Katja Theuerkorn

Katja Theuerkorn Interview Coach for non-native German Speakers | Speak German - Get hired in Germany

Es ist kurz nach sieben.Du stehst in der Küche, das Abendessen köchelt auf dem Herd. Nebenbei läuft das Radio.Dann hörst...
07/10/2026

Es ist kurz nach sieben.

Du stehst in der Küche, das Abendessen köchelt auf dem Herd. Nebenbei läuft das Radio.

Dann hörst du diesen Satz:

„Deutschland sucht händeringend Fachkräfte.“

Du rührst weiter im Topf und schaust auf dein Handy, das neben dir auf der Arbeitsplatte liegt.

Auf dem Display ist noch die Mail vom Nachmittag:

„Leider haben wir uns für einen anderen Kandidaten entschieden.“

Du hast studiert.

Du hast Jahre Berufserfahrung.

Du BIST eine Fachkraft.

Und irgendwann kommt dieser Gedanke:

„Wenn die so dringend Leute suchen und mich trotzdem nicht wollen … dann muss es wohl an mir liegen.“

Ich verstehe, wie man zu diesem Schluss kommt.

Aber als Recruiterin sage ich dir:

Diese Rechnung geht nicht auf.

Schau dir die aktuellen Zahlen von Stepstone an:

📊 74 % der Jobsuchenden sagen, dass es schwieriger geworden ist, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

📊 Gleichzeitig nennen 44 % der Unternehmen das Finden von Menschen mit den benötigten Kompetenzen als größte Herausforderung.

Beides kann gleichzeitig wahr sein.

Denn Fachkräftemangel bedeutet nicht, dass überall und für jede Position Bewerber fehlen.

Der Bedarf unterscheidet sich je nach Beruf, Qualifikation und Region.

Aktuell gibt es zum Beispiel besonders viele Stellenanzeigen in Handwerk, Gesundheit, Logistik und Bau. Auch in technischen und sozialen Berufen bestehen gute Chancen.

Aber selbst dort sucht ein Unternehmen nicht einfach:

„eine qualifizierte Person“.

Es sucht vielleicht einen Engineer mit bestimmten Technologien.

Mit einer bestimmten Seniorität.

An einem bestimmten Standort.

Innerhalb einer bestimmten Gehaltsspanne.

Vielleicht mit Deutschkenntnissen.

Und möglichst verfügbar zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Fachkräftemangel bedeutet deshalb nicht automatisch Bewerbermangel. Es ist auch ein Matching-Problem.

Stell dir ein Puzzle vor.

Das Unternehmen sucht nicht irgendein gutes Puzzleteil.

Es sucht eines, das in diese konkrete Lücke passt.

Und deshalb kannst du sehr gut ausgebildet sein, jahrelange Berufserfahrung haben und trotzdem Absagen bekommen.

Die entscheidende Frage ist also nicht:

„Warum will mich keiner?“

Sondern:

„Für welche Positionen passt mein Profil wirklich – und wird dieser Match in meiner Bewerbung auch sofort sichtbar?“

Genau da setze ich mit meinen Kunden an.

Nicht einfach mehr Bewerbungen schreiben.

Sondern herausfinden, wo dein Profil wirklich passt – und dafür sorgen, dass Recruiter das erkennen.

Wenn du dich fragst, welche Jobs wirklich zu deinem Profil passen und wie du es schaffst, dafür ins Interview zu kommen und am Ende die Zusage zu bekommen:

👉 Schreib mir CALL per DM. Dann schauen wir uns genau das gemeinsam an. 💙

Eine Bekannte wurde neulich im Interview gefragt:„Wie würden Ihre Feinde Sie beschreiben?“Sie war sprachlos.Ich als Recr...
06/10/2026

Eine Bekannte wurde neulich im Interview gefragt:

„Wie würden Ihre Feinde Sie beschreiben?“

Sie war sprachlos.

Ich als Recruiterin höre bei dieser Frage etwas ganz anderes:

Perspektivwechsel. Fremdwahrnehmung. Eine kritische Eigenschaft.

Bis zu diesem Moment lief ihr Interview richtig gut.

Sie hatte ihre Projekte erklärt, über ihre Stärken und ihre Motivation gesprochen.

Und dann kam diese Frage.

Feinde?

Im Kopf nur ein Gedanke:

„Was zur Hölle soll ich jetzt darauf sagen?“

Ganz ehrlich: Ich finde das Wort auch ziemlich hart.

