Tellington TTouch Training Österreich

Tellington TTouch Training Österreich

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Gemeinschaft zur Förderung der Verbreitung der Tellington Methode Bei den Tieren wirkt sich das in ihrem Verhalten aus, unangenehme bzw. www.tellington.at

Der Verein bezweckt die Förderung und Verbreitung der Tellington Methode durch Forschungvorhaben um die Wirkungsweise weiter zu untermauern, zu optimieren und noch besser zu verstehen. Die Forschungsergebnisse sollen der Aufklärungsarbeit für eine Verbesserung der inneren und äußeren Balance von Tier und Mensch hilfreich sein. TELLINGTON TTOUCH TRAINING ÖSTERREICH·
Tellington Training ist eine Me

23/07/2026

Die 1. Säule der Tellington TTouch® Methode
– Beobachtung

Gastbeitrag von Mertina Thomas (D)
ttouch-n-click Trainerin für Hunde

Auf jedem meiner Hundespaziergänge genieße ich die erste Säule der Tellington TTouch Methode ganz bewusst: die Beobachtung. Ich gehe achtsam mit jedem meiner Hunde – und jeder zeigt mir auf seine ganz eigene Weise die Welt.

Meine älteste Begleiterin ist 13 und liebt es, lange stehen zu bleiben, um intensiv zu schnüffeln. Meine mittlere Hündin dagegen möchte ihre Beine strecken, voller Energie rennen und kommt dann mit einem strahlenden Ausdruck zurück. Und die Jüngste? Sie ist ganz in ihrem Element, wenn sie Wildspuren folgt, Ausschau hält und Vögel aufscheucht.

Durch die genaue Beobachtung meiner Hunde sind auch meine eigenen Sinne stets wach. Ich nehme meine Umgebung bewusster wahr – durch ihre Augen, durch ihre Nase. Ich entdecke Details, die mir früher entgangen wären, und genieße die Natur noch intensiver.

Ohren, die sich aufrichten und nach vorne drehen, eine Nase, die suchend hin und her geht, ein fokussierter Blick – ich folge diesem Blick und entdecke plötzlich selbst in der Ferne einen Feldhasen, der durchs Gras hoppelt.

Oft sind es nur kleinste Veränderungen in der Körperhaltung, die mir verraten, dass sich irgendwo etwas Spannendes verbirgt. Diese feine Wahrnehmung ist ein Geschenk – für mich und für die Verbindung zu meinen Hunden.

Von Herzen danke ich Katja Krauss und Gabi Maue für ihr wundervolles Buch „Emotionn bei Hunden sehen lernen“, das meine Fähigkeit zur Beobachtung noch einmal auf eine ganz neue Ebene gehoben hat.

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Alle Blogbeiträge und Termine zu weiteren Seminaren findest du auf www.tellington.at

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22/07/2026

Die neueste Ausgabe des Tellington-Magazins ist da und vollgepackt mit spannenden Impulsen für Pferdemenschen und Hundefreunde! Erfahre, wie Pferde die Resilienz von Kindern stärken und welche Rolle der Vagusnerv beim Hund spielt. Außerdem im Heft: Clevere Tipps für die Tellington-Reiseapotheke, innovative Einblicke in das Spürhundtraining, Online-Unterricht und den Erfolgsfaktor „TTouch-n-Click 2.0“. Abgerundet wird das Ganze durch einen Messe-Rückblick von der Pferd Bodensee und den persönlichen Buchtipps unserer Tellington-LehrerInnen.

Jetzt lesen und inspirieren lassen!

Hier abonnieren: https://tellington-methode.de/tellington-magazin/

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07/07/2026

Die Sache mit der Freiheit

Blogbeitrag von Anke Recktenwald (D)

Tellington Instruktorin für Menschen
Freiheit bedeutet für mich selbstbestimmt sein. Doch in unserer Welt brauchen die Tiere einen „Leitfaden“ für das Leben.

Eine Sache, die bei den Pferden oft vorkommt: Man will sie nicht mehr anbinden. Meist, weil das Pferd schlechte Erfahrungen gemacht hat, und man nicht weiß, wie man das sicher händeln kann. Doch was geschieht, wenn es mal angebunden werden muss. z.B. Dein Pferd ist ausgebrochen. Eingefangen von Menschen, die nur helfen wollten. Kein Stall, keine Koppel in der Nähe, nur ein Zaun oder ein Baum. Sie wollten es sichern und Hilfe holen. Doch das Pferd kennt es nicht, angebunden zu sein. Es beginnt zu kämpfen, die Verletzungsgefahr wird hoch.

