23/09/2026
29.9. um 17 Uhr DECOLONIZING CITYWALK: Licht und Schattenseiten einer diversen Stadt
Salzburg aus einer anderen Perspektive entdecken: Der Decolonizing Salzburg City Walk macht koloniale Spuren und rassistische Kontinuitäten im Stadtraum sichtbar und lädt dazu ein, vertraute Orte neu zu betrachten.
An verschiedenen Stationen beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Vorstellungen vom „Eigenen“ und „Fremden“ historisch entstanden sind und wie sie sich in Kunst, Kultur und Gesellschaft eingeschrieben haben.
Wir werfen einen Blick auf die koloniale und rassistische Geschichte der Stadt und zeigen, wie ihre Spuren bis heute in alltäglichen Strukturen und Denkweisen wirken. Themen wie Menschenausstellungen, der Umgang mit dem Körper und Sichtweisen von „Anderen“, geopolitische Verflechtungen sowie Diversität regen dazu an, diese Zusammenhänge zu hinterfragen. Der Spaziergang ist Teil der Initiative Decolonizing Salzburg, die sich mit der Aufarbeitung kolonialer Verflechtungen beschäftigt und neue, kritische Perspektiven aufzeigt. Komm mit, hinterfrage und entdecke gemeinsam mit uns, wie wir eine inklusivere Zukunft gestalten können – auf Deutsch und Englisch.
Achtung: Im Rahmen des Stadtspaziergangs werden Themen wie Rassismus, Kolonialismus, Diskriminierung und Gewaltgeschichte behandelt. Einige Inhalte können belastend oder emotional herausfordernd sein.
Ort: Innenhof des Schloss Mirabell
Referierende: Nikolaus Kohlberger, Elfriede Windischbauer, Laura Szentivanyi, Rina Alluri, Rosemary Kilima und Maia Loh von Decolonizing Salzburg
Sprachen: Deutsch und Englisch
Anmeldung bis 29. September 2026, 12 Uhr: 0662/8414130, [email protected]
Teilweise gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums durch das Bundesprojekt Antirassismus.Tage 2026