18/08/2026
𝐍𝐞𝐮𝐞 𝐎𝐛𝐬𝐭𝐬𝐨𝐫𝐭𝐢𝐞𝐫𝐚𝐧𝐥𝐚𝐠𝐞 𝐖𝐞𝐢𝐧- 𝐮𝐧𝐝 𝐎𝐛𝐬𝐭𝐛𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐦𝐬 𝐢𝐧 𝐁𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛
Das Obstcenter der Wein- und Obstbauschule Krems wurde dieses Schuljahr umfassend modernisiert. Im Mittelpunkt der Erneuerung steht eine neue, KI-gestützte Obstsortieranlage, die bei der gerade angelaufenen Apfelernte wertvolle Dienste leistet.
Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont die Bedeutung der Investition für die landwirtschaftliche Ausbildung im Land: „Moderne Landwirtschaft braucht moderne Ausbildung. Mit dieser Anlage zeigen wir, dass unsere Fachschulen nicht nur mit der Entwicklung Schritt halten, sondern sie aktiv mitgestalten. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier den direkten Umgang mit modernster Agrartechnologie, die künftig auf den Betrieben Standard sein werden.“
Auch Direktor Dieter Faltl sieht in der Anschaffung einen wichtigen Meilenstein für den Schulstandort: „Diese Investition ist weit mehr als ein technisches Upgrade – sie ist ein klares Signal an unsere Schülerinnen und Schüler, dass wir sie bestmöglich auf die Anforderungen des Marktes vorbereiten wollen. Praxisnähe und Innovation gehören bei uns zusammen.“
„Die Anlage klassifiziert Äpfel und anderes Obst vollautomatisch nach Größe, Gewicht, Farbe und Qualitätsmerkmalen – schonend, präzise und ohne manuelle Sortierung“, informiert Obstbaulehrer Bernhard Dirnberger. „Eine integrierte Kamera erfasst rund 40 Bilder pro Apfel und erkennt etwa Beschädigungen, sodass auch eine Trennung nach Verwendungszweck – etwa für Saft- oder Frischobstvermarktung – möglich ist“, so Dirnberger.
11/08/2026
𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐇𝐨𝐡𝐞𝐧𝐥𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐛𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐢𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐚𝐥𝐬 𝐕𝐨𝐥𝐥𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛
An der Bergbauernschule Hohenlehen im Ybbstal wird seit sieben Jahren biologische Fischzucht in eigens angelegten Teichen betrieben. Inzwischen handelt es sich um einen sogenannten Vollbetrieb, bei dem mit eigenen Mutterfischen die Nachzucht und das Ausbrüten des Laichs erfolgen.
„Heimischer Fisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Regionalität und Qualität der Speisefische spielen dabei eine wachsende Rolle und werden von den Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend eingefordert“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Fischzucht erschließt der heimischen Landwirtschaft eine zusätzliche Einkommensquelle, denn der Selbstversorgungsgrad mit Fisch liegt derzeit nur bei 7 Prozent – der Absatz ist somit garantiert. Den Schülerinnen und Schülern wird mit der Fischzucht zudem praxisorientiertes Fachwissen für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb vermittelt.“ Heimische Konsumentinnen und Konsumenten verzehren derzeit rund 8 Kilogramm Fisch pro Jahr.
„Die Fischerei und die Fischzucht haben im Ybbstal eine lange Tradition. Die zahlreichen Fischteiche der Bauernhöfe, aber auch jene der Stifte und Klöster, sind lebende Zeugen davon. Schon im Mittelalter war der Bevölkerung der Erhalt der Fischbestände als wertvolle Nahrungsquelle wichtig“, betont Direktorin Maria Ottenschläger. „Wir erfüllen die Tradition der bäuerlichen Fischzucht mit Leben und bilden unsere Schülerinnen und Schüler in dieser Sparte aus. Die Jugendlichen lernen hier in Theorie und Praxis die ökologische Bewirtschaftung von Fischgewässern, wobei besonderer Wert auf die Einhaltung höchster Umwelt-, Hygiene- und Tierhaltungsstandards gelegt wird“, so Ottenschläger.