Und wenn Deutsch nicht deine Muttersprache ist, kann dich so eine ungewöhnliche Formulierung zusätzlich aus dem Konzept bringen.

Aber genau hier liegt der entscheidende Punkt:

Du musst nicht jede Interviewfrage vorher kennen. Du musst verstehen, was der Recruiter eigentlich von dir wissen will.

Schauen wir uns den Unterschied an:

Bei „Was sind Ihre Schwächen?“ hast du wahrscheinlich eine Antwort vorbereitet.

Bei „Wie würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?“ geht es stärker darum, wie andere dich erleben.

Und bei der Feinde-Frage wird die Perspektive noch einmal verschoben:

Was könnte jemand, der dich kritisch sieht, an dir bemängeln?

So kannst du an die Frage herangehen:

1️⃣ Übersetze die Frage für dich.

Im Kern geht es um:

„Wie wirkst du auf Menschen, die dich kritisch sehen?“

2️⃣ Nenne eine echte Eigenschaft.

Keine vermeintlich perfekte Schwäche wie „Ich bin einfach zu perfektionistisch“.

Nimm etwas, woran sich andere tatsächlich reiben könnten.

3️⃣ Zeig, dass du deine Wirkung kennst.

Zum Beispiel:

„Menschen, die mit meiner Art nicht so gut zurechtkommen, würden wahrscheinlich sagen, dass ich manchmal sehr direkt bin. Mir ist wichtig, Probleme offen anzusprechen. Gleichzeitig weiß ich, dass Direktheit je nach Person unterschiedlich ankommen kann.“

Und genau darum geht es bei solchen Fragen:

Nicht darum, die perfekte Antwort auswendig zu kennen.

Sondern eine ungewöhnliche Frage zu entschlüsseln und zu verstehen:

Was möchte der Recruiter gerade wirklich über mich erfahren?

Denn im Interview werden dir vielleicht Fragen gestellt, die du noch nie gehört hast.

Und dann hilft dir kein auswendig gelernter Fragenkatalog. Dann hilft dir, die Logik hinter Interviewfragen zu verstehen.

Und genau das trainiere ich mit meinen Kund:innen: nicht 50 Antworten auswendig zu lernen, sondern zu verstehen, was hinter einer Frage steckt – und darauf eine eigene, überzeugende Antwort zu geben.

Du möchtest genau das für dein nächstes Interview trainieren?

Schreib mir „INTERVIEW“ per DM. 💙

Dienstag, 14:43 Uhr.Du sitzt beim Mittagessen, als dein Handy vibriert.„Ihre Bewerbung bei …“Du weißt es eigentlich scho...
05/10/2026

Dienstag, 14:43 Uhr.

Du sitzt beim Mittagessen, als dein Handy vibriert.

„Ihre Bewerbung bei …“

Du weißt es eigentlich schon, bevor du die Mail öffnest.

Du legst die Gabel weg.

Und da ist er wieder, dieser eine Gedanke:

„Es liegt an meinem Deutsch.“

Also buchst du den nächsten Deutschkurs.

Lernst abends noch mehr Vokabeln.

Feilst weiter an deiner Grammatik.

Und die nächste Absage kommt trotzdem.

Ich verstehe, warum du so denkst.

Wenn dir niemand sagt, warum du eine Absage bekommen hast, sucht sich dein Kopf selbst eine Erklärung.

Und als Non-Native ist die Sprache eine verdammt naheliegende.

Aber aus meiner Recruiter-Perspektive würde ich diese Schlussfolgerung nicht so schnell ziehen.

Schau dir die aktuellen Zahlen von Stepstone an:

📊 74 % der Jobsuchenden finden es schwieriger, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

📊 65 % erleben höhere Anforderungen als noch vor drei Jahren.

📊 Das Bewerbungsinteresse pro Stellenanzeige hat sich seit 2023 fast verdoppelt.

Das betrifft nicht nur internationale Bewerber.

Auch deutsche Muttersprachler kämpfen gerade damit, überhaupt ins Interview zu kommen.

Der Markt ist enger geworden.

Und genau deshalb ist eine Frage entscheidend:

WO bleibst du im Bewerbungsprozess hängen?

Denn das macht einen riesigen Unterschied.

👉 Du bekommst kaum oder keine Einladungen?

