AMORC - Die Rosenkreuzer München

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Du findest spirituelles Wissen, Mystik und Philosophie, um dein Bewusstsein, inneres Wachstum und Harmonie zu fördern.

Die Rose und das Ideal der Schönheit„Wahre Schönheit allein kann die Welt retten.“ (Fjodor Dostojevski)Auf dieser Suche...
15/09/2026

Die Rose und das Ideal der Schönheit

„Wahre Schönheit allein kann die Welt retten.“ (Fjodor Dostojevski)

Auf dieser Suche nach Schönheit begegnen wir Dostojewski selbst in allen seinen Romanen.
Es heißt, dass er jedes Jahr nach Dresden gefahren ist, um dort lange Zeit vor Raffaels „Sixtinischer Madonna“ zu verweilen.
Auf der anderen Seite spüren wir auch , wie er in seinen meisterhaften Erzählungen die seelischen menschlichen Abgründe seiner fiktiven Charaktere auslotet.

In diesem Ringen um die Suche nach Schönheit, erkennen wir die Sehnsucht jeglichen menschlichen Daseins angesichts allen Leids und Elends in der Welt.

Es ist uns schon aus der Antike überliefert, dass der Philosoph Platon die Schönheit mit dem Guten und Wahren identifizierte.
Im Schönen offenbart sich das Wesentliche, das Göttliche in seiner Vollkommenheit.
So heisst es bei Platon im „Symposion“: „wenn es etwas gibt, wofür es zu leben lohnt, dann ist es die Betrachtung des Schönen…..Angesichts des Schönen wird die Seele selbst angetrieben, Schönes hervorzubringen.“
Wobei die Schönheit nicht nur eine sinnliche Qualität des Körpers ist. Es ist die innere, geistige Herzensqualität, die die schöne Seele kennzeichnet; und das ergibt eine besondere Ausstrahlung, die uns den Eindruck von Schönheit vermittelt, unabhängig vom Alter und Äußeren des Menschen.

So versteht auch Dostojewski die Schönheit als Seelenschönheit, als moralische und geistige Reinheit eines Menschen.

Diese Art der „Seelenschönheit“ versinnbildlicht die aufgeblühte rote Rose für den Studierenden von A.M.O.R.C.
Sie dient als angestrebtes Ideal, um der bewussten Selbsterfahrung, (Selbstentfaltung) der Schönheit des wahren Selbst, des Christus in uns, näher zu kommen.
Inwieweit dieses Ideal der Rose/Seelenschönheit, der inneren Verwandlung, einer veränderten Herzenshaltung verwirklicht wird, zeigt sich im Alltag.
Der Betreffende wird in allem dem Ideal der Schönheit folgen: in einer sorgfältigen, gepflegten Kleidung, aufrechten selbstbewussten Haltung, aufbauende Wortwahl, einer wohlklingenden Stimme und Zuversicht, Gelassenheit und Lebensfreude ausstrahlenden Gesamterscheinung sowie schönen Handlungen.

Wenn man die augenblicklichen Krisen in der Welt verfolgt, dann scheint es nahezu unmöglich, an diesem Ideal der Schönheit festzuhalten. Aber wie heisst es schon in der Fama Fraternitatis dem ersten Manifest der Rosenkreuzer von 1614:
„dass doch endlich der Mensch seinen Adel und seine Herrlichkeit verstünde..“
Darum ist es vornehmste Aufgabe jedes Rosenkreuzers, sich immer wieder um diese Rückeroberung des Ideals der Schönheit in seinem Alltag zu bemühen..

Um mit Dostojewski zu schließen. Für ihn war Jesus Christus Beispiel, Urbild unseres Weges für die ethische und religiöse Dimension der Schönheit. „Er pflanzte sie in die Seele der Menschen, so dass sie alle durch diese Schönheit zu Brüdern werden und Schönheit auch in der perversesten Seele der Menschen noch sehen.“

B.K.

Die verschwiegene kosmische Bedeutung des KreuzesWenn man den Weg zu der äußeren Organisation der Rosenkreuzer, AMORC, ...
29/08/2026

Die verschwiegene kosmische Bedeutung des Kreuzes

Wenn man den Weg zu der äußeren Organisation der Rosenkreuzer, AMORC, gefunden hat - und ich möchte eher sagen, dass man dorthin geführt worden ist - so beginnt buchstäblich ein „neues“ Leben.
Und das macht sich immer wieder auch im Alltag bemerkbar.

