LAKO - Landwirtschaftliche Koordinationsstelle

LAKO - Landwirtschaftliche Koordinationsstelle Die LAKO - Landw. Koordinationsstelle - ist eine Servicestelle für den Bildungsbereich (Schule&Erwa

𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧𝐬𝐦𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐫 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐬𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐚𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 „𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐊𝐨𝐩𝐟 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭“Im Beisein von Bildungs-Lan...
27/09/2026

𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧𝐬𝐦𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐫 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐬𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐚𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 „𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐊𝐨𝐩𝐟 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭“
Im Beisein von Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister fand der Friedensmarsch unter dem Motto „LFS on Tour“ statt. Daran nahmen alle NÖ Landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen teil, Ziel war die Landesausstellung in Mauer bei Amstetten. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler setzten ein gemeinsames Zeichen für den Frieden in der Welt: Mit Stoffbahnen formten sie ein rund 50 Meter langes Symbol der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.

„Mit dem Friedensmarsch zeigen die Schülerinnen und Schüler der NÖ Landwirtschaftsschulen, dass sie sich für Frieden und Gewaltfreiheit einsetzen. Das ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die von Kriegshandlungen betroffen sind und sich auf der Flucht befinden“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Jugendlichen unterstreichen damit, dass die landwirtschaftlichen Bildungsstätten Orte der Toleranz und Weltoffenheit sind, an denen demokratische Grundwerte gelebt werden. Zudem zeigen die Landwirtschaftsschulen einmal mehr, wie wichtig ihnen der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist“, so Teschl-Hofmeister.

Den musikalischen Auftakt gestaltete die Blasmusik der Landwirtschaftlichen Fachschulen unter der Leitung von Fachlehrer Josef Schnabel. Danach sorgte die österreichische Popband „Alle Achtung“ mit einem Konzert für gute Stimmung unter den Jugendlichen. Anschließend standen für die Schulen zahlreiche Führungen durch die NÖ Landesausstellung auf dem Programm. Federführend organisiert wurde die Veranstaltung von LAKO-Mitarbeiter Martin Schmid und dem Team der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle (LAKO).

𝐒𝐭𝐚𝐩𝐥𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐧 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧Ab diesem Schuljahr ist der Erwerb des ...
21/09/2026

𝐒𝐭𝐚𝐩𝐥𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐧 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧
Ab diesem Schuljahr ist der Erwerb des Staplerscheins direkt in die Ausbildung an den Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) in Niederösterreich integriert. Schülerinnen und Schüler aller Fachrichtungen können das Zertifikat künftig im Rahmen eines Freigegenstandes erwerben. Bisher wurde die Staplerscheinausbildung von externen Partnern durchgeführt.
„Der Staplerschein ist ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit am Bauernhof. Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe setzen auf den sicheren und effizienten Transport schwerer Lasten mittels Gabelstapler. Mit der Integration der Ausbildung in den Schulalltag stellen wir sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler diese wichtige Zusatzqualifikation praxisnah und direkt an ihrer Schule erwerben können“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Der Einsatz des Gabelstaplers ist aus der betrieblichen Logistik in Wirtschaft und Industrie nicht mehr wegzudenken. Auch in der Landwirtschaft kommt der Stapler immer öfter zum Einsatz, um schwere Lasten sicher zu transportieren. Aus diesem Grund wurde der Erwerb des Staplerscheins nun in die Ausbildung integriert.

„Mit dem Staplerschein erhalten unsere Schülerinnen und Schüler eine praxisnahe Qualifikation, die ihnen später im Berufsleben – ob am eigenen Hof oder in einem landwirtschaftsnahen Betrieb – von großem Nutzen sein wird. Die Arbeitssicherheit beim Umgang mit Maschinen und Geräten hat dabei oberste Priorität“, erklärt Schulinspektor Stefan Amon, der die Einführung der neuen Ausbildung begleitet hat.

