11/08/2026
Ja, es sind ein paar Jahre man muss durchhalten. Der Weg in den Rücken ist nicht der schnellste Weg. Wobei ich halt auch sagen würde es ist der einzige Weg, wenn man dieses Ziel hat. Eine Piaffe aus dem Rücken fühlt sich komplett anders an als eine, die ich dressiert habe. Ich hatte Robin relativ schnell anpiaffiert nachdem er bei mir in den Beritt gekommen ist. Weil ich an die heilende Wirkung der Piaffe glaubte. Diese Wirkung kann Piaffe auch haben, außer sie treibt das Pferd weiter in die Kompensation. Und das ist immer der Fall, wenn man versucht zu ernten, bevor man ein paar Jahre nur gesät hat. Ich habe seit bestimmt drei Jahre keine Piaffe über die dressierten Hilfen mehr gefragt. Ich habe aber weiter über den Rücken, den Trab nach vorne und zurückgeleitet. Eine Zeit lang. Ich denke, zwei Jahre blieb Robin dabei gerne stecken. Er gerät mit der Vorhand ins rückwärts. Und geht in der Wirbelsäule in die Extension. Erst wenn das Pferd aufschwingen kann, entspannt Energie erhöhen kann, kann ich aus meinem Körper auf den Platz führen. Ich möchte dabei nicht, dass das Pferd auch nur einmal in der roten Lampe landet. Ich möchte nicht, dass es zuckt oder die Augen aufreißt. Und ja, man kann diese Sachen alle ausbilden, ohne dass das Pferd Stress hat dabei. Und jeder, der was anderes behauptet, hat einfach nur keinen Bock, mehrere Jahre hauptsächlich Schritt Arbeit zu machen. Der jenige hat kein Bock darauf, in unspektakulärer Bewegung den Rücken zu verstehen. Bis irgendwann einfach aus dem Rücken eine Wendung aus dem Trab eine Piaffe ergibt, die das Pferd so vorher noch nie gezeigt hat.