Smartphone Coach

Smartphone Coach Smartphones & Tablets in der Familie & Schule - Kinder und Jugendliche in digitalen Medien begleiten

25/08/2026

Nächste Woche ist die offizielle Buchpräsentation von "Handyfreie Schule" im Funkhaus in Wien. Akkreditierung für Medien unter [email protected]

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit .at
Im in Wien statt, ich freu mich schon sehr auf die Lesung und das Bühnengespräch mit Henna Ooledna und Sabine Puchi her über ihre Handyfreie Schulen.

In der Zwischenzeit kommt meine Deko mit der Post 👀🤩

Book-Cover by Florian Hämmerle
Design der Poster NY

27/05/2026

Schaut euch die .dok1 heute Abend am besten gleich gemeinsam mit den Kids an, ist extra durch ganz Österreich gefahren um möglichst viele viele Schulen zu besuchen.

20/04/2026
14/09/2025

Neue kostenlose Downloads für Lehrer:innen unter Smartphonecoach.org/Downloads

Link in der Bio

Mit Sophie Rückenbaum von ORF Konkret habe ich darüber gesprochen, wie sich eine hohe Nutzung von sozialen Netzwerken be...
16/10/2024

Mit Sophie Rückenbaum von ORF Konkret habe ich darüber gesprochen, wie sich eine hohe Nutzung von sozialen Netzwerken bei Jugendlichen auf soziale Kontakte und enge Freundschaften auswirkt. Und welche Begleitung gut wäre, wenn Jugendliche soziale Netzwerke nutzen.

Paul Plener, Univ. Prof. Dr. und Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Meduni Wien, erklärt die Zusammenhänge und Gegenwirkungen von Sozialen Netzwerken und Einsamkeit bei Jugendlichen.

Hier ist der Link zur Sendung:
https://tv.orf.at/program/orf2/konkret1876.html

Hier noch ein paar Zahlen aus Studien der letzten Jahre:

- Die Anzahl der Jugendlichen ( + Erwachsenen), die sich ein Leben ohne ihr Smartphone nicht mehr vorstellen können, ist kontinuierlich gestiegen und seit 2019 konstant hoch (bei ~80%) (Statista)

- Seit der weltweiten Verbreitung von Smartphones (2010-2014) ist ein kontinuierlich starker Anstieg bei bestimmten psychischen Beschwerden bei Schüler:innen sichtbar, in Österreich zB bei Niedergeschlagenheit, Nervosität, Gereiztheit und Einschlafschwierigkeiten. (Erhebung zur psych. Gesundheit von Jugendlichen, BMSGPK, 2023)

- Die Anzahl der Schüler:innen, die sich oft einsam fühlen, steigt. Die Anzahl der Schüler:innen, die mit sich selbst zufrieden sind, sinkt (Monitoring the Future, zitiert aus "Generation Angst" von Jonathan Haidt)

- Die Anzahl der Schüler:innen, die einige enge Freundschaften pflegen, sinkt. Ebenso die tägliche mit Freund:innen verbrachte Zeit (direkt, real, Monitoring the Future, zitiert aus "Generation Angst" von Jonathan Haidt)

- Anfang des Jahres präsentierte der "Verein zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien" eine Studie zur mentalen Gesundheit von Österreichs Schüler:innen. Demnach sind zwar 75% mit ihrem Leben zufrieden, jedoch hat bereits mehr als jede und jeder Vierte an einzelnen Tagen daran gedacht, dass sie lieber tot wären oder sich Leid zufügen möchten. Smartphone-Nutzung, soziale Netzwerkseiten und Streaming haben vermutlich negative Effekte auf die Lebenszufriedenheit.

Was all diese Zahlen gemeinsam haben: Der Anstieg bzw. die starke Veränderung beginnt bereits WEIT VOR der Corona-Pandemie, in den Jahren 2010-2013 oder 2014. Das sind die Jahre, in denen Jugendliche (oft unregulierten) Zugang zu Smartphones bekommen haben.

Was sind die Konsequenzen aus diesen Ergebnissen?

Während diverse Länder in Europa Smartphones aus den Schulen verbannen, wird bei uns stark in die Digitalisierung des Unterrichts investiert. Österreich bzw. das Bildungsministerium und die Bildungsdirektion überlassen das Thema den Schulen.

Und wo bleibt der Jugendschutz insgesamt?
Warum dürfen bei uns Kinder und Jugendliche handelsübliche smarte Geräte (Smartphones, Tablets, "Schulgeräte") mit unbeschränktem Internetzugang nutzen?