Oder es kommt aufgrund einer Kolik in die Klinik und wird da angebunden, zB für eine Behandlung am Tropf. Und regt sich dann darüber auf.
Stell dir vor, du reitest aus, und findest jemand, der am Boden liegt und deine Hilfe braucht – und Du möchtest Dich kümmern, ohne Angst um Dein Pferd zu haben. So viele Dinge werden leichter und sicherer, wenn ein Pferd gelernt hat ruhig angebunden zu sein.

In der Tellington Methode haben wir sicher und freundliche Wege, das zu trainieren, u.a. das „Zähmen des Tigers“.

Ebenso können wir einem Hund helfen, der mit der Nähe anderer Menschen Probleme hat. Es ist wertvoll, wenn der Hund die Nähe anderer Menschen als positiv empfindet, z.B. beim Tierarzt.

Wir schätzen in unserer Methode das Chungking down, das Herunterbrechen einer Aufgabe in gut zu bewältigende Schritte, gut für Mensch und Tier.
Denn deine Angst wird auch gesehen, und es ist wichtig, dass auch du die Sicherheit dieser Aufgabe erfassen kannst, und nicht, innerlich zitternd, daneben stehst.

Wir haben manchmal Angst vor einer Aufgabe, doch statt ihr auszuweichen, finden wir Wege, wie sie gut und sicher zu bewältigen sind.

Freiheit ist nicht immer möglich. So wie wir auch einem Kind beibringen, nicht auf die Straße zu laufen, wenn ein Auto kommt, mit Messer und Gabel zu essen, statt mit den Fingern und sich anzuziehen, bevor es das Haus verlässt.
Zu wissen, wie man sich in der Welt, in der man lebt, verhalten soll, ist ein Faktor, der das Wohlgefühl steigert. Ich denke in den meisten Bereichen, in denen Angst uns davon abhält etwas zu trainieren, das notwendig ist, für das sichere Leben der Tiere in der Menschenwelt, hat die Tellington Methode einen freundlichen, effektiven Weg.

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12/06/2026

Eine stille Brücke zwischen Mensch und Pferd

Blogbeitrag von Ingrid Wild (D)
Tellington Instruktorin für Pferde

Immer wieder stoße ich im Zusammenhang mit Pferden auf das Wort Vertrauen und auch ich liebe das Gefühl, wenn die Pferde mir ihr Vertrauen schenken und Pferde zum Vertrauen einzuladen.� Vielleicht war das auch der ausschlaggebende Punkt, der mich zum Tellington TTouch® Training geführt hat. Unvergesslich sind die Momente, wenn ich erleben durfte, wie ein Pferd, das gerade noch außer sich war, voll Stress und Unsicherheit, Linda voll Dankbarkeit sein Vertrauen schenkte, nachdem sie es berührt hatte.

Was bedeutet Vertrauen überhaupt?
Vertrauen ist der Glaube oder die Überzeugung, dass eine Person zuverlässig, ehrlich und fähig ist. Es ist ein unsichtbares Band, das Beziehungen trägt, Sicherheit vermittelt und echtes Miteinander überhaupt erst möglich macht. Doch Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit – es entsteht, wächst und kann ebenso zerbrechen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Bedeutung von Vertrauen in der Beziehung zwischen Mensch und Tier, insbesondere bei Pferden.

Pferde sind Fluchttiere. Ihr natürlicher Instinkt ist es, Gefahren schnell zu erkennen und sich in Sicherheit zu bringen. In der freien Wildbahn sichert dieses Verhalten ihr Überleben. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Pferd einem Menschen vertraut – einem Wesen, das aus seiner Sicht zunächst unberechenbar und fremd erscheint.

Wenn ein Pferd beginnt, einem Menschen zu vertrauen, geschieht etwas Faszinierendes: Es legt einen Teil seiner natürlichen Vorsicht ab. Es folgt, hört zu, reagiert auf feinste Signale und lässt Nähe zu. Dieses Vertrauen basiert nicht auf Worten, sondern auf Erfahrung. Das Pferd beobachtet genau: Ist der Mensch ruhig? Ist er klar in seinen Signalen? Ist er fair und berechenbar?

