Marlis Obermaier - Wildblumenkind Familiencoaching

Marlis Obermaier - Wildblumenkind Familiencoaching Gemeinsam blicken wir auf deine persönliche Herausforderung im (Familien)Alltag. In Dir.

Wir schaffen Bewusstsein und Klarheit für Zusammenhänge in deinem Leben, und lösen Blockaden dort wo sie ursprünglich entstanden sind.

06/04/2023
Falls wir nicht schon vor der Geburt unseres Kindes oder unserer Kinder unsere eigenen tief im Unterbewusstsein schlumme...
02/10/2022

Falls wir nicht schon vor der Geburt unseres Kindes oder unserer Kinder unsere eigenen tief im Unterbewusstsein schlummernden Themen angeschaut haben, dann ist spätestens mit Beginn der Autonomiephase der Zeitpunkt wo wir meistens nicht mehr drum herum kommen mal die Taschenlampe anzuknipsen, um mal genauer in die dunklen Ecken schauen zu können. Außer wir suchen den Fehler im Kind, wo er nebenbei erwähnt, niemals zu finden ist.

Kennst du? Lange Zeit war alles harmonisch und friedlich, RosaroteZuckerwatteWolkenEinhorn-Feeling in the air, und dann: Zack-bumms. Vorbei. Da liegt dein Kind wütend-schreiend-umsichschlagend am Boden. Jacke einfach so anziehe? Zähne putzen? Im Autositz angeschnallt werden? Schnee von gestern. Die Wörter Nein und Ich will bestimmen euren Alltag. Da kochen sie plötzlich hoch, die Emotionen. Wo gerade noch Liebe das Steuer fest im Griff hatte, reißt die Wut plötzlich das Lenkrad an sich. Die vermeintliche Kontrolle wird just von der Sitzbank gestoßen und Ohnmacht macht sich breit.

Ich bin mir sicher, sehr viele von uns Müttern kennen dieses Szenario und was sich in uns abspielt, wo wir Dinge tun und sagen, die wir niemals nicht tun oder sagen wollten. Und weil das nicht genug war, sitzt dann meistens noch die Schuld dicht an unserer Seite und souffliert uns noch ein paar selbst abwertende Gedanken ein, die uns dann wiederum schuldig fühlen lassen.
Warum ich das hier alles erzähle? Weil ich heute Abend eine Notiz von mir gefunden habe, von vor knapp 3 Jahren. Zu dem Zeitpunkt war mein Kind ungefähr 3 Jahre alt. Und Achtung, da steht:

Autonomiephase: besonders gesegnete Zeit für uns Eltern, um emotionalen Restmüll zu entsorgen !

Wenn nicht mit 3 Jahren, dann eben mit 5 Jahren, wenn die Wackelzahnpubertät an die Haustüre klopft. Wir bekommen immer wieder reichlich Gelegenheit unsere Themen anzuschauen und aufzuarbeiten, und ich empfinde es als unsägliches Glück, dass mein Kind so oft, so unbequem war und ist, und mich immer wieder aufs Neue auf meine offensichtlich nicht bearbeiteten Themen hinweist. Die gute Nachricht ist: Es gibt so viele, effektive Methoden, um diesen Kreislauf zu durchbrechen, ohne an deinem Kind herumzuschrauben. Du schaffst lediglich Bewusstsein für Zusammenhänge aus dem Gestern und Heute. Verabschiedest dich von allem was nicht zu dir gehört, und nie zu dir gehört hat, und findest Halt und Orientierung in dir selbst, statt im Außen.

Das ist Freiheit. Da wohnt wahrer Frieden.

Willst du?

01/10/2022

Traumabedingte Glaubenssätze entstehen in existenziell bedrohlichen Situationen.
Sie sind stärker als andere Glaubenssätze, denn sie sind gekoppelt an reine Überlebensenergie.
So werden diese Glaubenssätze oft zu Überlebensmechanismen, die wir brauchen, um die gehaltene Angst, Spannung oder Panik zu kompensieren.

