Akademie der Volkskultur

Akademie der Volkskultur

Teilen

Die Akademie der Volkskultur ist ein Angebot des OÖ. Volksbildungswerkes.

18/08/2026

Gotikstraße unterwegs im Freien Radio Freistadt! Eine Sendereihe mit heimatkundlichen, kunsthistorischen und theologischen Informationen zur Gotikstraße im Mühlviertel. An- und nachzuhören im Archiv vom Freien Radio Freistadt. Zum Beispiel die Sendung die Kirche in St. Thomas am Blasenstein: https://cba.media/785730

17/08/2026

Wir sind wieder da! Nach unserer Sommerpause stehen ab heute unsere Türen für Sie wieder offen :-)

16/08/2026

Humor bildet
Unsere Kurse machen Sommerpause, der Humor nicht! Bis zum Start des neuen Kursjahres 2026/27 verkürzen wir die Wartezeit mit heiteren Beobachtungen und augenzwinkernden Weisheiten aus der Welt des lebenslangen Lernens.

15/08/2026

Katrin Zadny ist Absolventin unseres Ausbildungslehrgangs Heimatforschung. Sie arbeitet bei der Topothek Hochburg-Ach mit. Ihre Zeitzeugengespräche sind dort unter dem Themengebiet "Kriegszeiten und Zeitzeugen" verankert.

"Zeitzeugengespräche wollte ich schon seit Jahren machen, jedoch hat mir der der Ausbildungslehrgang Heimatforschung Auftrieb dazu gegeben", schreibt uns Frau Zadny.

Das freut uns sehr! Viel Freude bei der weiteren Heimatforschung.

Hier geht's zur Topothek Hochburg Ach:
https://hochburg-ach.topothek.at/

Bild: Katrin Zadny

13/08/2026

Heute ist der Internationale Tag der Linkshänder! In Österreich schreiben schätzungsweise rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung mit der linken Hand. Sind Sie Rechtshänder, Linkshänder oder vielleicht sogar Beidhänder?

Bild generiert mit M365 copilot
(Kleiner Funfact: die KI hat sich sehr sehr schwer getan, ein Linkshänder-Bild zu generieren. Wir hoffen, sie hat es sich jetzt gemerkt!)

Photos from Akademie der Volkskultur's post 12/08/2026

Anna Pichler aus Schardenberg im Bezirk Schärding hat im Rahmen des Ausbildungslehrgangs Heimatforschung eine Haus und Hofchronik verfasst. Entstanden ist eine großartige, vielseitige Arbeit zum "Jager z'Bach", einem Hof mit eigenem Wappen und abwechslungsreicher Geschichte.

Über das Verfassen der Arbeit schreibt uns Frau Pichler:
"Es war eine schöne Zeit! Ich möchte danke sagen, all jenen die mich motiviert haben, dieses Buch zu schreiben. Genau so großer Dank gilt auch meiner Familie, die mich unterstützt haben, die mir die Zeit gegeben haben, die hinter mir gestanden sind. Die mir unter die Arme gegriffen haben, wenn ich nicht mehr weitergekommen bin. All jenen, die mich nicht alleingelassen haben und all jenen, die mir das zugetraut und mich immer wieder motiviert haben.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich aber bei denen, die vor uns gelebt haben, die vor uns den Hof betreut haben, die trotz aller Schicksalsschläge immer wieder weitergemacht haben. Die es uns ja erst möglich gemacht haben, dieses Buch zu verfassen. 450 Jahre Geschichte stecken nachweislich darin. Danke möchte ich aber auch meinen Enkeln sagen, die sich jetzt schon für die Geschichte begeistern lassen, die alte Ausdrücke wiederbeleben und die Hoffnung in mir erwecken, ein weiterbestehen unseres Hofes, auch noch nach uns, möglich zu machen.

Ein ganz großes Danke auch denen, die in den Archiven, im Heimathaus und in der Familienforschung ihr Wissen weitergegeben haben. Es war ein schönes, wenn auch intensives Jahr. Ich danke auch recht herzlich all jenen, ohne die dieses Buch nicht zustande gekommen wäre."

Liebe Anna, auch wir sagen Danke für deine Teilnahme und dein Interesse an der Heimatforschung!

Text: Anna Pichler
Bilderquelle: erblehner.com, Reinhard Brunner, Anna Pichler

Photos from Akademie der Volkskultur's post 11/08/2026

Dr. Christian Peterlik hat seine Abschlussarbeit im Ausbildungslehrgang Heimatforschung zu folgendem Thema verfasst: "Hans Hammerstein-Equord und das Jahr 1934: Ein Dichter als Sicherheitsdirektor und Staatssekretär
in Zeiten von Bürgerkrieg und Diktatur".

Herr Dr. Peterlik war bei unserer Veranstaltung zu 25 Jahren Akademie der Volkskultur auf der Bühne und hat seine Begeisterung zum Thema Heimatforschung erzählt. Vielen Dank dafür. Wir freuen uns, mit dem Lehrgang einen Samen für das steigende Interesse an der Heimatforschung geweckt zu haben.