Für mich ereignete sich ein besonders eindrucksvoller Schlüsselmoment ganz am Anfang meiner Mitgliedschaft.
Mir wurde buchstäblich vor Augen geführt, dass ich einen Weg beschritten hatte, der unter der Leitung eines unsichtbaren, geistigen Ordens stand.

In den anfänglichen schriftlichen Unterweisungen hieß es, ich sollte das Kreuzzeichen ausführen. Ich werde nie vergessen, was dann passierte. Ich stand aufrecht und machte das Kreuzzeichen, so wie ich es kannte und wie es in der katholischen Kirche Brauch war. Da schien plötzlich jemand Unsichtbares meine Hand zu ergreifen, führte sie weg vom Körper nach außen und vollzog auf eine mir unbekannte Weise das Kreuzzeichen sehr langsam und bewusst, ja einprägsam vor mir auf einem unsichtbaren Körper.
Diesen besonderen Moment spüre ich noch bis heute und werde ihn nie vergessen.

Ich habe dann öfter daran gedacht, dass die bewusst anders ausgeführte Geste des Kreuzes bei den Rosenkreuzern von tiefer Bedeutung ist und sehr bewusst und langsam ausgeführt werden sollte.
Auch ist sehr empfehlenswert, über die kosmische Dimension des Kreuzes und seine lange historische Geschichte hin zum christlichen Symbol heute zu meditieren.

Das Kreuz ist ein jahrtausendealtes Symbol. Bei den Ägyptern war es das Ankh/ Henkelkreuz, das für Leben, Unsterblichkeit und Verbindung zum Kosmos stand.

Kreuzförmige Symbole wurden des weiteren auch in Mesopotamien, Indien und präkolumbianischen Kulturen sowie den Kelten als Zeichen für Schutz, Kraft oder göttliche Ordnung gefunden.

Schon vor der Kreuzigung von Christus hatten Perser, Karthager und insbesondere Römer die Kreuzigung als besonders grausames, entehrendes Instrument der Hinrichtung von Sklaven, Kriminellen und Rebellen ausgeübt.

Daher wählten die Christen auch das Kreuz nicht als ihr Kennzeichen, sondern Symbole wie das Christusmonogramm Chi-Rho oder den Fisch, um sich heimlich untereinander erkennen zu geben.

Erst ab dem 4. Jahrhundert (nach der Konstantinischen Wende) wandelte sich das Kreuz im Christentum vom Schandmal zum offiziellen Heils- und Siegeszeichen.

Seitdem ist es aus der Geschichte des Christentums nicht mehr wegzudenken. Und wir begegnen dem Kreuz nicht nur in Kirchen, auch als Gipfelkreuz oder in der Kunst und als modischem Schmuckanhänger täglich, ohne überhaupt noch tiefer darüber nachzudenken. Es wird meistens gewohnheitsmäßig, wie eine Pflichtübung ausgeübt.

Nun zu der besonderen Ausführung des Kreuzes in der Tradition der Rosenkreuzer.
Hier wird das Kreuzzeichen auf die feinstoffliche/unsichtbare Ebene des Menschen (Aura/Äther oder Astralkörper) übertragen, um sich energetisch zu schützen und zu harmonisieren. Und die Verbindung von Geist und Körper herzustellen.
Durch das Nachzeichnen des Kreuzes in der Aura oder an den feinstofflichen Zentren (Chakren) soll ein Schutzraum vor störenden Einflüssen geschaffen werden.
Auch soll der feinstoffliche, unsichtbare Körper mit den kosmischen Energien in Einklang gebracht und das Bewusstsein zentriert, gesammelt werden.

Ich wünsche und hoffe, dass diese kurze Beschreibung zur verschwiegenen kosmischen Bedeutung des Kreuzes, wie es von den Rosenkreuzern ausgeführt wird, Anregung bietet, über das Symbol eigene Betrachtungen anzustellen und zu meditieren.

B.K.

21/08/2026
Die aktuelle Brisanz des Rosenkreuzer ErbesWenn man die Lage, in der sich Europa augenblicklich befindet, analysiert, ka...
16/08/2026

Die aktuelle Brisanz des Rosenkreuzer Erbes

Wenn man die Lage, in der sich Europa augenblicklich befindet, analysiert, kann man durchaus Parallelen zum Europa des 17. Jahrhunderts feststellen.
Schwere Krisen politischer, wirtschaftlicher, weltanschaulicher und auch religiöser Art spalten und bedrohen die Länder und ihre Bewohner.