Diese Glaubenssätze sind oft nicht nur unwahr, sondern sie halten uns in einer Realität fest, die längst vergangen ist.
Traumabedingte Glaubenssätze zu lösen verändert alles.

Hier einige Beispiele für traumabedingte Glaubenssätze:
"Ich darf keine Bedürfnisse äußern"
"Ich muss mich fügen/anpassen"
"Ich darf niemandem trauen"
"Wenn ich nicht immer aufpasse, passiert etwas Schlimmes...."

Wir können nicht einfach alte Kompensationsstrategien, wie alte Glaubenssätze, die aus Traumatisierungen entstanden sind, wegnehmen. Solange ein traumabedingter Glaubenssatz eine Überlebensstrategie darstellt, wird er sich nicht einfach lösen lassen. Nicht durch eine supergut geführte Hypnosesitzung, nicht durch verschiedenste Visualisierungstechniken und Imaginationen, nicht durch den Verstand, nicht durch schamanische Trancereisen, spezielle Meditationen und auch nicht durch Gebete.

Damit traumabedingte Glaubenssätze, die von inneren Anteilen in uns getragen werden, sich transformieren können, braucht es vor allem eines:
die Bereitschaft, damit zu leben, die Bereitschaft, das anzuerkennen was da ist, anzuerkennen, dass das eine Überlebensstrategie ist, die damals dienlich war und heute langsam immer störender wird. Und die Bereitschaft, anzuerkennen, dass sich das im Laufe der Zeit und im heilsamen Licht des eigenen Bewusstseins, in der wunderbar wohltuenden Wärme des eigenen Wohlwollens nach und nach lösen wird.

Um zu heilen und zu leben, wer du wirklich bist, ist es unerlässlich, anzuerkennen, womit du dich bisher geschützt hast.

Was für traumabedingte Glaubenssätze trägst du?
Was passiert, wenn du sie annimmst, um sie sanft zu heilen?

Mehr dazu in Podcast #141 "Blockierende Glaubenssätze als Traumafolge":
https://youtu.be/DkxwebZj2nc

„anders als meine Eltern“Da liegt es in deinen warmen, weichen, geborgenen Armen, dein frischgeborenes Baby, dein persön...
26/09/2022

„anders als meine Eltern“

Da liegt es in deinen warmen, weichen, geborgenen Armen, dein frischgeborenes Baby, dein persönliches Wunder. So rein, so unbefleckt, noch ganz und gar unberührt von dieser Welt. Welch Zauber in seinen Augen liegt.
Jede Pore, jede Ader deines Körpers ist durchdrungen von dieser puren Liebe für dieses einzigartige Geschöpf, das du hier und heute in deinen sicheren Händen hältst. Und du hast dir von Anfang an, eine Sache ganz besonders vorgenommen: ich werde es anders machen, als meine Eltern. Ja, das spürst du ganz tief in deinem Herzen drinnen.
Erinnerst du dich an diesen Moment?

Was hättest du als Kind von deinen Eltern gebraucht? Welche Gesten, welche Worte, welche Haltung dir gegenüber hättest DU dir damals von deinen Eltern gewünscht?
Fühle mal achtsam nach, was da war und was vielleicht gefehlt hat. Und wenn du's gefunden hast, was du gebraucht hättest, dann gib DIR zu aller erst all das, ja genau richtig verstanden. Gib dir das was gefehlt hat selbst. Dem Anteil in dir der diesen Mangel erlebt hat und dann kannst du im Anschluss aus der Fülle deines Herzens heraus, all das deinem Kind geben, ohne dass du über dein Kind deinen inneren Mangel versorgst, der ursächlich in deiner Kindheit entstanden ist.

