18/09/2026
Neue Lehrveranstaltung im Wintersemester 2026/27 🙌🏳️🌈
Trans*topias: Utopien und Surrealismus als transfeministische und anti-faschistische Strategien [Gender I]
Luce deLire & Petz Haselmayer
Fr, 9.10.2026: 10:30 - 12:00 (online), Do, 29.10.2026: 10:30 - 16:30 (Kunstuni Linz)
Fr, 30.10.2026: 10:30 - 16:30 (Kunstuni Linz) Do, 21.1.2027: 10:30 - 16:30 (Kunstuni Linz) Fr. 22.1.2027: 10:30 - 16:30 (Kunstuni Linz)
✍️ Anmeldung ab 7. September 2026 via ufgonline.ufg.ac.at
Dieses Seminar verbindet transfeministische Theoriebildung mit künstlerischen Arbeiten, Film, Sub-und Popkultur sowie Care-Praxen. Es fragt nach den ästhetischen Strategien, visuellen Kulturen und alltäglichen Überlebenspraktiken, die aus transfeministischen, dekolonialen, Black und crip Perspektiven entstehen. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Trans-Themen nicht nur eine Minderheitenfrage sind, sondern das Leben aller Menschen betreffen, wie McKenzie Wark danach fragt:
„Was würde passieren, wenn wir die Perspektive von trans Menschen ernst nehmen würden? Wenn wir ihnen erlauben würden, zu transformieren, wie wir Geschlecht generell betrachten?“
In diesem Sinne ist dabei die Verbindung von Theorie und Praxis wichtig: Wir fragen nicht nur nach der Politik der Rechte, sondern nach den „Arts of
Survival“
„, den subversiven Strategien in Kunst, Humor
und Alltagspraxis, die es marginalisierten Gruppen ermöglichen, in einem feindseligen Umfeld zu existieren.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Schnittstelle von Trans-Theorie und Ästhetik. Da das Jahresthema der Kunstuniversität Linz sich um „Sorge“ (Care) dreht, werden Care-Praxen nicht nur theoretisch diskutieren, sondern sie als politische Handlungsfelder begreifen.
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