Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria

Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria

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Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs besteht seit 1988 und ist in der Ehemaligen Synagoge von St. Pölten untergebracht. Pölten.

Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs besteht seit 1988 in Wien und St. Seine Büroräumlichkeiten sind in der Ehemaligen Synagoge von St. Pölten, der Landeshauptstadt Niederösterreichs, untergebracht. Seine Aufgabe ist die umfassende Erforschung der Geschichte und Kultur der Juden in Österreich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Unsere Arbeit umfasst wissenschaftliche Forschung, Publikat

Photos from Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria's post 19/06/2026

Gestern hielt Yaniv Feller seinen sehr spannenden Vortrag zur Ausstellungspraxis jüdischer Geschichte, Religion und Kultur im . Danach diskutierten Philipp Lenhard und Yaniv Feller zu den Fragen von "Juden in Vitrinen? Über das Ausstellen von Religion in jüdischen Museen".

Wir danken dem Museumfür die Gastfreundschaft und die freundliche Begrüßung durch Direktorin Barbara Staudinger.

Eine Kooperation von Injoest, dem Institut für österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien und dem Jüdischen Museum Wien.

Photos from Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria's post 15/06/2026

Nach dem Tod ihres Mannes Jakob übernahm Klara Körner den Kaufmannsladen in der Herrengasse 3 in St. Pölten. Sohn Alfred studierte Jus und arbeitete als Rechtsanwaltsanwärter, die beiden Töchter Augustine (Gusti) und Margarete (Grete) halfen der Mutter im Geschäft und waren im zionistischen Jugendverein Betar aktiv. Am 28. Oktober 1938 begann die Liquidation des Geschäftes. Im Mai 1939 konnte Alfred in die USA fliehen, Margarete glückte im Oktober 1939 die Flucht nach Palästina.
Klara und Augustine mussten im Mai 1940 in die Herminengasse 6, Wien 2, umsiedeln. Sie wurden am 9. Juni 1942 nach Maly Trostinec deportiert und bei ihrer Ankunft ermordet. Der Todestag von Klara und Augustine Körner ist der 15. Juni 1942.

Weitere Informationen zur Familie Körner: https://www.juden-in-st-poelten.at/de/personen-view/memorbuch

Foto: Alfred, Klara, Jakob, Grete und Gusti, vor 1936 © Injoest; Stein der Erinnrung für Klara und Gusit Körner in St. Pölten © Injoest

Photos from Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria's post 12/06/2026

Gestern fand das Fest zum 10jährigen Bestehen des Forschungsnetzwerks Interdisziplinäre Regionalstudien (first) in der NÖ Landesbibliothek statt. Zahlreiche Forschungsideen, 29 gemeinsame Projekte, 87 Publikationen und 197 Vorträge gehen auf die bisherige Zusammenarbeit zurück - wir sind stolz darauf, mit fünf anderen Institutionen aus den Bereichen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften mit dabei zu sein.

und donau-uni.ac.at/de/department/artsmanagement/digital-memory-studies

Fotos: first und Ehrengäste v.l.n.r.: Roman Zehemtmayer (NÖLA-NÖLB), Anne Unterwurzacher (IAI/USTP), Thomas Kühtreiber (IMAREAL), Oliver Kühschelm (IGLR, derzeit einer von zwei first-Sprechern), Edith Blaschitz (Digital Memory Studies/UWK), Landesrat Anton Kasser, Aleida Assmann (Festvortrag), Johannes Pflegerl (IAI/USTP, derzeit einer von zwei first-Sprechern), Matha Keil (injoest), Thomas Langthaler (Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte/Johannes Kepler-Universität Linz), Brigitte Semanek (IGLR), Johann Kneihs (Moderation), Martina Höllbacher (Abtlg. für Wissenschaft und Forschung des Landes NÖ), Peter Hinterndorfer (Injoest), Merle Bieber (Injoest), Pauline Bögner (IGLR)

10/06/2026

Die 1922 geborene Lisl Schulhof, verheiratete Rabinov, erinnerte sich an die Enteignung der Möbel und Wertgegenstände ihrer Familie: „Dann wurde bei uns eine ›Zwangsversteigerung‹ – aus irgendeinem fiktiven Grund – von allem Hab und Gut gemacht. [...] Bei dieser Gelegenheit – ich sehe es noch vor mir – stand meine leidende Mutter wie ein Stein, bis man ihr den Verlobungsring und einen anderen Ring vom Finger zog. Da sah ich, wie ihr still die Tränen heruntergeronnen sind, doch stand sie gerade und still wie eine Statue.“
Lisls Schwester und Eltern gelang es, über Shanghai nach Australien auszuwandern. Sie selbst floh mit der Jugend-Alijah nach Israel und übersiedelte 1951 zu ihrer Familie nach Australien, wo sie am 10. Juni 2010 starb.

