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SHINNYO DŌJŌ Die Kampfkunst der Ninja und Samurai, Tradition und Selbstverteidigung in Regensburg

🥋 Kihon Happō – zurück zum Wesentlichen.Kihon Happō ist mehr als eine Sammlung von Grundtechniken. Sie ist ein Fundament...
03/10/2026

🥋 Kihon Happō – zurück zum Wesentlichen.

Kihon Happō ist mehr als eine Sammlung von Grundtechniken. Sie ist ein Fundament, zu dem wir immer wieder zurückkehren.

Mit jeder Wiederholung lernen wir nicht nur die Technik besser kennen, sondern auch uns selbst: Balance, Timing, Distanz, Präsenz und die Fähigkeit, Spannung loszulassen.

Was zunächst wie eine feste Form erscheint, wird mit der Zeit zu einem Verständnis von Prinzipien.

Tiefe entsteht nicht dadurch, ständig etwas Neues zu suchen, sondern das Vertraute immer wieder neu zu entdecken.

Darum trainieren wir Kihon Happō.
Nicht, weil wir sie beherrschen – sondern weil es immer etwas zu lernen gibt.

Zurück zum Anfang. Immer wieder. 🥋

🥋 Warum trainieren wir Schläge über lange Distanz?Auf den ersten Blick wirkt ein Schlag aus großer Distanz vielleicht un...
13/09/2026

🥋 Warum trainieren wir Schläge über lange Distanz?

Auf den ersten Blick wirkt ein Schlag aus großer Distanz vielleicht ungewöhnlich. Für unser Grundlagen-Training im Bujinkan hat diese Übung jedoch einen wichtigen Zweck.

Historisch betrachtet waren die japanischen Kampftraditionen, aus denen das Bujinkan schöpft, keine modernen Sportkampfsysteme. Sie entstanden in einem Umfeld, in dem es darum ging, Distanz, Timing, Körperstruktur und Bewegung unter realistischen Bedingungen zu beherrschen. Dabei wurde nicht nur das eigentliche Treffen trainiert, sondern vor allem die Fähigkeit, den eigenen Körper sinnvoll in Relation zum Gegner zu bewegen.

Genau deshalb arbeiten wir im Grundlagen-Training auch mit ungewöhnlich großen Distanzen.

👉 Was trainieren wir dabei?

• Distanzgefühl: Wir lernen, Reichweite nicht nur zu sehen, sondern körperlich zu verstehen.
• Timing: Wann beginnt eine Bewegung, und wann erreicht sie ihren entscheidenden Punkt?
• Körpermechanik: Ein effektiver Schlag entsteht nicht allein aus dem Arm, sondern aus der koordinierten Bewegung des gesamten Körpers.
• Balance und Struktur: Wir müssen auch während der Bewegung stabil und beweglich bleiben.
• Beinarbeit: Große Distanz zwingt uns dazu, unsere Schritte und unsere Körperposition bewusst einzusetzen.
• Präzision: Je größer die Distanz, desto deutlicher werden technische Fehler.
• Anpassungsfähigkeit: Wir lernen, nicht nur aus einer einzigen „idealen“ Position zu agieren.

Das Ziel ist dabei nicht, im Kampf grundsätzlich aus möglichst großer Entfernung zu schlagen.

Die lange Distanz ist ein Trainingswerkzeug.

Sie macht bestimmte Grundlagen sichtbar, die auf kurzer Distanz leicht durch Geschwindigkeit, Kraft oder Gewohnheit kaschiert werden. Wer seine Bewegung auf große Distanz kontrollieren kann, entwickelt ein besseres Verständnis dafür, wie Distanz und Timing sich verändern, wenn die Situation dynamischer und enger wird.

🥋 Grundlagen bedeuten, die Prinzipien hinter der Bewegung zu verstehen — und sie so lange zu trainieren, bis der Körper sie auch unter Veränderung anwenden kann.

Mut beginnt nicht erst im Kampf. Er beginnt in dir. 💪🏻Im Bujinkan trainieren wir nicht nur Techniken – wir trainieren un...
23/07/2026

Mut beginnt nicht erst im Kampf. Er beginnt in dir. 💪🏻

Im Bujinkan trainieren wir nicht nur Techniken – wir trainieren unsere Haltung zum Leben.

Das Konzept “Ahead lies Paradise – Muto Dori” erinnert uns daran, dass der Weg durch die Angst führt, nicht an ihr vorbei. Muto Dori wird oft als das Abwehren eines bewaffneten Angriffs ohne eigene Waffe verstanden. Doch auf einer tieferen Ebene bedeutet es, den Moment anzunehmen, in dem Flucht keine Lösung mehr ist. Nicht aus Leichtsinn, sondern aus Klarheit.