Dazu kommt heute noch erschwerend die Verbreitung und der Einfluss der digitalen Medien dazu. Diese heizen die Ängste der Menschen weiter an und malen drohende Katastrophenbilder an die Wand.

Wie das chines. Zeichen für Krise 2 Bedeutungen hat, nämlich Gefahr und Wendepunkt (Chance), so setzten die 3 Rosenkreuzer Manifeste, die zwischen 1614 und 1616 als anonyme Schriften erschienen, ein Fanal mit der Aussage: sie verfügten über den Schlüssel zu zeitlosen „geheimen“ Weisheitstraditionen.
Diese würden dem Menschen offenbaren, wie er „doch endlich seinen Adel und Herrlichkeit verstünde, welcher gestalt er Microcosmus, und wie weit sich sein Kunst in der Natur erstrecket.“ .
So steht es geschrieben im ersten Absatz der „Fama Fraternitatis“, ( 1614), die an „die Häupter, Stände und Gelehrten Europae“ gerichtet war.

Diese Veröffentlichungen erregten gewaltiges Aufsehen, versprachen sie doch eine General-Reformation der Kirche, der politischen Verfassung und der Wissenschaften. Alles, worauf die Menschen sehnlichst hofften.

„Wo aber Gefahr ist, wächst auch das Rettende!“, beschrieb der deutsche Dichter Friedrich Hölderlin in seiner tiefgründigen Hymne „Patmos“ (1803).

So stehen wir heute vor der Tatsache, dass die Medien sowohl mit „Fake News“ Angst und Schrecken verbreiten als auch Zutritt gewähren zu dem zeitlosen Weisheitsschatz der
Rosenkreuzer.
Einzige Bedingung, Zugang zu diesem zu finden: Empfänglichkeit für Spiritualität, Unterscheidungsvermögen, gesunder Menschenverstand und Begeisterung am Lernen.

Worin besteht nun diese Weisheit der Rosenkreuzer?
Sie ist zusammengefasst in dem Motto, das über dem Tempel des Apollo zu Delphi im antiken Griechenland stand: Die Inschrift lautete in Griechisch:
„Gnothi seauton!“
zu Deutsch: Mensch, „Erkenne Dich Selbst!“
Die Inschrift ging aber laut überlieferten Texten noch weiter und lautete vollständig: „und Du erkennst Gott“!

Diese Arbeit des „Erkenne Dich selbst“ bildet auch bis heute das Herzstück des Studiums der Rosenkreuzer.
Es verbindet die mystische Idee, dass im innersten Grund der Seele der göttliche Funke liegt. Wer die eigene Tiefe, den Ursprung und die Grenzen des eigenen Geistes vollkommen durchdringt, erkennt auch das göttliche Prinzip, das allem zugrunde liegt. Der wahre Grund (Abgrund) der Seele ist identisch mit dem Urgrund Gottes. (siehe Meister Eckhart, Jakob Böhme, Sufismus, vedantische Philosophie)

Dem Ziel nähergekommen, verspricht es dem eifrig Studierenden nicht nur die persönliche Meisterung des Lebens, sondern - da alles Leben eine All-Einheit darstellt - auch ein Heilmittel für die Welt.

B.K.

Die verborgene Harmonie der Schöpfung„Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnu...
04/08/2026

Die verborgene Harmonie der Schöpfung

„Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint, das ist in Wahrheit das höchste menschliche Ziel.“ (Konfuzius, ca. 551-479 v. Chr.)

Diesen „Angelpunkt“ zu finden, das ist auch Bestandteil der Rosenkreuzerischen Lehren, so wie es in dem 2. Manuskript „Confessio Fraternitatis“ (1615) beschrieben ist.

Wir werden darin aufgefordert, „die großen Buchstaben und Charaktere“ wahrzunehmen , die Gott seiner Schöpfung eingeschrieben hat, und unser Leben danach auszurichten.

Das heisst, überall im „Buch der Schöpfung“ sind die geistigen Gesetze des Schöpfers, seine Handschrift zu erkennen. Mit dem Ziel, wie von Konfuzius beschrieben, dass der in die Natur eingebundene und mit ihr in Ein-Klang lebende Mensch in deren Gesetzmäßigkeit und Ordnung auch seine eigene ethische Orientierung, seinen „Angelpunkt“ findet.