Was hättest du gebraucht als du tobend an der Supermarktkasse gestanden hast? Schreiend auf dem Boden lagst?
Was hättest du von deinen Eltern gebraucht als du vor Angst abends allein im Bett nicht einschlafen konntest?
Was hättest du gebraucht als du die rote Hose nicht anziehen wolltest?
Was hättest du gebraucht als dir die Tasse runtergefallen ist?
Was hättest du gebraucht als du mit deinen Geschwistern gestritten hast?
Was hättest du gebraucht als du morgens nicht in den Kindergarten wolltest?
Was hättest du gebraucht als du mit der 5 in Mathe nach Hause kamst?
Was hättest du gebraucht als du NEIN gesagt hast?
Was hättest du gebraucht als du Angst hattest? Als du traurig oder wütend warst?

Wenn du magst fühl mal hin, und wenn du nicht hin fühlen magst dann ist das auch in okay.

Und wenn du möchtest, teile gerne in den Kommentaren was du gebraucht hättest.

Gibt es einen solchen Menschen in deinem Leben?💛✨🤗
20/08/2022

Gibt es einen solchen Menschen in deinem Leben?💛✨🤗

Wieder ein sehr wertvoller Post von Verena König❣️🙏✨
13/08/2022

Wieder ein sehr wertvoller Post von Verena König❣️🙏✨

Viele Symptome sind Kompensationsstrategien für mangelnde Selbstregulation

Selbstregulation zu lernen ist sehr essenziell, um Symptome abbauen zu können. Denn Symptome entspringen sehr häufig Kompensationsstrategien für mangelnde Selbstregulation.

Selbstregulation lernt ein Kind früh im Leben durch Co-Regulation.
Wenn Co-Regulation nicht ausreichend stattfand, muss das Kind Kompensationsstrategien entwickeln, um diesen Stress auszuhalten und zu überleben. Hinter der Kompensationsstrategie liegt also das unerfüllte Bedürfnis nach Co-Regulation, also nach Trost, emotionaler Wärme, Nähe, Halt, Geborgenheit...

Es wäre wichtig, die Kompensationsstrategie von dem Bedürfnis, was darunterliegt zu entkoppeln, um aus dem alten Schmerz heraus zu finden. Das geht, indem du dir der Bedürfnisse bewusst wirst und dann, nach und nach lernst, dieses Bedürfnis achtsam zu versorgen.

Die Komplexität hinter Kompensationsstrategien wird oft unterschätzt.
Häufig gehen wir davon aus, dass wir nur die Ursache für das Symptom erkennen müssten, und schon geht es weg.

Wenn (Kindheits-) Trauma im Hintergrund wirkt, sind die dahinterliegenden Strukturen jedoch komplex:
Es gibt unbewusste Verknüpfungen.
Viele innere Anteile sind betroffen.
Es existieren lange gepflegte und gut gelernte Verhaltensmuster und neuronale Netzwerke.

Deswegen ist es so wichtig, sich hier Zeit zu lassen und wohlwollend zu sein, Schritt für Schritt vorzugehen und vor allem an der Selbstregulation zu arbeiten, um nach und nach Einfluss auf die noch immer wirkenden, ungünstigen Ersatzstrategien zu nehmen.

Wenn du selbst betroffen bist, dann gehe sanft, liebevoll und wohlwollend mit dir um.
Forschend, zugewandt und in einer Haltung, dich selbst dafür zu achten, dass das, was du als leidvolles Symptom erlebst, eigentlich eine Lösungsstrategie war, die noch heute eine Rolle spielt, während du bereits in der Lage bist, etwas anderes zu lernen.

Erlaube dir Zeit, Geduld und Hinwendung zu deinen wahren, menschlichen Bedürfnissen.