Dann würde ich als Erstes deinen CV und deine Positionierung prüfen.

Wird schnell klar, was du kannst?

Passt dein Profil zu den Stellen, auf die du dich bewirbst?

Zeigst du relevante Erfahrung und Ergebnisse?

Versteht ein Recruiter innerhalb weniger Sekunden, warum du für diese Rolle interessant bist?

👉 Du bekommst Interviews, aber keine Zusagen?

Dann schauen wir auf deine Performance im Gespräch.

Wie beantwortest du Fragen?

Wie klar zeigst du deine Erfahrung?

Wie verständlich und strukturiert kommunizierst du auf Deutsch?

Und ja, dann kann Sprache ein Teil des Problems sein.

Aber eben nicht automatisch.

Ein weiterer Deutschkurs löst kein CV-Problem.

Und mehr Vokabeln lösen kein Positionierungsproblem.

Bevor du also noch härter an deinem Deutsch arbeitest, finde zuerst heraus, welches Problem du eigentlich lösen musst.

Du willst wissen, wo es bei dir gerade hängt?

Schreib mir CALL per DM.

Dann schauen wir uns deine Situation im Clarity Call gemeinsam an – aus Recruiter-Sicht. 💙

Nach mehr als 20 Jahren im Recruiting auf der anderen Seite des Tisches habe ich tausende von CVs gesehen.Eines fällt mi...
02/10/2026

Nach mehr als 20 Jahren im Recruiting auf der anderen Seite des Tisches habe ich tausende von CVs gesehen.

Eines fällt mir dabei immer wieder auf:

Die Menschen sind qualifiziert. Aber ihr CV zeigt das nicht.
Denn ein CV ist kein Behälter für alles, was du je gemacht hast. Es ist ein Marketing-Dokument.

Sein Job: DEINEN WERT so schnell wie möglich SICHTBAR machen.

Ein Recruiter sollte in Sekunden verstehen:

Wer bist du? Was hast du gemacht? Warum sollte ich dich einladen?

GANZ WICHTIG: Ein schönes Template rettet schwachen Inhalt nicht. Aber ein einfaches Template mit starkem Inhalt holt Interviews.

Also: hier sind die Red Flags, die ich immer wieder sehe und die du vermeiden solltest:

1️⃣ Zu viele Bullet Points

Mehr Informationen bedeuten nicht automatisch mehr Wirkung. Wenn unter jeder Station 12 Stichpunkte stehen, liest niemand den letzten. Lieber 4 bis 5 starke Punkte als 12 durchschnittliche.

2️⃣ Buzzword-Bingo

„Motiviert." „Teamfähig." „Belastbar." „Flexibel."
Das steht in so vielen Cvs. Und weißt du was? Es überzeugt niemanden mehr.
Beweise es lieber durch konkrete Beispiele.

3️⃣ Zu viel Text auf zu wenig Raum

Dichte Textblöcke ohne klare Gliederung machen es unmöglich, schnell zu erkennen, was du kannst.

4️⃣ Keine klare Positionierung

Nach 10 Sekunden sollte klar sein: "Für welche Rolle bewirbt sich diese Person eigentlich?" Viele internationale Kandidaten listen einfach ihre Erfahrungen auf.

5️⃣ Alte oder irrelevante Erfahrungen, die zu viel Platz einnehmen

Wenn jemand 10 Jahre Berufserfahrung hat, interessiert mich der Studentenjob von 2012 meist nicht mehr. Der wertvollste Platz im Lebenslauf gehört den Erfahrungen, die für die Zielrolle relevant sind.

➡️ Viele CVs beschreiben nur die Vergangenheit. Was du gemacht hast. Wo du warst. Was deine Aufgaben waren. Aber die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet: Warum sollten wir genau dich einstellen?

Ein guter CV zeigt beides. Die Vergangenheit als Beweis. Und die Zukunft als Versprechen: Ich bin relevant für genau diese Stelle.

Die gute Nachricht: Für die meisten dieser Punkte brauchst du weder mehr Erfahrung noch besseres Deutsch. Du musst nur dafür sorgen, dass Recruiter deinen Wert schneller erkennen.

Wenn du wissen willst, wie dein CV auf der anderen Seite des Tisches wirklich wirkt, begleite ich dich dabei. Schreib mir CALL in die DMs. 💙

Du hast einen Job? Genau jetzt solltest du dein LinkedIn-Profil aktualisieren.Ich weiß, was du denkst:„Ich suche doch ge...
01/10/2026

Du hast einen Job? Genau jetzt solltest du dein LinkedIn-Profil aktualisieren.

