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STRESSFREI ODER STRESSARM: MARKETINGMYTHOS VERSUS BIOLOGISCHE REALITÄT – Teil 2 (Schlussteil)2. Das Verhalten: Die Persp...
18/08/2026

STRESSFREI ODER STRESSARM: MARKETINGMYTHOS VERSUS BIOLOGISCHE REALITÄT – Teil 2 (Schlussteil)

2. Das Verhalten: Die Perspektive des Beutetiers
Unsere landwirtschaftlichen Nutztiere sind von Natur aus Beutetiere. Ihr biologischer Bauplan ist seit Jahrtausenden darauf ausgerichtet, ständig nach Raubtieren Ausschau zu halten. Sobald der Mensch ihr Territorium, den Stall oder die Weide betritt, aktiviert dies automatisch ein grundlegendes Maß an Angst und Wachsamkeit. Das ist schlichtweg in ihrer Natur verankert.

3. Low-Stress Handling: Kontrollierte Spannung als Hilfsmittel
Low-Stress Handling (eine Methode, die unter anderem von Dr. Temple Grandin wegbereitend entwickelt wurde) leugnet diese natürliche Stressreaktion nicht. Stattdessen nutzt sie die Spannung in einer kontrollierten und dosierten Weise, um das Tier anhand fester Verhaltensprinzipien zu lenken:
• Die Fluchtzone (Flight Zone):
Der Mensch betritt sehr dosiert den persönlichen Raum des Tieres oder der Gruppe (die Individual- bzw. Herdenbereichsgrenze), um eine milde, lenkende Spannung (Druck) zu erzeugen.
• Die Balance-Linie / Der Balancepunkt (Point of Balance):
Durch die Positionierung im Verhältnis zur Schulter des Tieres oder der Gruppe wird die Laufrichtung (vorwärts oder rückwärts) bestimmt.
• Druck und Entlastung (Pressure and Release):
Sobald das Tier oder die Tiere die richtige Richtung wählen, nimmt der Mensch den Druck sofort weg. Dadurch findet das Stressniveau der Tiere augenblicklich wieder in sein Gleichgewicht. Das Nachlassen des menschlichen Drucks ist für das Tier die Belohnung und der entscheidende Lernmoment.
Diese Methode beseitigt den Stress folglich nicht. Sie sorgt jedoch dafür, dass die stressbedingte Spannung minimal bleibt. So wird verhindert, dass eine milde, akute Spannung beim Tier in schädliche, chronische Angst oder blinde Panik umschlägt – Zustände, die vom Menschen fälschlicherweise oft als Aggressivität der Tiere gedeutet werden.
Text Ronald Rongen, Foto Marga Fogt
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STRESSVRIJ OF STRESSARM: MARKETINGMYTHE VERSUS BIOLOGISCHE REALITEIT – Deel 2 (Slot)

2. Het gedrag: Het perspectief van het prooidier
Onze landbouwhuisdieren zijn van nature prooidieren. Hun biologische blauwdruk is er al duizenden jaren op ingesteld om constant te speuren naar roofdieren. Zodra een mens hun territorium, de stal of de wei binnenstapt, activeert dit automatisch een basisniveau van angst en alertheid. Dat zit simpelweg in hun natuur ingebakken.

3. Low-Stress Handling: Gecontroleerde spanning als hulpmiddel
Low-stress handling (een methode waaraan onder anderen Dr. Temple Grandin een baanbrekende bijdrage heeft geleverd) ontkent deze natuurlijke stressreactie niet. In plaats daarvan gebruikt het de spanning juist op een gecontroleerde en gedoseerde manier om het dier te sturen via vaste gedragsprincipes:
• De vluchtzone (Flight Zone):
De mens stapt heel gedoseerd in de persoonlijke ruimte van het dier of de groep (de individuele grens of de kuddegrens) om een milde, sturende spanning (druk) op te wekken.
• De balanslijn / Het balanspunt (Point of Balance):
Door positie te kiezen ten opzichte van de schouder van het dier of de groep dieren, wordt de looprichting (vooruit of achteruit) bepaald.
• Druk en druk wegnemen (Pressure and Release):
Zodra het dier of de dieren de juiste richting kiezen, neemt de mens de druk direct weg. Hierdoor komt het stressniveau van de dieren meteen weer in balans. Het wegnemen van de menselijke druk is voor het dier de beloning en het beslissende leermoment.
Deze methode neemt stress dus niet weg. Ze zorgt er wel voor dat de stressgerelateerde spanning minimaal blijft. Zo wordt voorkomen dat milde, acute spanning bij het dier omslaat in schadelijke, chronische angst of blinde paniek – toestanden die door de mens vaak ten onrechte als agressiviteit van de dieren worden bestempeld.
Tekst: Ronald Rongen, Foto: Marga Fogt
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STRESS-FREE OR LOW-STRESS: MARKETING MYTH VERSUS BIOLOGICAL REALITY – Part 2 (Conclusion)

