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Auf die Nanosekunde kommt es anProfinet-IRT-Simulation – Vom einzelnen Gerät bis zur vollständigen Anlage(Sybera GmbH, h...
22/09/2026

Auf die Nanosekunde kommt es an

Profinet-IRT-Simulation – Vom einzelnen Gerät bis zur vollständigen Anlage

(Sybera GmbH, https://www.sybera.de, [email protected])

Lange Zeit war die PC-basierte Profinet-Simulation auf den unsynchronisierten Betrieb mit Profinet RT beschränkt. Mit der Entwicklung der Profinet-IRT-Simulation ist SYBERA nun ein entscheidender technologischer Fortschritt gelungen: Erstmals lassen sich auch synchronisierte Profinet-Geräte mit ihren zeitkritischen Kommunikationsabläufen auf einem handelsüblichen Windows-PC simulieren.

Die technische Grundlage bildet der Intel i210 Ethernet-Controller (oder ein vergleichbarer Chip) mit integrierter Hardware-Zeitbasis für die präzise PTCP-Synchronisation.

Die Profinet-IRT-Simulation ermöglicht die realitätsnahe Nachbildung einzelner Profinet-Geräte, mehrerer miteinander vernetzter Teilnehmer oder sogar einer vollständigen Anlage im synchronisierten IRT-Betrieb – ohne dass die entsprechende physikalische Gerätehardware vorhanden sein muss.

Präzise Synchronisation und deterministische Kommunikation

Die Simulation kommuniziert über eine Ethernet-Schnittstelle mit Intel i210 Controller (oder vergleichbarer Hardware) direkt mit der realen Profinet-Steuerung (SPS). Gegenüber dem Controller verhält sich die Simulationssoftware wie eine tatsächlich angeschlossene Profinet-Hardware.

Bei Profinet-IRT kommt es auf höchste zeitliche Präzision an. Die Simulation realisiert die nanosekundengenaue Zeitsynchronisation über das PTCP-Protokoll und berücksichtigt dabei die projektierte Netzwerktopologie sowie die gerätespezifischen Kommunikations- und Laufzeitparameter.

Durch die Nachbildung der realen Netzwerktopologie einschließlich der relevanten Port- und Leitungslaufzeiten lassen sich auch komplexe, synchronisierte Profinet-IRT-Netzwerke realitätsnah abbilden.

Die Profinet-Bandbreitenreservierung und die präzise zeitliche Steuerung der Ethernet-Kommunikation gewährleisten dabei die deterministische Übertragung der zyklischen Prozessdaten innerhalb des projektierten IRT-Zeitfenster.

Von der Gerätesimulation zur virtuellen Anlage

Die Simulation ist nicht auf einzelne Profinet-Geräte beschränkt. Unterschiedliche Gerätetypen wie Antriebe, I/O-Module, Sensoren und Drehgeber können gemeinsam innerhalb einer einzigen Windows-basierten Simulationsumgebung betrieben werden.

Dabei werden die einzelnen Geräte mit ihren jeweiligen Kommunikationsparametern, Prozessdaten und topologischen Beziehungen nachgebildet. Auf diese Weise lassen sich auch umfangreiche Maschinen- und Anlagenstrukturen mit zahlreichen Profinet-Teilnehmern innerhalb eines einzigen Windows-PCs simulieren.

Damit können Maschinen und vollständige Industrieanlagen bereits während der Entwicklungsphase mit einer realen SPS in Betrieb genommen und getestet werden – lange bevor die entsprechende physikalische Profinet-Gerätehardware zur Verfügung steht.

EtherCAT Training vom 22.9. bis 23.9.2026(Sybera GmbH, https://www.sybera.de, info@sybera.de)Um die EtherCAT-Feldbuskomm...
29/07/2026

EtherCAT Training vom 22.9. bis 23.9.2026
(Sybera GmbH, https://www.sybera.de, [email protected])

Um die EtherCAT-Feldbuskommunikation effizient und sicher einsetzen zu können, bietet SYBERA das Training „EtherCAT“ an. Die Schulung vermittelt anhand praxisnaher Beispiele und praktischer Übungen einen umfassenden Einblick in die EtherCAT-Technologie.

Die Teilnehmer erhalten fundierte Hintergrundinformationen für den erfolgreichen Einsatz von EtherCAT im Alltag und vertiefen ihr Wissen durch die Analyse realer Kommunikationsabläufe mit Wireshark. Darüber hinaus lernen sie, EtherCAT-Projekte selbstständig zu konfigurieren, zu programmieren, in Betrieb zu nehmen und Fehler systematisch zu analysieren.

