19/09/2026
Die Wahl von Pater Simeon Wester zum Administrator des Stiftes Heiligenkreuz am 17. September habe ich mit großer Dankbarkeit erlebt! Welche Einmütigkeit, welche Brüderlichkeit durften wir 84 Wahlberechtigte da erleben! Ich durfte unseren jetzigen Administrator als umsichtigen Prior, als Musikgenie und als glaubensstarken Beter erleben. Und in allem ein fröhlicher Rheinländer! Er hat ja 2008 unseren gregorianischen Choral so schön gemacht. Mein Part war damals die Öffentlichkeitsarbeit für „Chant“ und wir haben gut zusammengespielt. Unvergesslich, wie wir in der Semperoper in Dresden den „Echo-Classic“ Award entgegen nehmen durften.
Bei den dutzenden Aufgaben, die wir als österreichisches Kloster in Pfarren und Hochschule haben, ist das feierliche Gotteslob das aller-aller-allerwichtigste! Ich freue mich, dass ich gerade jetzt wieder ganz im Kloster bin und für die Hochschule aktiv werden soll, denn ich bin sicher, dass wir eine noch größere Fruchtbarkeit erleben durften.
Nächstes Jahr feiern wir 225 Jahre Hochschule, 20 Jahre Papstbesuch und in 7 Jahren, 2033, sind wir dann 900 Jahre alt, ohne Unterbrechung! Papst Benedikt XVI. hat uns 2007 bei seinem Besuch prophetisch ermutigt. Er sagte: „Jeder Mensch trägt im Innersten seines Herzens die Sehnsucht nach der letzten Erfüllung... Ein Kloster, in dem sich die Gemeinschaft täglich mehrmals zum Gotteslob versammelt, bezeugt, dass diese urmenschliche Sehnsucht nicht ins Leere geht. Gott, der Schöpfer, hat uns Menschen nicht in eine beängstigende Finsternis gesetzt, wo wir verzweifelt den letzten Sinngrund suchen und ertasten müßten (vgl. Apg 17,27); Gott hat uns nicht in einer sinnleeren Wüste des Nichts ausgesetzt, wo letztens nur der Tod auf uns wartet. Nein! Gott hat unsere Dunkelheit durch sein Licht hell gemacht…. Unser Licht, unsere Wahrheit, unser Ziel, unsere Erfüllung, unser Leben – all das ist nicht eine religiöse Lehre, sondern eine Person: Jesus Christus.“ (9.9.2007) Pater Simeon wird uns so führen, dass wir als Gemeinschaft das Licht Christi noch stärker in die Welt von heute ausstrahlen dürfen. Gott-sei-Dank!