Hier zeigt sich die wahre Bedeutung der Definition von Vertrauen. Ein Mensch, der mit Pferden arbeitet, muss zuverlässig sein – in seinem Verhalten, in seinen Reaktionen, in seiner Konsequenz. Ehrlichkeit bedeutet in diesem Zusammenhang Authentizität: Pferde spüren sofort, wenn Körpersprache und innere Haltung nicht übereinstimmen. Und Fähigkeit zeigt sich im sicheren, respektvollen Umgang, der dem Tier Orientierung gibt.

Tellington TTouch schafft Vertrauen

Vertrauen zwischen Mensch und Pferd kann nicht erzwungen werden. Es entsteht durch Geduld und durch das respektvolle Eingehen auf die Bedürfnisse des Tieres. Jeder kleine Fortschritt – ein entspanntes Ohrenspiel, ein ruhiger Atem, ein freiwilliger Schritt auf den Menschen zu – ist ein Zeichen dafür, dass Vertrauen wächst.

Gleichzeitig ist dieses Vertrauen zerbrechlich. Ein unachtsamer Moment, ein grober Umgang oder inkonsequentes Verhalten können das aufgebaute Vertrauen erschüttern. Deshalb verlangt die Beziehung zu einem Pferd nicht nur Können, sondern auch Achtsamkeit und Selbstreflexion.

Am Ende ist Vertrauen mit einem Pferd ein Geschenk. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein so kraftvolles und sensibles Tier sich auf den Menschen einlässt. Doch wenn es geschieht, entsteht eine besondere Verbindung – leise, tief und ehrlich. Eine Verbindung, die uns daran erinnert, dass wahres Vertrauen nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Respekt, Klarheit und gegenseitiges Verstehen.

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10/06/2026

Die Vielfalt der Möglichkeiten

Blogbeitrag von Daniela Zurr (D)
Tellington Instruktorin für Kleintiere und Menschen

Nächste Woche darf ich wieder ein Trainingsseminar für Tierpfleger einem Wildpark unterrichten. Vorab habe ich Wünsche für das Seminar abgefragt und ein häufiger Wunsch lautet: „Wie kann ich mit Tieren arbeiten, die (noch) kein Futter nehmen“. Beispiele sind scheue Alpakas, Tiere während einer arttypischen Fastenperiode oder krankheitsbedingt geringem Appetit.

Ich liebe es, dass die Tellington TTouch Methode mir vielfältige Lösungsansätze bietet:

-Präzises und neutrales Beobachten der Körpersprache des Tieres: So finden wir Schlüssel, wie wir Sicherheit vermitteln und eine Verbindung aufbauen können.

-Angenehme Berührungen als alternative Verstärker

-Berührungen mit der Außenseite der Hand: Der Lama-TTouch wurde speziell für scheue Kameliden entwickelt, ermöglicht aber auch vielen anderen Tieren, sich zum ersten Mal auf eine Berührung mit der Hand einzulassen.

-Mit verlängerten Armen wie Pinseln erste angenehme Berührungen vermitteln

-Wenn auch ein verlängerter Arm noch zu viel Nähe bedeutet, können wir unsere Aufmerksamkeit vom Tier weg auf uns selber lenken und durch bewusstes Atmen und Herz-TTouches, unsere Herzkohärenz verbessern. Dieser Zustand wird von unserem Gegenüber wahrgenommen und erleichtert es dem Tier, sich einen ersten Schritt anzunähern.

Futter ist eine wunderbare Möglichkeit unseren Tieren gezielt zu vermitteln, welches Verhalten wir toll finden und das sich dieses Verhalten lohnt. Heute möchte ich Sie einladen, über den Tag zu beobachten, in welchen Situationen sind andere Dinge als Futter wichtig: Sicherheit, Vertrauen, das Gefühl Einfluss auf die Situation zu haben, Verbindung erleben, angenehme Berührungen, im Flow sein, in Balance kommen …

Ich wünsche Ihnen und Ihren Tieren viel Freude beim Entdecken. nächsten Spaziergängen bewusst wahrzunehmen, welche Begegnungen und Momente es gibt, für die Sie dankbar sein können.

