Reframe Life. Beyond Dreams

Reframe Life. Beyond Dreams Leben mit Teenagern:
Vom Kampf zur Leichtigkeit.

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28/08/2026

Es ist nicht meine Note, sondern seine. Deswegen darf er sie auch als erstes bewerten. Kann ja sein, dass ich das nicht gut finde - aber das ist nur eine Meinung. Vielleicht ist die 4 die beste Note der Klasse, vielleicht ist der Schnitt bei 5, vielleicht war er krank oder hat das Thema nicht verstanden oder oder oder... vielleicht hat er sich auch nicht darauf vorbereitet, weil er sich voll auf Mathe konzentrieren wollte und hat smart priorisiert... ich weiß es nicht. Und deswegen spielt meine Meinung dazu keine Rolle. Das gilt bei einer 1 genauso wie bei einer 6. Ich gewinne immer mehr, wenn ich ihn erstmal erzählen kasse, wie er die Note findet, was er dazu denkt, wie er es einordnet. Und wenn er nicht nach meiner Meinung fragt, kann ich die auch für mich behalten.

28/08/2026

Streit um Ordnung und Handyzeit - das ist auch bei Amelie und ihrer Tochter Routine. Der Familien-Flüsterer ist eine Doku, in der wir in echten Familien schauen, ob und wie wir diese Themen lösen können. Staffel 1 besteht aus 7 Folgen mit Amelie. Insgesamt haben wir uns 3 mal getroffen, die Kamera immer dabei. Kann meine Arbeit also tatsächlich etwas verändern?
Folge 1 dauert ca. 10 Minuten, eine neue Folge gibt es alle 3 Tage.


Ich suche übrigens jetzt schon Familien für die nächste Staffel, bei Interesse gerne melden über www.familien-fluesterer.de

27/08/2026

FOLGE 1 meiner Doku "Familien-Flüsterer" ist endlich da!
Die ganze Folge findest du über den Link in meiner Bio.

Familienleben mit Teenagern ist anstrengend? Das muss es nicht sein, behauptet zumindest der "Familien-Flüsterer". Denn nach seiner Erfahrung sind die Konflikte lösbar, sobald man die Ursachen dahinter versteht. Die meisten Konflikte entstehen nämlich nicht durch Erziehungsfehler, mangelndes Wissen oder Unwillen, sondern durch unbewusste Überzeugungen - intelligente, aber unbewusste Strategien -, die Eltern nie bewusst gewählt haben.

In Staffel 1 des Familien-Flüsterers begleitet Matthias Wilke Amelie, die alleinerziehende Mutter einer 14-jährigen Tochter. Gemeinsam schauen sie hinter die Konflikte und prüfen, welche Konflikte ihren Ursprung gar nicht beim Teenager haben - und daher auch nicht im Umgang mit dem Teenager gelöst werden können.
Statt Ratschläge und Tipps zu geben, richtet der Familien-Flüsterer Überzeugungen neu aus, so, dass sich Verhaltensweisen wie von selbst ändern, und ein neues Bewusstsein für das eigene Verhalten entsteht, wodurch Teenager anders auf ihre Eltern reagieren - und alle in der Familie wieder mehr von dem bekommen, was sie sich wünschen.
Hierbei geht es nicht darum, ob Eltern oder Teenager etwas falsch machen, sondern darum, eine Einstellung zu finden, von der man selbst als Elternteil und auch die ganze Familie profitiert, weil sie Konflikte dauerhaft entschärft und das Familienleben endlich wieder harmonischer macht. Was das genau bedeutet und im Alltag verändern kann, das zeigt die 7-teilige Doku-Serie "Familien-Flüsterer". In dieser ersten Folge geht es um das, was hinter dem täglichen Streit steckt. Auf den ersten Blick geht es um Handyzeit und Ordnung. Aber Matthias dreht die Perspektive - und plötzlich geht es um etwas viel Älteres, viel Verletzlicheres, das Amelie selbst nicht kommen sah.