𝐏𝐫𝐚𝐱𝐢𝐬𝐧𝐚𝐡𝐞 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐢𝐫𝐞𝐤𝐭 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞
Die Ausbildung umfasst 20 Theoriestunden sowie eine praktische Fahrstunde am Stapler. Da sie im Rahmen eines Freigegenstandes angeboten wird, steht das wichtige Zusatzzertifikat Schülerinnen und Schülern aller Fachrichtungen offen. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeitssicherheit im Umgang mit Maschinen und Geräten.
Kurs und Prüfung zum Staplerschein finden direkt an den Schulen statt und werden von diesen eigenständig organisiert. Ein einheitliches Skriptum sowie ein einheitliches Prüfungsprozedere wurden dafür von den beiden Lehrkräften Florian Lang (LFS Hollabrunn) und Johannes Pakosta (LFS Pyhra) erstellt.

𝐋𝐀𝐊𝐎-𝐊𝐥𝐚𝐮𝐬𝐮𝐫 𝐢𝐧 𝐀𝐥𝐭𝐥𝐞𝐧𝐠𝐛𝐚𝐜𝐡: 𝐆𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐠𝐞𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧Einmal im Jahr nimmt sich das Team der Landwirtschaftlichen ...
17/09/2026

𝐋𝐀𝐊𝐎-𝐊𝐥𝐚𝐮𝐬𝐮𝐫 𝐢𝐧 𝐀𝐥𝐭𝐥𝐞𝐧𝐠𝐛𝐚𝐜𝐡: 𝐆𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐠𝐞𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧
Einmal im Jahr nimmt sich das Team der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle (LAKO) bewusst Zeit, um Bilanz zu ziehen, aktuelle Herausforderungen zu bearbeiten und die kommenden Aufgaben zu planen. Die diesjährige LAKO-Klausur fand unter der Leitung von Gerhild Deutinger in Altlengbach statt.

Gemeinsam mit der Schulabteilung arbeitete das LAKO-Team intensiv an der strategischen Weiterentwicklung der Koordinationsstelle. Im Mittelpunkt standen dabei die zukünftige Ausrichtung, ein zielgerichteter Ressourceneinsatz sowie eine wirkungsvolle Zusammenarbeit zum Nutzen der Landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen in Niederösterreich.
Die Schulabteilung brachte im Rahmen der Klausur ihre große Wertschätzung für die engagierte und vielfältige Arbeit der LAKO zum Ausdruck. Diese Anerkennung ist eine wichtige Motivation für die weitere gemeinsame Arbeit.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Jahresplanung für das Schuljahr 2026/27. Projekte und Veranstaltungen wurden abgestimmt, Aufgaben koordiniert und gemeinsame Ziele festgelegt. Als wesentlicher Arbeitspunkt wurde zudem die stärkere Sichtbarkeit der LAKO definiert. Ihre umfangreichen Tätigkeiten, Unterstützungsangebote und Leistungen sollen künftig noch deutlicher nach außen und auch nach innen kommuniziert werden.

Die Klausur bot wertvollen Raum für Austausch, Reflexion und neue Ideen. Mit klaren Zielen, abgestimmten Maßnahmen und viel Motivation blickt das LAKO-Team auf das kommende Schuljahr.

𝐍𝐞𝐮𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭ü𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐒𝐜𝐡ü𝐥𝐞𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐜𝐡ü𝐥𝐞𝐫: 𝐏𝐢𝐥𝐨𝐭𝐩𝐫𝐨𝐣𝐞𝐤𝐭 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭 𝐚𝐧 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧 𝐬...
13/09/2026

𝐍𝐞𝐮𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭ü𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐒𝐜𝐡ü𝐥𝐞𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐜𝐡ü𝐥𝐞𝐫: 𝐏𝐢𝐥𝐨𝐭𝐩𝐫𝐨𝐣𝐞𝐤𝐭 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭 𝐚𝐧 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐭𝐞𝐭 𝐢𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐣𝐚𝐡𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔/𝟐𝟎𝟐𝟕

