28/07/2023
Vielleicht kennst du das, wenn du vor einer möglichen Situation in der Zukunft über deine Gedanken solche Ängste entwickelst, dass du das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren.
Das kann alles mögliche sein, wie z.B. die Angst davor den Job zu verlieren, krank zu werden, den Partner zu verlieren usw.
Meistens handelt es sich dabei um Ängste, die aus Gedankenfilmen entstehen, was eventuell passieren könnte. Das kann sich dennoch unglaublich realistisch anfühlen.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung nur zu gut. Deshalb finde ich es so wichtig, sich wirklich damit auseinander zu setzen.
Falls du mehr darüber erfahren möchtest, melde dich gerne bei mir. Ich leite u.a. Menschen an, mit sich und ihren Gefühlen in Kontakt zu kommen, vergangene schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten und wieder mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufzubauen.
Was du für dich akut tun kannst, um deinen Körper und Geist wieder zu regulieren ist folgendes:
1.
Die 4-7-8 Atmung
Bedeutet, du atmest auf 4 Zähler durch die Nase ein, hältst auf 7 Zähler den Atem an und atmest durch den Mund auf 8 Zähler wieder langsam aus. Versuche so gut es geht, dich vollkommen auf deinen Atem zu konzentrieren. Wiederhole diesen Vorgang ca 5-7 Minuten oder solange du möchtest. Bitte achte dabei gut auf dich und falls du merkst, dass dir die Übung nicht gut tut, höre bitte damit auf. Du kannst am Anfang auch die Zähler reduzieren, wenn dir das Anhalten oder Ausatmen zu lange vorkommt. Finde deinen Rythmus, der für dich funktioniert. Wichtig ist, dass du länger ausatmest als du einatmest.
Diese Atemtechnik bewirkt, dass sich das Nervensystem regulieren und Stress im Körper abgebaut werden kann. Ängste können sich lösen und der Schlaf kann sich verbessern.
Am besten du übst es täglich ein paar Mal für ein paar Minuten, sodass sich dein Körper darauf einstellen kann, vorzugsweise an der frischen Luft. Wenn du es dann im Fall einer Angst oder Panikattacke anwenden möchtest, hat dein Körper im besten Fall schon den gewünschten Effekt verinnerlicht...
Diese Übung ist übrigens auch hilfreich, wenn man keine Angst/Panikattacken hat und sich gestresst, unausgeglichen oder überfordert fühlt.