Folge 2 erscheint am Sonntag, 30.8.2026
-fluesterer

27/08/2026

Die sind gemein? Ja.
Die sind zu streng? Gut möglich.
Die müssten sich eigentlich anders verhalten? Wäre schön. Aber gerade tun sie es nicht.
Ja, wir Eltern sind nicht perfekt. Werden wir auch nie sein. Leider. 😅
Wir werden anders. Wir lernen dazu. Wir machen Fehler und versuchen es beim nächsten Mal besser.
Aber es gibt keine perfekten Eltern, bei denen für ihre Kinder immer alles super ist. Dass Eltern nerven, gehört ein Stück weit zum Leben dazu.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht:
„Wie bringe ich meine Eltern dazu, sich zu verändern?“
Sondern:
„Was kann ich selbst verändern?“
Das war für mich eines der größten Learnings meines Lebens. Und es hat alles verändert:
Mein Fokus liegt auf dem, was ich beeinflussen kann. Nur darauf. Jeden Tag.
Nicht mehr mit dem Finger auf andere zeigen und ihnen erklären, was sie anders machen müssten.
Sondern schauen:
Was kann ich tun?
Was kann ich sagen?
Was kann ich anders machen?
Wen kann ich um Hilfe bitten?
Das hat mein Leben innerhalb weniger Jahre völlig auf den Kopf gestellt – zum Guten.
Und ich wünschte, ich hätte das viel früher verstanden.
Aber: Es gibt Situationen, in denen Eltern tatsächlich zu weit gehen. Gewalt zum Beispiel.
Und auch dann gilt nicht: „Dann musst du das eben selbst lösen.“
Im Gegenteil.
Dann gehört zu deinem Einflussbereich, Hilfe zu holen. Mit einem anderen Erwachsenen zu sprechen. Mit einem Vertrauenslehrer, der Schulsozialarbeit, einer Beratungsstelle oder dem Jugendamt.
Wenn Eltern Gewalt anwenden oder sich anderweitig strafbar machen, ist das nichts, was Teenager alleine lösen müssen.
Du kannst deine Eltern nicht verändern.
Aber du kannst entscheiden, was du als Nächstes tust.

Und genau das ist nach meiner Erfahrung der Schlüssel zu einem guten Leben auf dem Ponyhof: Fokus auf das, was ich jetzt gerade tatsächlich beeinflussen kann. Egal ob als Teenager oder Elternteil.

27/08/2026

Jetzt auch als Hörbuch bei Spotify: "Angekommen - das Leben hinter den Problemen". Oder als Taschenbuch oder Kindle bei Amazon.
Ich weiß, das ist nicht so leicht, irgendjemand muss ja die Arbeit machen und wenn du sie heute liegen lässt, dann hast du sie morgen auch noch zu tun - ich weiß all das. Ich war auch da, dass mein Leben anstrengend war. Und manchmal muss man rocken, anpacken und so viel schuften, dass man völlig erschöpft ins Bett fällt. Aber nicht jeden Tag. Und auch nicht regelmäßig. Denn Erschöpfung schaltet alles aus, was das Leben lebenswert macht: Lebensfreude, Kreativität, Verbindung, Zuversicht...
Ich kenne den Gedanken "ich muss nur noch schnell..." aber dieser Gedanke ist ein Ar***, denn schau wohin er geführt hat: In ein Leben, in dem man funktioniert und funktioniert und funktioniert.
Dafür sind wir nicht am Leben.
Im Buch zeige ich, was mir geholfen hat.
Jetzt auch als Hörbuch bei Spotify: "Angekommen - das Leben hinter den Problemen". Oder als Taschenbuch oder Kindle bei Amazon.

26/08/2026

Unordnung zu Hause ist wie Stau. Es hilft nicht, zu hupen, zu drängeln oder ein schnelleres Auto zu kaufen. Was hilft, ist die Route anders zu planen, zu einem anderen Zeitpunkt losfahren, ein leicht anderes Ziel, eine andere Strecke - irgendwas geht immer, mit etwas Vorbereitung.
Im Familienalltag geht es sogar viel leichter, etwas anders formulieren, meine Absicht klären, früher einschreiten, konstant und zuverlässig handeln, mehr fragen als urteilen etc.
Was für mich am besten funktioniert hat, war mir meiner Bedürfnisse bewusst zu leben und mein Leben so zu gestalten, dass sie befriedigt sind. Das Familienleben ist seit dem keine Belastung mehr, sondern eine Quelle der Kraft und Freude. Und weil ich das so gut und erstrebenswert finde, helfe ich auch anderen dabei, dass für sich zu erreichen. Meine Angebote dafür stehen im Link in der Bio.