Mit dem Schuljahr 2026/2027 startet an sechs Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich ein Pilotprojekt zur Schulsozialarbeit. Über mindestens zwei Jahre wird damit ein zusätzliches Unterstützungsangebot geschaffen, das Schülerinnen und Schüler direkt am Schulstandort begleitet und bei persönlichen, sozialen oder familiären Herausforderungen unterstützt. „Unsere Landwirtschaftlichen Fachschulen sind nicht nur Lernorte, sondern auch Lebensräume. Gerade durch Schule, Praxis und Internat entstehen für Jugendliche besondere Herausforderungen. Mit der Schulsozialarbeit schaffen wir eine zusätzliche Anlaufstelle, die frühzeitig unterstützt, stärkt und hilft, Probleme gemeinsam zu bewältigen“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„Die Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich begleiten Jugendliche in einer besonders prägenden Lebensphase, denn die Ausbildung beginnt ab der neunten Schulstufe, also mit etwa 15 Jahren. Schulsozialarbeit ist daher heute unglaublich wichtig: Sie bietet die große Chance, Schülerinnen und Schüler bei Herausforderungen zu begleiten und, wenn nötig, ihnen professionelle Hilfestellung zu geben. Auch die Reflexion spielt in diesem Prozess eine wichtige Rolle“, betont Helmuth Sturm, Leiter der Abteilung Schulen. „Schulsozialarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Ein besonderer Dank gilt daher der Bildungs-Landesrätin, die mit dieser ergänzenden Möglichkeit die Umsetzung ab dem Schuljahr 2026/2027 an sechs Schulstandorten im landwirtschaftlichen Fachschulwesen in Niederösterreich neu schafft“, so Sturm.

Die Schulsozialarbeit ist ein präventives Angebot der Kinder- und Jugendhilfe und ergänzt bestehende Unterstützungsangebote an den Schulen. Eine Sozialarbeiterin bzw. ein Sozialarbeiter ist regelmäßig vor Ort und bietet Schülerinnen und Schülern eine freiwillige, kostenlose und vertrauliche Beratung an. Das Angebot richtet sich neben den Jugendlichen auch an Lehrende, Schulleitungen sowie Eltern und Erziehungsberechtigte. Die Leistungen reichen von Einzel- und Gruppenberatung über sozialarbeiterische Unterstützung bis hin zur Begleitung in Krisensituationen. „Jugendliche stehen heute vor vielfältigen sozialen und emotionalen Herausforderungen. Die Schulsozialarbeit hilft dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen, stärkt die Persönlichkeit und trägt zu einem positiven Schulklima bei“, so Teschl-Hofmeister.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Rahmenbedingungen der Landwirtschaftlichen Fachschulen mit Internatsbetrieb. Der Wechsel in ein neues Umfeld, das gemeinsame Wohnen, Konflikte im Alltag oder familiäre Belastungen können Jugendliche fordern. Die Schulsozialarbeit unterstützt dabei, Konflikte zu lösen, soziale Kompetenzen zu fördern und das Miteinander im Schul- und Internatsalltag zu stärken. Ziel des Pilotprojekts ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern, Eigenverantwortung und Konfliktfähigkeit zu stärken sowie frühzeitig Unterstützung anzubieten. Gleichzeitig leistet die Schulsozialarbeit einen wichtigen Beitrag zur Prävention und zur Stärkung der gesamten Schulgemeinschaft. „Mit der Schulsozialarbeit investieren wir in die Zukunft unserer Jugendlichen. Sie bietet Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird, stärkt die Gemeinschaft an unseren Schulen und schafft einen wichtigen Baustein für ein wertschätzendes Schulumfeld“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

𝐒𝐭𝐚𝐫𝐭 𝐝𝐞𝐬 𝐕𝐨𝐫𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐥𝐞𝐡𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐬 𝐳𝐮𝐫 𝐁𝐞𝐫𝐮𝐟𝐬𝐫𝐞𝐢𝐟𝐞𝐩𝐫ü𝐟𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐖𝐞𝐢𝐧𝐛𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐦𝐬An der Weinbauschule Krems startet erstmal...
09/09/2026

𝐒𝐭𝐚𝐫𝐭 𝐝𝐞𝐬 𝐕𝐨𝐫𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐥𝐞𝐡𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐬 𝐳𝐮𝐫 𝐁𝐞𝐫𝐮𝐟𝐬𝐫𝐞𝐢𝐟𝐞𝐩𝐫ü𝐟𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐖𝐞𝐢𝐧𝐛𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐦𝐬
An der Weinbauschule Krems startet erstmals in Kooperation mit dem Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) Krems ein kostenloser Vorbereitungslehrgang zur Berufsreifeprüfung für die Absolventinnen und Absolventen einer landwirtschaftlichen Berufs- oder Fachschule. Die Berufsreifeprüfung ist der Matura gleichgestellt und eröffnet den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs. Auch an der LFS Hollabrunn und der LFS Gießhübl werden solche Lehrgänge bereits angeboten und sehr gut angenommen.

