Bildungszentrum Osttirol/Oberkärnten Evo-Päd

Bildungszentrum Osttirol/Oberkärnten Evo-Päd

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Mit der Methode der Evolutionspädagogik®/Praktische Pädagogik ist man in der Lage, bei Stress bzw. Lern- und Verhaltensproblemen schnell zu helfen.

In der praktischen Pädagogik fragen wir nicht danach, wie es dem Kind/Erwachsenen geht, was sie können oder nicht können. Wir schauen und fragen wie sie die Welt wahrnehmen. Unser Ziel ist, verborgene Talente und Fähigkeiten zu entdecken, zu stärken und zu fördern sowie Denkblockaden zu lösen. Mit der Praktischen Pädagogik und der Evolutionspädagogik® werden verschiedene erprobte und bewährte Verf

28/02/2018

Beginn der Ausbildung 2018/19 - Evolutionspädagogik®

Freitag, 20. April 15:00 - 19:00

Ausbildungsdauer ca. über 1 Jahr (9 Wochenenden) nicht in Ferienzeiten
Abschluss: Evolutionspädagoge/in®, Praktische®Pädagoge/in, Lernberater/in P.P. zur selbständigen Ausübung oder zur Berufserweiterung.
Ziel: -auffälliges Sozialverhalten, Wahrnehmungsstörungen sowie Denk - und Lernblockaden richtig zu deuten und professionell zu beheben.
Nicht zu bewerten, sondern in 7 Evolutuionsstufen zu beobachten und wirksam zu agieren ist das Ziel.

28/02/2018

Der Affe in uns

Warum uns vor allem so viele Menschen auffallen, die sich wie Affen benehmen (man denke besonders an Menschenansammlungen-Kinder wie Erwachsene) führt auf unsere Evolution zurück.

Wie wir wissen, sind alle evolutiven Entwicklungsschritte zu Land über Jahrmillionen, auch in unseren Gehirnen noch immer gespeichert. In der Evolutionsstufe unserer Primaten, den Affen, ist die Gruppenzugehörigkeit und auch die damit verbundene Identität (sich von der Gruppe abzuheben), als besonders charakteristisches Entwicklungsmerkmal hervorzuheben.
Gruppenzugehörigkeit hat sich zu dieser Zeit am stärksten als bewusste Überlebensstrategie herausentwickelt. Genauso, wie sich in einer Gruppe geschützt zu fühlen, benötigt eine Gruppe den Obersten, der den Ton angibt. Man vergleiche die Ghettobildung bei Jungs.

Genau hier finden wir den Grund, warum unser Gehirn auch heute noch so auffallend oft (besonders eben in Gruppen), auf diese gespeicherten Verhaltensmuster zurückgreift.

14/02/2018

Schrott fürs Gehirn?

(Antworten aus der Sicht der Evolutionspädagogik® und vieler anderer Studien)

Die Verwendung von PC, Tablet und Handy im Unterricht, um den sicheren und sinnvollen Umgang mit modernen Medien zu schulen, ist zwar zu begrüßen,
ob diese Geräte aber auch geeignet sind, Lehrstoff festzuhalten oder Aufsätze und Berichte etc., zu schreiben, kann man schon nach kurzen Recherchen mit Nein beantworten.
Wie wir als Evolutionspädagogen® wissen, ist die Schreibschrift mit ihren „Schlaufen“ ein ständiges Training zur Vernetzung der beiden Gehirnhälften über die Bewegung und somit unverzichtbar u. a. für die Unterstützung des sinnerfassenden Lesens. Weiters ist unser Gehirn für vieles, was es schon kennt, nicht mehr so stimulierbar. Kein handgeschriebener Buchstabe gleicht dem anderen im Detail und ist so für unser Gehirn ein ständiger „Arbeitsauftrag“. Tastaturbuchstaben langweilen auf Dauer und können somit bei der Förderung kognitiver Fähigkeiten nicht mithalten.
Anstatt ständig das Lesen zu üben (Leseförderung), wäre es genauso wichtig, die Schreibschrift zu üben. Dabei wird nämlich das Wort, durch die Handbewegung unterstützt, besser abgespeichert und beide Gehirnhälften werden verstärkt angeregt.
Dr Werner Kuhlmann von der Universität Wuppertal über die Bedeutung des Handschreibens aus der Sicht der Psychologie:
Handschreiben ist dem Tippen überlegen und hilft dabei, Neues zu erlernen und zu behalten.
Technisches Schreiben ist eine Zeigebewegung, die selbst kein Zeichen erzeugt. Das wird über den Umweg des Tastendrucks produziert. Technisches Schreiben koppelt also den Schreiber vom Verfertigen des Zeichens ab. Handschreiben hingegen ist ein motorischer Sprachakt. Der Schreiber erzeugt das Zeichen mit Hilfe von Bewegungen. Integriertes Üben von Lesen, Hören und Sprechen, festigt und erweitert das Begriffssystem und damit das Wissen über die Welt, das im Langzeitgedächtnis verankert ist. Handschreiben hilft also beim Erlernen neuer Inhalte.
Die Konstruktion der Lautfolge beim Sprechen bzw. der Buchstabenfolge beim Schreiben – wird besser aufgefasst und beherrscht, wenn sie mit Handschreiben erworben wurde.