Die Fischzucht im Vollbetrieb bedeutet, dass eigene Mutterfische gehalten und deren Laich abgestreift wird. Die befruchteten Eier werden im Bruthaus bei konstanter Temperatur erbrütet, die geschlüpften Jungfische anschließend herangezogen. In den Teichen der Bergbauernschule tummeln sich zudem Bachforellen, Goldforellen und Regenbogenforellen. Auch Störe werden als sogenannte Begleitfische gehalten, die für die Sauberkeit in Teichen und Becken sorgen.
03/08/2026
𝐆𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧𝐛𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐋𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐥𝐨𝐢𝐬 𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭𝐬𝐦𝐨𝐝𝐞𝐥𝐥 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐚𝐦𝐦𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐮𝐦
Das Konzept der Schwammstadt gilt seit einigen Jahren als praktikables Modell, um Bäumen ein besseres Wachstum in Städten zu ermöglichen und so für Kühlung zu sorgen. Dabei wird Regenwasser gespeichert, damit die Baumwurzeln auch in Trockenperioden versorgt werden können. An der Gartenbauschule Langenlois wurde dieses innovative Zukunftsmodell in der Praxis umgesetzt und dient somit als Vorzeigemodell in der Ausbildung.
„Der Klimawandel ist allgegenwärtig und stellt die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Daher wird das Schwammstadt-Prinzip in Niederösterreich in der Stadtplanung schon in mehreren Orten umgesetzt. Unterstützt wird diese zukunftsweisende Methode etwa durch den ‚Blau-Gelben Bodenbonus' und durch Programme wie ‚Klimafit NÖ'", betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „An der Gartenbauschule Langenlois wurde ein Areal des Lehrgartens nun nach dem Prinzip der Schwammstadt gestaltet, wodurch Bäume für den Klimawandel fit gemacht werden. Von diesem ökologischen Zukunftsmodell profitiert auch die Ausbildung an der Gartenbauschule", so Teschl-Hofmeister.
„Beim Prinzip der Schwammstadt wird das Regenwasser nicht in den Kanal geleitet, sondern im Boden unter den Bäumen gespeichert. Dies ist nur in einem speziellen Untergrund möglich, der aus durchlässigem Substrat möglich. Diese Mischung aus losen Steinen und Kompost bietet den Bäumen die richtigen Bedingungen, um Wurzeln zu schlagen und sich so mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen", informiert Direktor Andreas Kovac. „Die Begrünung des öffentlichen Raums wird künftig verstärkt nach dem Modell der Schwammstadt durchgeführt werden. Mit unserem neu angelegten Gartenareal können unsere Schülerinnen und Schüler nun wertvolle Erkenntnisse für die Praxis sammeln", so Kovac.
Das Konzept der Schwammstadt wurde ursprünglich vor rund 20 Jahren in Stockholm entwickelt, weshalb es auch als „Stockholmer Modell" bezeichnet wird. Damals gingen rund zwei Drittel der Bäume der schwedischen Hauptstadt ein und man suchte nach praktikablen Lösungen für dieses Problem. Dabei erwies sich die Qualität des Wurzelraums als Schlüssel für ein vitales Wachstum der Bäume. Aufgrund der Forschungsarbeit und der Erfahrungen geht man von rund zwölf Kubikmeter durchwurzelbarer Raum pro Baum aus.
22/07/2026
𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐫ä𝐭𝐢𝐧 𝐩𝐚𝐜𝐤𝐭 𝐛𝐞𝐢𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐡𝐞𝐮𝐫𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐅𝐒 𝐌𝐢𝐬𝐭𝐞𝐥𝐛𝐚𝐜𝐡 𝐚𝐧
Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hat vor wenigen Tagen persönlich beim Schulheurigen der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Mistelbach mitgeholfen und damit ihr Versprechen bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des schuleigenen Hofladens „BauernArnt" eingelöst.
„Ein Versprechen ist ein Versprechen – ich habe mich sehr gefreut, heute selbst beim Heurigen der LFS Mistelbach mitzuhelfen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen", so Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Der Bauernladen und der Schulheurige zeigen eindrucksvoll, wie stark unsere Landwirtschaftlichen Fachschulen in ihren Regionen verwurzelt sind und wie gut sie mit den Menschen vor Ort zusammenarbeiten", so Teschl-Hofmeister weiter.
Der Schulheurige der LFS Mistelbach wird im Wechsel von ansässigen Winzerinnen und Winzern bewirtschaftet, aktuell vom Winzerehepaar Schreder. Der Schulheurige ist ganzjährig geöffnet.