„Besonders erfreulich ist die stetig steigende Nachfrage nach Weiterbildung. Mit dem zusätzlichen Lehrgang an der Weinbauschule Krems können wir nun allen Interessierten einen Ausbildungsplatz an einem unserer drei Standorte anbieten“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Berufsreifeprüfung eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven und trägt zur Durchlässigkeit des Bildungssystems bei. Die NÖ Landwirtschaftsschulen stärken damit ihr Angebot zur Gestaltung individueller Bildungswege.“

„Aufgrund der großen Nachfrage führen wir ab diesem Schuljahr auch an der Weinbauschule Krems eine Klasse zur Berufsreifeprüfung mit 28 Studierenden. Mit vier Jahren Weinbauschule und einem Jahr Vorbereitungslehrgang hat man somit in fünf Jahren die Berufsreife erlangt“, erklärt Direktor Dieter Faltl. Der Lehrgang in Krems wird offiziell als Expositur der LFS Gießhübl geführt. Für die Durchführung der drei Lehrgänge zeichnet Professorin Barbara Grötz (LFS Hollabrunn) verantwortlich.
„Unsere Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden intensiv betreut und erfolgreich gefördert: Die Abschlussquote liegt bei rund 90 Prozent. Das spricht für die hohe Qualität der Ausbildung“, so Lehrgangsleiterin Elke Hammerschmidt-Groll. „Mit dem Lehrgang an der LFS Krems haben Absolventinnen und Absolventen einer landwirtschaftlichen Berufs- oder Fachschule in Niederösterreich nun drei Standorte zur Auswahl.“

Die Berufsreifeprüfung umfasst die Fächer Deutsch und Kommunikation, Mathematik, Englisch sowie einen frei wählbaren Fachbereich. Die letzte Teilprüfung kann frühestens nach Vollendung des 19. Lebensjahres abgelegt werden.

𝐍Ö 𝐋𝐞𝐡𝐫𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐰𝐞𝐭𝐭𝐛𝐞𝐰𝐞𝐫𝐛𝐬𝐬𝐢𝐞𝐠𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐅𝐒 𝐄𝐝𝐞𝐥𝐡𝐨𝐟 𝐭𝐫𝐢𝐭𝐭 𝐛𝐞𝐢 𝐁𝐮𝐧𝐝𝐞𝐬𝐥𝐞𝐡𝐫𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐰𝐞𝐭𝐭𝐛𝐞𝐰𝐞𝐫𝐛 𝐚𝐧Beim diesjährigen Landeslehrling...
06/09/2026

𝐍Ö 𝐋𝐞𝐡𝐫𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐰𝐞𝐭𝐭𝐛𝐞𝐰𝐞𝐫𝐛𝐬𝐬𝐢𝐞𝐠𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐅𝐒 𝐄𝐝𝐞𝐥𝐡𝐨𝐟 𝐭𝐫𝐢𝐭𝐭 𝐛𝐞𝐢 𝐁𝐮𝐧𝐝𝐞𝐬𝐥𝐞𝐡𝐫𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐰𝐞𝐭𝐭𝐛𝐞𝐰𝐞𝐫𝐛 𝐚𝐧
Beim diesjährigen Landeslehrlingswettbewerb der niederösterreichischen Zimmerer, ausgetragen an der Landesberufsschule Pöchlarn, siegte Florian Hollaus von der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof. Platz zwei ging an Markus Wagner, der seine Lehre beim Betrieb Holz Pabst in Aschbach absolviert. Den dritten Platz holte Florian Palmetshofer, ebenfalls von der LFS Edelhof. Die drei jungen Zimmerer vertreten Niederösterreich nun beim Bundeslehrlingswettbewerb, der am 4. und 5. September im Rahmen der internationalen Holzmesse in Klagenfurt stattfindet.
„Die Spitzenplatzierungen sind ein eindrucksvoller Beweis für das hohe fachliche Niveau und die ausgezeichnete Ausbildungsqualität am Edelhof. Besonders erfreulich ist, dass diese Erfolge bereits im Rahmen der einjährigen Zimmerei-Ausbildung erreicht wurden“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Der Beruf steht für traditionelles Handwerk mit dem nachwachsenden Baustoff Holz und braucht engagierten Nachwuchs, der dieses wertvolle Wissen weiterträgt. Für den Bundeswettbewerb in Klagenfurt drücke ich den drei jungen Zimmerern die Daumen und wünsche ihnen alles Gute“, so Teschl-Hofmeister.