Das ist die „ Universal-Harmonie der Dinge“ von der das vielseitige Genie, der Philosoph Leibniz (1646-1716) den Begriff der „Präestabilierten Harmonie“ geprägt hat. Diese Harmonie ist eine grundsätzlich kreationale, d.h. eine aller Schöpfung - also auch uns - von Anfang an mitgegebene Ordnung (Gesetzmäßigkeit).

Dieses universale verborgene Harmonieprinzip ist auch das Grundprinzip jeglicher Gesetzmäßigkeit und Ordnung.

Beispiele dafür:

1. Pythagoräische Zahlen und geometrische Harmonien sowie Keplers Hauptwerk „Harmonices Mundi“ - die Harmonie der Welt.

2. in der Natur: Jahreszeiten, Gezeiten, Evolutionsgesetze

3. Mathematische Harmonien, Goldener Schnitt,

4. Medizin: Funktionsprinzip des Organismus

5. Ästhetik: Symmetrie, Farbenlehre

6. Musik: Harmonielehre

7. Fortpflanzungs-Gesetze

Schon vor mehr als 2.500 Jahren betrachteten große Denker diese universale Harmonie als die einzige ethische-moralische Orientierungsinstanz. In allem sei Gegensätzliches vereint und sei doch verborgene Harmonie; und diese unsichtbare Harmonie sei stärker als die sichtbare Gegensätzlichkeit. Diese Erkenntnis birgt auch den Schlüssel für das Begreifen der Vernunft, die in allem waltet und alles durch alles steuert.

Mit einem Johann Sebastian Bach zugeschriebenen Bekenntnis zum Geheimnis seiner himmlischen Musik möchte ich schließen: „Das Geheimnis meiner Harmonie?… Die Harmonie der Sterne am Himmel und die Sehnsucht nach Brüderlichkeit im Herzen des Menschen. Das ist das Geheimnis meiner Musik….“

B.K.

Öffnung und Aktivierung des „Dritten Auges“Die Weisheitslehre der Rosenkreuzer ist in der geistigen Welt beheimatet. Da...
22/07/2026

Öffnung und Aktivierung des „Dritten Auges“

Die Weisheitslehre der Rosenkreuzer ist in der geistigen Welt beheimatet. Daher ist sie zeitlos, ewig und immer aktuell .
Sie „inkarniert“ in einer sichtbaren Organisation - wie zurzeit in A.M.O.R.C. - wenn es die äußeren Umstände erforderlich machen, d.h. die spirituelle Evolution der Menschheit an einem Scheidewege steht.

Die heutige Entwicklung der Technik (Automatisierung, KI, Robotik, ChatGPT) sowie die Kräfte eines ungebremsten Materialismus steuern immer mehr auf den Transhumanismus zu.

A.M.O.R.C. als aktueller Repräsentant des unsichtbaren geistigen Ordens und Hüter der göttlichen Weisheitstradition ist aufgerufen, die Prinzipien und Gesetze der esoterischen Lehren vermehrt öffentlich zu machen.
Das Besondere dieser Weisheitslehre der Rosenkreuzer ist, dass sie nicht nur Wissen vermittelt, sondern zahlreiche Übungen anbietet, in denen der fortgeschrittene Studierende selber erfahren kann, wie höhere Bewusstseinsebenen erreicht werden können.
Dazu zählen Klar- oder Hellsichtigkeit sowie spirituelles Hören, eine Rückschau in vergangene Leben und Zukunftsvisionen, individuell und universell.
Das „Einfallstor“ für diese gesteigerte Spiritualität stellt das „Dritte Auge“ dar.