2. Behavior: The Prey Animal's Perspective
Our livestock are prey animals by nature. For thousands of years, their biological blueprint has been designed to constantly scan for predators. As soon as a human enters their territory, barn, or pasture, it automatically triggers a baseline level of fear and alertness. This is simply hardwired into their nature.

3. Low-Stress Handling: Controlled Tension as a Tool
Low-stress handling (a method pioneered by Dr. Temple Grandin, among others) does not deny this natural stress response. Instead, it uses tension in a controlled and measured way to guide the animal based on fixed behavioral principles:
• The Flight Zone:
The human enters the personal space of the animal or the group (the individual or herd boundary) in a very measured way to generate a mild, guiding tension (pressure).
• The Point of Balance:
By positioning oneself relative to the shoulder of the animal or the group, the direction of movement (forward or backward) is determined.
• Pressure and Release:
As soon as the animal or animals choose the correct direction, the human immediately removes the pressure. This instantly brings the animals' stress levels back into balance. The release of human pressure serves as the reward and the decisive learning moment for the animal.
Consequently, this method does not eliminate stress. However, it ensures that stress-induced tension remains minimal. This prevents a mild, acute tension from escalating into harmful, chronic anxiety or blind panic in the animal—states that humans often mistakenly interpret as animal aggressiveness.
Text: Ronald Rongen, Photo: Marga Fogt

STRESSFREI ODER STRESSARM: MARKETINGMYTHOS VERSUS BIOLOGISCHE REALITÄT (Teil 1 von 2)Es klingt wunderbar in den sozialen...
16/08/2026

STRESSFREI ODER STRESSARM:
MARKETINGMYTHOS VERSUS BIOLOGISCHE REALITÄT (Teil 1 von 2)
Es klingt wunderbar in den sozialen Medien, in Büchern und in Broschüren: der „stressfreie“ Umgang mit Nutztieren. Wer jedoch einen Blick auf die Biologie des Tieres wirft, erkennt schnell, dass es sich hierbei um einen reinen Marketingmythos handelt.
Die Behauptung, man könne mit Nutztieren „stressfrei“ umgehen, zeugt von einem grundlegenden Unverständnis der veterinärmedizinischen Physiologie und der Ethologie.
Wenn der Markt diesen Begriff verwendet, verzerrt er (ob bewusst oder unbewusst) die biologische Realität, um den Wünschen von Gesellschaft und Verbrauchern gerecht zu werden.
In der wissenschaftlichen Literatur und der professionellen Nutztierhaltung wird daher strikt zwischen der kommerziellen Utopie eines „stressfreien“ Umgangs und der biologischen Realität des Low-Stress Handlings (stressarmes Arbeiten) unterschieden. Aus diesem Grund spreche ich bewusst von einem stressarmen Umgang mit Tieren. Damit ziehe ich eine klare Trennlinie zwischen kommerziellen Wunschvorstellungen und nüchterner Wissenschaft. Stress ist nämlich ein unverzichtbarer Überlebensmechanismus.
In einem zweiteiligen Beitrag erkläre ich, warum eine Stressmessung von Null biologisch unmöglich ist und warum der professionelle Sektor auf die Fakten des stressarmen Arbeitens setzen muss.