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08/06/2026

Juhu! Ein Tellington Workshop in Klagenfurt. Das gibt es nicht so oft. Wenn du diese underbare Methode kennen lernen möchtest und gleicht direkt mit deinem Hund umsetzten - dann bist du hier richtig.
Es werden die Grundlagen der Methode vermittelt und auf die jeweiligen Bedürfnisse und Themen der jeweiligen Hund-Mensch-Teams detailliert eingegangen.
Anmeldung unter:
[email protected]

02/06/2026

Resilienz – was wir, Pferde und Hunde lernen können

Blogbeitrag von Bibi Degn (E)
Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde

Resilienz – vom lateinischen resilire, „zurückspringen“ oder „abprallen“ – bezeichnet ursprünglich eine Eigenschaft von Materialien: ihre Fähigkeit, nach einer Belastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzufinden. Heute wird der Begriff in Medizin, Psychologie und Soziologie verwendet, um die innere Widerstandskraft von Menschen zu beschreiben. Gemeint ist die Fähigkeit, mit Herausforderungen, Stress oder Veränderungen umzugehen und daran zu wachsen.

Auch im Zusammenleben mit Pferden und Hunden spielt Resilienz eine wichtige Rolle. Tiere begegnen täglich neuen Reizen: ungewohnte Umgebungen, Erwartungen des Menschen, körperliche und emotionale Anforderungen. Wie sie damit umgehen können, hängt stark davon ab, ob sie sich sicher fühlen und Zugang zu ihrem eigenen Körper und ihren Fähigkeiten haben.

Hier setzt die Tellington TTouch® Methode an. Durch achtsame Berührungen, bewusste Bodenarbeit und klar strukturierte Übungen unterstützen wir Pferde und Hunde dabei, ihr Körperbewusstsein zu verbessern. Viele Tiere werden ruhiger, koordinierter und können neue Situationen gelassener verarbeiten. Das Nervensystem bekommt gewissermaßen die Information: Du bist sicher – du kannst lernen.

Resilienz entsteht jedoch nicht nur im Tier. Auch der Mensch entwickelt sie im Prozess. Wer mit TTouch arbeitet, lernt genauer wahrzunehmen, innezuhalten und auf kleine Veränderungen zu achten. Statt Druck auszuüben, entsteht eine Zusammenarbeit, in der Vertrauen und Selbstwirksamkeit wachsen.

So gesehen ist Resilienz im Training mit Pferden und Hunden kein abstrakter Begriff. Sie zeigt sich ganz konkret: in einem Hund, der nach einer Unsicherheit wieder neugierig wird, oder in einem Pferd, das eine neue Aufgabe ruhig und aufmerksam ausprobiert. In solchen Momenten wird sichtbar, wie Lernen, Beziehung und innere Stärke zusammenwirken.

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28/05/2026

Robyn Hood

Blogbeitrag von Sylvia Haveman (NL)
Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde

Ja, auch der englische Volksheld, der die Reichen im Sherwood Forest in Nottinghamshire bestahl und die Beute unter den Armen verteilte, trug den Namen Robyn Hood. Doch in unserem Kontext geht es heute um Robyn Hood, der jüngsten Schwester von Linda Tellington-Jones. Robyn Hood, eine Frau, deren Lebensweg eng mit der Tellington-Methode verbunden ist.

Robyn konnte reiten, bevor sie laufen konnte, und schon in jungen Jahren ritt sie auf Pferden in Alberta, Kanada. Später besuchte sie die Pacific Coast School of Horsemanship in Kalifornien, die von ihrer ältesten Schwester Linda geleitet wurde. Sie wurde versiert im Jagen, Springen, Vielseitigkeitsreiten, Ausdauer, Western- und später in Gangpferden.

Ab 1982 engagierte sie sich hauptamtlich in der Tellington-Methode, deren Grundlagen von Linda gelegt wurden. Robyn war mehr als drei Jahrzehnte Herausgeberin des monatlichen Newsletters. Seit 1986 unterrichtet sie die Tellington-Methode in Vollzeit auf der ganzen Welt und reiste große Teile des Jahres. Sie vermittelt ihre Leidenschaft für diese Methode klar und mit einem Hauch von Humor an interessierte Menschen aller Couleur.