Sie haben dabei die Wahl, ob Sie die Schulung in unserem Schulungszentrum in Holzgerlingen besuchen oder bequem online von Ihrem Arbeitsplatz aus teilnehmen möchten. In beiden Fällen steht Ihnen ein eigener Schulungs-PC zur Verfügung – entweder direkt vor Ort oder online über eine Remote-Verbindung. Dadurch profitieren alle Teilnehmer von denselben praktischen Übungen und der gleichen intensiven Betreuung.

Das Training richtet sich an Entwickler, Anwender und Service-Techniker, die EtherCAT-Systeme entwickeln, integrieren oder warten.

ProfiNET Training vom 10.2. bis 11.2.2026(Sybera GmbH, https://www.sybera.org/german/training-profinet.htm, info@sybera....
27/01/2026

ProfiNET Training vom 10.2. bis 11.2.2026

(Sybera GmbH, https://www.sybera.org/german/training-profinet.htm, [email protected])

Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das Training "ProfiNET Entwicklung" an. Die Schulung ermöglicht anhand von Beispielen und praktischen Übungen (auch remote) einen umfassenden Einblick in die ProfiNET Technologie.
Die Teilnehmer des Training erhalten ausführliche Hintergrundinformationen über die ProfiNET Technologie für den täglichen Einsatz und festigen ihr Wissen mit Wireshark-Analysen. Auch werden die Teilnehmer der Schulung in die Lage versetzt, ProfiNET Projekte selbständig zu konfigurieren, zu programmieren und Fehler zu analysieren. Das Training richtet sich somit an alle Entwickler, Anwender und Service-Techniker.

Präsenz oder Remote

Als Teilnehmer haben Sie dabei die Wahl, ob Sie in Holzgerlingen in unserem Schulungsraum dabei sind, oder ob sie von ihrem Büro aus online an der Schulung teilnehmen wollen. In beiden Fällen haben Sie einen eigenen PC für die Schulung – entweder klassisch im Schulungsraum oder online über eine Remote-Verbindung.

Inhalte

- ProfiNET im Überblick
- Technologische Grundlagen für ProfiNET - IO
- Erläuterung der ProfiNET IO Spezifikation
- ProfiNET Frames
- ProfiNET Services
- Aufbau von Applikationsbeziehungen
- Aufbau von Kommunikationsbeziehungen
- Diagnosekonzept
- Alarm-Management
- Azyklischer Datenverkehr
- Zyklischer Datenverkehr
- ProfiNET RT / IRT - Kommunikation
- ProfiSAFE
- ProfiNET Projektierung
- Einführung in die GSDML Gerätebeschreibung

Sybera Live-Demonstration: Profinet Device Simulation am 20. Januar 2026wir laden Sie herzlich zur Remote-Teilnahme an u...
12/01/2026

Sybera Live-Demonstration: Profinet Device Simulation am 20. Januar 2026

wir laden Sie herzlich zur Remote-Teilnahme an unserer Live-Demonstration zum Thema "Profinet Device Simulation" ein.

Erleben Sie praxisnah, wie mehrere Profinet-Geräte mit der "Profinet Device Library" von Sybera auf einem PC simuliert und über eine Siemens S7 SPS angesteuert werden. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch den Aufbau einer realistischen Profinet Device Simulation – von der C++ Programmierung in Visual Studio bis zur Konfiguration im dem TIA-Portal – anschaulich und leicht verständlich. Durch Ihre Interaktion können Sie die Vorführung aktiv mitgestalten und wertvolle Einblicke gewinnen.

Im Mittelpunkt stehen:

· Konfiguration und Programmierung der Profinet Device Simulation
· Anbindung an die Siemens S7 SPS (mit TIA-Portal)
· Fachlicher Austausch während der Vorführung
· Beantwortung Ihrer Fragen im direkten Dialog

Termin

20. Januar 2026, 10:00 Uhr – 11:00 Uhr

Remote-Teilnahme über Microsoft Teams. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte senden Sie uns eine kurze Email an [email protected] für Ihre Teilnahme. Die Zugangsdaten zu Microsoft Teams erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten fachlichen Austausch.

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

EtherCAT Safety (FSoE) – Sichere Kommunikation im EtherCAT-Netzwerk(Sybera GmbH, www.sybera.de/german/ethercat-master.ht...
11/12/2025

EtherCAT Safety (FSoE) – Sichere Kommunikation im EtherCAT-Netzwerk

(Sybera GmbH, www.sybera.de/german/ethercat-master.htm, [email protected]

EtherCAT Safety, offiziell Safety over EtherCAT (FSoE), erweitert den EtherCAT-Standard um eine zuverlässige und zertifizierte Sicherheitskommunikation für industrielle Automatisierungssysteme. Das Protokoll ist für Anwendungen bis SIL3 bzw. PLe ausgelegt und ermöglicht es, sicherheitsgerichtete Signale über dasselbe Netzwerk zu übertragen, das bereits für die Standardkommunikation genutzt wird. Eine separate Sicherheitsverkabelung ist nicht mehr erforderlich, was die Infrastruktur erheblich vereinfacht.