Hofladen „BauernArnt"
Seit 25 Jahren führt die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Mistelbach gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten der Region den Ab-Hof-Laden „BauernArnt" samt Vinothek und Heurigen. Die Bezeichnung „BauernArnt" steht dabei für Bauernernte, denn „Arnt" heißt in der Weinviertler Mundart so viel wie Ernte.
Infos zum Heurigen und dem Bauernladen im Internet unter www.bauernarnt.at.
20/07/2026
𝟔𝟎 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮𝐫 𝐃𝐨𝐫𝐟𝐡𝐞𝐥𝐟𝐞𝐫𝐢𝐧
Die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Gießhübl ist Standort der in Niederösterreich einzigartigen Ausbildung zur Dorfhelferin, die heuer ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Mit diesem sozialen Beruf wird gewährleistet, dass der bäuerliche Betrieb auch in schwierigen Zeiten weitergeführt werden kann.
„Die Dorfhelferinnen sind seit sechs Jahrzehnten eine unverzichtbare Stütze für unsere bäuerlichen Familien in Niederösterreich. Wenn die betriebsführende Person am Hof krankheits- oder unfallbedingt ausfällt, sorgen die Dorfhelferinnen dafür, dass Haushalt und Betrieb weiterlaufen", betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Fachschule Gießhübl hat sich als Ausbildungsstätte für einen einzigartigen Beruf mit hoher sozialer und fachlicher Qualifikation etabliert. Das Jubiläum zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll diese einzigartige Ausbildung ist", so Teschl-Hofmeister.
Ausbildung zur Dorfhelferin – ein Beruf mit Mehrwert
„Die Dorfhelferinnen sind zur Stelle, um den Betrieb am Laufen zu halten. Zu den Aufgabengebieten gehören sämtliche Arbeiten rund um den Haushalt sowie die Versorgung von Kindern oder pflegebedürftigen Personen", erklärt Abteilungsvorständin Gerlinde Grossmann, die an der Fachschule die Ausbildung koordiniert. „Außerdem werden die Dorfhelferinnen auch für die Stallarbeit und je nach Saison für die Außenwirtschaft sowie die Gartenarbeit herangezogen", so Grossmann.
„Der Ausbildungslehrgang in der Fachschule Gießhübl dauert insgesamt zehn Monate, von September bis Juni, und umfasst in Theorie und Praxis das gesamte Spektrum der landwirtschaftlichen Betriebs- und Haushaltsführung", informiert Monika Schadenhofer vom Land NÖ. „Zudem besteht die Möglichkeit, ein Stipendium in der Höhe von 600 Euro monatlich in Anspruch zu nehmen. Dieses wird für die gesamte Dauer der Ausbildung gewährt", so Schadenhofer.
Voraussetzung für die Anmeldung zum Ausbildungslehrgang an der LFS Gießhübl ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein positiver Abschluss der 10. Schulstufe sowie die Vollendung des 17. Lebensjahres. Der Bedarf an Dorfhelferinnen ist nach wie vor groß.
Zusatzqualifikation „Soziale Alltagsbegleitung"
Seit drei Jahren ist es möglich, die Zusatzqualifikation „Soziale Alltagsbegleitung" im Rahmen der Dorfhelferinnen-Ausbildung zu absolvieren. Dabei handelt es sich um einen Beruf, der entweder selbstständig oder bei anerkannten Organisationen ausgeübt werden kann. Die Soziale Alltagsbegleiterin führt ähnliche Tätigkeiten wie eine Dorfhelferin aus, mit Ausnahme der Außen- und Stalltätigkeit. Das ermöglicht den jungen Frauen, Familie und Betrieb optimal mit dem Beruf zu vereinbaren – und das Gelernte kann später bestens in die Tätigkeit einfließen.
Anmeldung und Information
Bei Interesse wird um Kontaktaufnahme mit der LFS Gießhübl unter 02742/62722 gebeten. Weitere Informationen sind auf der Website www.mostviertler-bildungshof.at zu finden.
