17/08/2026
MÜLL IN MÜHLACKER: VERLAGERN WIR DAS PROBLEM GERADE NUR?
Das Thema beschäftigt mich schon länger. Bereits im vergangenen Jahr habe ich auf die zunehmenden Müllablagerungen rund um Altkleidercontainer aufmerksam gemacht.
Und auch im Gemeinderat war die Vermüllung an Altkleider- und Glascontainerstandorten zuletzt wieder Thema.
Denn das Problem ist längst nicht mehr zu übersehen.
Die Stadt hat dargestellt, was aktuell passiert, wenn illegaler Müll gemeldet wird:
➡️ Meldungen können telefonisch, per E-Mail oder über den Mängelmelder der Stadt eingehen.
➡️ Der städtische Vollzugsdienst überprüft die Stelle und sucht nach Hinweisen auf den Verursacher.
➡️ Kann niemand festgestellt werden, wird zunächst der jeweilige Containerbetreiber zur Beseitigung aufgefordert.
➡️ In dringenden Fällen muss letztlich der städtische Bauhof einspringen.
Das bindet jedes Mal Personal und Ressourcen bei Ordnungsamt, Vollzugsdienst und Bauhof.
Und das eigentliche Problem:
Nur in ungefähr 1 von 100 Fällen kann der Verursacher überhaupt festgestellt werden.
Wenn jemand ermittelt wird, sind bei Haus- und Sperrmüll Bußgelder von bis zu 2.500 Euro möglich. Bei gewerblichen oder gefährlichen Abfällen sogar bis zu 5.000 Euro – zusätzlich können die Kosten der Beseitigung verlangt werden.