Warm-up ist nicht einfach das Pferd aufheizen!
Nein 🙅♀️ es ist viel mehr als viele oft denken, es macht den großen Unterschied ob du in der jeweiligen Trainingseinheit Erfolg hast oder auch nicht!
Wie du dein Pferd aufwärmst, sollte davon abhängen, was du anschließend von ihm verlangst.
Denn ein gemütlicher Ausritt braucht eine andere Vorbereitung als gymnastizierende Arbeit im Viereck oder beim Springen.
🌿 Beim entspannten Ausreiten
Wenn du hauptsächlich locker ausreitest, kann ein längeres Aufwärmen im Schritt sinnvoll sein.
15–20 Minuten Schritt – zunächst möglichst locker und auf der Ebene – geben dem Pferd Zeit, Kreislauf und Bewegungsapparat auf die Belastung einzustellen.
Zwischendurch empfehle ich Slalom durch die Bäume zu reiten, damit auch hier das Pferd ein bisschen gymnastiziert wird. Bergaufpassagen können deinem Pferd zusätzlich die Hinterhand stärken, zusätzlich Schultermuskulatur lösen und die Lunge freimachen.
🔄 Bei gymnastizierender Arbeit im Viereck
Hier geht es nicht nur darum, „warm“ zu sein.
Das Pferd soll anschließend gezielt biegen, tragen, sich versammeln und bestimmte Muskelgruppen stärker einsetzen.
Deshalb können schon im Schritt passende Übungen eingebaut werden – große Linien, gebogene Linien, Übergänge und je nach Ausbildungsstand weitere gymnastizierende Übungen.
Wie z.b Kruppherein, Schulterherein und Schenkelweichen können das weitere Training entscheidend verändern und vorallem das Pferd nicht überlasten.
🏇 Beim Springen
Hier sollte das Warm-up besonders gut durchdacht sein.
Neben Kreislauf und Bewegungsapparat müssen auch die für die spätere Belastung wichtigen Muskeln und Strukturen vorbereitet werden.
Also nicht einfach:
Schritt – Trab – Galopp – und ab zum ersten Sprung. 😉
Sondern lieber:
Die Dehnungsarbeit ist hier vorallem im Schulterbereich notwendig! Da eine verspannte Schultermuskulatur bewirkt das die Sehnen zu stark belastet werden.
erst lösen → aktivieren → steigern → dann springen.
Effektiv für die Schulter zu lösen ist ein leichtes Schenkelweichen und Schrittstangen.
Für die Vorbereitung der Hinterhandmuskulatur, das Pferde stärker und schneller in der Hinterhand werden, empfiehlt es sich Schritt/Trabübergänge zu reiten. Das macht die Pferde aufmerksamer auf die Hilfen und verbessert das Abfußen.
Wenn du viel mit deinem Pferd springst, solltest du auch gelegentlich vor deinem Training für eine halbe Stunde ins Geländeam besten nur Schritt , das motiviert noch zusätzlich und verbessert die Hinterhandaktivität!
❤️ Das Wichtigste:
Es gibt nicht das eine perfekte Warm-up für jedes Pferd.
Was du mit deinem Pferd machen möchtest, bestimmt auch, wie du es darauf vorbereitest.
Kennst du jemanden, der mit seinem Pferd besser trainieren möchte? 🐴
Dann schick ihr/ihm den Beitrag gerne weiter – vielleicht ist genau dieser kleine Reminder heute hilfreich. ❤️
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