Weitere Informationen zur Familie: https://www.juden-in-st-poelten.at/de/personen-view/memorbuch

08/06/2026

Von Orten der Gewalt zu Landschaften der Erinnerung? – Die Kartierung materieller Erinnerungszeichen an NS-Opfer im öffentlichen Raum am Beispiel Niederösterreichs

Vortrag von Peter Hinterndorfer im Rahmen des Oberseminars der Public History Studies der Universität Wien am 16. Juni 2026

Weitere Informationen unter: https://publichistoryinvienna.com/guest-lectures/public-history-research-seminar/
Public History at University of Vienna

Foto: Peter Hinterndorfer

Photos from Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria's post 07/06/2026

Am 7. Juni 1887 wurde Rudolf Tintner, späterer Stadtbaumeister von St. Pölten geboren. Er erlag den unmenschlichen Lebensbedingungn im KZ Theresienstadt im Jänner 1944. Die von Benjamin Grilj kommentierte Edition des Theresienstädter Tagebuchs von Rudolf Tintner inkl. Aufarbeitung seiner Biographie und Familiengeschichte wie auch einer Darstellung zu Theresienstadt wird demnächst im Studienverlag als Band 3 der Schriftenreiche unseres Instituts erscheinen.

Weitere Informationen: https://www.juden-in-st-poelten.at/de/personen/memorbuch/rudolf-tintner

Foto: Rudolf Tintner © Privatarchiv; Stein der Erinnerung © Injoest/Bernadette Dewald

03/06/2026

Russia’s full-scale invasion of Ukraine in February 2022 and the ensuing Russo-Ukraine War has led to an intensive set of re-evaluations regarding the recent history of the region. Central in these debates is the question of Soviet legacy: to what extent current events are rooted in late Soviet politics and culture and how the history of the Soviet collapse foreshadowed today’s political and cultural fault lines. At the same time, Jewish life in the post-Soviet space, often reduced to a narrative of either migration or “nationalization” within the newly established states, deserves reconsideration. Rather than conceptualizing the era since Perestroika solely through the lens of emigration, it is timely to focus on Jewish agency and subjectivity in the era of reforms and change: the emergence of new localisms and mythologies, patterns of cooperation and tension with surrounding societies, and other forms of lived experience.

This two-day international conference brings together scholars from Soviet/post-Soviet history and Jewish studies to challenge the dominant narratives of both fields by telling the story of Jewish ‘staying’ as well as ‘leaving’ and refocus the attention of research onto communities outside the large metropoles.

Hosted by in cooperation with Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / ZZF, Central European University, Herder-Institut, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)/Oldenburg, Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, , Forschungsverbund "Ambivalenzen des Sowjetischen"

Registration and further information: https://www.recet.at/event-news/events/detail/alternative-temporalities

Photos from Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria's post 01/06/2026

Juden in Vitrinen? Über das Ausstellen von Religion in jüdischen Museen
Vortrag von Yaniv Feller

18. Juni 2026, 18:30 Uhr, Jüdisches Museum Wien

Nach dem Vortrag führt Philipp Lenhard (Wissenschaftlicher Leiter des Injoest) ein Gespräch mit Yaniv Feller

Moderne jüdische Museen bezeichnen sich zumeist als säkulare Institutionen. Doch was heißt es, eine Religion auszustellen? Mit dieser Frage setzt sich jedes jüdische Museum auseinander. Die verschiedenen Antworten, die Museen in ihren Ausstellungsprinzipien geben, erläutern, wie Kurator:innen das Judentum verstehen. Yaniv Feller bietet in seinem Vortrag eine vergleichende Perspektive, die nicht nur jüdische Museen, sondern auch indigene- sowie afroamerikanische Kultur- und Geschichsmuseen berücksichtigt.

Eintritt frei; Anmeldung erforderlich: Jüdisches Museum Wien
Eine Kooperationsveranstaltung des Jüdischen Museums Wien, des Injoest und des Instituts für österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien

29/05/2026

7. Juni 2026: Nachgespräch mit Philipp Lenhard und Doron Rabinovici zum Stück Eichmann vor Gericht. Dokumentartheater nach den historischen Prozessunterlagen.
Ein Stück des Landestheaters Linz am Landesgericht für Strafsachen Wien

Weitere Informationen: https://www.landestheater-linz.at/stuecke/detail?ref=202520261658

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