30/07/2026
🧠 Was, wenn dein Gehirn nicht die Realität sieht – sondern das, wonach es gelernt hat zu suchen?🔍
Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, Muster zu erkennen. Je häufiger wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas richten, desto leichter nehmen wir genau diese Dinge künftig wahr.
Im Schulalltag – und auch in den Ferien – kann das bedeuten: Wenn Stress, Konflikte und Herausforderungen unseren Fokus bestimmen, geraten die kleinen Erfolgsmomente schnell aus dem Blick. Nicht, weil sie nicht da sind, sondern weil unser Gehirn andere Prioritäten setzt.
🌱Die gute Nachricht: Unser Gehirn ist anpassungsfähig. Studien zeigen, dass regelmäßige Dankbarkeitsübungen unser Wohlbefinden fördern können und mit Veränderungen der Hirnaktivität verbunden sind. Deshalb kann es helfen, sich regelmäßig zu fragen:
✨ Was ist mir heute gelungen?
✨ Worüber habe ich mich heute gefreut?
✨ Wofür bin ich dankbar?
❗️Wichtig: Dieser Tipp ersetzt keine guten Arbeitsbedingungen.
Lehrkräfte brauchen nicht nur Strategien für ihre eigene Resilienz – sie brauchen auch ausreichend Zeit, Personal und Unterstützung. Deshalb setzt sich der VBE für bessere Rahmenbedingungen, multiprofessionelle Teams und eine gelingende Inklusion ein. Denn gesunde Lehrkräfte brauchen nicht nur gute Strategien, sondern auch gute Rahmenbedingungen.
💬 Wofür bist du heute dankbar? Teile deine Gedanken in den Kommentaren! 🍀
**Quellen (APA 7):**
Kini, P., Wong, J., McInnis, S., Gabana, N., & Brown, J. W. (2016). *The effects of gratitude expression on neural activity*. *NeuroImage, 128*, 1–10. https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2015.12.040
Rozin, P., & Royzman, E. B. (2001). *Negativity bias, negativity dominance, and contagion*. *Personality and Social Psychology Review, 5*(4), 296–320. https://doi.org/10.1207/S15327957PSPR0504_2
Vaish, A., Grossmann, T., & Woodward, A. (2008). *Not all emotions are created equal: The negativity bias in social-emotional development*. *Psychological Bulletin, 134*(3), 383–403. https://doi.org/10.1037/0033-2909.134.3.383