Ich weiß, was du denkst:

„Ich suche doch gerade gar nicht. Wozu der Aufwand?“

Dienstagmorgen, kurz nach acht.

Ein Recruiter stellt seinen Kaffee neben die Tastatur und öffnet LinkedIn.

Er sucht nicht nach dir persönlich.

Er sucht nach einem Project Manager in München. Einer Finance Managerin in Frankfurt. Einem Engineer mit SAP-Erfahrung.

Er gibt ein paar Begriffe in die Suche ein, setzt Filter und geht die Ergebnisse durch.

Und vielleicht wärst du genau die Person, die er sucht.

8 Jahre Erfahrung.

Die richtigen Skills.

Die passende Branche.

Aber dein Profil erzählt ihm das nicht.

Deine Headline ist nicht eindeutig.

Im „Über mich“ stehen zwei allgemeine Sätze.

Deine Berufserfahrung beschreibt Aufgaben, aber kaum Ergebnisse.

Also klickt er weiter.

Und du erfährst wahrscheinlich nie, dass es diese Chance überhaupt gab.

Gerade als Non-Native Professional in Deutschland solltest du LinkedIn deshalb nicht erst dann anfassen, wenn du dringend einen neuen Job brauchst.

Dein Profil muss nicht perfekt sein.

Und dein Deutsch auch nicht.

Aber ein Recruiter muss innerhalb weniger Sekunden verstehen können:

Was kannst du? Wofür stehst du? Und für welche Rolle könnte ich dich ansprechen?

Dein LinkedIn-Profil ist ein Schaufenster, kein Notfallkoffer.

Wer es erst hervorholt, wenn er dringend einen neuen Job braucht, verschenkt die Zeit davor.

Diese 3 Dinge würde ich zuerst ändern:

1️⃣ Schreib so, dass Recruiter dich finden können.

Recruiter suchen nach Jobtiteln, Skills und relevanten Begriffen.

Schau dir 3–5 Stellenanzeigen für die Position an, die dein nächster Schritt sein könnte:

Wie heißt die Position dort?

Welche Skills tauchen immer wieder auf?

Welche Begriffe werden verwendet?

Genau diese Sprache sollte sich – sofern sie wirklich zu deiner Erfahrung passt – auch in deinem Profil wiederfinden.

2️⃣ Zeig nicht nur, was du gemacht hast. Zeig, was du bewirkt hast.

Statt:

„Zuständig für Kundenbetreuung.“

Besser:

„Ich habe 40 Kunden betreut und die Reklamationen innerhalb eines Jahres halbiert.“

Aufgaben beschreiben deinen Job.

Ergebnisse zeigen deinen Wert.

3️⃣ Mach dein „Über mich“ verständlich – nicht kompliziert.

Drei klare Fragen reichen für den Anfang:

Was machst du?

Welche Erfahrung bringst du mit?

Welchen nächsten Schritt suchst du?

Und gerade für Non-Natives wichtig:

Du brauchst dafür kein perfektes Deutsch. Du brauchst ein Profil, bei dem ein Recruiter schnell versteht, warum du interessant sein könntest.

Denn dein nächster Karriereschritt beginnt nicht unbedingt mit:

„Ich habe eine Bewerbung abgeschickt.“

Vielleicht beginnt er mit:

„Hallo, ich bin auf Ihr Profil aufmerksam geworden …“

Nach über 20 Jahren im Recruiting weiß ich, wonach Recruiter suchen – und warum sie bei manchen Profilen hängen bleiben und bei anderen weiterscrollen.

Folge mir 👉 Ich zeige dir, wie du als Non-Native deine Erfahrung so sichtbar machst, dass Recruiter verstehen, was du kannst – bevor du überhaupt die erste Bewerbung verschickst.

Es gibt eine Frage im Interview, bei der ich immer wieder dieselben Antworten höre. Antworten, die höflich klingen, aber...
30/09/2026

Es gibt eine Frage im Interview, bei der ich immer wieder dieselben Antworten höre. Antworten, die höflich klingen, aber nichts sagen.

„Ich möchte mich weiterentwickeln."
„Ich suche etwas Neues."
„Ich bin bereit für den nächsten Schritt."