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz der Angst bewusst zu handeln.

Jedes Training fordert dich heraus: Du verlässt deine Komfortzone, machst Fehler, stehst wieder auf und wächst. Mit der Zeit verlieren Ängste ihre Macht. An ihre Stelle treten Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Gelassenheit und die Gewissheit, auch schwierige Situationen meistern zu können.

Dieses Selbstvertrauen endet nicht an der Dojotür. Es begleitet dich im Alltag – bei wichtigen Entscheidungen, in schwierigen Gesprächen und in Momenten, in denen du über dich hinauswachsen darfst.

Hinter der Angst liegt Freiheit. Hinter dem ersten mutigen Schritt wartet eine neue Version von dir.

Trainiere nicht nur deinen Körper. Trainiere deinen Mut.

🥷 Wahre Meisterschaft beginnt bei den Grundlagen.Sanshin no Kata und Kihon Happō sind keine Übungen für Anfänger – sie s...
09/07/2026

🥷 Wahre Meisterschaft beginnt bei den Grundlagen.

Sanshin no Kata und Kihon Happō sind keine Übungen für Anfänger – sie sind der Kern des Bujinkan.

Hatsumi Masaaki Sensei sagte:
“Taijutsu beginnt mit Kihon Happō und endet mit Kihon Happō.”

Je tiefer wir die Grundlagen erforschen, desto klarer erkennen wir: Es geht nicht darum, immer mehr Techniken zu lernen, sondern dieselben Prinzipien immer besser zu verstehen.

Jede Wiederholung schult Körper, Geist und Haltung. Genau darin liegt der wahre Weg des Budo.

Trainiere die Grundlagen nicht, um sie hinter dir zu lassen – sondern weil sie dich dein ganzes Leben begleiten.

🥷 Die einfachsten Bewegungen bergen die tiefsten Erkenntnisse.

🥋 Das Herz eines Budoka ist zeitlos.Wer den Weg des Budō geht, trainiert nicht nur den Körper, sondern vor allem Geist u...
05/07/2026

🥋 Das Herz eines Budoka ist zeitlos.

Wer den Weg des Budō geht, trainiert nicht nur den Körper, sondern vor allem Geist und Herz. Alter, Erfahrung oder Graduierung verlieren an Bedeutung, wenn die Freude am Lernen lebendig bleibt.

Im Dojo begegnen wir uns als Menschen. Mit Respekt. Mit Offenheit. Mit dem Wunsch, voneinander zu lernen. Denn Budō beginnt nicht mit einer Technik – sondern mit dem Herzen.

Gemeinsames Training im Dōjō mit tollen Freunden trotz der heißen Temperaturen ☀️🥵😎
28/06/2026

Gemeinsames Training im Dōjō mit tollen Freunden trotz der heißen Temperaturen ☀️🥵😎

14/05/2026

🛡️ Wenn die Klinge zum Schild wird

Im modernen Verständnis wird das Katana oft nur als Angriffswaffe gesehen. Doch in den alten Schulen (**Koryū**) Japans wussten die Bushi: Ein Schwert, das nicht schützen kann, ist wertlos.

Die Kunst des *Uke-Nagashi*
Ein direkter Block – Klinge gegen Klinge – wurde im alten Japan vermieden. Warum? Weil man die kostbare Schneide nicht beschädigen wollte. Stattdessen wird das Katana so positioniert, dass es zum **Schild** wird, an dem der gegnerische Schlag abgleitet. Ebenso wird die Wucht des gegnerischen Schlages mit dem Körper absorbiert, welcher sich wie hinter einem Schild, hinter dem Schwert positioniert.

- Präzision: Das Schwert schirmt die Zentrallinie des Körpers ab.

- Winkel: Durch die Krümmung (*Sori*) der Klinge wird die Wucht des Angriffs umgeleitet, nicht einfach nur gestoppt.

- Sicherheit: Der Körper verbirgt sich hinter dem Stahl, bereit für den entscheidenden Gegenangriff.

Im Dojo lernen wir nicht nur zu schlagen. Wir lernen, unantastbar zu sein. Das Katana ist unsere
Verteidigungslinie – ein Schutzwall aus gefaltetem Stahl. ⚔️

🥷 Authentizität auf der Matte – und im LebenWenn du im Training einen Schlag ausführst oder einen Tritt setzt, dann tu e...
04/03/2026

🥷 Authentizität auf der Matte – und im Leben

Wenn du im Training einen Schlag ausführst oder einen Tritt setzt, dann tu es mit 100 % Intention. Das hat nichts mit Aggression zu tun, sondern mit Ehrlichkeit.
Warum die Absicht (Ishi) zählt:
* Für den Verteidiger: Er lernt nur, wenn der Angriff real und die Absicht spürbar ist. Ein „netter“, halbherziger Angriff ist eine Lüge, die im Ernstfall gefährlich wird.
* Für den Angreifer: Wer mit voller Präsenz agiert, schult seinen eigenen Fokus und Körperausdruck.

