15/07/2026
Warum gilt es heute als naiv, über Liebe nachzudenken? Und was wäre, wenn genau darin unsere größte Stärke liegt? Liebe wird oft unterschätzt – dabei ist sie eine der wirksamsten gesellschaftlichen Kräfte, so eine der Kernaussagen des Schriftstellers .
Letzte Woche war Daniel Schreiber auf Einladung des ISOE zu einer Lesung mit anschließendem Publikumsgespräch im 2. OG der ehemaligen Dondorf-Druckerei zu Gast. Nicola-Schuldt-Baumgart, Leiterin Wissenskommunikation und Wissenstransfer am ISOE, führte durch den anregenden Austausch.
Eine Erkenntnis: Auch sozial-ökologische Transformationen bauen auf stabile gesellschaftliche Beziehungen. Doch wie gelingen sie? Schreiber sagt: durch Liebe, und er meint damit nicht nur ein Gefühl, sondern eine Haltung. Eine politische Entscheidung. Liebe als eine Praxis, die wir gestalten müssen – in unseren Beziehungen, in unserer Gesellschaft, auch im Umgang mit der natürlichen Welt.
Derzeit wird das gesellschaftliche Klima oft negativ empfunden; dem möchte Schreiber mit einem Appell für Empathie, Fürsorge, Verbundenheit begegnen und dazu aufrufen, für diese Werte Räume zu schaffen, denn diese entstehen nicht von selbst.
Sein Fazit: Wir als Zivilgesellschaft haben mehr Macht, als wir oft glauben.
Mehr Infos zur Veranstaltung über den Link in der Bio.
Credits Musik: Velvet Pulse, VN Video Editor