Klingt okay. Ist es aber nicht.
Ganz ehrlich: Das sagen alle. Und weißt du, was ein Recruiter dabei denkt? Nichts. Weil diese Antwort rein gar nichts darüber aussagt, was du kannst und warum genau du zu dieser Stelle passt.

Das ist die Wahrheit hinter dieser Frage: Es geht nicht darum, warum du WEG willst. Es geht darum, warum du für die neue Stelle genau richtig bist.

Und da werde ich inzwischen wahnsinnig, weil ich im Interview immer wieder dieselben Antworten höre, die nichts sagen. Keine Brücke zur neuen Stelle. Kein roter Faden. Nur ein höfliches Nichts.

Hier sind die 3 Dinge, die eine starke Antwort auf diese Frage ausmachen:

1️⃣ Kurz die aktuelle Situation setzen – ohne Jammern
Du gibst Kontext. Nicht mehr, nicht weniger.
„Ich habe in meiner aktuellen Rolle als [Position] viel Erfahrung in [X] gesammelt…"
Kein schlechtes Wort über deinen alten Job. Nie. Das bleibt immer an dir hängen.

2️⃣ Deine Erkenntnis benennen
Das ist der Kern deiner Antwort und den lassen die meisten komplett weg.
„Dabei habe ich gemerkt, dass meine Stärken besonders in [X] liegen…"
„Mir ist klar geworden, dass ich mich langfristig in Richtung [Y] entwickeln möchte…"
Hier zeigst du Selbstreflexion. Und die macht einen Unterschied.

3️⃣ Die Brücke zur neuen Stelle bauen
Der Wechsel ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung.
„Deshalb suche ich gezielt eine Position, in der ich genau diesen Bereich stärker einbringen kann…" oder „Ihre Stelle passt besonders gut, weil…"

Das ist die Logik dahinter: Vergangenheit → Erkenntnis → Zukunft.

Ich weiß, das fühlt sich am Anfang ungewohnt an. Aber weißt du was? Genau das ist der Unterschied zwischen einer Antwort, die man vergisst und einer, die bleibt.

Folge mir, wenn du aufhören willst, Antworten zu geben, die klingen wie alle anderen. Du hast eine Stärke, die kein anderer Kandidat hat. Ich zeige dir, wie du sie im Interview sichtbar machst.

Die Kamera ist an. Das kleine grüne Licht leuchtet. Dein Herz klopft.Eine freundliche Stimme sagt: „Willkommen zum Inter...
29/09/2026

Die Kamera ist an. Das kleine grüne Licht leuchtet. Dein Herz klopft.

Eine freundliche Stimme sagt: „Willkommen zum Interview.“

Ein bisschen zu gleichmäßig. Ein bisschen zu perfekt.

Du fragst dich, ob da ein Mensch spricht oder eine Maschine.

Aber du fragst nicht.

Du denkst:

„Das Unternehmen bestimmt den Prozess. Ich muss einfach akzeptieren, was passiert.“

Ich verstehe das. Du willst keinen schlechten Eindruck machen.

Aber ganz ehrlich?

Du bist dem Bewerbungsprozess nicht einfach ausgeliefert.

Gerade wenn KI im Bewerbungsprozess steckt, darfst du Fragen stellen.

Und seit dem 2. August 2026 gilt sogar eine klare Transparenzpflicht:

Wenn du direkt mit einem KI-System interagierst, musst du darüber informiert werden – spätestens bei der ersten Interaktion.

Ein Hinweis, der irgendwo in der Datenschutzerklärung versteckt ist, reicht dafür nicht.

Diese 3 Fragen kannst du stellen:

1️⃣ Spreche ich gerade mit einem Menschen oder mit einem KI-System?

2️⃣ Was passiert mit meinen Angaben und Antworten?

3️⃣ Wer hilft mir, wenn das System nicht weiterkommt oder einen Fehler macht?

Und wenn du in einem KI-Interview lieber mit einem Menschen sprechen möchtest?

Frag nach einer menschlichen Ansprechperson oder einer alternativen Interviewmöglichkeit.

Eine höfliche Frage ist keine Beschwerde.

Du bist Bewerber.

Aber du gibst nicht an der Eingangstür alle deine Rechte ab wie eine Jacke an der Garderobe.