Handschreiben unterstützt Rechtschreiben
Eine sichere Beherrschung des „Spelling“ – insbesondere im Sinne des Rechtschreibens – ist die Grundlage für sicheres und schnelles Schreiben und damit für eine höhere Qualität der erzeugten Texte.
Sicheres und schnelles (Recht)Schreiben mit der Hand entlastet Schreibende von der Überwachung des Schreibakts selbst, so dass mehr kognitive Kapazitäten für die Konstruktion des Textes genutzt werden können.

Forscher der Universität Montreal entdeckten bei Schreibschriftlernenden eine bessere Feinmotorik und größere Fähigkeiten in der Wort- und Textkonstruktion, als bei SchülerInnen, die in Druckschrift schreiben. Sie sagen weiters, dass das Erlernen und Praktizieren dieser Schrift wichtig für die Ausbildung kognitiver sowie koordinativer Fähigkeiten ist.

Die Studie von Pam Mueller (Princeton University) und Daniel Oppenheimer (University of California) "The pen is mighter than the keybord" beweist, dass Probanden, die sich zu einem Lernvideo handschriftliche Notizen gemacht haben, das Gezeigte später deutlich besser wiedergeben konnten, als diejenigen, die sich Notizen auf dem Laptop gemacht haben.
Der Kognitionswissenschaftler Jean-Luc Velay (Marseille) und Marieke Longcamp (Toulouse) haben Kindergartenkinder Buchstaben auf dem Papier nachfahren und auf einer Spezial-Tastatur tippen lassen. An die selbst geschriebenen Buchstaben erinnerten sie sich deutlich besser. Velay und Longcamp sprechen von der „plurimodalen Speicherung“ der Buchstaben im Gehirn und von „sensomotorischen Erinnerungen“. Sie konnten zeigen, dass es selbst bei Erwachsenen, die längst schreiben können, einen Unterschied macht, ob sie ein Zeichen aus einer ihnen fremden Schrift mit dem Stift auf ein Blatt Papier bannen oder ob sie es auf einer Tastatur eingeben.
Prof. Dr.Guido Nottbusch Universität Potsdam:
Das Schreiben mit der Hand bedeutet ja, dass ich mit meinen Fingern und dem Stift als Werkzeug die Form des Buchstabens nachvollziehe. Das ist eine schwierige motorische Tätigkeit. Die Form wird dabei nicht nur visuell erfasst, sondern eben auch durch die Hand. Beides zusammen ergibt die Vorstellung, die unser Gehirn vom Buchstaben bekommt. Die Handschrift trägt damit auch einen wesentlichen Teil zum Lesenlernen bei. Wenn die Bewegung wie auf einer Tastatur aber immer wieder dieselbe ist, liegt die motorische Seite beim Erkennen des Buchstaben brach. Wir erheben für unsere Forschung Daten auf Tablet-PCs und zeichnen auf, wie sich der Stift bewegt hat. Dabei haben wir herausgefunden, dass Kinder, die ein Problem mit der horizontalen Ausrichtung der Buchstaben haben, machmal zuerst versuchen, diese in der Luft zu schreiben, um herauszufinden, ob es beispielsweise beim Z erst von links nach rechts geht oder umgekehrt. Daran kann man sehen, wie wichtig dieser motorische Gedächtniseintrag ist.