DIE WISSENSCHAFTLICHE BEGRÜNDUNG (WARUM "STRESSFREI" NICHT EXISTIERT)
Stress funktioniert nicht wie ein Ein-/Ausschalter (ein binäres System), sondern stellt eine gleitende Skala konstanter, minimaler Anpassungen im Körper dar, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten (ein Kontinuum homöostatischer Anpassungen). Es handelt sich um einen unverzichtbaren evolutionären Überlebensmechanismus, der unmittelbar auf alles reagiert, was ein Tier über seine Sinne wahrnimmt.
1. Die physiologisch unvermeidliche Reaktion des Körpers
Sobald sich jemand einem Nutztier (wie beispielsweise einem Rind, Schwein oder Schaf) nähert, setzt die Kampf-oder-Flucht-Reaktion ein. Dies startet eine automatische Kettenreaktion im Nerven- und Hormonsystem: eine neuroendokrine Kaskade.
• Das Corpus amygdaloideum (die Amygdala; jene Hirnstruktur, die Bedrohungen signalisiert) registriert eine Veränderung in der Umgebung.
• Das sympathische Nervensystem (welches den Körper in Alarmbereitschaft versetzt) stimuliert das Nebennierenmark zur Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Dies führt zu einem unmittelbaren Anstieg der Herz- und Atemfrequenz.
• Die HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) initiiert die Produktion der Stresshormone (Glukokortikoide) Cortisol oder Corticosteron.
Selbst bei einer völlig schmerzfreien, ruhigen und schonenden Behandlung versetzt sich der Körper des Tieres augenblicklich in einen Zustand erhöhter physiologischer Leistungsbereitschaft.
Eine Nullmessung von Stresshormonen während des Handlings ist biologisch unmöglich. „Stressfrei“ würde bedeuten, dass das autonome Nervensystem des Tieres nicht auf seine Umwelt reagiert – was physiologisch ausschließlich unter tiefer Sedierung oder Anästhesie möglich ist.
Im nächsten Teil mehr zu diesem — für manche — emotional geladenen Thema.
Text Ronald Rongen, Foto Marga Fogt
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STRESSVRIJ OF STRESSARM:
MARKETINGFABEL VERSUS BIOLOGISCHE REALITEIT (Deel 1 van 2)
Het klinkt prachtig op sociale media, in boeken en in folders: 'stressvrij' omgaan met boerderij- of productiedieren. Wie echter naar de biologie van het dier kijkt, ontdekt al snel dat dit een pure marketingfabel is.
Beweren dat men 'stressvrij' met landbouwhuisdieren kan omgaan, getuigt van een fundamenteel onbegrip van de veterinaire fysiologie en de ethologie.
Wanneer de markt deze term hanteert, verdraait zij (al dan niet doelbewust) de biologische realiteit om aan de wensen van de maatschappij en de consument te voldoen.
In de wetenschappelijke literatuur en de professionele veehouderij maakt men dan ook een rigoureus onderscheid tussen de commerciële utopie van een 'stressvrije' omgang en de biologische realiteit van low-stress handling (stressarm werken).
Daarom spreek ik bewust van een stressarme omgang met dieren. Zo trek ik een duidelijke grens tussen commerciële wensdromen en nuchtere wetenschap. Stress is namelijk een onmisbaar overlevingsmechanisme.
In een tweeluik leg ik uit waarom een stressmeting van nul biologisch onmogelijk is, en waarom de professionele sector moet kiezen voor de feiten van stressarm werken.

DE WETENSCHAPPELIJKE ONDERBOUWING (WAAROM 'STRESSVRIJ' NIET BESTAAT)
Stress werkt niet als een aan/uit-knop (een binair systeem), maar is een glijdende schaal van constante, kleine aanpassingen in het lichaam om in balans te blijven (een continuüm van homeostatische aanpassingen). Het is een onmisbaar evolutionair overlevingsmechanisme dat direct reageert op alles wat een dier waarneemt met zijn zintuigen.
1. De fysiologisch onvermijdelijke reactie van het lichaam:
Zodra een landbouwhuisdier (bijvoorbeeld een rund, varken of schaap) wordt benaderd, treedt de vecht-of-vluchtrespons in werking. Dit start een automatische kettingreactie in het zenuw- en hormoonstelsel: een neuro-endocriene cascade.
• Het corpus amygdaloideum (de amygdala; de structuur in het brein die dreiging signaleert) registreert een verandering in de omgeving.
• Het sympathische zenuwstelsel (dat het lichaam in staat van paraatheid brengt) stimuleert de bijnier tot de afgifte van de hormonen adrenaline en noradrenaline. Dit zorgt voor een directe stijging van de hartslag en ademhaling.
• De HPA-as (hypothalamus-hypofyse-bijnier-as) start de productie van de stresshormonen (glucocorticoïden) cortisol of corticosteron.
Zelfs bij een volledig pijnloze, rustige en vriendelijke behandeling staat het lichaam van het dier direct in een hogere fysiologische stand van paraatheid. Een nulmeting van stresshormonen tijdens handelingen is biologisch onmogelijk. 'Stressvrij' zou betekenen dat het autonome zenuwstelsel van het dier niet reageert op zijn omgeving, wat fysiologisch enkel mogelijk is onder diepe sedatie of anesthesie.
Volgende keer meer over dit — voor sommigen — beladen onderwerp.
Tekst: Ronald Rongen, Foto: Marga Fogt
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STRESS-FREE OR LOW-STRESS:
MARKETING MYTH VERSUS BIOLOGICAL REALITY (Part 1 of 2)
It sounds wonderful on social media, in books, and in brochures: handling farm or production animals in a 'stress-free' manner. However, anyone who examines the biology of the animal quickly discovers that this is a pure marketing myth.
Claiming that one can handle livestock in a 'stress-free' way demonstrates a fundamental misunderstanding of veterinary physiology and ethology.
When the market utilizes this term, it distorts the biological reality (whether deliberately or otherwise) to satisfy the desires of society and the consumer.
Consequently, scientific literature and the professional livestock industry draw a rigorous distinction between the commercial utopia of 'stress-free' handling and the biological reality of low-stress handling.
For this reason, I deliberately refer to low-stress handling of animals.
By doing so, I establish a clear boundary between commercial wishful thinking and sobering science. After all, stress is an indispensable survival mechanism. In a two-part series, I explain why a zero-baseline stress measurement is biologically impossible, and why the professional sector must opt for the facts of low-stress handling.