Was ist der Inhalt, Ihrer Abschlussarbeit, Herr Dr. Peterlik?

"Mit dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, sich einer facettenreichen historischen Persönlichkeit zu nähern, die im geschichtsträchtigen Jahr 1934 als hoher Staatsbeamter und Politiker - zumindest in zweiter Reihe - die damalige österreichische Gesellschaft mitgestaltete. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei seine Tätigkeit als Sicherheitsdirektor für Oberösterreich während des Februaraufstandes der Sozialdemokratie und des Juliputsches der Nationalsozialisten in diesem Jahr.

Um Hammerstein auch im kulturpolitischen Umfeld seiner Zeit – er war damals ein bekannter Schriftsteller und wurde 1936 zum ‚Bundeskommissär für Kulturpropaganda‘ ernannt - verständlich zu machen, musste besonders in den letzten beiden Kapiteln, dem „Kulturkampf“ und der Persönlichkeit, über das enge Zeitkorsett dieses Jahres hinausgegriffen werden.

Hammerstein war als konservativer Intellektueller Teil der bürgerlichen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg mit ihren Ambivalenzen und Brüchen. Er erfasste sensibel die Dynamik des modernen Monopolkapitalismus und die darin enthaltenen Zerstörungskräfte für eine verunsicherte, überforderte Gesellschaft. Er war selbst Mitgestalter der autoritären Antwort. Aber zugleich auch ein Zweifelnder, einer der früher als viele andere die Vorbeben einer großen Eruption, der des Nationalsozialismus verspürte.

Ein besonderer Reiz findet sich in den oft direkt an das Heute erinnernden Diskursen dieser Zeit, wie dies Oliver Rathkolb in seiner unlängst im Molden Verlag erschienen „Ökonomie der Angst“ so prägnant zur Sprache bringt."

Wir wünschen viel Erfolg für die weiteren Forschungen!

Text: Dr. Christian Peterlik
Bilderquelle: Christian Peterlik, erblehner.com, OÖ. VBW

Photos from Akademie der Volkskultur's post 10/08/2026

Heimatforschung im Blickpunkt. Heute stellen wir Ihnen die Absolventin des Ausbildungslehrgangs Heimatforschung Johanna Öllinger vor. Sie hat eine Hauschronik verfasst und erzählt von Ihrer Arbeit:

"Mein Forschungsobjekt „Höllerhof“ ist ein Bauernhof im Gemeindegebiet von Kronstorf, Oberösterreich. Die aktuelle Adresse lautet „Teufelsgraben 9, 4484 Kronstorf“. Er wird von meiner Familie in 1. Generation bewirtschaftet.

Als ich im Arbeitsjahr 2024/25 an der Akademie der Volkskultur am Heimatforscherlehrgang teilnehmen konnte, wusste ich nicht, wie spannend und vielseitig das Thema Hausforschung betrachtet werden kann. Der „Höllerhof“ ist ein Hof der laut meinem jetzigen Informationsstand mindestens seit dem Mittelalter besteht. Der Start meiner Informationen ist am Anfang des 16. Jahrhunderts angesiedelt, dazu konnte ich im Diözesanarchiv in Linz Informationen dazu ausheben.

Im 20. Jahrhundert gab es starke Persönlichkeiten. Unter anderem die Familie „Aichinger“ welche mit Joseph Werndl aus Steyr einen engen Kontakt pflegten und zum anderen die Familie „von Preleuthner“ welche indirekt oder auch vielleicht direkt Verbindungen zum Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie hatten. Dieses Forschungsprojekt wird für mich auf jedem Fall noch spannend werden und ich freue mich jetzt schon diese Arbeit im neuen Jahr fortzusetzen.

Ich bin rückblickend begeistert vom Ausbildungslehrgang Heimatforschung und kann ihn mit gutem Gewissen an alle, die sich für das „Früher“ oder das „Es war einmal…“ interessieren, sehr empfehlen. Es gab in diesem Lehrgang von den verschiedensten Referenten eine sehr umfassende, informative und bemerkenswerte Spannbreite an Informationen, welche man in die eigene Arbeit einbringen konnte.

Nicht nur die Referenten und das organisatorische Team im Hintergrund, sondern auch alle Teilnehmer bildeten eine wunderbare Gemeinschaft welche bei Fragen immer eine Antwort für uns alle parat hatten. Auf diesem Weg noch einmal mein persönliches DANKE für das umsorgen und organisieren an die Akademie der Volkskultur."

Vielen herzlichen Dank, liebe Johanna! Wir freuen uns, dich bei dem ein oder anderen Kurs wieder begrüßen zu dürfen und wünschen für die weiteren Forschungen viel Erfolg!

Text: Johanna Öllinger
Bilderquelle: erblehner.com, Familie Öllinger

Wollen Sie Ihr Schule/Universität zum Top-Schule/Universität in Linz machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Lage

Kategorie

Adresse


Promenade 37
Linz
4020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
Freitag 09:00 - 12:00