21/03/2017

Was können wir mit unserer Lernberatung erreichen?
Stärkung von Selbstvertrauen und Förderung des Selbstbewusstseins, entspanntes und freudiges Lernen, mehr Motivation, bessere Konzentration, höhere Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, flüssiges Lesen, besseres Textverständnis, leichteres Rechnen - Erfolgserlebnis Schule

Kennen Sie das? Schwierigkeiten beim Lernen, Lernunlust, kein Bock auf Schule, Hausaufgaben und Lernen, Prüfungsangst, Lese-, Rechtschreib-,Rechenschwäche, Konzentrationsschwierigkeiten,
Verhaltensauffälligkeiten, Hyperaktivität, Hypoaktivität?

Lösungen und vieles mehr beinhaltet unsere Ausbildung.

Neugierig geworden?

Dann melden Sie sich bei uns

06/02/2017

Eine sichere Möglichkeit der effektiven Förderung bietet die Evolutionspädagogik®.
Ziel ist es, auffälliges Sozialverhalten, Wahrnehmungsstörungen sowie Denk – und Lernblockaden richtig zu deuten und professionell zu beheben.

Der Schlüssel dazu sind unsere Bewegungen.
Durch evolutiv gespeicherte Bewegungsabläufe, die die
Evolutionspädagogik zu einem Teil ihrer erfolgreichen Methoden gemacht hat, lassen sich im Kindesalter bis ins Erwachsenenalter viele versäumte Gehirnvernetzungsprozesse nachholen.
Potentiale werden geweckt und Lern - bzw. Denkblockaden effektiv aufgelöst. Im schulischen Bereich ist der Erfolg vor allem bei
Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, ADHS, Konzentration und Feinmotorik sehr groß.

01/02/2017

Es gibt unzählige Arten, wie Kinder lernen und wahrnehmen, - die Schule geht herkömmlich aber nur auf einige davon ein.
So haben zum Beispiel Kinder, die immer zu langsam sind und dadurch für alles länger brauchen, kaum eine Chance sich in der Schule zu beweisen und erfolgreich zu sein, außer sie haben den extrem langen Atem, immer doppelten Energieaufwand einzusetzen.
Die Evolutionspädagogik kennt viele Gründe für Lernblockaden, Konzentrationsschwächen, langsames Arbeiten und fehlender Disziplin.
Methoden, die vielfach mit Bewegungsabläufen aus unserer Evolution zusammenhängen (z.B. klassische Aufrichtbewegungen vom Kleinkindalter weg), helfen individuell das Gehirn so zu vernetzen, dass das Lernen leichter fällt und dadurch auch die Freude am „Schule gehen“ erhalten bleibt. So zeigen sich bei Kindern oft ganz unerwartete Fähigkeiten und Potentiale, die sonst vielleicht auf der Strecke bleiben.

www.youtube.com 01/02/2017

Ab min. 19 wird in folgendem Film deutlich, warum es wichtig ist unser Gehirn durch spezielle Bewegungen zu vernetzen und stressresistent zu machen. Z. B. Angst und Leistungsdruck können Denk - und Lernblockaden sowie Wahrnehmungsstörungen gleich hervorrufen, wie hier gezeigte Extrembeispiele.
https://www.youtube.com/watch?v=NhMSWFUDA_I

www.youtube.com

23/01/2017

Emotion kann den Zugriff zur Vernunft blockieren…
Die Evolution hat uns Menschen mit einem Großhirn ausgestattet, das uns denken, Vernunft, Strategie, überlegen und die Sprache ermöglicht.
Kommen wir jedoch in eine Situation die z.B. sehr emotional ist, muss unser Gehirn jedoch oft auf evolutiv niederere Stufen zurückgreifen, die der Emotion gerecht werden z.B. Stufe 4 – Säugetier (Kleinhirn): geht auf Nähe oder Distanz.
Deshalb hat man in solchen Situationen oft keinen Zugriff zur Sprache mehr und kann sich auch kein vernünftiges Verhalten überlegen. So erklärt sich über die Evolutionspädagogik, warum Menschen z.B. in sehr emotionalen Situationen falsch regieren.

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