15/01/2024
Schulbegleitung spielt eine wesentliche Rolle in der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen.
Die Hauptaufgabe der Schulbegleitung besteht darin, Schülern mit Behinderungen die Teilnahme am regulären Schulunterricht und das Erleben des Schullebens zu ermöglichen. Sie zielt darauf ab, die Selbständigkeit und soziale Integration der betreuten Kinder und Jugendlichen zu fördern.
Die Aufgaben einer Schulbegleitung sind vielfältig und individuell auf den jeweiligen Schüler zugeschnitten:
Unterstützung im Schulalltag: Dazu gehören die Organisation des Arbeitsplatzes, das Bereithalten von Unterrichtsmaterialien und die Unterstützung beim Aufgabenverständnis (nach Vorgabe der Lehrkraft und im Rahmen des zu ausgleichenden Nachteils) und bei der Konzentration.
Soziale und kommunikative Unterstützung: Dies umfasst die Erklärung sozialer Situationen, Unterstützung in der Kommunikation, insbesondere bei der Verwendung von Hilfsmitteln, und die Förderung der Regelakzeptanz sowie das Einüben von Strategien zur Konfliktbewältigung.
Emotionale und physische Unterstützung: Schulbegleiter bieten Unterstützung im emotionalen Bereich, helfen bei Mobilitätsfragen und bieten Krisenprävention und -hilfestellung.
Es gibt aber grundsätzliche Abgrenzungsschwierigkeiten zu Lehrkraftaufgaben:
Wichtig ist die klare Abgrenzung zwischen den Aufgaben der Schulbegleitung und denen des Lehrpersonals. Die Schulbegleitung darf keine pädagogischen Kernbereiche übernehmen, wie etwa die Vermittlung des Lehrstoffs. Ihre Rolle ist es, die Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen, beispielsweise durch motorische oder kommunikative Unterstützung.
Allerdings erleben wir immer wieder gerade im Bereich der Pädagogik einen Grenzbereich der nur schwer zu trennen ist.
Im Allgemeinen bezieht sich pädagogisches Handeln auf die absichtsvollen Aktionen, die darauf abzielen, Lern- und Entwicklungsprozesse bei Individuen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, zu fördern und zu formen.