Linzer Piano

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Le Concert des Parfums 06/05/2023

Wer möchte heute Abend mit?
Eine Freikarte wäre noch da.
🎵😊🎶

Le Concert des Parfums Le Concert des Parfums

Photos from Linzer Piano's post 21/04/2023

Takte sind wie Schubladen!

In einen Vier-Viertel-Takt passen 4 Viertelnoten (schwarzer Notenkopf + Notenhals). Das heißt jeder Takt dauert bis man bis 4 gezählt hat - "4 Schläge" sagt man.

Alle Takte in diesem Stück sind dann gleich groß, wie Schubladen in einem Schrank:
In einen Takt/ eine Schublade passen entweder
- 4 Viertelnoten/ 4 Schuhe (auf jeden Schlag kommt eine neue Note. "1, 2, 3, 4") ODER

- 2 halbe Noten/ 2 Stiefel (die Noten sind länger und dauern jeweils 2 Schläge, "1-2" und "3-4") ODER

- eine ganze Note/ Tasche (wird 4 Schläge lang gehalten, "1-2-3-4")

Die Notenwerte können verschieden kombiniert werden. Dadurch entsteht ein Rhythmus, z. B. eine halbe Note "1-2" + eine Viertel "3" + eine Viertel "4" = 4 Schläge

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Photos from Linzer Piano's post 10/02/2023

Ein Schüler hat mal in der Probestunde den Wunsch geäußert, irgendwann die Revolutionsetüde von F. Chopin spielen zu können. Meine Antwort: Warum auch nicht?
Mit viel Übung, Fleiß und Liebe zur Musik kann jeder sein Wunschstück irgendwann spielen und sei das Ziel auch noch so hoch gesteckt!

Die Liste hätte ich noch unendlich erweitern können, aber das sind die Stücke, die tatsächlich oft genannt UND später auch gespielt werden bei mir im Unterricht.

Und mein absolutes Lieblingsstück, das mich als Kind total beeindruckt hat, verrate ich euch auch:
C. Saint-Saëns: Danse Macabre (bearb. von F. Liszt) - absolut unvergleichlich in der Interpretation von Horowitz!

23/01/2023

Ein wunderbares Märchenmusical hat am Samstag seine vorerst letzte Aufführung gefeiert. Ich durfte für die Schwetzinger Woche über "Das kalte Herz" berichten und war hin und weg von der Geschichte, die im Lutherhaus erzählt wurde. Hier stimmte alles, von den tollen Stimmen der SchwetSingers über Kostüme, Bühnenbild, Ton und Licht bis hin zu den schönen Kompositionen von Elena Spitzner und den poetischen Texten von Stefanie Robens.

Den Artikel findet ihr bald online auf der Seite der Schwetzinger Woche.

13/01/2023

Der Kauf eines geeigneten Instrumentes ist besonders für Anfänger oft mit vielen Fragen verbunden. Meist entscheidet man sich nach dem Preis und den Maßen, wobei diese sich von der Breite, zwischen Klavier und E-Piano kaum unterscheiden.

Außer den oben genannten Punkten, sollte man folgendes noch unbedingt beachten:
1. Ein Keyboard ist ein anderes Instrument als das E-Piano und sollte nie als Einstieg für den Klavierunterricht benutzt werden.
2. Beim Kauf eines älteren Klaviers sollte man ausprobieren, ob alle Tasten und das rechte Pedal funktionieren. Beim Stimmer nochmal nachfragen, ob es überhaupt noch gestimmt werden kann und ob die Stimmung 440-443 Hz entspricht (ältere Klaviere können einen Halbton abweichen - dann muss man sich im Unterricht am anderen Instrument jedes Mal umstellen).
3. Bei empfindlichen Nachbarn muss man nicht zwingend ein E-Piano kaufen. Es gibt Klaviere und Flügel mit Silent-System, bei dem per Knopfdruck auf die Kopfhörer umgeschaltet werden kann. Außenstehende hören nur noch das Klackern der Tasten. Das Silent-System kann auch nachträglich eingebaut werden.
4. Schließlich mein Tipp: Den Klavierlehrer fragen, auf was er wert legt. Manche lehnen z. B. das E-Piano komplett ab. Ich persönlich denke, es kommt darauf an, welchen Anspruch man selbst an sein Klavierspiel hat - zumindest kenne ich keinen Pianisten, der ausschließlich am E-Piano zu seiner Größe gekommen ist.