Du bist dem Bewerbungsprozess nicht ausgeliefert. Du sitzt mit am Tisch. **💙**

Du willst im deutschen Bewerbungsprozess nicht einfach nur mitmachen, sondern verstehen, was da eigentlich mit dir passiert?

Folge mir 👉 Ich zeige dir, was du als Non-Native wissen solltest – damit du sicherer durch Bewerbung und Interview gehst und deiner Jobzusage näherkommst.

Es ist 23 Uhr. Das Wohnzimmer ist dunkel, nur dein Bildschirm leuchtet und der Laptop summt leise vor sich hin.Endlich e...
28/09/2026

Es ist 23 Uhr. Das Wohnzimmer ist dunkel, nur dein Bildschirm leuchtet und der Laptop summt leise vor sich hin.

Endlich eine Stellenanzeige, die zu deinen 8 Jahren Berufserfahrung passt.

Du gehst die Anforderungen durch.

Punkt 1: ja.
Punkt 2: ja.
Punkt 3: ja.
Punkt 4: ja.

Punkt 5: „Erfahrung im deutschen Markt.“ Nein.
Punkt 6: „Sehr gute Deutschkenntnisse.“ Naja.

Dein Finger liegt schon auf dem Tab. Du denkst: „Die anderen erfüllen bestimmt alles. Ich muss auch alles erfüllen, sonst bewerbe ich mich nicht." Klick. Anzeige weg.

Und weißt du was? Genau in diesem Moment hast du dich selbst aussortiert. Bevor ein Mensch deinen Lebenslauf gesehen hat.

Ganz ehrlich, nach 20 Jahren Recruiting sage ich dir, was auf der anderen Seite des Tisches wirklich passiert:

Eine Stellenanzeige ist wie ein Wunschzettel, kein Einkaufszettel. Da steht der Traumkandidat drin, den es in dieser Form meistens gar nicht gibt.

Als Recruiterin frage ich zuerst, was wirklich ein Must-have ist und wo jemand Erfahrung mitbringt, die sich übertragen lässt.

Das ist die Wahrheit: Nicht jeder Punkt ist verhandelbar. Aber deutlich mehr, als du glaubst.

Keine Panik. Die bessere Frage lautet nicht „Erfülle ich alles?", sondern: Welche 3 Dinge braucht diese Stelle wirklich und wie zeige ich, dass ich sie kann?

Das ist nur der erste Schritt.

Denn du musst nicht nur die passende Erfahrung haben. Du musst sie im deutschen Bewerbungsprozess auch so zeigen und auf Deutsch so erklären können, dass dein Gegenüber ihren Wert erkennt.

Genau daran scheitern viele gute Non-Native Professionals – lange bevor die Jobzusage überhaupt möglich wird.

Wenn du nicht länger rätseln willst, was dich von deiner nächsten Jobzusage trennt, schreib mir CALL in die DMs.

Dann schauen wir uns in einem Erstgespräch an, wo du gerade stehst und was dein nächster Schritt Richtung Jobzusage ist. 💙

Als Non-Native German Speaker brauchst du keine 15 Fragen für den Moment, wenn der Recruiter am Ende des Interviews frag...
25/09/2026

Als Non-Native German Speaker brauchst du keine 15 Fragen für den Moment, wenn der Recruiter am Ende des Interviews fragt:

„Haben Sie noch Fragen an uns?“

Du musst wissen, WEM du WELCHE Frage stellst.

Denn genau da machen viele Bewerber einen Fehler.

Sie googeln „Die besten Fragen fürs Interview“, schreiben sich 5 davon auf und stellen sie einfach der Person, die ihnen gegenübersitzt.

Aber ganz ehrlich:

Was bringt dir die Frage

„Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?“

wenn dir eine Recruiterin gegenübersitzt, die später gar nicht deine Führungskraft sein wird?

Eine gute Frage ist nur dann gut, wenn du sie der richtigen Person stellst.

Deshalb merk dir dieses System:

1️⃣ HR / Recruiter

Hier willst du mehr über den Kontext der Position und den Prozess erfahren.

Zum Beispiel:
„Warum ist die Position aktuell vakant?“

2️⃣ Hiring Manager

Hier geht es um Erwartungen, Prioritäten und darum, was Erfolg in der Rolle wirklich bedeutet.

Frag zum Beispiel:
„Woran würden Sie nach sechs Monaten erkennen, dass ich in dieser Position erfolgreich bin?“

3️⃣ Future Team Member

Hier bekommst du einen Reality Check zum Arbeitsalltag und zur Zusammenarbeit.