25/08/2026

Wer schuld ist, ist total egal. Wir sind ja in einer Familie, nicht vor Gericht. Spannend ist doch viel eher die Frage: Wie lösen wir das für die Zukunft? Wie finden wir eine Lösung, die so gut ist, dass alle freiwillig daran mitarbeiten, ohne dass es Druck, Streit oder Erinnerungen braucht.
Und meine Antwort darauf ist, dass jeder einzelne in der Familie genau dieses Ergebnis herbeiführen kann. Statt "Wer ist schuld" frage ich daher "Wer will die Lösung sein"?
Die Schuldfrage ist immer in die Vergangenheit gerichtet, aber die Vergangenheit können wir nicht mehr verändern. Wir können nur verändern, was noch vor uns liegt. Durch unser Handeln in diesem Moment. Und je mehr wir dieses Handeln auf Lösungen ausrichten, statt auf die Analyse der Schuldfrage in der Vergangenheit, desto leichter werden die Lösungen zur Realität. Also: Willst du bei euch die Lösung sein? Dann komm gern vorbei und wir schauen gemeinsam, wie das am schnellsten geht: matthias-wilke.de

Bis hierhin gelesen? Schreib doch bitte "Team Eisberg" in die Kommentare, damit ich weiß: Es lohnt sich eine Caption zu schreiben :)

25/08/2026

10€ geschenkt mit dem Promocode: Tiktok10*
Schnelle Hilfe ist so unkompliziert wie es nur geht: Du erzählst mir eure Situation über Whats App (gern auch als Sprachnachricht), ich gebe euch eine Einschätzung, wo ich den Hebel zur Veränderung sehe und wie man ihn zieht. Natürlich kannst du auch Rückfragen stellen, damit es für dich maximal hilfreich ist. Den Zugang gibt's auf meiner Webseite: matthias-wilke.de (Link in Bio)
*Promocode gültig bis 31.8.26. Die Nachricht kannst du auch danach noch schicken, nur der Zugang muss bis zum 31.8. gekauft sein.

24/08/2026

Ordnung ist kein Bedürfnis, sondern wir versuchen über Ordnung ein Bedürfnis zu stillen. Der Unterschied ist riesig. Weil Ordnung nur das Werkzeug ist, aber das Bedürfnis darüber nie langfristig gestillt werden kann. Wenn ich Ordnung für mein Bedürfnis halte, arbeite ich am Symptom, aber komme nie an die Ursache, geschweige denn eine Lösung.
Das Gute ist ja, wenn man das echte Bedürfnis dahinter versteht und einmal neu einsortiert, dann entsteht Ordnung wie von allein. Sie ist dann einfach kein Thema mehr, wegen dem es Streit in der Familie gibt und nichts mehr, was mich belastet oder Tag für Tag Kraft kostet.
Deswegen schauen wir in meiner Arbeit nicht, was der andere falsch macht und wer wieviel aufräumt, sondern welche meiner Bedürfnisse nicht befriedigt sind - und wie ich sie dauerhaft befriedigen kann, ohne mich noch mehr anzustrengen. Und das geht meist sogar erstaunlich leicht, weil wir eben direkt an die Ursache gehen, statt weiter mit dem Symptom zu kämpfen.

23/08/2026

"Ein Ertrinkender kann niemanden retten".
Aber in vielen Familien versuchen wir genau das. Dem anderen zu sagen, wie er zu schwimmen hat - während wir selbst gerade fast untergehen. Erschöpft sind, weil wir uns schon so lange so sehr angestrengt haben. Und das ist ein normaler und gesunder Reflex, der nur leider nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Wie es funktioniert: Zuerst selbst wieder an einen sicheren Ort kommen, an dem wir durchatmen und stehen können. Denn von hieraus ist es leicht den anderen zu helfen, es kostet kaum noch Kraft und hilft ihnen wirklich - weil unser voller Fokus bei ihnen ist, statt wie bisher mit dem eigenen Überlebenskampf beschäftigt zu sein.
Wenn Eltern der Überzeugung sind, dass sie aber so viel zu tun haben, dass sie dafür keine Zeit haben, dann wird es Stück für Stück immer anstrengender. Denn der ständige Kampf frisst die Kraftreserven und verändert nichts mehr dauerhaft zum guten. Die Überzeugung keine Pause machen zu können, nicht nach dem eigenen Wohlbefinden schauen zu können, die ist oft das eigentliche Problem. Deswegen löse ich die in Sessions so gern. Weil man sofort sieht, an der Erleichterung, wie viel mehr Kraft jetzt verfügbar ist. Als hätte man einen schweren Rucksack abgesetzt.

Bis hierhin gelesen? Schreib doch bitte "Team Eisberg" in die Kommentare, damit ich weiß: Es lohnt sich eine Caption zu schreiben :)

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