22/05/2026
Was bringt die "Always-on-Kultur" (Sherry Turkle) mit sich?
Über das Menschsein im digitalen Wandel sprach Philosophie-Professor Georg Gasser im Akademisches Forum Albertus Magnus am letzten Dienstag, 19. Mai 2026. "Der Schleier der Künstlichen Intelligenz: die gefährdete Leiblichkeit im Zeitalter virtueller Welten" - so lautete sein Titel. Im Mittelpunkt standen dabei nicht technische Details, sondern philosophische Grundlagen menschlicher Erfahrung – mit einer differenzierten Erkenntnis: Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, verändern zugleich aber tiefgreifend unsere Weise, in der Welt zu sein.
Der Vortrag machte deutlich, dass es bei KI und virtuellen Realitäten nicht nur um technische Innovationen geht, sondern um eine grundlegende Transformation der menschlichen Lebensform. Entscheidend ist daher eine bewusste Auseinandersetzung damit, wie diese Technologien unsere Wahrnehmung, unsere Beziehungen und unser Selbstverständnis prägen – und wie sie verantwortungsvoll gestaltet werden können.
Forum Albertus Magnus
https://albertus-magnus-forum.de/menschsein-im-digitalen-wandel-zwischen-ki-und-virtuellen-welten-rueckblick-zum-vortrag-der-schleier-der-kuenstlichen-intelligenz-19-mai-2026/?preview_id=7650&preview_nonce=f076d60d54&preview=true
24/04/2026
Geburt, Leben, Tod - und dann? Kürzlich bot das Akademische Forum Albertus Magnus den Rahmen für einen theologischen Vortrag von existenzieller Bedeutung und besonderer Tiefe. Als Referent sprach Dr. Christian Schaller, stellvertretender Direktor des Instituts Papst Benedikt XVI. Unter dem Titel „Eschatologische Perspektiven bei Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.“ eröffnete Schaller einen differenzierten Zugang zu zentralen Fragen von Tod, Auferstehung und christlicher Hoffnung. Dr. Christian Schulz, Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus, ging in seinem umfassenden Rückblick besonders auf die christliche Hoffnung ein. "Das Unsagbare war nicht unsagbar". Mehr dazu auf unserer Homepage:
https://albertus-magnus-forum.de/warum-christliche-hoffnung-anderes-ist-als-ein-neugieriger-blick-ins-jenseits-rueckblick-eschatologische-perspektiven-joseph-ratzingers-15-april-2026/
23/02/2026
Wie antworte ich Gott? Dieser Frage widmet sich die Theologie-Professorin Dr. Marianne Schlosser in unserem kommenden Vortrag "Anregungen zur Praxis des christlichen Betens". Im Vorfeld hat Professorin Schlosser dazu ein paar Hinweise der Regensburger Sonntagszeitung in einem Interview gegeben: "Gott brauche weder unsere Worte noch unsere Gebärden, um zu wissen, was wir auf dem Herzen haben. Aber das, was wir mit dem Leib tun, hat Auswirkungen auf unsere innere Haltung. Zum Beispiel hilft es, aufzustehen oder niederzuknien oder das Kreuzzeichen zu machen, wenn man sich zum Gebet sammeln will" so Professorin Schlosser. Weitere Erläuterungen vorab sind im Artikel der Regensburger Sonntagszeitung zu lesen.
Mittwoch, 25. Februar 2026, 19 Uhr | EmmeramForum, Emmeramsplatz 3, Regensburg
5 € Eintrittsgebühr - für Studierende kostenlose Teilnahme!
Anmeldung: [email protected]
https://albertus-magnus-forum.de/veranstaltungen/der-leib-sei-die-ikone-der-seele-origenes/?occurrence=2026-02-25
02/02/2026
Mutter Erde oder Gottes Mutter? Unsere erste Veranstaltung unter der neuen Leitung von Dr. Christian Schulz widmete sich gleich einem marianischem Thema. „Mariologie und Schöpfungstheologie. Von der ‘Mutter Natur‘ zur Gottesmutter“. Es zeigte sich reges Interesse für den Vortrag mit Prof. Dr. Manfred Hauke am 22. Januar 2026 im Priesterseminar Regensburg. Einen ausführlichen Rückblick gibt der Artikel der Regensburger Sonntagszeitung „Gottesmutter statt Mutter Erde“ (Prof. Dr. Veit Neumann).
12/01/2026
Erfahrung und Glaube. Im Dialog mit Leo Scheffczyk
Einladung zur Buchpräsentation am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19.00 Uhr im EmmeramForum Regensburg.
Programm:
Was bringt die Erfahrung für den Glauben und der Glaube für die Erfahrung? (Prof. Dr. Manfred Hauke, Theologische Fakultät Lugano)
Ist die „Lebenswirklichkeit“ eine Quelle der Theologie? (P. Dr. Richard Schenk OP, Freiburg i. Br.)