THE SCIENTIFIC FOUNDATION (WHY 'STRESS-FREE' DOES NOT EXIST)
Stress does not function like an on/off switch (a binary system), but is rather a sliding scale of constant, minor adjustments within the body to maintain balance (a continuum of homeostatic adaptations). It is an indispensable evolutionary survival mechanism that reacts immediately to everything an animal perceives through its senses.
1. The Physiologically Inevitable Response of the Body
As soon as livestock (such as cattle, pigs, or sheep) is approached, the fight-or-flight response is triggered. This initiates an automatic chain reaction in the nervous and endocrine systems: a neuroendocrine cascade.
• The corpus amygdaloideum (the amygdala; the brain structure that signals threats) registers a change in the environment.
• The sympathetic nervous system (which prepares the body for action) stimulates the adrenal gland to release the hormones adrenaline and noradrenaline. This causes an immediate increase in heart rate and respiration.
• The HPA axis (hypothalamic-pituitary-adrenal axis) initiates the production of the stress hormones (glucocorticoids) cortisol or corticosterone.
Even during a completely painless, calm, and gentle treatment, the animal's body immediately shifts into a higher state of physiological alertness. A zero-baseline measurement of stress hormones during handling is biologically impossible. 'Stress-free' would mean that the animal's autonomic nervous system does not react to its environment, which is physiologically possible only under deep sedation or anesthesia.
Next time, more on this — for some — sensitive topic.
Text: Ronald Rongen, Photo: Marga Fogt

CHECKLIST: RUNDEREN STRESSARM BEWEGEN EN DRIJVEN – Deel 3 (slot)4. Veiligheid van mens en dier en het dierenwelzijn staa...
15/08/2026

