12/05/2026
Von außen wirkt etwas oft total gesund: jemand macht regelmäßig Sport, ist diszipliniert, hat viele soziale Kontakte, ist erfolgreich im Job, organisiert, „hat sein Leben im Griff“.
Und trotzdem wissen wir nie, wie sich das innerlich eigentlich anfühlt.
Ob die Person wirklich verbunden mit sich ist. Oder ob hinter all dem vielleicht auch ganz viel innerer Druck steckt. Ein ständiges
- „Ich muss.“
- „Ich darf nicht nachlassen.“
- „Ich muss funktionieren.“
Manche Dinge sehen von außen nach Selbstfürsorge aus — und fühlen sich innerlich trotzdem nach Stress, Kontrolle oder Überforderung an. 🙏🏻
Und genau deshalb glaube ich, dass es nicht nur darum geht, was wir tun. Sondern auch daraus, von wo in uns heraus wir es tun. ♥️
P.s. Und damit meine ich übrigens nicht, dass wir nur noch das tun sollten, wonach uns gerade immer ist. Das geht ja oft gar nicht. Oder dass aus Verbindung zu leben bedeutet, keine Routinen mehr zu haben, undiszipliniert zu sein oder nur noch auf der Couch zu liegen.
Es geht eher darum, ein ehrliches Gespür für uns selbst zu entwickeln.
Zu merken:
- Was brauche ich gerade wirklich?
- Was würde mir gut tun?
- Was fühlt sich unterstützend an — und was ist eigentlich nur innerer Druck?
Vielleicht gehe ich trotzdem zum Sport. Aber nicht aus einem: „Ich MUSS mich zusammenreißen.“
Sondern eher aus einem: „Ich glaube, Bewegung würde mir gerade gut tun.“
Und vielleicht gibt es auch Tage, an denen mein Körper erschöpft ist, ich schlecht geschlafen habe oder einfach merke: Heute brauche ich etwas anderes.
Nicht aus Faulheit. Sondern aus Verbindung mit mir selbst.
Für mich ist genau das der Unterschied: Ob etwas aus Druck entsteht — oder aus einem inneren „Ich kann“.
💛