Schon die Mysterienschulen im alten Ägypten (Horusauge), der Buddhismus (das Ajna-Chakra/Stirnchakra), Tibeter, Druiden, Schamanen aller Kulturen beschrieben eingehend das „Dritte Auge“. Es ging dabei immer um Kontaktaufbau zur geistigen Welt und das Abrufen wichtiger Informationen, insbesondere Heilwissen.
Zitat aus einer Yogabroschüre:
„In der altindischen Terminologie wird das „Dritte Auge“ mit dem „Ajna- Chakra als Vermittler einer Seelenkraft bezeichnet, die Telepathie und viele paranormale Effekte überträgt. Es kontrolliert die Verbindung zum Wahren Selbst, die Intuition, die außerkörperliche Erfahrung, universelles Bewusstsein. . „
(Saraswati 1972)

Alle psychischen Systeme haben ihre körperlichen Aspekte. Beim Ajna-Chakra (Stirnchakra) ist es ein winziges Organ im präfrontalen Cortex (Mitte des Gehirns): die Zirbeldrüse Sie ist Empfänger und Absender der subtilen Schwingungen, welche Gedanken und psychische Phänomene durch den ganzen Kosmos tragen.

Ein Schwerpunkt der Rosenkreuzer Lehren und Übungen ist die Aktivierung und Öffnung des „Dritten Auges“.
Leider ist das heute mühsamer und langwieriger als früher
a) durch zunehmende Verkalkung der Zirbeldrüse, denaturierte Lebensmittel, ungesunde Ernährung und Umweltgifte.

b) durch zunehmende Schrumpfung der Zirbeldrüse
verursacht durch gestörten Lebensstil. (von ursprünglicher
Größe von 3 cm ist sie heute auf wenige Millimeter geschrumpft).

Eine der wichtigsten Übungen zur Aktivierung des „Dritten Auges“ ist die Praxis der Meditation, die gelernt und bewusst ausgeführt werden sollte, in richtiger Stimmung und Einstellung.
Dazu gehört auch das Beherrschen von Konzentration, Imagination, Intuition und Suggestion.

Laut Prof. Andrew Newberg, dem Begründer der Disziplin der Neurotheologie an der University of Pennsylvania gibt es noch etwas, was wichtig ist für die Aktivierung, nämlich das Gähnen! Demnach entspannt Gähnen nicht nur, sondern befördert uns in einen höheren Wahrnehmungszustand mit großer Wachsamkeit. Bewusstes Gähnen erfordert Übung. Newberg fordert mindestens zehn- bis elfmal hintereinander zu gähnen, Der Effekt ist unglaubliche Entspannung und Klarheit. Es erzeugt eine spirituelle Erfahrung, die durch mechanistische Druckvibrationen und den starken Muskeltonus ausgelöst wird; auch der Neurotransmitter Dopamin ist beteiligt. Laut entsprechenden Studien gibt es eine Verbindung zwischen Spiritualität und Dopamin.

Wenn wir durch fleißiges Üben unser „Drittes Auge“ aktiviert haben und es uns gelingt, uns mit unserem wahren Selbst zu verbinden , dann sind wir unabhängig von Zeit und Raum, können intuitiv Informationen erhalten und verfügen über geistige Fähigkeiten, die letztlich Materie umformen können.
Es ist die Entwicklung dieser Fähigkeiten, die als „Geheimes, Wissen“, bezeichnet wurde, über das schon die Eingeweihten der alten Mysterienschulen wie auch die Alchemisten verfügten.
Und heute ist dies A.M.O.R.C., das seinen Studierenden die wichtigsten Schlüssel zur Öffnung der Schatztruhe des „Geheimen Wissens“ anbietet.

B.K.

Die Verbindung von Rose und Lilie in spiritueller SichtIn spiritueller Sicht ist die gesamte äußere Welt Abbild der geis...
09/07/2026

Die Verbindung von Rose und Lilie in spiritueller Sicht

In spiritueller Sicht ist die gesamte äußere Welt Abbild der geistigen, himmlischen Welt.

So ist die sich entfaltende rote Rose für den Studierenden vom Rosenkreuz das schönste und tiefste Symbol für die Entfaltung seines Bewusstseins hin zum Christusbewusstsein - dem Ziel des „Erkenne Dich Selbst!“.

Es ist mir während einer Meditation über die Rose buchstäblich „ein Licht“ aufgegangen, dass es nicht unbedeutend ist, dass die edle Blume der Rose zweigeschlechtlich ist. Der Aufbau der Blüte vereint männliche und weibliche Geschlechtsorgane.

Dieser Gedankenblitz der Zweigeschlechtigkeit hat zu vielen weiterführenden Einsichten geführt über die Bedeutung der männlichen und weiblichen Prinzipien in uns als psychologische Größen, keine biologischen.