10/07/2026
𝟐𝟎𝟎 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐤𝐫ä𝐟𝐭𝐞 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫𝐛𝐞𝐭𝐫𝐞𝐮𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐅𝐒 𝐇𝐨𝐥𝐥𝐚𝐛𝐫𝐮𝐧𝐧 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐛𝐢𝐥𝐝𝐞𝐭
Kurz vor dem Schulschluss haben fünfzehn Schülerinnen und ein Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn die kommissionelle Prüfung zur Kinderbetreuung erfolgreich abgelegt. Damit wurden in 15 Jahren insgesamt 200 Fachkräfte für die Kinderbetreuung ausgebildet – ein bedeutender Meilenstein.
„Neben dem primären Ziel, der Ausbildung zur landwirtschaftlichen Fachkraft, ist die Kinderbetreuung für viele Schülerinnen und Schüler ein zusätzliches attraktives Ausbildungsangebot, wie die 200 Abschlüsse eindrucksvoll belegen. Diese Zusatzausbildung öffnet den Jugendlichen viele Türen in den Arbeitsmarkt: Sie ist Voraussetzung für die Anstellung in Landes- und Privatkindergärten und ermöglicht einen qualifizierten Einstieg ins Berufsleben", betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Landwirtschaftlichen Fachschulen leisten neben ihrer Kernkompetenz damit einen wichtigen Beitrag zur NÖ Betreuungsoffensive. Sie helfen, unseren Kindern die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine gute Entwicklung und liebevolle Betreuung zu schaffen", so Teschl-Hofmeister.
Die Ausbildung „Kinderbetreuung" wird an den Landwirtschaftlichen Fachschulen Edelhof, Gießhübl, Hollabrunn, Mistelbach, Obersiebenbrunn, Pyhra, Unterleiten und Warth angeboten.
„Die Zusatzausbildung ist seit Jahren ein etablierter und gefragter Bestandteil der Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement. Ihre besondere Stärke liegt in der einzigartigen Kombination aus frühkindlicher Betreuung und den Green-Care-Schwerpunkten – tiergestützte Aktivitäten und Gartenarbeit – die Auszubildende auf eine vielseitige und zukunftsorientierte Tätigkeit vorbereitet", informiert Direktorin Barbara Grötz. „Diese Kombination spricht viele Auszubildende an und eröffnet ihnen gleichzeitig ein breites und sinnstiftendes Berufsfeld", so Grötz.
Die praxisnahe Ausbildung vermittelt fachliches Können sowie soziale Kompetenzen, die in der Kinderbetreuung unerlässlich sind. „Die Schülerinnen und Schüler absolvieren ein zweiwöchiges Praktikum in einem Kindergarten, bei dem zeitgemäße Kinderpädagogik im Mittelpunkt steht", erklärt Wolfgang Funder, Abteilungsvorstand für die Fachrichtung „Betriebs- und Haushaltsmanagement". „Zudem arbeiten wir im Rahmen der Ausbildung eng mit dem Kindergarten Hollabrunn zusammen. Dies ist eine wertvolle Praxiserfahrung für die angehenden Fachkräfte", so Funder.
Soziale Ausbildung mit Zukunft
Das Berufsfeld der Kinderbetreuung ist breit gefächert – von Kindergärten und Kinderheimen bis hin zu Organisationen wie den Kinderfreunden oder dem Österreichischen Hilfswerk. Der Lehrgang vermittelt pädagogische sowie methodisch-didaktische Grundlagen und bereitet die Absolventinnen und Absolventen darauf vor, Kindergarten- und Hortpädagoginnen und -pädagogen professionell zu unterstützen. Ergänzend stehen Hygienerichtlinien, Aufsichtspflicht, rechtliche Grundlagen sowie ein Erste-Hilfe-Kurs für Kindernotfälle auf dem Lehrplan.
02/07/2026
𝐋𝐅𝐒 𝐇𝐨𝐥𝐥𝐚𝐛𝐫𝐮𝐧𝐧 𝐡𝐨𝐥𝐭 𝐳𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧 𝐏𝐥𝐚𝐭𝐳 𝐛𝐞𝐢 𝐝𝐞𝐫 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐀𝐧𝐢𝐦𝐚𝐥 𝐂𝐚𝐫𝐞 𝐂𝐨𝐦𝐩𝐞𝐭𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐍𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫𝐥𝐚𝐧𝐝𝐞𝐧
In den Niederlanden fand erstmals die Animal Care Competition statt, bei den praktischen Fähigkeiten und Kompetenzen in der Tierpflege im Mittelpunkt standen. Das Team der Fachrichtung Kleintierhaltung der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Hollabrunn belegte dabei den hervorragenden zweiten Platz.
