02/10/2026
Die Transition - Heimkehr in die geistige Welt
„Der Tod ist nur eine Tür, die sich in eine völlig andere Frequenz hin öffnet“.
Diesen Satz betonte das US-amerikanische Medium Edgar Cayce (1877-1945) immer wieder. Er ist bekannt geworden als der „schlafende Prophet“ und hat in seinen unzähligen Voraussagen auf allen Gebieten bis heute nichts an Aktualität verloren.
Das Thema Tod - die Rosenkreuzer sprechen bewusst von Transition/Übergang - wird inzwischen auch von der Naturwissenschaft neu bewertet. Es begann mit Einsteins berühmter Formel E=mc2. Diese besagt vereinfacht, dass Masse und Energie dasselbe sind. Das heißt, dass unser materieller Körper sowohl als Masse als auch als Energiekörper betrachtet werden kann. Dazu kann man den 1. Hauptsatz der Thermodynamik in die Überlegungen mit einbeziehen. Dieser besagt, dass Energie in einem geschlossenen System nie verloren geht. - Und das Universum ist ein geschlossenes System.
So können wir annehmen, dass auch der Mensch als Energiewesen nicht einfach ins Nichts verschwindet. Er wird insgesamt verwandelt /transformiert werden. Dabei werden die materiellen Atome seines Körpers sich in Erde, Wasser und Luft verteilen. Seine Geist-Seele hingegen und die Information/Uratom seines „Ich Bin-Bewusstseins“ wird in eine höhere Frequenz/ Schwingung übergehen. Sie wird in der geistigen Welt jenseits von Raum und Zeit erwachen, versehen mit allen geistigen Sinnen. Wie dieser Übergang/Transition sich vollzieht, darüber gibt es seit langem unzählige dokumentierte Erfahrungen und Forschungsergebnisse. Die Schlussfolgerungen daraus: Wir brauchen den Tod nicht zu fürchten! Es ist ein natürlicher Übergang, eine Heimkehr dorthin, wo wir hergekommen sind.
So bekräftigt auch ein Zitat aus der 2. veröffentlichten Rosenkreuzerschrift
„Confessio“ (1615) diese Aussagen.
„Wehre es nicht ein köstlich Ding, dass du könntest alle Stunde also leben, als wenn Du von Anfang der Welt bißher gelebt hettest, und noch ferner bis ans Ende der Welt leben solltest!.“
Das heisst, wenn wir uns dieser Überzeugung bewusst öffnen, so wären wir für alle Zeit befreit von der Angst und Ungewissheit bezüglich des Lebens nach dem Tode.
Weiter betonen bereits die frühen Schriften der Rosenkreuzer, (Fama, 1614 und Confessio, 1615), dass sie die wahre Erkenntnis des Christus (Bewusstseins) besäßen und dass ihre Lehren den ernsthaft ihnen nachfolgenden Menschen ebenfalls zur bewussten Unsterblichkeit führen könnten - jenseits von Zeit und Raum.
Vorstellungen einer Präexistenzlehre der Geistseele finden wir bereits in den Zeugungsmythen antiker Völker, so bei den Ägyptern, den Babyloniern und Germanen. Im östlichen Buddhismus und Hinduismus gehört diese Annahme seit mehr als 2000 Jahren zur Karma-Lehre.
Im alten Griechenland lehrten Pythagoras, Empedokles und besonders Platon (427-347 v. Chr.), dass die Geistseele in ihr leibliches Gefäß (den Körper) wegen eines Verschuldens in der göttlichen Welt, aus einer höheren Seinssphäre in die materielle Welt herabgefallen ist.
Die Lehre Platos geht zurück auf die Seelenlehre der orphischen Mysterien.
Nach Platon existiert die Seele als „ewige Idee“ schon bevor sie in den menschlichen Körper eintritt . Nachdem sie diesen im Tode verlässt, sucht sie als Wohnort immer wieder einen neuen Körper, und zwar so lange, bis sie wieder jenen vollkommenen „Zustand der Reinheit“, jenen hohen Bewußtseinszustand, (Christusbewusstsein) erreicht hat, den sie ehemals verloren hat.
Ein schönes persönliches Bekenntnis zur Frage, wohin wir nach dem Tode gehen, ist uns von Papst Johannes Paul ll. in einer Ansprache vor Pilgern 1998 überliefert:
„Es handelt sich um eine Übergangsphase. In dieser löst sich der Körper auf; das Weiterleben beginnt als spirituelles Element. Dieses ist mit eigenem Bewusstsein und eigenem Willen ausgestattet. Und zwar so, dass ich - Mensch - existiere, obwohl ich keinerlei Körper mehr besitze.“
Mögen wir alle jenen himmlischen Mächten vertrauen, die diesen, unseren jeweiligen Erdenweg geplant und für uns vorgesehen haben. Und mögen wir unseren Lebensplan freudig bejahen in der Überzeugung: Wir sind hier auf Erden, um zu lernen und zu reifen und der Erfahrung unseres wahren Selbst, dem Christusbild in uns, immer näher zu kommen.
B.K.