Pascal Scholz

Pascal Scholz

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Psychologische Beratung - Coaching - Seminare "Pascal Scholz - Visionär, Innovator, Wegbereiter.

In einer Welt voller Möglichkeiten und Herausforderungen zeichnet sich Pascal Scholz durch seine einzigartige Fähigkeit aus, visionäre Ideen in greifbare Realität zu verwandeln. Als Innovator in seinem Bereich hat er sich einen Ruf als kreativer Denker und mutiger Pionier erarbeitet, der stets neue Wege geht, um Lösungen zu finden. Mit einem unerschütterlichen Glauben an die Kraft des Wandels und

13/07/2026

„Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.“

Dieser Satz von Franz Kafka ist kurz, aber ungeheuer tief.

Er nimmt uns die Flucht aus der eigenen Verantwortung. Nicht auf harte Weise. Eher wie ein Spiegel, der still vor uns steht und sagt: Es geht nicht nur um die anderen. Nicht nur um Beziehungen, Umstände, Verletzungen oder Erwartungen. Es geht auch um das, was in dir bewusst werden will.

Der 13. Juli trägt genau diese Qualität.

Venus steht in Spannung zu Uranus. Das kann alte Beziehungs- und Selbstwertmuster aufrütteln. Plötzlich wird spürbar, wo Nähe zu eng geworden ist. Wo Anpassung nicht mehr trägt. Wo ein innerer Anteil nicht länger bereit ist, sich selbst zu übergehen.

Gleichzeitig wirkt der Merkur-Cazimi im Krebs nach. Das innere Gespräch wird klarer. Erinnerungen, Prägungen und emotionale Reaktionen können eine neue Bedeutung bekommen.

Tiefenpsychologisch ist das entscheidend:

Nicht jede Krise im Außen ist nur ein äußeres Problem.
Manchmal zeigt sie eine innere Aufgabe.

Ein Muster will erkannt werden.
Eine Projektion will zurückgenommen werden.
Ein alter Schutz will nicht länger das Leben bestimmen.

Kafka sagt nicht: Du hast eine Aufgabe.

Er sagt:
Du bist die Aufgabe.

Vielleicht liegt darin die eigentliche Würde dieses Tages.

Nicht jemand anderes muss dich erlösen.
Nicht das Außen muss dir endlich beweisen, wer du bist.

Der Weg beginnt dort, wo du dich selbst nicht länger ausweichst.

13/07/2026

Photos from Pascal Scholz's post 13/07/2026

Ich wünsche dir einen wundervollen Start in die neue Woche,

Der 13. Juli trägt eine klare, fast schon entlarvende Tagesqualität.

Im Hintergrund steht Venus in Spannung zu Uranus. Das berührt Beziehung, Selbstwert, Nähe und Freiheit. Nicht oberflächlich romantisch, sondern tiefenpsychologisch: Wo wird Bindung zur Rolle? Wo wird Fürsorge zur Anpassung? Wo wird Liebe mit Sicherheit verwechselt?

Dazu wirkt der Merkur-Cazimi im Krebs nach. Etwas, das lange nur gefühlt wurde, kann Bewusstsein bekommen. Ein alter Satz. Eine Prägung. Ein inneres Muster, das vielleicht schon viel länger wirkt als die aktuelle Situation.

Venus in der Jungfrau fragt nach Echtheit im Kleinen. Nach dem, was wir täglich tun, geben, ertragen, ordnen und verbessern. Uranus bringt den Störimpuls: das plötzliche innere Nein gegen Selbstverrat.

Und durch Neptun und Pluto im Hintergrund wird deutlich: Nicht jede Sehnsucht ist Wahrheit. Nicht jede intensive Bindung ist Liebe. Manches ist Projektion, Bedürftigkeit, alte Angst oder ein ungeheilter Teil, der im Außen sucht, was im Inneren bewusst werden will.

Der Nährwert dieses Tages liegt nicht im vorschnellen Schnitt.

Er liegt im ehrlichen Erkennen.

Reife Liebe braucht Raum.
Wahrer Selbstwert braucht keine ständige Bewährung.
Und Freiheit beginnt dort, wo ein Mensch nicht länger gegen die eigene Seele lebt, nur um verbunden zu bleiben.

12/07/2026

„Ich glaube an Alles noch nie Gesagte.“

Dieser Satz von Rainer Maria Rilke passt tief zur Tagesqualität des 12. Juli.

Nicht alles Wesentliche in uns ist schon ausgesprochen. Manches lebt lange unter der Oberfläche. Als Gefühl. Als Ahnung. Als wiederkehrende Reaktion. Als innere Spannung, die wir nicht sofort erklären können.

Merkur rückläufig im Krebs nähert sich heute der Sonne. Symbolisch gesprochen wird die Sprache in den inneren Raum zurückgeführt. Nicht an die Oberfläche des schnellen Meinens, sondern in die Tiefe der Erinnerung.

Aus jungianischer Sicht ist das bedeutsam.

Denn das Unbewusste spricht nicht immer direkt. Es spricht in Bildern, Träumen, Körpersignalen, Wiederholungen, Projektionen und emotionalen Reaktionen. Oft braucht es Zeit, bis ein innerer Inhalt Worte findet.

Rilkes Satz öffnet genau diesen Raum.

Er glaubt nicht nur an das, was schon benannt, erklärt und eingeordnet wurde. Er glaubt an das noch Ungesagte. An das Werdende. An jene Wahrheit, die erst geboren werden muss, bevor sie gelebt werden kann.

Vielleicht liegt heute eine leise Erkenntnis näher als sonst.

Nicht als fertige Lösung.

Sondern als erster wahrer Satz.