Wo sind die GTA-Spieler(:innen?) hier? Inspiriert durch 4 Zwölfjährige in einer Klasse in Wien letzte Woche. Und längst ...
11/10/2024

Wo sind die GTA-Spieler(:innen?) hier? Inspiriert durch 4 Zwölfjährige in einer Klasse in Wien letzte Woche. Und längst überfällig für alle Eltern, die denken, GTA wäre ein "Auto-Spiel".

Weißt du, was die rote Kennzeichnung "USK ab 18 Jahren" bedeutet?

Also, im Detail?

Jugendgefährdend und "anti-soziale Weltanschauungen" sind zwei der Kriterien, die zutreffen, wenn ein Spiel "ab 18" gekennzeichnet ist.

Wie viele Gewalt-Arten werden in Spielen unterschieden und was bedeuten sie?

Und was sind "belastende Themen"?

Ist Comic-Gewalt schlimm? Oder musst du erst ab "drastischer Gewalt" eingreifen?

Einen etwas genaueren Blick auf das "zweitmeistverkaufte Spiel der Welt" (GTA V) und eine Einführung in die Kennzeichnung der "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle", bekannt als "USK" (die kleinen bunten Alterskennzeichen auf Spielen).

(Link unten im Kommentar)

Tirol "bemerkt", dass Schul-Tablets nicht ausreichend gesichert sind. Die meisten Eltern wüssten gar nicht, was ihre Kin...
09/09/2024

Tirol "bemerkt", dass Schul-Tablets nicht ausreichend gesichert sind. Die meisten Eltern wüssten gar nicht, was ihre Kinder auf den Geräten alles tun können. Hier noch ein paar "bemerkenswerte" Dinge rund um smarte "Schul-Geräte"

- Ich kenne keine Schule, die über die Ressourcen und die Fachkräfte zur regelmäßigen Sicherung, Wartung und Überprüfung von mehreren 100 Geräten verfügt.

- Die Bezeichnung "Schul-Geräte" ist irreführend. Es handelt sich um handelsübliche Tablets oder Laptops, voller Internetzugang, voller Geräteumfang.

- Handelsübliche Tablets und Laptops sind Geräte, die für Erwachsene konzipiert und hergestellt sind.

- Das Internet ist eine Umgebung, die alles enthält, was es in der realen Welt auch gibt: Gewalt, Pornografie, ungeeignete Inhalte für Kinder.

- Jedes Gerät, das von einem Kind verwendet wird, muss abgesichert werden.

- Einmalige Sicherung reicht nicht. Die Sicherung muss regelmäßig überprüft und angepasst werden.

- Jede:r 9-Jährige kann die Sicherung am Handy, Tablet oder Laptop knacken oder umgehen. Falls dein Kind nicht selbst draufkommt, werden die Freund:innen gerne behilflich sein.

- Neben der Absicherung der Geräte ist es auch wichtig, dass der Zugang zeitlich und räumlich beschränkt wird. Kinder können nicht widerstehen. Das Gehirn schafft das noch nicht. Die Geräte, Apps und Spiele sind ZU GUT gemacht. Sie können es nicht.

Alle privaten Geräte - raus aus der Schule.

Alle "Schul-Geräte" müssen abgesichert und regelmäßig überprüft und gewartet werden. Ein Schul-Gerät sollte nur im Unterricht und nur unter bestimmten Bedingungen zugänglich sein.

Kurze Erinnerung: es gibt keine bildungswissenschaftlichen Erkenntnisse, die zeigen, dass Lernen am Laptop oder Tablet dem analogen Lernen irgendwas voraus hätte. Im Gegenteil: die Forschung zu Ablenkung, Störung der Konzentration, Ruhe, Kreativität ... und Studien zu Schäden, die durch langes Spielen und übermäßige Nutzung von sozialen Netzwerken entstehen, zeigt ganz deutlich:

- Lernen funktioniert besser ohne digitale Medien. Der Lernprozess ist analog und multi-sinnlich ein komplett anderer, als mit wischen und tippen.

- Die Geräte / Netzwerke lenken ab und fördern Unruhe, Stress, psychische Erkrankungen wie Angstzustände, Depressionen, ..

Auf den schulischen Tablets sind wenige Tage vor Schulbeginn alle Spiele gesperrt worden. Hintergrund ist, dass Schülerinnen und Schüler über die Tablets auch Zugang zu Gewaltspielen hatten. Ein Vater hatte Alarm geschlagen.

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