12/05/2026
Malerische Aussichten, endlos scheinende, karge Weiten und ein einzigartiges Bergpanorama – bei der Exkursion des diesjährigen Gebirgskurses ging es hoch hinaus.
Der Weg führte die 17-köpfige Wandergruppe mit Schüler:innen aus den 6. und 7. Klassen zunächst vom Grünen See in Tragöß über die Russenstraße zur Sonnschienhütte. Dort stand nach einem plötzlichen Wetterumbruch zunächst das Trocknen der Ausrüstung an. Das kurze Sonnenfenster am späten Nachmittag nutzten einige, um sich dem imposanten Ebenstein, der sich hinter der Hütte erhebt, zu nähern. Am Abend genoss das Team die wohlig warme Hüttenatmosphäre bei einem deftigen Abendessen.
Der zweite Tag hatte es in sich: Schon am frühen Morgen wurden die Rucksäcke geschultert, die Sonnenbrillen zurechtgerückt und die Wanderschuhe festgeschnürt. Über den Sackwiesensee, die Häuselalm und die Hundsböden kämpften sich die Schüler:innen tapfer und (fast) ohne Jammern bis zum ersehnten Ziel: dem Hochschwab-Gipfel. Begleitet von Gämsen, zahlreichen Schneefeldern, einer Biwakschachtel und etlichen Dolinen wurde die mystische, von Nebelfetzen umwobene Stimmung zum beliebten Fotomotiv. Schließlich wurde man am Gipfel mit traumhafter Weitsicht belohnt.
Nach einer kurzen Rast am Schiestlhaus, das gerade von den Betreibern aus dem Winterschlaf erweckt wurde, ging es stetig bergab – über den Graf-Meran-Steig und die Obere Dullwitz – zur Voisthalerhütte, wo die geballte Anstrengung des Tages endlich fallen gelassen werden konnte.
Auch beim Abstieg am letzten Tag – von der Hütte nach Seewiesen – gab es noch ein Highlight: Die Gruppe geriet unverhofft mitten in ein Rudel Steinböcke, das sich unbeeindruckt in der Sonne suhlte und die Stille der Felswände genoss.