Zum Beispiel:
„Wie arbeitet das Team im Alltag zusammen, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt?“

Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:

Du brauchst NICHT fünf Fragen für jede einzelne Person.

Bereite 4 bis 5 gute Fragen vor und entscheide vorher, WEM du welche davon stellen möchtest.

Das wirkt nicht nur professioneller.

Du bekommst auch Antworten, die dir wirklich dabei helfen herauszufinden, ob dieser Job zu DIR passt.

Und gerade als Non-Native German Speaker gibt dir diese Vorbereitung noch etwas anderes:

Sicherheit.

Du musst im Interview nicht spontan nach der perfekten deutschen Frage suchen, sondern weißt vorher, was du herausfinden möchtest und wie du es formulieren kannst.

Genau diese Art von strategischer Interviewvorbereitung trainieren wir auch in meinem 12-wöchigen Get Hired Programm.

Nicht 30 Fragen und Antworten auswendig lernen.

Sondern verstehen, wie ein Interview funktioniert, was dein Gegenüber wirklich wissen möchte und wie du auf Deutsch klar und selbstbewusst kommunizierst.

Wenn du nicht mehr nur Interviews bekommen, sondern endlich auch im Gespräch zeigen willst, warum DU die richtige Person für den Job bist, schreib mir „HIRED“ per DM. 💙

Ja, du darfst im deutschen Job-Interview lügen.Okay. Bevor jetzt jemand Schnappatmung bekommt:Ich meine natürlich nicht ...
24/09/2026

Ja, du darfst im deutschen Job-Interview lügen.

Okay. Bevor jetzt jemand Schnappatmung bekommt:

Ich meine natürlich nicht bei deinem CV, deinen Qualifikationen oder deiner Berufserfahrung.

Ich meine etwas anderes.

Du musst im Interview nicht jede Wahrheit ungefiltert auf den Tisch legen.

Denn ehrlich zu sein bedeutet nicht, dass du alles genauso erzählen musst, wie es dir gerade durch den Kopf geht.

Und genau diesen Fehler sehe ich gerade bei Non-Native German Speakers immer wieder.

Der Recruiter fragt:

„Warum möchten Sie Ihren aktuellen Arbeitgeber verlassen?“

Und du denkst: Ich muss ehrlich sein.

Also erzählst du vom schwierigen Chef. Von den Konflikten im Team. Davon, dass du dich seit Monaten nicht wertgeschätzt fühlst.

Vielleicht ist jedes einzelne Wort davon wahr.

Aber Wahrheit allein macht noch keine gute Interviewantwort.

Denn der Recruiter hört möglicherweise etwas ganz anderes:

Konflikte. Frust. Beschwerden.

Und plötzlich redet ihr nicht mehr darüber, warum DU gut zur neuen Position passt.

Reality Check von mir als Recruiterin:

Ehrlich sein bedeutet nicht, dass du alles sagen musst, was du denkst.

Du darfst entscheiden, WIE du eine Situation präsentierst.

Statt:

„Mein Chef unterstützt mich nicht und ich kann mich dort nicht weiterentwickeln.“

kannst du sagen:

„Für meinen nächsten Schritt wünsche ich mir mehr Verantwortung und die Möglichkeit, mich in Richtung X weiterzuentwickeln.“

Gleiche Ausgangssituation.

Komplett andere Wirkung.

Das ist keine Lüge.

Das ist professionelles Framing.

Und genau das ist im Interview entscheidend.

Gerade als Non-Native German Speaker musst du nicht versuchen, perfektes Deutsch zu sprechen oder dich hinter auswendig gelernten Antworten zu verstecken.

Du musst lernen, deine Erfahrung so zu kommunizieren, dass dein Gegenüber versteht, was du wirklich mitbringst.

Folge mir 👉 und lerne, wie du als Non-Native German Speaker deinen Wert auf Deutsch sichtbar machst, im Interview selbstbewusst überzeugst und endlich zeigen kannst, dass du für diesen Job längst qualifiziert bist.

Und wenn du nicht mehr nur zu Interviews eingeladen werden, sondern endlich auch die Zusage für deinen Wunschjob bekommen willst, schreib mir „HIRED“ per DM. Ich zeige dir, wie du genau das erreichst. 💙

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