CHECKLIST: RUNDEREN STRESSARM BEWEGEN EN DRIJVEN – Deel 3 (slot)
4. Veiligheid van mens en dier en het dierenwelzijn staan voorop
• Focus behouden:
Concentreer u niet alleen op het specifieke dier dat u uit de groep of kudde wilt halen, maar houd de gehele groep of kudde in het oog. Het principe luidt: „Let op niets in het bijzonder, maar overzie alles en elk detail.”
• Het overzicht behouden betekent veilig en efficiënt werken:
De veiligheid van mens en dier staat altijd op de eerste plaats. Dit geldt voor elk contact tussen mens en dier en onder alle omstandigheden.
5. Oefening baart kunst
• Regelmatige herhaling van de processen
• Consequente implementatie:
Integreer het stressarm bewegen van uw vee consequent in de dagelijkse werkzaamheden. U zult snel merken dat het van dag tot dag beter, sneller, efficiënter en diervriendelijker verloopt.
• Routine creëren:
Door regelmatige herhaling worden de processen structureel verankerd.
Tekst: Ronald Rongen, Foto: Marga Fogt
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CHECKLISTE: RINDER STRESSARM BEWEGEN UND TREIBEN – Teil 3 (Schlussteil)
4. Sicherheit von Menschen und Tieren sowie das Tierwohl stehen an oberster Stelle
• Fokus behalten („Stay focused“):
Konzentrieren Sie sich nicht nur auf das einzelne Tier, das Sie aus der Gruppe oder Herde herausholen wollen, sondern behalten Sie die gesamte Gruppe oder Herde im Auge. Das Prinzip lautet: „Achten Sie auf nichts Bestimmtes, aber überblicken Sie alles und jedes Detail.“
• Den Überblick behalten bedeutet sicheres und effizientes Arbeiten:
Die Sicherheit von Menschen und Tieren steht immer an erster Stelle. Das gilt für jeden Kontakt zwischen Menschen und Tieren und unter allen Umständen.
5. Übung macht den Meister
• Regelmäßige Wiederholung der Abläufe
• Konsequente Umsetzung:
Integrieren Sie das stressarme Bewegen Ihrer Nutztiere konsequent in den täglichen Arbeitsablauf. Sie werden schnell merken, dass es von Tag zu Tag besser, schneller, effizienter und tiergerechter funktioniert.
• Routine schaffen:
Durch regelmäßige Wiederholung werden die Abläufe strukturell verankert.
Text Ronald Rongen, Foto Marga Fogt
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CHECKLIST: LOW-STRESS CATTLE HANDLING AND HERDING– Part 3 (Final Part)
4. Safety of humans and animals and animal welfare are paramount
• Maintaining Focus ("Stay focused"):
Do not focus solely on the specific animal you wish to separate from the group or herd but keep the entire group or herd in view. The principle is: "Pay attention to nothing in particular but observe everything and every detail."
• Maintaining an overview means safe and efficient working:
The safety of humans and animals always comes first. This applies to every contact between humans and animals and under all circumstances.
5. Practice makes perfect:
• Regular repetition of the processes
• Consistent implementation:
Consistently integrate low-stress handling of your livestock into the daily work routine. You will quickly notice that it works better, faster, more efficiently, and in a more animal-friendly manner from day to day.
• Creating routine:
Regular repetition structurally embeds the processes.
Text: Ronald Rongen, Photo: Marga Fogt

CHECKLIST: RUNDEREN STRESSARM BEWEGEN EN DRIJVEN DEEL 2: 2. Een goede voorbereiding is het halve werk: let op de omgevin...
10/08/2026

