11/12/2017
Die Anforderungen an MitarbeiterInnen im Sozialbereich steigen auf fachlicher sowie auf persönlicher Ebene exorbitant an.
Einerseits wird das Spannungsfeld des sog. Triple-Mandates immer bewusster und dessen Anforderungen und Auswirkungen auf das professionelle Handeln der MitarbeiterInnen immer sichtbarer.
MitarbeiterInnen im Sozialbereich sind in ihrer Arbeit mit Lebenswelten konfrontiert, die ihnen aus den eigenen Lebenszusammenhängen oft fremd sind und unter Umständen sogar bedrohlich erscheinen.
Weiters verzeichnen öffentliche und soziale Einrichtungen, sowie MitarbeiterInnen die u.a mit so genannten „schwierigen“ oder verhaltensauffälligen, gewaltbereiten und/oder suchtkranken Menschen arbeiten, seit Jahren eine Zunahme eskalierender bzw. spannungsgeladener Situationen im Betreuungszusammenhang innerhalb des Klientels und eine Zunahme der gewalttätigen Zwischenfälle.
Die MitarbeiterInnen dieser Einrichtungen, sind in der Folge immer häufiger verbaler und körperlicher Übergriffe ausgesetzt und darauf oft nicht ausreichend ausgebildet, vorbereitet bzw. geschult.
Das vorliegende Konzept in Form einer speziell konzipierten Ausbildungs- & Weiterbildungsmaßnahme soll Bewusstseinsbildung für präventive Maßnahmen bzw. das Üben einer konsequent lösungs- und ressourcenorientierten Haltung schaffen und neue Handlungsoptionen auf zeigen.
Mit dem Ziel, schwierige Situationen zu meistern und Kraft zu schöpfen für die beruflichen wie privaten Alltagsanforderungen.
In diesem Sinne, soll ein Beitrag geleistet werden, um die TeilnehmerInnen in ihren Selbst- & Handlungskompetenzen zu fördern, um den Anforderungen des jeweiligen Handlungsfeldes „gerecht“ zu werden.
Weiters werden handlungsfeldspezifische Präventions- & Interventionsmaßnahmen erarbeitet, welche ein „sicheres“ und professionelles Arbeiten fördern.
Der größte NUTZEN soll sein, dass
die TeilnehmerInnen in die Lage versetzt werden, herausfordernde Situationen, sei es auf psychischer, emotionaler und/oder physischer Ebene frühzeitig zu erkennen und durch adäquates „Eingreifen“ professionelles Handeln gewährleisten zu können.
Zielgruppe:
Das vorliegende Konzept richtet sich an Ausbildungsstätten, DienstgeberInnen, Einrichtungen und Personen, die in Handlungsfeldern tätig sind, in denen sie mit einem Klientel und deren Lebenswelten konfrontiert sind, welche vornehmlich auf psychischer, emotionaler und/oder physischer Ebene hohe Anforderungen an die MitarbeiterInnen stellen.