OeAD ERINNERN:AT - Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust

OeAD ERINNERN:AT - Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust

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ERINNERN:AT ist das OeAD-Programm zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust.

24/06/2026

Graphic Novels & Erinnerungskultur: Call for Papers - Workshop „Gezeichnet. Kriegsfolgen in Graphic Novels“

Graphic Novels über Kriege und die NS-Terrorherrschaft zeigen, wie kraftvoll visuelles Erzählen für unsere Erinnerungskultur sein kann. Gemeinsam wollen wir die Chancen, Grenzen und historischen Grundlagen dieses Mediums beleuchten.

Das erwartet dich in Vorarlberg:
22. Oktober 2026 (vorarlberg museum, Bregenz): Spannende Vorträge, wissenschaftlicher Austausch & eine Keynote von Bestseller-Autorin Barbara Yelin.
23. Oktober 2026 (Literaturhaus Vorarlberg, Hohenems): Ein praktischer, mehrstündiger Comic-Workshop geleitet vom Historiker und Illustrator Nicolas Bleck.

Wichtige Termine :
Bis 1. Juli 2026: Deadline für die Einreichung der Abstracts
Bis 1. September 2026: Anmeldefrist für den interaktiven Workshopteil.

Interesse? Schicken Sie Ihr Abstract oder Ihre Anmeldung per E-Mail an [email protected].

Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier: https://bik.lbg.ac.at/events/gezeichnet-kriegsfolgen-in-graphic-novels/

Eine Kooperation des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, der Uni Graz, des vorarlberg museums, des Literaturhauses Vorarlberg und des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim. Gefördert durch den Zukunftsfonds und das Land Vorarlberg.



Bildbeschreibung: Auf dem Slide ist der Veranstaltungsfolder zu sehen.

Photos from OeAD ERINNERN:AT - Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust's post 22/06/2026

Bis 10.7. zum kostenfreien, berufsbegleitenden Hochschullehrgang der KPH Edith Stein/Hochschulstandort Stams anmelden:

"Politische Bildung kompetenzorientiert - Demokratie betrifft alle Pädagoginnen und Pädagogen"

Politische Bildung findet bereits ab dem frühen Kindesalter statt. Konzepte der Politikdidaktik nehmen diese Grundeinstellungen auf und dienen als Anknüpfungspunkte für die Bearbeitung im Unterricht. Die Grundlagen des Hochschullehrgangs bilden ein weit gefasster Politikbegriff, der sich aber deutlich vom Sozialen Lernen unterscheidet, und eine für die Volksschule adaptierte Version des österreichischen Kompetenzmodells.

Der Lehrgang richtet sich an Pädagog:innen aus
allen Schultypen.
Alle Informationen: https://www.kph-es.at/fort-und-weiterbildung/hochschullehrgaenge/politische-bildung-kompetenzorientiert/

18/06/2026

polis aktuell 2026/03: 50 Jahre Volksgruppengesetz. Errungenschaft Entwicklung Kritik

In diesem Heft widmen sich Zentrum polis und ERINNERN:AT anlässlich des 50. Jahrestags des Beschlusses des österreichischen Volksgruppengesetzes der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der österreichischen Volksgruppen. Es bietet historische Kontextinformationen, Grundlagen zum Volksgruppengesetz und dem Minderheitenschulwesen, kritische Perspektiven zur österreichischen Volksgruppenpolitik sowie Materialien für die Bildungsarbeit.

Weitere Informationen
https://www.erinnern.at/themen/artikel/polis-aktuell-50-jahre-volksgruppengesetz-errungenschaft-entwicklung-kritik

15/06/2026

Webinar zur Web-App „Fliehen vor dem Holocaust“

ERINNERN:AT hat gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Luzern und der Fachhochschule Vorarlberg die Lern-App „Fliehen vor dem Holocaust“ grundlegend überarbeitet, weiterentwickelt und getestet. Im Webinar, das anlässlich des internationalen Weltflüchtlingstags am 22. Juni stattfindet, werden die neue Lern-App und die darin vorkommenden Fluchtbiografien vorgestellt. Die Anwendung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler ab der 8. Schulstufe.

Ort: online
Zeit: 22.6.2026, 15:00 bis 16:30 Uhr

Weitere Informationen
https://www.erinnern.at/termine/fliehen-vor-dem-holocaust-meine-begegnungen-mit-gefluechteten-1

08/06/2026

Webinar zum polis aktuell Heft „50 Jahre Volksgruppengesetz“

ERINNERN:AT hat gemeinsam mit Zentrum polis ein neues polis-aktuell Heft erstellt. Das Heft beinhaltet Texte zu 50 Jahre Volksgruppengesetz, zu Kärntner Sloweninnen und Slowenen im Nationalsozialismus, zu aktuellen Entwicklungen im Minderheitenschulwesen, ein Interview der Generalsekretärin der Initiative Minderheiten sowie Vorschläge und Methoden wie das Thema Volksgruppen im Unterricht behandelt werden kann. Das Heft wird am 10. Juni vorgestellt.