CHECKLIST: RUNDEREN STRESSARM BEWEGEN EN DRIJVEN DEEL 2:
2. Een goede voorbereiding is het halve werk: let op de omgeving en plan vooruit
• Vrije doorgang:
Houd alle drijfgangen en -paden vrij van obstakels. Ook de breedte van de doorgangen en de Afbuigingshoek van de bochten moeten optimaal zijn afgestemd op de dieren!
• Geen schrikmomenten:
Vermijd plotselinge overgangen tussen licht en schaduw, evenals abrupte veranderingen in de ondergrond of de bodembedekking.
• Laten ze wennen:
Laat runderen een nieuwe omgeving vooraf in alle rust en volledig zonder druk verkennen. Dit kost niet veel tijd, en levert u uiteindelijk tijdswinst en rustige dieren op.
• Koekomfort in de stal:
De stal moet zo gebouwd en ingericht zijn dat de dieren zich heel natuurlijk en zonder blokkades kunnen bewegen. Let hierbij op elk klein detail – want runderen doen dat ook.
Vaak ontstaan problemen doordat de veehouder deze kleine hindernissen over het hoofd ziet of simpelweg negeert. Runderen wennen nooit aan situaties die onoverkomelijk of onaangenaam voor hen zijn. Neem als voorbeeld die ene plek in uw stal op weg naar de melkstal, waar uw melkkoeien altijd vertragen, aarzelen of waar sommige koeien zich alleen door druk van de mens voortbewegen. Bij tweemaal daags melken passeren de dieren deze plek gemiddeld 730 keer per jaar. Heeft u zich wel eens afgevraagd waarom de dieren daar eigenlijk niet verder lopen?
3. De juiste positie en de juiste lichaamstaal
• Niet aansluipen, maar in het gezichtsveld staan:
Sluip nooit op de dieren af. Ga altijd schuin naast de runderen staan – waar mogelijk aan de linkerkant – zodat ze u goed kunnen zien.
• Druk direct wegnemen:
Zodra het rund of de runderen onrustig worden, moet u de druk direct wegnemen. Onrust bij de dieren is altijd een teken dat u te veel druk op ze uitoefent.
• De juiste benadering:
Simpelweg in een boog op de kudde aflopen, heeft niet altijd effect. Sommige zelfbenoemde experts beweren dat je runderen altijd in een zigzagbeweging moet naderen. Ik adviseer in plaats daarvan om de werkwijze flexibel af te stemmen op de situatie ter plaatse. Wat u echter absoluut moet vermijden, is het frontaal recht op de dieren aflopen. Een frontale en rechte benadering wordt in de ogen van runderen gezien als een aanvalshouding! Dat is logisch, aangezien sommige runderen hun rangorde onderling uitklaren door middel van „kop-aan-kop drukken “.
• Afstand houden:
Wijk indien nodig tijdig uit de drukzone (pressure zone) van de dieren. De runderen vertragen daarop direct in alle rust hun tempo, en u behoudt de controle.
Wordt vervolgd: meer over dit onderwerp in deel 3.
Tekst: Ronald Rongen, Foto: Nicole Beuwer-Roeven
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CHECKLISTE: RINDER STRESSARM BEWEGEN UND TREIBEN – TEIL 2:
2. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete: Umgebung beachten und im Voraus planen
• Freie Wege:
Halten Sie alle Treibwege frei von Hindernissen. Auch die Breite der Treibwege und der Kurvenradius müssen optimal für die Tiere geeignet sein!
• Keine Schreckmomente:
Vermeiden Sie plötzliche Wechsel von Licht und Schatten sowie abrupte Übergänge beim Bodenbelag.
• Eingewöhnen lassen:
Lassen Sie Rinder neue Umgebungen vorab in aller Ruhe und völlig ohne Druck erkunden. Das dauert oft nur kurz, bringt Ihnen aber letztendlich einen Zeitgewinn und entspannte Tiere.
• Kuhkomfort im Stall:
Der Stall sollte so gebaut und eingerichtet sein, dass sich die Tiere ganz natürlich und ohne Blockaden bewegen können. Achten Sie dabei auf jedes noch so kleine Detail – denn Rinder tun das auch.
Viele Probleme entstehen überhaupt erst, weil der Tierhalter oder die Tierhalterin diese kleinen Hindernisse übersieht bzw. schlichtweg ignoriert. Rinder gewöhnen sich niemals an Situationen, die für sie unangenehm sind. Nehmen wir als Beispiel die eine Stelle in Ihrem Stall auf dem Weg zum Melkstand, an der Ihre Milchkühe immer langsamer werden, zögern oder manche sich sogar nur unter menschlichem Druck fortbewegen. Die Tiere passieren diese Stelle bei zweimal täglichem Melken im Schnitt 730-mal im Jahr. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Tiere dort nicht weitergehen wollen?
