03/10/2025
Eine schöne Rezension, die ich übersehen hatte. Dank an den Rezensenten/die Rezensentin:
Zwischen Aschenplätzen und Elfenbeinturm
Eine Buchkritik ist die Kritik eines Buches. Wenn sich aber ein Buch der »Theorie dieses Subjekts« widmet, was will man da kritisieren? Das Buch oder das Subjekt? Dieses Subjekt? Zuerst einmal ist es notwendig, Selbstkritik zu üben, sich in Selbstkritik zu üben, denn man ließ Peter Trawnys »As...
26/02/2020
One of the best and strongest books about Heidegger of the last years. Therefore I translated it. - A must for everybody, who is dealing with the political agenda of Heidegger's thinking.
Kabale: Das Geheimnis des Hebräischen Humanismus im Lichte von Heideggers Denken (Klostermann RoteReihe)
Kabale: Das Geheimnis des Hebräischen Humanismus im Lichte von Heideggers Denken (Klostermann RoteReihe)
03/03/2019
Bemerkung zum aktuellen Stand der Heidegger-Forschung von Peter Trawny (3. März 2019)
In der akademisch betriebenen Heidegger-Forschung findet seit mehr als einem halben Jahrzehnt etwas Interessantes statt. An der Oberfläche hat mit der Veröffentlichung der „Schwarzen Hefte“ seit 2014 eine Verunsicherung stattgefunden, die sich moralisch-politisch in einer vermutlich erwartbaren Reaktion niedergeschlagen hat. Eine moralische Reserve gegen Heidegger hat sich bestätigt gefunden und ist noch reservierter geworden. Das wird dazu geführt haben, dass Heideggers Philosophie de facto akademisch noch weniger erforscht wird als vorher. (Genau könnte man das aber naturgemäß nur in einer statistischen Erhebung feststellen.)
Doch über diese eigentlich ideologische Borniertheit hinaus geschah noch etwas anderes, interessanteres. Seit der Veröffentlichung der Bände der Gesamtausgabe 73. 1 und 2 „Zum Ereignis Denken“ (2013), den „Schwarzen Heften GA 94-99, und dem Band 82 „Zu eigenen Veröffentlichungen“ präsentiert sich ein Heidegger, dem die Forschung nicht mehr gewachsen ist. Man feiert „Sein und Zeit“-Jubiläen, beschäftigt sich mit dem „frühen Heidegger“ und der „formalen Anzeige“ oder der „Metontologie“ — Alles wie gehabt. Doch die neuen Manuskriptformen, der andere Schreib-Stil und die neuartigen Reflexionsstrategien, das ganze Feld der textlichen Performanzen, dieses bewusst hyperbolische Denken etc. sind von der Heidegger-Forschung nicht oder kaum wahrgenommen worden.
Das belegen auch die letzten Rezensionen. Eggert Blum beschäftigt sich in der Badischen Zeitung am 26. 8. 2018 mit der Veröffentlichung der letzten "Schwarzen Hefte" (GA 98) und kann im Grunde nur sein Unverständnis konstatieren. Ebensowenig zeigt sich Thomas Meyer in seiner Rezension desselben Bandes in der Süddeutschen Zeitung vom 25. 10. 2018 philosophisch in der Lage, den neuen Textcharakter zu verstehen.
Man könnte also sagen, dass ein schon seit über vierzig Jahren toter Philosoph es schafft, seine eigene ihm geltende Forschung abzuhängen. Heidegger selbst zerstört seine eigene Doxographie, um nicht zu sagen: seine eigene Dogmatik. Daher wage ich die These, dass es inzwischen einen sehr anderen Heidegger gibt, als er in Jahrzehnten der akademischen Bearbeitung verfestigt und versteinert wurde. Wenn es noch einmal eine fruchtbare Heidegger-Forschung geben soll, dann muss sie tatsächlich noch einmal anders anfangen.
08/07/2018
https://www.youtube.com/watch?v=I8vrnIQE59Q
Peter Trawny im Gespräch mit Lorenz Jäger
Heidegger, Martin: Anmerkungen VI - IX "Schwarze Hefte" 1948/49 -1951 Hrsg. von Peter Trawny
09/11/2017
Das Programm zum nächsten Forschungstag:
14/09/2017
Das Plakat-Design stammt - wie immer im Heidegger Institut - von Kathrin Lagatie.
13/04/2016
Dear friends of the Institute,
the Martin-Heidegger-Institute does not receive any funding from the University of Wuppertal, to which it belongs. This immediately threatens its existence; if the Institute were to disappear, an internationally renowned and unique center of critical and interdisciplinary study on Martin Heidegger’s works would be lost.
With the attached appeal we, a group of young researchers in the Humanities, urge the Rector of the Bergische Universität Wuppertal to guarantee an adequate financial support for the Institute.
We would highly appreciate it, if you took the time to support our petition by signing the appeal on the following link and by forwarding it to anyone who might be interested:
https://www.openpetition.de/petition/online/appeal-for-the-preservation-of-the-martin-heidegger-institute
Chiara Caradonna
Mădălina Guzun
Vanessa Huerta-Donado
Kathrin M. Lagatie
Tales Tomaz
Appeal for the preservation of the Martin-Heidegger-Institute - Online-Petition
The study of Martin Heidegger’s philosophy at the University of Wuppertal has a longstanding tradition, dating back to the years of its foundation in the 1970s. Since 2012 the newly created Martin-Heidegger-Institute has been promoting a critical in-depth analysis of Heidegger’s thought. The current…
24/02/2016
Forschungstag "Ethik/Heidegger/Politik 2" und Workshop "Denken, Bauen, Wohnen" am Martin-Heidegger-Institut
19/01/2016
http://www.heidegger.uni-wuppertal.de/aktuelles.html
Aktuelles - Martin-Heidegger-Institut - BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL
Donatella Di Cesare (Rom), Christian Geulen (Koblenz), Gabriel Motzkin (Jerusalem), François Jaran (Valencia) und Maurice Olender (Paris).