Und manchmal beginnt Individuation genau dort:
wenn ein Mensch aufhört, nur die alten Worte zu wiederholen,
und zum ersten Mal hört,
was die eigene Seele sagen will.

12/07/2026
Photos from Pascal Scholz's post 12/07/2026

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich dir,

Der 12. Juli trägt eine besondere innere Verdichtung.

Merkur ist rückläufig im Krebs und nähert sich der Sonne. Astrologisch nennt man diese enge Verbindung Cazimi. Tiefenpsychologisch betrachtet ist das kein technischer Moment, sondern ein starkes Symbol: Etwas aus dem inneren Wasser steigt ins Bewusstsein.

Der Krebs berührt Erinnerung, Herkunft, Familie, Bindung, Schutz und alte emotionale Prägungen. Merkur bringt Sprache, Denken, Deutung und Verstehen. Rückläufig wird daraus kein schneller Blick nach vorne, sondern ein Weg zurück an die Wurzel.

C. G. Jung würde hier nicht nach einer äußeren Prognose suchen, sondern nach dem unbewussten Inhalt, der sich zeigen will.

Ein Komplex kann lange wirken, ohne dass wir ihn erkennen. Er spricht durch Reaktionen, durch Wiederholungen, durch alte Schutzmuster, durch Sätze, die wir innerlich übernommen haben.

Heute kann etwas davon Sprache finden.

Nicht als endgültige Antwort.
Nicht als dramatische Offenbarung.
Sondern als stiller Moment von Bewusstsein.

Vielleicht wird klarer, warum ein bestimmtes Thema immer wieder berührt. Warum ein Wort trifft. Warum eine alte Geschichte noch immer im Körper lebt.

Der Nährwert dieses Tages liegt im Hören.

Nicht nur auf Gedanken.
Sondern auf das, was unter den Gedanken spricht.

Denn was bewusst wird, muss nicht länger unbemerkt unser Leben lenken.

11/07/2026

„Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluß des Lebens schreiten mußt.“

Dieser Satz von Nietzsche passt tief zur Tagesqualität des 11. Juli.

Denn Freiheit ist nicht einfach das Gegenteil von Bindung. Und Selbstwerdung ist nicht bloß der Ausbruch aus allem, was eng geworden ist.

Der Tag trägt eine starke Spannung zwischen innerem Freiheitsdrang und der Frage nach reifer Form. Mars und Uranus wirken noch nach. Venus nähert sich Uranus. Sonne und Saturn halten das Prinzip Grenze im Feld. Merkur rückläufig im Krebs führt zurück in alte emotionale Prägungen.

Das ist ein kraftvolles Symbolfeld für Individuation.

Jung verstand Individuation nicht als Ego-Trip, sondern als Weg zur Ganzheit. Ein Mensch wird nicht er selbst, indem er einfach gegen alles rebelliert. Er wird es, indem er die eigenen unbewussten Muster erkennt, Projektionen zurücknimmt und den inneren Weg nicht länger an fremde Erwartungen verkauft.

Nietzsches Brücke ist genau dieses Bild.

Niemand kann diesen Weg für uns gehen.

Nicht die Familie.
Nicht die Beziehung.
Nicht die Gesellschaft.
Nicht die alten Rollen.
Nicht einmal die eigenen Schutzmechanismen.

Sie alle können Hinweise geben. Aber die eigentliche Brücke entsteht dort, wo ein Mensch beginnt, seiner inneren Wahrheit standzuhalten.

Vielleicht ist heute ein Tag, an dem etwas in dir nicht mehr überhört werden will.

Nicht als Drama.

Sondern als Ruf zur Selbstwerdung.

Photos from Pascal Scholz's post 11/07/2026

Einen wunderschönen Samstag wünsche ich dir,

Der 11. Juli trägt eine feine, aber sehr spürbare innere Spannung.

Im Hintergrund wirkt noch immer Mars in Verbindung mit Uranus. Gleichzeitig nähert sich Venus dem Quadrat zu Uranus, während Sonne und Saturn weiterhin eine Grenze ins Bewusstsein bringen. Das ist keine klassische „gute“ oder „schlechte“ Tagesqualität. Es ist ein psychologisches Feld.

Ein Teil in uns will Freiheit.
Ein anderer Teil sucht Sicherheit.
Und genau zwischen diesen beiden Kräften zeigen sich oft die alten Komplexe.

C. G. Jung hätte hier vermutlich nicht gefragt, welcher Planet „schuld“ ist, sondern welches innere Bild durch diese Spannung sichtbar wird. Vielleicht der angepasste Anteil, der immer funktionieren wollte. Vielleicht der rebellische Anteil, der endlich ausbrechen möchte. Vielleicht der verletzte Anteil, der Nähe sucht, aber Freiheit fürchtet.

Venus in der Jungfrau berührt Selbstwert, Beziehung und die alten Muster von Leistung, Dienst und Anpassung. Uranus fragt dagegen nach Echtheit. Nach innerem Raum. Nach der Stelle, an der Verbindung nicht mehr über Selbstverrat laufen darf.

Merkur rückläufig im Krebs bringt die alten emotionalen Wurzeln dazu.

So entsteht der Nährwert dieses Tages:
Nicht blind ausbrechen. Nicht wieder schlucken. Nicht aus Trotz Freiheit spielen.
Sondern erkennen, welcher Anteil in uns heute wirklich nach Leben ruft.

Individuation beginnt genau dort, wo ein Mensch nicht mehr nur reagiert, sondern sich selbst bewusster begegnet.
Vielleicht ist Freiheit heute kein lauter Schnitt.
Vielleicht ist sie der stille Entschluss, sich selbst nicht länger zu verlassen.

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