13/08/2022

Die Vorstellung von perfekten Eltern ist absurd. Die besten Eltern, die ein Kind haben kann, sind diejenigen, die Verantwortung für ihre Fehler übernehmen, wenn sie ihnen bewusst werden. Jesper Juul • familylab.de

💛💛💛💛💛💛
03/08/2022

💛💛💛💛💛💛

Mit unempathischen Kindern muss man sehr empathisch umgehen, nur das hilft. Jesper Juul • familylab.de

Fühlen vs. VerstehenIch hatte vor wenigen Tagen eine ganz wundervolle Begegnung, besser gesagt mein Sohn. Ich stand dane...
21/07/2022

Fühlen vs. Verstehen

Ich hatte vor wenigen Tagen eine ganz wundervolle Begegnung, besser gesagt mein Sohn. Ich stand daneben.
Lena- eine junge Frau mit einer leichten geistigen "Behinderung". Ihr Wesen hat mein Herz zum Schmelzen gebracht und ich möchte dieses Begegnung nie wieder vergessen.
Was genau so besonders war erzähle ich euch jetzt:
Ich war mit meine Familie an einem wunderschönen Ort, es war gefühlt der heißeste Tag in diesem Jahr und wir wollten uns gerade auf den Weg machen in den Wald zum "Wunderweg". Mein Sohn äußerte schon leidig er will nicht in den Wald, es sei ihm viel zu warm, da sind jede Mengen Menschen und er hat keine Kraft. Jo, und was mache ich? Spule meine Pseudo-Empathie-Schleife ab, von der ich erst seit kurzer Zeit weiß, wie unecht sie ist oder war. "Ich weiß, du hast keine Kraft mehr...bla bla bla...aber xy...komm schon...abc....wenn wir jetzt in den Wald dann...efd. Da saß mein Kind am Wegesrand und bewegte sich kein Stück.
Und da. Da stand sie plötzlich. Dieser Mensch, mit orange-farbenem T-shirt, hinten draufstehend: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einem Sonnenhut auf dem Kopf. Und was tut sie?
Sie fühlt. Ja, sie fühlt meinen Sohn.
Mit ihrem Herzen.
Nicht mit ihrem Verstand.
DAS ist Fühlen. In dem Moment bin ich meilenweit davon entfernt, so tief zu fühlen wie sie das tut.
"Es ist so warm", sagt sie mit einer Stimme so weich wie eine Feder.
"Da kann man nur im Schatten sitzen", sagt sie.
"Hier sind so viele Leute, das fühlt sich so eng an." sagt sie.
"Ich mag das auch nicht, wenn viele Menschen da sind."

Mein Kind, sitz stumm da, und lauscht.

Ich stehe da und habe schier Tränen in den Augen. Was für eine Lektion. Was für ein wundervoller Mensch steht da vor mir und schenkt meinem Sohn und mir einen Herzenskuss.

Dankbarkeit macht sich in meinem Herzen breit und ich denke immer noch an "Lena".

Kennst du das auch? Du möchtest dein Kind "verstehen" und vergisst dabei völlig, dass es ausreicht es zu "fühlen". So richtig zu fühlen. Mit dem Herzen. Ohne viele Worte. Ohne große Erklärungen.

Lasst uns mehr fühlen, als denken.

Danke Lena, Lea, Lisa... oder wie auch immer du wirklich heißen magst, für soviel LIEBE. Soviel NÄHE. Soviel ECHT.

Ich wünsche allen Papas da draußen einen fantastischen Vatertag.💛🤗✨Ich feiere euch für alles was ihr täglich für eure Fa...
26/05/2022

Ich wünsche allen Papas da draußen einen fantastischen Vatertag.💛🤗✨

Ich feiere euch für alles was ihr täglich für eure Familie leistet.

☀️Für all den Mut den es manchmal kostet Dinge anders zu machen, als die Generationen vor uns.

☀️Fürs Baby in den Schlaf tragen, oder im Kinderwagen um den Block zu schieben, damit die Mama mal die Augen zu machen kann.

☀️Fürs Bett teilen mit der ganzen Familie.

☀️Fürs Wutanfälle begleiten.

☀️Fürs Windeln wechseln.

☀️Fürs Huckepack tragen, wenn kleine Füße müde werden.

☀️Für Spiel und Abenteuer.

Die Liste lies sich noch ewig weiterführen….

Ihr gebt zu jeder Zeit euer Bestes!

Dafür ein „Hipp Hipp Hurra“🥳💛🙏👌✨

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Laufenmühle 8
Welzheim
73642

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