Traumapaedagogik_together

Traumapaedagogik_together Vernetzung/Austausch/Weiterbildung in 🇦🇹
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Kurz mal innehalten und reflektieren.
27/09/2026

Kurz mal innehalten und reflektieren.

20.09.2026: Weltkindertag
20/09/2026

20.09.2026: Weltkindertag

Du möchtest es noch genauer wissen? Hier ein paar Buchtipps von uns:Sprache ohne Worte - Peter A. LevineDas neuroaffekti...
19/09/2026

Du möchtest es noch genauer wissen? Hier ein paar Buchtipps von uns:

Sprache ohne Worte - Peter A. Levine

Das neuroaffektife Bilderbuch - Marianne Bentzen

Powerbook - erste Hilfe fĂĽr die Seele - Andreas KrĂĽger

Die Polyvagal-theorie - Stephen w. Porges

Trauma ist ziemlich strange - Steve Haines

Fachbegriffe gehören zur Traumapädagogik, aber was bedeuten sie eigentlich?Neurozeption. Amygdala. Neokortex. Sympathiku...
17/09/2026

Fachbegriffe gehören zur Traumapädagogik, aber was bedeuten sie eigentlich?
Neurozeption. Amygdala. Neokortex. Sympathikus. Parasympathikus. Neuroplastizität …
Im traumapädagogischen Alltag begegnen uns viele Begriffe aus Neurobiologie, Psychologie und Stressforschung. Sie helfen uns, Verhalten, Stressreaktionen und Regulationsprozesse besser zu verstehen und psychoedukativ zu vermitteln.

Doch: Ein Fachbegriff allein macht eine Erklärung noch nicht fachlich.

Manche Begriffe bezeichnen gut erforschte Strukturen oder Prozesse. Andere sind Modelle oder theoretische Konzepte und mĂĽssen entsprechend eingeordnet werden.

Deshalb schauen wir genauer hin:
🔎 Was bedeutet der Begriff wirklich?
đź§  Was wissen wir wissenschaftlich darĂĽber?
🌱 Und was bedeutet das für traumapädagogisches Handeln?

Denn unser Ziel ist nicht, möglichst viele Fachbegriffe zu kennen.
Sondern sie so zu verstehen und zu nutzen, dass sie Orientierung schaffen – für Fachkräfte und für junge Menschen.

Psychoedukation – verstehen, was passiertWas passiert eigentlich in mir, wenn ich gestresst, überfordert oder getriggert...
12/09/2026

Psychoedukation – verstehen, was passiert

Was passiert eigentlich in mir, wenn ich gestresst, ĂĽberfordert oder getriggert bin?

Psychoedukation macht psychische und körperliche Prozesse verständlich und greifbar. Sie vermittelt Wissen über Zusammenhänge, mögliche Traumafolgen und hilfreiche Strategien.

Gerade in der Traumapädagogik kann Wissen dabei helfen, Erlebtes neu einzuordnen:

• verstehen statt bewerten
• einordnen statt sich verurteilen
• Handlungsmöglichkeiten entwickeln statt sich ausgeliefert fühlen

Psychoedukation bedeutet dabei nicht, Menschen mit Fachwissen zu ĂĽberschĂĽtten.
Es geht darum, passendes Wissen so zu vermitteln, dass es verständlich, entlastend und im Alltag hilfreich ist.

Denn manchmal beginnt Veränderung mit einem einfachen Satz:

„Jetzt verstehe ich besser, was mit mir passiert.“

Was hat euch geholfen, euch selbst besser zu verstehen?

Passend zu unserer Reise durch den Körper - ein neuer Buchtipp für euch.
01/09/2026

Passend zu unserer Reise durch den Körper - ein neuer Buchtipp für euch.

Unser Nervensystem reagiert nicht isoliert.Der Begriff Neurozeption stammt aus der Polyvagal-Theorie von Stephen Porges....
29/08/2026

Unser Nervensystem reagiert nicht isoliert.
Der Begriff Neurozeption stammt aus der Polyvagal-Theorie von Stephen Porges. Er beschreibt damit die Annahme, dass das Nervensystem Hinweise auf Sicherheit, Gefahr oder Bedrohung auch ohne bewusste Wahrnehmung verarbeitet.
Unabhängig von der kontrovers diskutierten Polyvagal-Theorie zeigt die Forschung: Soziale Interaktionen können unsere physiologischen Prozesse beeinflussen. Zwischen Menschen können sich beispielsweise autonome Aktivitätsmuster zeitweise angleichen oder miteinander koppeln.

Genau hier lässt sich Co-Regulation verstehen: Menschen beeinflussen sich in Interaktionen gegenseitig – über Verhalten, Kommunikation, emotionale Prozesse und auch physiologische Prozesse.
Co-Regulation ist dabei kein einseitiges „Regulieren“ eines anderen Menschen, sondern ein wechselseitiger Prozess.

Für die Traumapädagogik bedeutet das:
Beziehung ist nicht nur pädagogischer Kontext – sie kann auch Bedingungen schaffen, unter denen Regulation leichter möglich wird.
Dabei gilt: Co-Regulation bedeutet nicht, dass Fachkräfte für die Regulation eines jungen Menschen „verantwortlich“ sind. Vielmehr geht es darum, durch Verlässlichkeit, Orientierung, Beziehung und angemessene Responsivität günstige Bedingungen für Regulation zu schaffen.

Unser Nervensystem ist ständig damit beschäftigt, unsere Umwelt einzuordnen und beeinflusst dabei mehr, als uns bewusst ...
15/08/2026

Unser Nervensystem ist ständig damit beschäftigt, unsere Umwelt einzuordnen und beeinflusst dabei mehr, als uns bewusst ist.

Ein kleiner Einblick in ein faszinierendes System.

Schon gewusst? Oder ein Aha Moment fĂĽr dich?Schreib gerne weitere Aha Momente in die Kommentare.
08/08/2026

Schon gewusst? Oder ein Aha Moment fĂĽr dich?
Schreib gerne weitere Aha Momente in die Kommentare.

01/08/2026

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