„Die einjährige Ausbildung in der Zimmerei wird an der Fachschule Edelhof angeboten und steht allen Absolventinnen und Absolventen einer Landwirtschaftlichen Fachschule offen. Der Unterricht erfolgt in Zusammenarbeit mit der Berufsschule Pöchlarn", erklärt Direktorin Michaela Bauer-Windischhofer. „Die Spezialausbildung erfreut sich reger Nachfrage, da sie in kurzer Zeit einen Lehrabschluss ermöglicht. Jedes zweite Jahr findet sie an der LFS Hohenlehen statt – wir wechseln uns also ab.“

𝐏𝐫ä𝐳𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧𝐬𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐭𝐫𝐚𝐝𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞𝐦 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐰𝐞𝐫𝐤𝐬𝐳𝐞𝐮𝐠
Der Wettbewerb umfasste die Konstruktion eines Dachstuhlmodells, bei dem absolute Präzision bei Zuschnitt und Zusammenbau unter Einhaltung exakter Maße gefordert war. Bei der Holzbearbeitung kam vorwiegend traditionelles Handwerkszeug zum Einsatz, zudem zählte die Interpretation eines Konstruktionsplans zu den Aufgaben. Eine fachkundige Jury bewertete neben der Maßgenauigkeit vor allem handwerkliches Geschick und eine saubere Ausführung der Holzverbindungen.

𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫𝐜𝐚𝐦𝐩𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐬𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐝𝐦𝐞𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐦 𝐌𝐨𝐭𝐭𝐨 „𝐌𝐢𝐭𝐞𝐢𝐧𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫“Der 30. Sommercampus der Landwirtschaftlic...
03/09/2026

𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫𝐜𝐚𝐦𝐩𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐍Ö 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐬𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐝𝐦𝐞𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐦 𝐌𝐨𝐭𝐭𝐨 „𝐌𝐢𝐭𝐞𝐢𝐧𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫“
Der 30. Sommercampus der Landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen wurde heute von Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister an der Landwirtschaftlichen Fachschule Gießhübl feierlich eröffnet. Bei der dreitägigen Veranstaltung wird das heurige Motto „Miteinander" in all seinen Facetten von renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung eingehend diskutiert.

„Was 1996 als Initiative zur pädagogischen Weiterentwicklung begann, hat sich zu einem festen Bestandteil der Schulkultur in Niederösterreich entwickelt. Gelingendes Miteinander entsteht nicht von selbst – es braucht Bewusstsein, Haltung und konkrete Werkzeuge“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Der Sommercampus setzt genau hier an: mit praxisnahen Impulsen zu wertschätzender Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Diversität und Inklusion“, so Teschl-Hofmeister.
„Zum 30. Mal kommen wir zusammen – ein Jubiläum, das zeigt, wie wertvoll diese Tradition des gemeinsamen Lernens und der kollegialen Begegnung für uns alle geworden ist. ‚Miteinander' bedeutet voneinander lernen, miteinander wachsen und füreinander da sein. Genau das macht unsere Landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen aus", betont Landesschulinspektorin Agnes Karpf-Riegler, hauptverantwortliche Organisatorin der Veranstaltung.

Aufeinander hören, miteinander handeln
Das Motto „Miteinander“ durchzieht das gesamte Programm des Sommercampus wie ein roter Faden. Den Auftakt bildete eine Keynote von Christian Gansch, der als Dirigent anschaulich zeigte, wie „Aufeinander hören, miteinander handeln“ zum orchestralen Wechselspiel der Kräfte wird – eine Metapher, die den schulischen Alltag treffend beschreibt.
Am zweiten Tag referieren Silke Birgitta Gahleitner und Angela Marquardt über Beziehungsgestaltung bei kritischen Lebensereignissen, gefolgt von einem Vortrag zum Kinderschutzkonzept an den NÖ Landwirtschaftsschulen. Den Abschluss am dritten Tag gestaltet Ronald Rauhe – Kajak-Legende, 2-facher Olympiasieger und 16-facher Weltmeister – mit seinem Vortrag „Alle in einem Boot“ zum Thema Teambuilding.
Zahlreiche Workshops und ein umfangreiches Abendprogramm runden die Veranstaltung ab, an der rund 300 Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen.

𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐇𝐨𝐡𝐞𝐧𝐥𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐚𝐥𝐬 𝐞𝐫𝐬𝐭𝐞 𝐀𝐫𝐜𝐡𝐞-𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 Ö𝐬𝐭𝐞𝐫𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐬 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐳𝐞𝐢𝐜𝐡𝐧𝐞𝐭Die Bergbauernschule Hohenlehen wurde vom Ve...
29/08/2026

𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐇𝐨𝐡𝐞𝐧𝐥𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐚𝐥𝐬 𝐞𝐫𝐬𝐭𝐞 𝐀𝐫𝐜𝐡𝐞-𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 Ö𝐬𝐭𝐞𝐫𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐬 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐳𝐞𝐢𝐜𝐡𝐧𝐞𝐭
Die Bergbauernschule Hohenlehen wurde vom Verein als Arche-Schule ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit die Haltung von Turopolje-Schweinen, Waldschafen, Ennstaler Bergschecken-Rinder und von Noriker-Pferden – allesamt in Österreich seltene und damit schützenswerte Tierre.

„Die Auszeichnung als Arche-Schule ist eine besondere Anerkennung für das Engagement der Bergbauernschule Hohenlehen. Die NÖ Landwirtschaftsschulen übernehmen damit aktiv Verantwortung für den Erhalt unseres bäuerlichen Kulturerbes“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Wenn junge Menschen im Schulalltag mit seltenen Nutztierrassen in Berührung kommen, wird ihnen nicht nur landwirtschaftliches Fachwissen vermittelt, sondern auch ein Bewusstsein dafür, was es bedeutet, Tradition und Artenvielfalt zu bewahren“, so Teschl-Hofmeister.

„Die seltenen Tier-Rassen sind längst ein fester Bestandteil des praktischen Unterrichts in Hohenlehen. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist die tägliche Arbeit mit diesen besonderen Tieren eine wertvolle Erfahrung – sie lernen nicht nur den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren, sondern auch die Bedeutung von Vielfalt in der Landwirtschaft“, sagt Direktorin Maria Ottenschläger. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die unser Engagement für die Erhaltung seltener Nutztierrassen sichtbar macht. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Sicherung der genetischen Vielfalt in der Nutztierhaltung“, so Ottenschläger.

Ü𝐛𝐞𝐫 𝐀𝐑𝐂𝐇𝐄 𝐀𝐮𝐬𝐭𝐫𝐢𝐚
ARCHE Austria setzt sich für die Erhaltung seltener Nutztierrassen in Österreich ein und unterstützt Züchterinnen und Züchter sowie Interessierte und Neueinsteiger. In Österreich gibt es über 40 seltene Nutztierrassen. Weitere Informationen unter www.arche-austria.at.

𝐍𝐞𝐮𝐞 𝐎𝐛𝐬𝐭𝐬𝐨𝐫𝐭𝐢𝐞𝐫𝐚𝐧𝐥𝐚𝐠𝐞 𝐖𝐞𝐢𝐧- 𝐮𝐧𝐝 𝐎𝐛𝐬𝐭𝐛𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐦𝐬 𝐢𝐧 𝐁𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛Das Obstcenter der Wein- und Obstbauschule Krems wurde di...
18/08/2026

𝐍𝐞𝐮𝐞 𝐎𝐛𝐬𝐭𝐬𝐨𝐫𝐭𝐢𝐞𝐫𝐚𝐧𝐥𝐚𝐠𝐞 𝐖𝐞𝐢𝐧- 𝐮𝐧𝐝 𝐎𝐛𝐬𝐭𝐛𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐦𝐬 𝐢𝐧 𝐁𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛
Das Obstcenter der Wein- und Obstbauschule Krems wurde dieses Schuljahr umfassend modernisiert. Im Mittelpunkt der Erneuerung steht eine neue, KI-gestützte Obstsortieranlage, die bei der gerade angelaufenen Apfelernte wertvolle Dienste leistet.