„Die Fachschule Hollabrunn hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum für den Bereich der Kleintierhaltung mit dem Schwerpunkt Tierpflege, Tiertraining und Green Care entwickelt. Von dieser fachlichen Kompetenz im Umgang mit Tieren profitieren in erster Linie die Schülerinnen und Schüler, wie der jüngste Erfolg bei der Animal Care Competition eindrucksvoll zeigt", betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Ausgestattet mit umfassendem Wissen und viel praktischer Erfahrung holten die beiden Auszubildenden Viktor May und Sarah Wagner den hervorragenden zweiten Platz für Österreich bei diesem international besetzten Bewerb", so Teschl-Hofmeister, die herzlich gratuliert.
„In der Fachrichtung Kleintierhaltung werden die Schülerinnen und Schüler bestmöglich in Theorie und Praxis auf das Berufsleben vorbereitet. Nach der Fachschule können zudem die beiden Lehrabschlüsse Tierpflege und Tierärztliche Ordinationsassistenz absolviert werden", informiert Abteilungsvorständin Verena Kucera. „Dies zeigt, dass unsere Ausbildung europäische Spitzenklasse ist. Sarah und Viktor bewiesen Nervenstärke sowie hohe Fachkompetenz auf internationalem Niveau – und darüber freut sich die gesamte Fachrichtung", so Fachlehrerin Sandra Eder, die beim Bewerb für das Coaching sorgte.
𝐃𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐛 𝐢𝐦 𝐃𝐞𝐭𝐚𝐢𝐥
Gastgeberin des international besetzten Bewerbes war die Berufsschule Terra MBO in Meppel, die verschiedene Ausbildungsprogramme in den Bereichen Umwelt, Floristik und Landschaftsgestaltung anbietet. Startberechtigt waren Auszubildende der Fachrichtungen Tierpflege oder Veterinärmedizinische Assistenz bis zum Alter von 24 Jahren sowie eine begleitende Lehrkraft. Insgesamt nahmen 13 Teams am Bewerb teil.
Die Teilnehmenden stellten sich Aufgaben in den Bereichen Tiertraining, Tierpräsentation sowie der Pflege verschiedener Tiergruppen: Fische, Vögel, Reptilien, Hunde und Katzen sowie Zoo- und Nutztiere. Die Aufgaben wurden an realen Orten durchgeführt – in Betrieben, Zoos, Streichelzoos, Tierheimen und Schulen rund um die Schule Terra MBO in Meppel.
𝐎𝐫𝐠𝐚𝐧𝐢𝐬𝐚𝐭𝐨𝐫 𝐄𝐔𝐑𝐎𝐏𝐄𝐀
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Schule Terra im Auftrag von EUROPEA Nederland. Dahinter steht die internationale Organisation EUROPEA – ein Netzwerk, das sich der Förderung der beruflichen Bildung im sogenannten „Green Sector" in ganz Europa widmet. Der Grüne Sektor umfasst ein breites Spektrum an Berufen in der Landwirtschaft, im Gartenbau, in der Forstwirtschaft sowie in der Tierpflege. Derzeit vereint EUROPEA 24 nationale Netzwerke und repräsentiert mehrere Hundert Berufsschulen in ganz Europa.
25/06/2026
𝐙𝐮𝐬𝐚𝐭𝐳𝐚𝐮𝐬𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐖𝐢𝐥𝐝𝐛𝐚𝐜𝐡𝐛𝐞𝐠𝐞𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐋𝐅𝐒 𝐖𝐚𝐫𝐭𝐡: 𝐁𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐬 𝟐𝟓𝟎 𝐒𝐜𝐡ü𝐥𝐞𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐜𝐡ü𝐥𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐛𝐢𝐥𝐝𝐞𝐭
Zum zwölften Mal fand der schriftliche Teil der Prüfung zur Wildbachbegehung an der Fachschule Warth statt und dabei konnte die weiße Fahne gehisst werden: Alle 26 Schülerinnen und Schüler bestanden die Prüfung erfolgreich. Zuvor absolvierten sie die praktische Ausbildung, bei der reale Wildbäche inspiziert und begangen wurden.