3. Die richtige Position und die richtige Körpersprache
• Nicht anschleichen, sondern im Sichtfeld stehen:
Schleichen Sie sich niemals an die Tiere heran. Stellen Sie sich immer seitlich – wo möglich auf der linken Seite – zu den Rindern auf, damit sie Sie gut sehen können.
• Druck sofort wegnehmen:
Sobald das Rind oder die Rinder unruhig werden, müssen Sie den Druck sofort herausnehmen. Unruhe bei den Tieren ist immer ein Zeichen dafür, dass Sie zu viel Druck ausüben.
• Die richtige Annäherung:
Einfach im Bogen auf die Herde zuzugehen, zeigt nicht immer Wirkung. Manche selbsternannten Experten behaupten, man solle sich immer in einer Zickzackbewegung nähern. Ich empfehle stattdessen, die Vorgehensweise flexibel auf die jeweilige Situation vor Ort abzustimmen. Was Sie jedoch unbedingt vermeiden sollten, ist das frontale Zugehen auf die Tiere. Ein Frontalzugang wird aus Sicht der Rinder als Angriffshaltung gedeutet! Das ist logisch, da manche Rinder ihre Rangordnung unter anderem durch „Kopf-an-Kopf-Drücken“ bestimmen.
• Abstand halten:
Weichen Sie falls nötig rechtzeitig aus der Druckzone der Tiere zurück. Die Rinder verlangsamen daraufhin sofort und in aller Ruhe ihr Tempo.
Fortsetzung folgt: Mehr zu diesem Thema in Teil 3.
Text Ronald Rongen, Foto Nicole Beuwer-Roeven
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CHECKLIST: LOW-STRESS CATTLE HANDLING AND HERDING - PART 2:
2. Proper preparation is half the battle: observe the environment and plan ahead
• Clear pathways:
Keep all droving paths and alleys free of obstacles. The width of the pathways and the turning radius of corners must also be perfectly suited to the animals!
• No spooking hazards:
Avoid sudden transitions between light and shadow, as well as abrupt changes in flooring or surface texture.
• Allow time to acclimate:
Let cattle explore new environments beforehand in absolute peace and completely without pressure. This often takes only a short time but ultimately saves you time and results in completely relaxed animals.
• Cow comfort in the barn:
The barn should be designed and set up in a way that allows the animals to move naturally and without any blockages. Pay attention to every single detail – because cattle do too.
Many problems only arise in the first place because the handler overlooks or simply ignores these small obstacles. Cattle never get used to situations that are uncomfortable or unpleasant for them. Take, for example, that one spot in your barn on the way to the milking parlor where your dairy cows always slow down, hesitate, or where some even only move forward under human pressure. With twice-daily milking, the animals pass this spot an average of 730 times a year. Have you ever asked yourself why the animals do not want to go any further at that point?
3. Correct positioning and body language
• Never stalk the animals but always stand in their line of sight:
Never sneak up on them. Always position yourself to the side of the cattle – where possible on their left side – so that they can see you clearly.
• Release pressure immediately:
As soon as the animal or cattle become restless, you must back off the pressure immediately. Restlessness in the animals is always a sign that you are applying too much pressure.
• The right approach:
Simply walking towards the herd in an arc does not always work. Some self-proclaimed experts claim that you should always approach in a zigzag pattern. Instead, I recommend adapting your approach flexibly to the specific situation on-site. However, what you must absolutely avoid is walking straight towards the animals. A frontal approach is interpreted from the cattle's perspective as an aggressive posture! This is logical, as some cattle determine their hierarchy, among other things, through "head-to-head pushing."
• Keep your distance:
If necessary, step back out of the animals' pressure zone in good time. The cattle will then immediately and calmly slow down their pace.
To be continued: More on this topic in Part 3.
Text: Ronald Rongen, Photo: Nicole Beuwer-Roeven