Daher bin ich überzeugt davon, dass wir uns dem in uns wohnenden weiblichen Teil unserer Psyche vermehrt zuwenden müssen, um zur Erkenntnis des wahren Selbst, des uns innewohnenden Christus zu gelangen. Ich möchte ins Gedächtnis rufen und er-innern an diejenige Weisheit, die vor langer Zeit unter vielen Namen in unterschiedlichen Kulturen als weibliche Göttin verehrt wurde, wie der Mythos von Isis bei den Ägyptern, in der jüdischen Mystik als Schechina,
und bei den Griechen als „Heilige Sophia“: Symbol der göttlichen Weisheit.

Schon in der Genesis (AT) finden wir Spuren eines weiblichen Gottesbildes von der „Ruah“, der „Heiligen Geistin“, die über den Urwassern schwebte und bei der Schöpfung immer dabei war.
Dieses weibl. göttliche Prinzip wird dann auch im Neuen Testament bei Jesus (besonders im Johannes Evangelium und Thomas Evangelium) weiter übernommen.
So wird der Heilige Geist auch als mütterliches göttliches Prinzip bezeichnet.

Christus als inkarnierter „Logos“ repräsentiert das männliche aktive Gottes Prinzip. Der Sohn wird von der jungfräulichen Maria (Symbol der vollendeten Reinheit) empfangen und geboren.
In Maria aber hat sich die Heilige Sophia, die göttliche Weisheit inkarniert. Wir haben daher in Christus ein göttliches männliches Prinzip (Logos) und ein weibliches göttliches Prinzip (Sophia): eine Ganzheit/Harmonie der Gegensätze.

Wenn wir nun die Blume der Lilie kontemplieren, so verbinden wir ihre weiße Erscheinung mit Reinheit, Unschuld, göttliches Licht. Im Christentum ist sie ein Symbol für die Jungfrau Maria: „Madonnenlilie“ genannt. Diese Lilie symbolisiert die Inkarnation der Göttlichen Weisheit auf Erden.

Für den spirituellen Sucher, der auf dem Wege des „Erkenne Dich Selbst“ ist, bedeutet das:
Erst durch die Belebung der Heiligen Sophia, der Göttlichen Weisheit in unserer Seele werden wir zur Erkenntnis unseres wahren Selbst, des Christus in uns gelangen. Und aus dieser Verbindung, dieser „Heiligen Hochzeit“ der vortrefflichsten männlichen Eigenschaften mit den edelsten Eigenschaften des weiblichen Charakters entsteht der „neue Adam“ der Gottessohn-Mensch.

Im dritten alchemischen Manifest der Rosenkreuzer „Der „Chymischen Hochzeit“ von 1616 ist die Einladung und Vollzug dieser Hochzeit (Hierogamos) des Königs und der Königin das zentrale Thema.

B. K.

Die Bedeutung der Rosenkreuzerischen InitiationWer über die Rosenkreuzer nachforscht, wird mit dem Begriff „Initiations...
29/06/2026

Die Bedeutung der Rosenkreuzerischen Initiation

Wer über die Rosenkreuzer nachforscht, wird mit dem Begriff „Initiationsorden“
konfrontiert.

Was bedeutet der Begriff „Initiation“? Er kommt von dem lat. Wort „initium“, was so viel wie Beginn, Eingang oder der Beginn eines neuen Prozesses bezeichnet. Wie sieht dieser Neuanfang aus?
Es ist das Beschreiten eines neuen Weges und die damit verbundene Entscheidung, sich fortan vor allem um die innere persönliche Entwicklung der Seelenpersönlichkeit zu widmen.
Der Rahmen dafür wird in der Initiationszeremonie durch ein feierliches dramatisches Ritual geschaffen, das vor allem auch die Gefühle des Teilnehmers und das Unbewusste des (Neophyten,Anwärters) tief beeindruckt.

Im Altertum bezeichnete man mit „Initiation“ die Zulassung zu den antiken Mysterienkulten oder Aufnahme in einen Geheimbund, spirituelle Gemeinschaft. Das Wort „geheim“ deutete an, dass man dort über ein der Allgemeinheit verborgenes (geheimes) Wissen über Gott, die Welt und die wahre Natur des Menschen verfügte.
In stufenweisen Initiationen konnte der wohl vorbereitete Neophyt (Anwärter) in verschiedene Wissensgrade
„eingeweiht“ werden.
Diese Initiationen folgten traditionellen, streng geheimen Riten und hatten den Aufstieg des Anwärters (Neophyten) in einen anderen Seinszustand zum Ziele.
Im wesentlichen erfuhr der Neophyt eine ganzheitliche Wiedergeburt. Das heisst: Er erfuhr den symbolischen „Tod“ und tauchte „neugeboren“ (bewusstseinsmässig erweitert) wieder auf.
Schwerpunkt jeglicher erfolgreichen Einweihung bzw. spirituellen Initiation ist die „renatio“, die Wiedergeburt auf höherer Bewusstseinsstufe.