Ein besonderer Meilenstein: Mit Maximilian Posch aus Köttlach (Bezirk Neunkirchen) wurde der 250. Absolvent dieser Zusatzausbildung gefeiert. „Auch die anderen Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrgangs der Fachrichtung Landwirtschaft bestanden die Prüfung mit Bravour", betont Fachlehrer und Prüfungsvorsitzender Karl Lobner.
Die frisch ausgebildeten Wildbachbegeherinnen und Wildbachbegeher sind nun berechtigt, selbstständig im Auftrag von Gemeinden Wildbäche zu begehen. Diese Aufgabe ist gesetzlich verankert: Laut Forstgesetz und NÖ Forstausführungsgesetz sind Gemeinden verpflichtet, geschulte Fachleute mit der jährlichen Beobachtung von Wildbächen zu betrauen. Anrainerinnen und Anrainer werden dabei über mögliche Gefahren informiert, denn sie sind ihrerseits verpflichtet, die Ufer in Stand zu halten.
Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die Vorbeugung von Naturkatastrophen. Durch frühzeitiges Erkennen von Gefahren können gefürchtete Folgewirkungen starker Gewitter – wie Verklausungen oder Geschiebeablagerungen – weitgehend vermieden werden. Das System wirkt als effizientes Frühwarnsystem zur Reduktion des Katastrophenrisikos.
Die Ausbildungsschwerpunkte umfassen Wildbachkunde, die Beurteilung von Gefahrenquellen, den Bau und die Funktion von Wildbachbauwerken sowie rechtliche Grundlagen. Durchgeführt wird die Ausbildung in Kooperation mit der Wildbach- und Lawinenverbauung, einer Dienststelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft.
21/06/2026
𝐄𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐞𝐠 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐑𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫𝐳𝐮𝐜𝐡𝐭: „𝐈-𝐊𝐮𝐡-𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩" 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐅𝐒 𝐆𝐢𝐞ß𝐡ü𝐛𝐥 𝐚𝐛𝐠𝐞𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧
An der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Gießhübl fand erstmals der „I-Kuh-Workshop" statt. An drei Tagen drehte sich alles rund um artgerechte Tierhaltung und professionelle Schautiervorbereitung. 16 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei mit Tiergesundheit, Kuhsignalen, Fütterungsmanagement und Futterbewertung und bereiteten die Tiere abschließend für einen Vorführwettbewerb vor. Organisiert wurde der Workshop von der Rinderzucht Austria.
𝐃𝐫𝐞𝐢 𝐓𝐚𝐠𝐞 𝐓𝐡𝐞𝐨𝐫𝐢𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐏𝐫𝐚𝐱𝐢𝐬
Den Auftakt bildete am ersten Tag ein Vortrag von Tierärztin Anna Koiner zu Tiergesundheit in Theorie und Praxis. Am Nachmittag folgte eine erste Praxiseinheit zum Thema „Kuhkomfort in der Praxis". Die ausgewählten Schaurinder wurden gewaschen und geschoren, ein erstes Vorführtraining auf dem Betriebsgelände rundete den Tag ab.
Der zweite Tag stand im Zeichen der Fütterung. Helmut Riegler- Zauner referierte über Schnittzeitpunkt, Pflanzenaufbau und Fütterung, anschließend wurde im Schulstall das Futter unter die Lupe genommen. Nach einer weiteren Wasch- und Schereinheit folgte erneut ein Vorführtraining.
Der dritte und letzte Tag begann in den frühen Morgenstunden mit dem Stylen der Rinder. Nach einem Gespräch mit Preisrichterin Linda Lechner startete der Vorführwettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellten. Den Tagessieg holte sich Florian Leitner mit seiner Fleckviehkalbin Edina, den Tagesreservesieg errang Agnes Tüchler mit ihrer Kalbin Fiona.
𝐇𝐨𝐡𝐞𝐬 𝐍𝐢𝐯𝐞𝐚𝐮 𝐝𝐚𝐧𝐤 𝐬𝐨𝐥𝐢𝐝𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐮𝐧𝐝𝐤𝐞𝐧𝐧𝐭𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞
„Da fast alle Schülerinnen und Schüler von einem Rinderbetrieb kommen, konnten wir auf ein solides Basiswissen aufbauen und die Bereiche Tiergesundheit, Fütterung sowie Schauvorbereitung gezielt vertiefen", betont Fachkoordinatorin Bianca Maron, die den Workshop gemeinsam mit Tierhaltungslehrerin Ursula Gressenbauer organisierte. „Die Jungzüchterinnen und Jungzüchter waren mit großem Engagement dabei, sodass die Präsentation der Tiere auf beeindruckendem Niveau stattfinden konnte."