Die Philosophie dahinter 🌌
Diese Ehrlichkeit hört nicht beim Verlassen des Dojos auf. Es ist wie beim Kochen eines Abendessens oder einem Gespräch mit einem Freund:

„Wenn du eine Zwiebel schneidest, dann schneide die Zwiebel. Wenn du zuhörst, dann höre zu.“

Wer im Training nur „so tut als ob“, fängt oft auch im Alltag an, Abkürzungen zu nehmen. Er ist physisch anwesend, aber mental bereits beim nächsten Termin. Doch wahre Meisterschaft – im Budo wie im Leben – entsteht dort, wo Handlung und Absicht eins werden.

Sei echt. Sei präzise. Sei zu 100 % da.

Halte nicht an deiner Waffe fest, lerne diese loszulassen 🌀In der Hitze des Kampfes greifen wir oft instinktiv fester zu...
20/02/2026

Halte nicht an deiner Waffe fest, lerne diese loszulassen 🌀

In der Hitze des Kampfes greifen wir oft instinktiv fester zu. Wir klammern uns an unsere Waffe, an unsere Strategie, an unser Ego. Doch im Bujinkan lernen wir: Wer starr festhält, wird zerbrechen. Wer loslässt, wird frei.
Auf dem Bild seht ihr einen Moment, der paradox erscheint: Eine Schülerin lässt den Griff um ihren Bo Stab bewusst locker oder gibt ihn sogar ganz auf. Was nach Kontrollverlust aussieht, ist in Wahrheit höchste taktische Meisterschaft. Durch das Loslassen der materiellen Bindung zur Waffe:
* Verwirrt sie die Erwartungshaltung des Gegners.
* Neutralisiert sie die Hebelkraft, die gegen sie verwendet werden könnte.
* Gewinnt sie die Freiheit, den Angreifer aus einem Winkel zu kontrollieren, den er nicht kommen sieht.
Die Philosophie dahinter
Dieses Prinzip spiegelt das asiatische Konzept des Wu Wei (無爲) wider – das Handeln durch Nichthandeln. Es geht nicht darum, nichts zu tun, sondern ohne unnötigen Widerstand zu fließen. Auch die Lehre der Leere (Kū) erinnert uns daran, dass wir erst dann wirklich empfänglich für den Moment sind, wenn wir unsere fixen Vorstellungen (und unsere festen Griffe) loslassen.
Wahre Meisterschaft bedeutet nicht, den Gegner zu unterwerfen, sondern die Situation so fließen zu lassen, dass Widerstand zwecklos wird.
Bist du bereit, deine Komfortzone und deine festen Griffe loszulassen?
Komm vorbei und lerne die Kunst der Anpassung in unserem Dojo.

🏯 Der unerschütterliche Geist: Mehr als nur KampfkunstIm Bujinkan Ninjutsu geht es nicht nur um Techniken oder körperlic...
15/02/2026

🏯 Der unerschütterliche Geist: Mehr als nur Kampfkunst

Im Bujinkan Ninjutsu geht es nicht nur um Techniken oder körperliche Kraft. Es geht um den Weg vom Schüler zum friedlichen Krieger. ⚔️✨

🌑 Von der Präsenz zum eisernen Willen
Durch stetiges Training – mit voller mentaler und körperlicher Präsenz – formst du im Laufe der Zeit einen eisernen Willen. Wer bleibt, wenn es anstrengend wird, und wer weitermacht, wenn andere aufgeben, entwickelt eine Kraft, die weit über das Dojo hinausgeht.

🌟 Stärke, die von innen strahlt
Diese Reise verändert dich:
• Innere Stärke: Ein Geist, der wie ein Fels in der Brandung steht.
• Äußere Stärke: Eine Haltung, die Ruhe und Entschlossenheit ausstrahlt.
• Positiver Einfluss: Wer in sich selbst ruht, beeinflusst sein Umfeld positiv. Ein wahrer Krieger schützt den Frieden.
🕊️ Der Weg des friedlichen Kriegers

Wir trainieren universelle Konzepte, um mächtig zu werden – nicht um zu kämpfen, sondern um nicht kämpfen zu müssen. Die höchste Kunst ist es, friedlich mit sich selbst und seiner Umwelt umzugehen, getragen von einem unerschütterlichen Geist (Fudoshin).
Die mächtigste Waffe, die du über die Jahre entwickelst? Niemals aufzugeben.

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Merianwerg 4

93051

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Tuesday 18:30 - 20:00
Sunday 16:00 - 17:30

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