Der Dichter Johann W. von Goethe hat diesen Entwicklungsprozess der Seelenpersönlichkeit in den Versen ausgedrückt:

„Und solang du das nicht hast.
Dieses Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.“

Dieser kontinuierliche Prozess wird auch durch das Symbol des Rosenkreuzes verdeutlicht:
Es geht darum, die Identifikation mit dem äußeren „Ich“, (Ego) zu zu überwinden, (zu kreuzigen), damit das „wahre Selbst“, der Christus in uns, (die Rose) erblühen kann.

B.K.

Das Markenzeichen eines RosenkreuzersWoran erkenne ich einen Rosenkreuzer?Mit ihrer ersten Schrift „Fama Fraternitatis“...
24/06/2026

Das Markenzeichen eines Rosenkreuzers

Woran erkenne ich einen Rosenkreuzer?
Mit ihrer ersten Schrift „Fama Fraternitatis“ im Jahre 1614 erregten die Rosenkreuzer nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa erhebliches Aufsehen.
Die Veröffentlichung geschah in einer spannungsreichen Zeit des wirtschaftlichen Abstiegs und der geistigen Zerrüttung der alten Welt.

In dieser Schrift, trafen die Gründer des Rosenkreuzer-Mythos, bevor sie sich in alle Welt verstreuten, 6 Abmachungen. Darin vereinbarten sie ihre Pflichten, ihre Vorgehensweise und ihr Markenzeichen, woran man einen Rosenkreuzer erkennen kann.
So heißt es in der 5. Vereinbarung der „ Fama Fraternitatis“:
Zitat: „Das Wort R.C. sol ihr Siegel, Losung und Charakter sein.“
Wie ist nun der Charakter, das Markenzeichen eines „Rosenkreuzers“. Was besagt dieses Siegel „R.C.“?

Wie überliefert wird, erkennt man dieses R.C. Siegel vor allem an den Merkmalen von Mitgefühl, Nachsicht und Sanftmütigkeit.
Der letztere Begriff, der ja auch von Jesus in den „Seligpreisungen“ verwendet wird, hat einen Bedeutungswandel durchgemacht. Er hat heute einen süßlichen und langweiligen Beigeschmack.

Die ursprüngliche Bedeutung von „sanft“ ist eine ganz andere.
Das Wort „sanft“ stammt vom selben Wortstamm wie „gesamt“ oder „sammeln“. Sanft hat also etwas mit „Gesamtheit“, Ganzheit zu tun.
Die Silbe „mütig“ kommt vom selben Wortstamm wie „sich bemühen“. Die ursprüngliche Bedeutung von „sanftmütig“ ist also: sich bemühen, etwas zusammenzubringen. Und was soll nun zusammengebracht werden?
Die Extreme, Gegensätze, die zur Polarisierung im Charakter eines Menschen führen.
Das Wort „sanftmütig“ bedeutet also, sich um Ganzheit, Heilsein, Heiligkeit bemühen.

So sagt Jesus von sich selbst: „Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig.“

In der „ Fama Fraternitatis“ heisst es: „Damit aber auch ein jeder Christ wisse, was Glaubens und Vertrawens wir Leut seyen, so bekennen wihr uns zur Erkantnuß Jesu Christi….“

Das Wort „Erkenntnis“ ist hier besonders bedeutungsvoll.
Anstelle der Hoffnung des „Glaubens“, wie ihn die Kirche verkündet, tritt Gewissheit und Zuversicht.

Und in der 2. Rosenkreuzerschrift, der „Confessio Fraternitatis“ von 1615 wird diese „Erkenntnis“ diese Geisteshaltung noch weiter bekräftigt. Darin wird aufgezeigt, was wir lernen (!) können aus den Schätzen, welche die Rosenkreuzer „so freygebig und ohne einigen Unterscheidt jederman anbieten…“

B.K.

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Munich
80336

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