Besonderer Dank gilt der Rinderzucht Austria (Anna – Maria Dichtl), der LFS Gießhübl und dem Jungzüchterclub Mostviertel für die reibungslose Ausrichtung sowie der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle (LAKO) für ihre Unterstützung.
17/06/2026
𝐅𝐮ß𝐛𝐚𝐥𝐥: 𝐌ä𝐝𝐜𝐡𝐞𝐧𝐭𝐞𝐚𝐦 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐅𝐒 𝐖𝐚𝐫𝐭𝐡 𝐡𝐨𝐥𝐭 𝐞𝐫𝐧𝐞𝐮𝐭 𝐝𝐞𝐧 𝐕𝐢𝐳𝐞𝐬𝐭𝐚𝐚𝐭𝐬𝐦𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐫𝐭𝐢𝐭𝐞𝐥
In Wels fand das 10. Bundes-Fußballturnier der Landwirtschaftlichen Fachschulen statt. Zum zweiten Mal nahmen die Mädchenteams an diesem Bundesturnier teil – und erneut vertraten die Schülerinnen der LFS Warth das Bundesland Niederösterreich. Mit starken Leistungen, Teamgeist und einer überragenden Torschützenkönigin sicherten sie sich den 2. Platz in der Gesamtwertung.
𝐒𝐜𝐡𝐰𝐢𝐞𝐫𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐚𝐫𝐭 – 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞 𝐑𝐞𝐚𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧
Sechs Mädchenteams aus ganz Österreich traten im Rundenformat gegeneinander an. Gleich im ersten Spiel wartete eine harte Prüfung: Der Titelverteidiger LFS Vorau aus der Steiermark setzte sich mit 4:0 durch. Zudem verletzte sich Torfrau Vanessa Handler in diesem Spiel und musste mit einer Armverletzung ins LKH Wels. Trotz dieses unglücklichen Auftakts zeigte das Warther Team Charakter und dominierte die weiteren Partien eindrucksvoll.
Ü𝐛𝐞𝐫𝐳𝐞𝐮𝐠𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐒𝐢𝐞𝐠𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐮𝐩𝐩𝐞𝐧𝐩𝐡𝐚𝐬𝐞
Nach der Auftaktniederlage dominierte die LFS Warth das Turnier mit deutlichen Siegen: Die LFS Güssing (Burgenland) wurde mit 10:0 besiegt, gegen LFS Althofen (Kärnten) gewann man 6:1 und gegen LFS Andorf (Oberösterreich) 7:0.
𝐃𝐫𝐚𝐦𝐚𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐅𝐢𝐧𝐚𝐥𝐞 𝐮𝐦 𝐝𝐞𝐧 𝐕𝐢𝐳𝐞-𝐓𝐢𝐭𝐞𝐥
Das entscheidende Spiel um den 2. Platz gegen LFS Grottendorf (Steiermark) war das turbulenteste des Turniers. Miriam Pratter brachte Warth mit 1:0 in Führung, doch Grottendorf drehte das Spiel auf 2:1. In einem packenden Finish erzielte Pratter noch zwei weitere Treffer und sicherte ihrer Mannschaft mit dem Endstand von 3:2 den Vize-Bundesturniertitel. Anna Resch übernahm nach der Verletzung von Vanessa Handler hervorragend die Torwartposition und hielt in diesem entscheidenden Match sicher.
𝐌𝐢𝐫𝐢𝐚𝐦 𝐏𝐫𝐚𝐭𝐭𝐞𝐫 – 𝐓𝐨𝐫𝐬𝐜𝐡ü𝐭𝐳𝐞𝐧𝐤ö𝐧𝐢𝐠𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐬 𝐓𝐮𝐫𝐧𝐢𝐞𝐫𝐬
Überragende Spielerin des Turniers war Miriam Pratter, die mit insgesamt 14 Toren die Torjägerwertung des gesamten Bundesturniers anführte und damit zur Torschützenkönigin gekürt wurde.