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont die Bedeutung der Investition für die landwirtschaftliche Ausbildung im Land: „Moderne Landwirtschaft braucht moderne Ausbildung. Mit dieser Anlage zeigen wir, dass unsere Fachschulen nicht nur mit der Entwicklung Schritt halten, sondern sie aktiv mitgestalten. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier den direkten Umgang mit modernster Agrartechnologie, die künftig auf den Betrieben Standard sein werden.“

Auch Direktor Dieter Faltl sieht in der Anschaffung einen wichtigen Meilenstein für den Schulstandort: „Diese Investition ist weit mehr als ein technisches Upgrade – sie ist ein klares Signal an unsere Schülerinnen und Schüler, dass wir sie bestmöglich auf die Anforderungen des Marktes vorbereiten wollen. Praxisnähe und Innovation gehören bei uns zusammen.“

„Die Anlage klassifiziert Äpfel und anderes Obst vollautomatisch nach Größe, Gewicht, Farbe und Qualitätsmerkmalen – schonend, präzise und ohne manuelle Sortierung“, informiert Obstbaulehrer Bernhard Dirnberger. „Eine integrierte Kamera erfasst rund 40 Bilder pro Apfel und erkennt etwa Beschädigungen, sodass auch eine Trennung nach Verwendungszweck – etwa für Saft- oder Frischobstvermarktung – möglich ist“, so Dirnberger.

𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐇𝐨𝐡𝐞𝐧𝐥𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐛𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐢𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐚𝐥𝐬 𝐕𝐨𝐥𝐥𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛An der Bergbauernschule Hohenlehen im Yb...
11/08/2026

𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐇𝐨𝐡𝐞𝐧𝐥𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐛𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐢𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐚𝐥𝐬 𝐕𝐨𝐥𝐥𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛
An der Bergbauernschule Hohenlehen im Ybbstal wird seit sieben Jahren biologische Fischzucht in eigens angelegten Teichen betrieben. Inzwischen handelt es sich um einen sogenannten Vollbetrieb, bei dem mit eigenen Mutterfischen die Nachzucht und das Ausbrüten des Laichs erfolgen.

„Heimischer Fisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Regionalität und Qualität der Speisefische spielen dabei eine wachsende Rolle und werden von den Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend eingefordert“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Fischzucht erschließt der heimischen Landwirtschaft eine zusätzliche Einkommensquelle, denn der Selbstversorgungsgrad mit Fisch liegt derzeit nur bei 7 Prozent – der Absatz ist somit garantiert. Den Schülerinnen und Schülern wird mit der Fischzucht zudem praxisorientiertes Fachwissen für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb vermittelt.“ Heimische Konsumentinnen und Konsumenten verzehren derzeit rund 8 Kilogramm Fisch pro Jahr.

„Die Fischerei und die Fischzucht haben im Ybbstal eine lange Tradition. Die zahlreichen Fischteiche der Bauernhöfe, aber auch jene der Stifte und Klöster, sind lebende Zeugen davon. Schon im Mittelalter war der Bevölkerung der Erhalt der Fischbestände als wertvolle Nahrungsquelle wichtig“, betont Direktorin Maria Ottenschläger. „Wir erfüllen die Tradition der bäuerlichen Fischzucht mit Leben und bilden unsere Schülerinnen und Schüler in dieser Sparte aus. Die Jugendlichen lernen hier in Theorie und Praxis die ökologische Bewirtschaftung von Fischgewässern, wobei besonderer Wert auf die Einhaltung höchster Umwelt-, Hygiene- und Tierhaltungsstandards gelegt wird“, so Ottenschläger.

Die Fischzucht im Vollbetrieb bedeutet, dass eigene Mutterfische gehalten und deren Laich abgestreift wird. Die befruchteten Eier werden im Bruthaus bei konstanter Temperatur erbrütet, die geschlüpften Jungfische anschließend herangezogen. In den Teichen der Bergbauernschule tummeln sich zudem Bachforellen, Goldforellen und Regenbogenforellen. Auch Störe werden als sogenannte Begleitfische gehalten, die für die Sauberkeit in Teichen und Becken sorgen.

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