Ort: online
Zeit: 10.6.2026, 16:30 bis 17:30 Uhr

Weitere Informationen
https://www.erinnern.at/termine/webinar-50-jahre-volksgruppengesetz-errungenschaft-entwicklung-kritik

26/05/2026

Präsentation: Digitale Erinnerungslandschaft Österreich (DERLA) Wien
Ort: Akademie der bildenden Künste Wien - Universitätsbibliothek, Schillerplatz 3, 1010 Wien
Zeit: 29.5.2026, 15:30 bis 17 Uhr

Die Veranstaltung stellt DERLA Wien als Teil der Digitalen Erinnerungslandschaft Österreich (DERLA) vor und gibt Einblick in die Dokumentation von Erinnerungsorten und -zeichen sowie von Biografien Verfolgter und Opfer des Nationalsozialismus. Im Fokus steht zudem, wie diese Inhalte digital zugänglich gemacht und in der Vermittlungsarbeit eingesetzt werden können.
Weitere Informationen: https://www.erinnern.at/bundeslaender/wien/termine/praesentation-digitale-erinnerungslandschaft-oesterreich-derla-verfolgung-und-widerstand-im-nationalsozialismus-dokumentieren-und-vermitteln

20/05/2026

„Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen“ – unser Pilotprojekt im Ö1-Radio

Wie kann lebendiges Erinnern gelingen, wenn es in naher Zukunft keine Holocaust-Überlebenden mehr gibt, die selbst berichten können? Dieser Frage widmete sich eine Reportage in der Ö1-Sendung „Im Fokus – Religion und Ethik“ vom 29. April 2026 – und sie tut es anhand einer Familiengeschichte.
Im Mittelpunkt steht Harry Merl, Holocaust-Überlebender und Pionier der Familientherapie in Österreich. Sein Sohn Mario und sein Enkel Pascal tragen die Erfahrungen der Familie heute an Schulen weiter – auch als Teil des ERINNERN:AT Pilotprojekts „Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen".
Im Beitrag kommen auch Gert Dressel (Doku Lebensgeschichten, Universität Wien) und Julia Demmer (OeAD / ERINNERN:AT) zu Wort – beide Teile des Projektteams, das dieses innovative Erinnerungsformat entwickelt hat. Das Projektteam bestand aus Kolleg:innen der PH Tirol, Uni Klagenfurt, Doku Lebensgeschichten der Uni Wien und des OeAD Programms ERINNERN:AT.
Seit März 2026 liegt der Ergebnisbericht vor – und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Zum Pilotprojekt und Ergebnisbericht
https://www.erinnern.at/zeitzeuginnen/nachkommenprojekt

Zum Ö1-Beitrag – Im Fokus: Erinnern ohne Zeitzeuginnen (29.4.2026)
https://oe1.orf.at/programm/20260429/829683/Erinnern-ohne-Zeitzeuginnen

18/05/2026

„Familientrauma ist geblieben"

Katja Sturm-Schnabl war ein Kind, als ihre Familie verfolgt und deportiert wurde. 1942 wurde sie mit anderen slowenischen Familien ins Lager Ebenthal bei Klagenfurt gebracht, später war sie in Lagern in Polen und Bayern inhaftiert. Erst 1946, mit neun Jahren, konnte sie mit der Volksschule beginnen. Später wurde sie Wissenschafterin und lehrte an der Universität Wien.
In diesem ORF-Beitrag (verfügbar bis 6.6.2026) erzählt sie, wie Verfolgung ihre Kindheit prägte – und warum das Teilen von Erinnerungen so wichtig ist.
https://on.orf.at/video/14322048/16083742/zeitzeugin-ueber-2-weltkrieg-familientrauma-ist-geblieben

Jahresthema 2026: Nationale Minderheiten in Österreich
Anlässlich des 50. Jahrestages des Volksgruppengesetzes nimmt ERINNERN:AT 2026 die Geschichte und Gegenwart der Kärntner Sloweninnen und Slowenen/Koroški Slovenci in Slovenke in den Blick. Katja Sturm-Schnabl begleitet dieses Jahresthema als Schirmherrin – mit ihrer unermüdlichen Arbeit als Zeitzeugin und ihrer starken Stimme für die slowenische Volksgruppe in Kärnten.
https://www.erinnern.at/themen/jahresthema-2026-50-jahre-volksgruppengesetz-nationale-minderheiten-in-oesterreich
Foto: OeAD/APA-Fotoservice/Rastegar

05/05/2026

Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die NS-Opfer

Am 5. Mai 1945 wurde das Konzentrationslager Mauthausen befreit – ein Tag, der in Österreich 1997 zum nationalen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt wurde. ERINNERN:AT informiert über den Gedenktag und stellt Lernangebote zur Verfügung, etwa zur pädagogischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des KZ Mauthausen im Unterricht sowie für die Vor- und Nachbereitung eines Gedenkstättenbesuchs.

Weitere Informationen:
https://www.erinnern.at/gedaechtnisorte-gedenkstaetten/gedenktage/5-mai
https://www.erinnern.at/gedaechtnisorte-gedenkstaetten/paedagogische-auseinandersetzung-mit-dem-kz-mauthausen
Bild: Befreite Häftlinge bei der Demontage des Reichsadlers über der Einfahrt zum Garagenhof des Lagers Mauthausen, 5. Mai 1945. Foto: US Signal Corps, © Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

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