Falls meine Schüler Hilfe benötigen, begleite ich sie meist ins Musikfachgeschäft.
Ich selbst habe ein akustisches Klavier und ein E-Piano... und einen ganz kleinen Flügel, der sicherlich noch wächst. 😄🎹

Photos from Linzer Piano's post 12/01/2023

Ein Blick in mein Klavierzimmer

08/01/2023

Spiele im Klavierunterricht

Das Ziel des Klavierlehrers sollte immer sein, dass der Schüler ihn irgendwann nicht mehr braucht und selbstständig neue Stücke erarbeitet. Notenlesen ist ein großer Schritt auf diesem Weg. Da können Spiele helfen, andererseits den Lernprozess auch unnötig in die Länge ziehen. Meiner Meinung nach, sind Spiele nur Mittel zum Zweck und ersetzen nicht das Klavierspielen an sich. Mit einer guten Balance bereichern sie jeden Unterricht.

06/01/2023

Sollte man mit der "Russischen Klavierschule" anfangen?

Die Wahl der richtigen Klavierschule ist entscheidend. Ist es am Anfang zu schwer, verliert man als Schüler schnell die Lust. Ist es zu leicht, springt bei vielen Schülern auch kein Funke über und sie sind gelangweilt und unterfordert. Aus eigener Erfahrung kann ich das Zweite von der "Russischen Klavierschule" Band 1 nicht behaupten. Die Stücke sind schön und anspruchsvoll. Es geht von Seite 1 mit der Notenschrift los - eher für Kinder mit gutem Gehör geeignet, die nachspielen und dadurch lernen. Viele Techniken werden anhand von Stücken in das tägliche Üben eingebaut. Es ist aber definitiv nicht geeignet für ganz kleine Schüler, die einen spielerischen und kindgerechten Zugang brauchen. Da wäre die "Tastenzauberei" die richtige Wahl. Viele Bilder, schöne Geschichten und die Notenschrift wird nach und nach mit verschiedenen Tieren erklärt.

Photos from Linzer Piano's post 05/01/2023

Blick von der Loge

Am 2. Januar durfte ich über die Heidelberger Sinfoniker berichten. Es war ein wunderschönes Konzert, wie viele andere, die ich in letzter Zeit besucht habe. Diesmal hat mich nicht nur das Geschehen auf der Bühne überrascht. Von der Loge aus blickte ich in den voll besetzten Saal des Rokokotheaters. Es waren Menschen jeden Alters dabei, kleine Kinder und Senioren im Rollstuhl, junge Frauen in Ballkleidern genauso wie Leute in Jeans und Hemd. Das Geflüster in den verschiedensten Sprachen legte sich langsam, als der Dirigent die Bühne betrat. Es herrschte eine festliche Stimmung, die voller Wünsche und Hoffnungen das neue Jahr begrüßte.

Worüber war ich nun überrascht? Es war weniger Erstaunen, das ich fühlte, sondern eine innere Freude. Darüber, dass so viele verschiedene Menschen das Fest der Musik als besonderen Anlass genommen hatten um das neue Jahr einzuläuten. Während bei klassischen Konzerten der Altersdurchschnitt im Publikum relativ hoch und lange nicht jeder für klassische Musik zu begeistern ist, war es hier eine fröhliche, bunte Mischung an Klassik-Fans, die gemeinsam zum Strauß-Walzer schunkelten und so manche Opern-Arie mitsummten. Es gibt noch Hoffnung für die Klassik!

Den Artikel findet ihr auf morgenweb.de

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