EEN VERSLAGGEVER van een agrarisch vakblad vroeg mij tijdens een LSSE-praktijktraining om een korte handleiding rond het...
09/08/2026

EEN VERSLAGGEVER van een agrarisch vakblad vroeg mij tijdens een LSSE-praktijktraining om een korte handleiding rond het thema „Stressarm omgaan met runderen “:
* Runderen leren enorm snel als u bij de gecontroleerde beweging – dus bij het leiden of drijven – doelgericht werkt met druk en druk wegnemen. Het principe is zeer eenvoudig: zodra het dier of de kudde reageert en in de gewenste richting loopt, neemt u de druk weg. Dit wegnemen van de druk is voor de dieren een “beloning”, ze is veel effectiever dan het lokken met krachtvoer!
Low-Stress-Stockmanship (LSS), vraagt tijd en geduld. Daarom is mijn motto: „Snel werken met runderen doe je langzaam “. De dieren moeten rustig en op eigen initiatief in beweging komen, in plaats van dat u ze snel, luidruchtig en hectisch voortdrijft. Elk rund heeft een eigen karakter. Wie volgens de LSS-methode werkt, verstaat de kunst om deze individualiteit te duiden en er op een diervriendelijke manier mee om te gaan. Koeien zijn kuddedieren – en u zou de rustige en respectvolle leider van die kudde moeten zijn. Dat is de basis voor veilig werken. Zodra u het zoneconcept en de LSS-methode in de praktijk succesvol toepast, daalt het stressniveau voor mens en dier merkbaar. Het resultaat: u beweegt uw dieren snel, veilig, efficiënt en diervriendelijk.
CHECKLIST: RUNDEREN STRESSARM BEWEGEN EN DRIJVEN DEEL1:
1. Instelling en gedrag
• Altijd de rust bewaren:
Ga rustig, geduldig en met een duidelijk plan te werk. Vermijd elk soort lawaai en hectiek.
• Veiligheid en rangorde:
Personen die twijfelen of angst hebben in de omgang met runderen, kunnen het werken of drijven beter aan anderen overlaten. Wie twijfelt of angst heeft, staat in de ogen van de runderen immers helemaal onderaan de rangorde!
• Positieve uitstraling en lichaamshouding:
Breng dat op uw dieren over. Let bij het drijven op een rustige maar besliste en kordate uitstraling en werk met een zelfverzekerde lichaamshouding.
• Altijd in het looptempo van de dieren:
Pas u aan het tempo van de runderen aan. Drijf de dieren nooit sneller dan hun natuurlijke loopsnelheid.
Wordt vervolgd: meer over dit onderwerp in deel 2.
Tekst Ronald Rongen, foto Marga Fogt
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EIN REPORTER eines landwirtschaftlichen Fachmagazins bat mich bei einem LSSE-Praxistraining um eine kurze Anleitung zum Thema „Stressarmer Umgang mit Rindern jeder Art“:
* Rinder lernen enorm schnell, wenn man bei der kontrollierten Bewegung – also beim Führen oder Treiben – gezielt mit Druck und Entlastung arbeitet. Das Prinzip ist denkbar einfach: Sobald das Tier oder die Herde reagiert und in die gewünschte Richtung läuft, nehmen Sie den Druck weg. Dieses Nachlassen des Drucks ist für die Tiere die Belohnung – viel wirksamer als die Gabe von Schrot oder Kraftfutter!
Low-Stress-Stockmanship (LSS) erfordert Geduld und Zeit. Daher lautet mein Motto: „Mach langsam, wir haben keine Zeit.“ Die Tiere sollten ruhig und aus eigener Initiative aktiv werden, anstatt sie schnell, laut und hektisch vorwärtszutreiben. Jedes Rind hat ihren eigenen Charakter. Wer nach der LSS-Methode arbeitet, versteht es, diese Individualität zu deuten und artgerecht damit umzugehen. Kühe sind Herdentiere – und Sie sollten der ruhige und respektvolle Anführer dieser Herde sein. Das ist das Fundament für sicheres Arbeiten. Sobald Sie das Zonen-Konzept und die LSS-Methode in der Praxis umsetzen, sinkt der Stress für Mensch und Tier spürbar. Das Ergebnis: Sie bewegen Ihre Tiere schnell, sicher, effizient und artgerecht.
CHECKLISTE: RINDER STRESSARM BEWEGEN UND TREIBEN – TEIL 1:
1. Einstellung und Verhalten
• Immer die Ruhe bewahren:
Gehen Sie ruhig, geduldig und mit einem klaren Plan vor. Vermeiden Sie jede Art von Lärm und Hektik.
• Sicherheit und Rangordnung:
Personen, die im Umgang mit Rindern unsicher sind oder Angst haben, sollten das Arbeiten mit oder Treiben von Rindern besser anderen überlassen. Wer zögert oder Angst zeigt, steht in den Augen der Rinder schließlich ganz unten in der Rangordnung!
• Positive Ausstrahlung und Körperhaltung:
Übertragen Sie diese auf Ihre Tiere. Achten Sie beim Treiben auf ein ruhiges, aber bestimmtes und entschlossenes Auftreten und arbeiten Sie mit einer selbstbewussten Körperhaltung.
• Immer im Gehtempo der Tiere:
Passen Sie sich dem Tempo der Rinder an. Treiben Sie die Tiere niemals schneller als ihre natürliche Gehgeschwindigkeit.
Fortsetzung folgt: Mehr zu diesem Thema in Teil 2.
Text Ronald Rongen, Foto Marga Fogt
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During one of my practical training sessions on Low-Stress Stockmanship (LSS), a reporter from an agricultural trade magazine asked me to provide a brief guide on the low-stress handling of all types of cattle:
* Cattle learn extremely quickly when you work purposefully with pressure and release during controlled movement—that is, when leading or herding. The principle is remarkably simple: as soon as the animal or the herd responds and moves in the desired direction, you release the pressure. Release this pressure serves as a 'reward' for the animals and is far more effective than enticing them with concentrated feed. LSS requires patience and time. Therefore, my motto is: 'Slow down, we have no time.' The animals should become active quietly and on their own initiative, rather than being driven forward quickly, loudly, and hectically. Every cow has its own character. Anyone working according to the LSS method knows how to interpret this individuality and handle it appropriately. Cows are herd animals—and you should be the calm and respectful leader of that herd. This is the foundation for safe working. As soon as you implement the zone concept and the LSS method in practice, stress for both humans and animals decreases noticeably. The result: you move your animals quickly, safely, efficiently, and with respect for their welfare.
CHECKLIST: LOW-STRESS CATTLE HANDLING AND HERDING - PART 1:
1. Attitude and Behavior
• Always stay calm:
Proceed quietly, patiently, and with a clear plan. Avoid any noise and hustle.
• Safety and hierarchy:
Individuals who hesitate or feel anxious when working with or herding the animals should leave these tasks to others. From the cattle's perspective, anyone who hesitates or shows fear sits at the very bottom of the social hierarchy!
• Positive presence and body language:
Project positive presence onto the animals. When herding them, maintain a calm but firm mindset and a confident physical posture.
• Always match the animals' walking pace:
Adapt to the natural tempo of the cattle. Never drive the animals faster than their normal walking speed.
To be continued: More on this topic in Part 2.
Text Ronald Rongen, photo Marga Fogt

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