Heute war ich bei einem Pferdetraining anwesend und habe erneut erlebt, welch reicher Erfahrungsschatz Robyn vermittelt. Sie ist ein Pferdemensch durch und durch, eine erfahrene Lehrerin, die die sich stetig weiterentwickelnde Methode schätzt und weiß, wie man sie praktisch erfahrbar macht.

Aus dem Training heute: einige ihrer weisen Aussagen

Wir erwarten, dass ein Pferd jeden Tag dasselbe ist, während wir es nicht sind. Wir haben hohe Erwartungen an unsere Tiere – aber betrachten wir sie wirklich aus ihrer Sicht?
Wir kleben Etiketten auf – und es ist schwierig, diese wieder zu entfernen. Denk an Lindas Kernbotschaft: „Ändere deine Meinung, ändere dein Tier!“
Wenn du etwas tun musst und es sich im Bauch und Herzen nicht richtig anfühlt, spürt dass das Pferd. Das wird nicht funktionieren, also tritt einen Schritt zurück.
Wir suchen nach der einen Antwort, doch es gibt mehr als eine richtige Herangehensweise.
Wie glücklich bin ich, dass ich noch zwei Tage mit Robyn vor mir habe! Ihr reicher Erfahrungsschatz und ihre praktische Weise, die Tellington-Methode zu lehren, berühren mich tief.

Wenn du mehr über Robyn Hood und ihre Arbeit mit der Tellington-Methode erfahren möchtest, bleib dran – denn ihre Geschichten inspirieren Pferdeliebhaber weltweit dazu, aufmerksam, achtsam und mit Humor zu lernen.

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28/05/2026

In der Bindung frei bleiben

Gastbeitrag von Petra Venker (D)
Tellington TTouch® Practitioner 2 für Hunde und Kleintiere

Dieser Satz aus einem Instagram-Post ließ mich lange nicht los. Bei meiner Überlegung, warum diese Aussage mich so fesselte, kam mir die Beziehung zu meiner Hündin Linnea in den Sinn.

Linnea kam im Alter von 10,5 Jahren aus einer Canile zu mir. Menschen waren ihr nicht vertraut, menschliche Berührungen gänzlich unbekannt und das Leben hier, war sehr überwältigend für sie. Sie war ängstlich und unsicher. Ich schien ihr glücklicherweise sympathisch zu sein und so war meine Kontaktaufnahme für sie ok. Bereits zu Beginn startete ich mit Elementen aus unserer Tellington-Toolbox.

So kam sie mit den achtsamen Berührungen, den TTouches, in Kontakt. In kleinen Dosierungen habe ich zu Beginn hauptsächlich streichende TTouches angewendet. Besonders der Noahs Marsch gefiel ihr. Dabei benötigte sie eine überdurchschnittlich hohe Druckstärke, um sich ihres Körpers bewusst zu werden. Ein festerer Druck, sorgte bei ihr für mehr Klarheit und Sicherheit. Mit der Zeit wurde ich mit den TTouches leichter und sie konnte diese sehr gut für sich annehmen.

Unsere Bindung wurde sehr schnell sehr eng. Ich achtete darauf, dass ich ihr jedoch auch immer viel Freiraum anbot, um sich zurückziehen zu können. Linnea ist ein Hund, der in neuen oder stressigen Situationen gerne selbstständig Abstand aufbaut, um alles in Ruhe zu beobachten. Ist sie dann von einer Sache überzeugt, geht sie offen und neugierig auf neue Situationen zu. Aber sie benötigt diesen „Freiraum“, um in ihrem eigenen Tempo lernen zu können.

Die Möglichkeit, sich den Raum nehmen zu können, schaffte Bindung und Vertrauen. Ich habe noch nie eine Hündin gehabt, die dieses Lernverhalten gezeigt hat und ich bin fasziniert davon, was dadurch möglich ist. Sie kann in diesem Freiraum durchatmen, ganz ohne Druck. Kann die Pause nutzen und in ihrem eigenen Tempo entscheiden, wann sie was und wie probieren möchte. Und gleichzeitig sind wir trotz des Abstandes immer in Verbindung.

Unser gegenseitiges Vertrauen, zeigte sich auch schnell auf unseren gemeinsamen Spaziergängen. Nach 6 gemeinsamen Wochen hatte ich das Gefühl der starken Bindung zwischen uns. Seither gehen wir ohne Leine durch die Natur, immer in Verbindung, im engen Kontakt und dem Wissen, dass der Andere da ist.

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