Martin Heidegger Institut

Martin Heidegger Institut

Teilen

Martin-Heidegger-Institut
Impressum: https://www.facebook.com/pages/Martin-Heidegger-Institut/650480114998316?id=650480114998316&sk=app_282594758429588 Armee).

Zum Martin Heidegger Institut:

Der Sinn des in globaler Vernetzung arbeitenden Martin-Heidegger-Instituts besteht in der Erforschung und Lehre und Edition des Werkes Martin Heideggers. Die leitende Idee ist, Heideggers Denken in methodischer Offenheit mit innovativen Fragen zu neuen Antworten zu bewegen. Innovative Fragen entspringen Perspektiven, die bisher in der Auslegung von Heideggers Philos

Zwischen Aschenplätzen und Elfenbeinturm 03/10/2025

Eine schöne Rezension, die ich übersehen hatte. Dank an den Rezensenten/die Rezensentin:

Zwischen Aschenplätzen und Elfenbeinturm Eine Buchkritik ist die Kritik eines Buches. Wenn sich aber ein Buch der »Theorie dieses Subjekts« widmet, was will man da kritisieren? Das Buch oder das Subjekt? Dieses Subjekt? Zuerst einmal ist es notwendig, Selbstkritik zu üben, sich in Selbstkritik zu üben, denn man ließ Peter Trawnys »As...

03/03/2019

Bemerkung zum aktuellen Stand der Heidegger-Forschung von Peter Trawny (3. März 2019)

In der akademisch betriebenen Heidegger-Forschung findet seit mehr als einem halben Jahrzehnt etwas Interessantes statt. An der Oberfläche hat mit der Veröffentlichung der „Schwarzen Hefte“ seit 2014 eine Verunsicherung stattgefunden, die sich moralisch-politisch in einer vermutlich erwartbaren Reaktion niedergeschlagen hat. Eine moralische Reserve gegen Heidegger hat sich bestätigt gefunden und ist noch reservierter geworden. Das wird dazu geführt haben, dass Heideggers Philosophie de facto akademisch noch weniger erforscht wird als vorher. (Genau könnte man das aber naturgemäß nur in einer statistischen Erhebung feststellen.)

Doch über diese eigentlich ideologische Borniertheit hinaus geschah noch etwas anderes, interessanteres. Seit der Veröffentlichung der Bände der Gesamtausgabe 73. 1 und 2 „Zum Ereignis Denken“ (2013), den „Schwarzen Heften GA 94-99, und dem Band 82 „Zu eigenen Veröffentlichungen“ präsentiert sich ein Heidegger, dem die Forschung nicht mehr gewachsen ist. Man feiert „Sein und Zeit“-Jubiläen, beschäftigt sich mit dem „frühen Heidegger“ und der „formalen Anzeige“ oder der „Metontologie“ — Alles wie gehabt. Doch die neuen Manuskriptformen, der andere Schreib-Stil und die neuartigen Reflexionsstrategien, das ganze Feld der textlichen Performanzen, dieses bewusst hyperbolische Denken etc. sind von der Heidegger-Forschung nicht oder kaum wahrgenommen worden.

Das belegen auch die letzten Rezensionen. Eggert Blum beschäftigt sich in der Badischen Zeitung am 26. 8. 2018 mit der Veröffentlichung der letzten "Schwarzen Hefte" (GA 98) und kann im Grunde nur sein Unverständnis konstatieren. Ebensowenig zeigt sich Thomas Meyer in seiner Rezension desselben Bandes in der Süddeutschen Zeitung vom 25. 10. 2018 philosophisch in der Lage, den neuen Textcharakter zu verstehen.

Man könnte also sagen, dass ein schon seit über vierzig Jahren toter Philosoph es schafft, seine eigene ihm geltende Forschung abzuhängen. Heidegger selbst zerstört seine eigene Doxographie, um nicht zu sagen: seine eigene Dogmatik. Daher wage ich die These, dass es inzwischen einen sehr anderen Heidegger gibt, als er in Jahrzehnten der akademischen Bearbeitung verfestigt und versteinert wurde. Wenn es noch einmal eine fruchtbare Heidegger-Forschung geben soll, dann muss sie tatsächlich noch einmal anders anfangen.

09/11/2017

Das Programm zum nächsten Forschungstag:

14/09/2017

Das Plakat-Design stammt - wie immer im Heidegger Institut - von Kathrin Lagatie.

Appeal for the preservation of the Martin-Heidegger­-Institute - Online-Petition 13/04/2016

Dear friends of the Institute,

the Martin-Heidegger-Institute does not receive any funding from the University of Wuppertal, to which it belongs. This immediately threatens its existence; if the Institute were to disappear, an internationally renowned and unique center of critical and interdisciplinary study on Martin Heidegger’s works would be lost.

With the attached appeal we, a group of young researchers in the Humanities, urge the Rector of the Bergische Universität Wuppertal to guarantee an adequate financial support for the Institute.

We would highly appreciate it, if you took the time to support our petition by signing the appeal on the following link and by forwarding it to anyone who might be interested:

https://www.openpetition.de/petition/online/appeal-for-the-preservation-of-the-martin-heidegger-institute

Chiara Caradonna
Mădălina Guzun
Vanessa Huerta-Donado
Kathrin M. Lagatie
Tales Tomaz

Appeal for the preservation of the Martin-Heidegger­-Institute - Online-Petition The study of Martin Heidegger’s philosophy at the University of Wuppertal has a longstanding tradition, dating back to the years of its foundation in the 1970s. Since 2012 the newly created Martin-Heidegger-Institute has been promoting a critical in-depth analysis of Heidegger’s thought. The current…

Forschungstag und Workshop am Martin-Heidegger-Institut 24/02/2016

Forschungstag "Ethik/Heidegger/Politik 2" und Workshop "Denken, Bauen, Wohnen" am Martin-Heidegger-Institut

Wollen Sie Ihr Schule/Universität zum Top-Schule/Universität in Wuppertal machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Lage

Telefon

Adresse

Wuppertal
42285