Zeitgenössische Erfahrung in der Marienlehre der Karolingerzeit nach der Habilitationsschrift von Leo Scheffczyk (Prof. Dr. Imre von Gaál, University of St. Mary of the Lake, USA)
Aussprache mit den Referenten (Moderation: Domkapitular Dr. Josef Kreiml)
Veranstalter:
Akademisches Forum Albertus Magnus, Institutum Marianum Regensburg, KEB Regensburg Stadt, Verlag Friedrich Pustet
22/12/2025
Offen sein für das, was kommt!
Mit dem Interesse vieler an unseren wechselnden Programmen im sich nun neigenden Jahr 2025 haben Sie zum Leben unseres Instituts ganz entscheidend beigetragen. Es ist ebenfalls dankenswert, wie treu viele von Ihnen uns bereits seit dem
21. Januar 2015 zur Seite gestanden sind. Am Abend dieses Tages fand im Beisein unseres Instituts-Gründers Bischof Dr. Rudolf Voderholzer der Eröffnungsvortrag statt, bei welchem der bedeutende Germanist und langjährige Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Wolfgang Frühwald (1935 – 2019) zum Thema „Albertus Magnus und seine Schüler im 14. Jahrhundert“ gesprochen hat.
Im kommenden Jahr 2026 darf man sich auf einen weiteren Vortragszyklus freuen.
Allerdings wird sich über das Jahr auch etwas verändern… Moderator der kommenden Veranstaltungen und Direktor unseres FORUMs wird dann Domvikar Dr. Christian Schulz sein.
Ich wünsche meinem Nachfolger für seine neue Aufgabe (von Herzen Glück und Gottes Segen und bitte alle Leserinnen und Leser dieser Zeilen, dem Akademischen Forum Albertus Magnus auch unter der neuen Leitung die Treue zu bewahren!
Prof. Dr. Sigmund Bonk
27/11/2025
"Zwischen Gotteshaus und politischem Symbol" - dieser rote Faden zog sich durch die Tagung "Die Renaissance der Gotik" am 22. November der Katholischen Akademie in Bayern im Hotel Herzogshof in Regensburg. Die Tagung verdeutlichte, daß große Kathedralen wie Notre-Dame de Paris, der Kölner Dom und der Regensburger Dom ursprünglich als Gotteshäuser konzipiert waren. Im Lauf der Jahrhunderte wurden sie jedoch immer wieder politisch instrumentalisiert. Wer wollte welche Geschichte? Kurzweilige Rückblicke! Mehr zu lesen zur Tagung auf der Homepage des Bistum Regensburg. (Autor und Bilder: Carl Prämassing)
https://bistum-regensburg.de/news/studientag-renaissance-der-gotik-im-regensburger-herzogssaal
25/11/2025
1. Regensburger Gespräch - „Kirche als Kitt. Wider die gesellschaftliche Spaltung“
Wo miteinander gesprochen wird, kann auch Verständnis wachsen – und vielleicht wieder jener Kitt entstehen, der Gesellschaft im Innersten zusammenhält. Die gesellschaftlichen Debatten unserer Zeit ver
16/05/2025
Ein genial harmonisierendes Künstler-Paar durften wir letzten Freitag im Emmeramforum erleben: Autor Werner Fritsch und Musiker Hans Schanderl. Das Hörspiel "BACH - eine Tragödie in der Oberpfalz" gestalteten sie sprach- und klangmächtig in Wort und Musik. Im Blick auf das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren wurden Augenblicke deutscher Geschichte erzählt - im Mittelpunkt die Familiengeschichte des Oberpfälzer Schriftstellers Fritsch. Vom 1870er Krieg bis zur Gegenwart - dem Sterbebett seines Vaters.
Sehr berührend die Texte Werner Fritschs - sie wiesen des Regensburger Schriftstellers Georg Brittings' Züge auf. Die ehemals erlebte Heimatatmosphäre und Mythologie der Landschaft des "Stiftländers" Fritsch wurde für den Sprachartisten zur Quelle für Romane, Theaterstücke und Filme.
Ganz wie Werner Fritsch ist auch dem Musiker Hans Schanderl eine spezifische Musiksprache zu eigen. Wir durften seine Uraufführung für Cello solo zum Hörspiel "Bach" miterleben, die von einer intensiven Auseinandersetzung mit trefflich ausgewählten Werken der Passionsmusik Johann Sebastian Bachs' zeugte. Der Regensburger Komponist verstand es beharrlich, das Familienschicksal einfühlend mit Klängen zu reflektieren.
Zwei der namhaftestens bayerischen Künstler präsentierten eine einmalige Zusammensetzung - im Blick auf "80 Jahre Kriegsende". Unser Dank gilt der Stadt Regensburg, die unsere Veranstaltung zum Jahresthema "Großwetterlage" finanziell unterstützte.