Das grundlegende Prinzip von FSoE basiert auf dem sogenannten Black-Channel-Ansatz. EtherCAT dient dabei ausschließlich als Transportmedium, während sämtliche sicherheitsrelevanten Mechanismen von den Endgeräten selbst umgesetzt werden. Um höchste Integrität sicherzustellen, sind FSoE-Telegramme mit CRC-Prüfsummen, eindeutigen Identifikationen, redundanten Codierungen und einer Monitoring-Number geschützt. So lassen sich Übertragungsfehler, Paketverluste, vertauschte Daten oder Replay-Angriffe zuverlässig erkennen.

In einem FSoE-System übernehmen Safety Master und Safety Slave klar definierte Rollen. Der Safety Master steuert die Sicherheitslogik und überwacht die Zustandsmaschine, während der Safety Slave sichere Ein- und Ausgänge bereitstellt – etwa für Not-Halt-Funktionen, Lichtgitter oder sichere Abschaltungen wie STO. Die Kommunikation erfolgt über einen festen Ablauf von Zuständen, der erst im Operational-Modus die sicheren Ausgänge freigibt.

Trotz der zusätzlichen Sicherheitsmechanismen bleibt FSoE äußerst performant. Der Datenaustausch ist vollständig in das EtherCAT-PDO-Konzept integriert und ermöglicht Zykluszeiten im Millisekundenbereich, häufig sogar unter einer Millisekunde. Die Sicherheit hängt dabei weniger von der Busgeschwindigkeit als von der korrekten Verarbeitung der Sicherheitsdaten in den Geräten ab.

FSoE kommt in verschiedensten Branchen zum Einsatz – von Robotik und Verpackungsmaschinen über Werkzeugmaschinen bis hin zu Fördersystemen. Da keine parallele Sicherheitsverdrahtung erforderlich ist, sinkt der technische Aufwand ebenso wie die Systemkomplexität.

Für die Integration in EtherCAT-Master-Systeme werden definierte Sicherheitsparameter sowie eine validierte Zustandsmaschine benötigt. Insgesamt bietet FSoE eine leistungsfähige, flexible und hochzuverlässige Lösung zur sicheren Datenübertragung in modernen Automatisierungsanlagen.

STÖBER und SYBERA stellen neue PC-basierte CNC-Steuerungslösung für PROFINET und EtherCAT vor(Sybera GmbH, www.sybera.de...
02/12/2025

STÖBER und SYBERA stellen neue PC-basierte CNC-Steuerungslösung für PROFINET und EtherCAT vor

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

STÖBER Antriebstechnik und SYBERA präsentieren eine neu entwickelte CNC-Steuerungslösung, die taktsynchrone Mehrachsanwendungen besonders wirtschaftlich umsetzt. Die PC-basierte Technologie unterstützt die Feldbusstandards PROFINET und EtherCAT und kommt vollständig ohne kostenintensive Industrie-Steuerungen aus.

Kern der Innovation ist die CNC-Software EdiTasc von TRIMETA, kombiniert mit dem integrierten PROFINET-Stack von SYBERA. Das System ermöglicht taktsynchrones PROFINET (IRT) erstmals auch auf Standard-PCs und eröffnet damit neue Optionen für flexible und kosteneffiziente Automatisierungslösungen. Ein leistungsfähiger Echtzeitkern mit PTCP-Anbindung gewährleistet den hochpräzisen Motion-Betrieb, inklusive zyklischem Datenaustausch sowie der Berechnung von Bewegungsdaten nach PROFIdrive.

Die gemeinsame Entwicklung bietet Anwendern eine herstellerunabhängige, vielseitige und zugleich preisattraktive Steuerungsarchitektur – ideal für Märkte, in denen hohe technische Anforderungen mit starkem Kostendruck zusammentreffen.

Multipath-Gateway mit Sybera-Technologie- Maximale Performance, modulare Flexibilität(Sybera GmbH, www.sybera.de, info@s...
02/12/2025

Multipath-Gateway mit Sybera-Technologie
- Maximale Performance, modulare Flexibilität

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

Realisieren Sie jetzt Ihr individuelles Highspeed-Gateway mit unseren leistungsstarken Feldbus-Stacks – flexibel nach dem bewährten Baukasten-Prinzip.
Kombinieren Sie Controller- und Device-Stacks für EtherCAT, ProfiNET, Ethernet/IP und GigE-Vision zu einem modularen System, das sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur integriert. Unsere Stacks basieren auf der Realtime-Engine von Sybera mit dedizierten Prozessorkernen – für kompromisslose Echtzeitfähigkeit auch bei komplexen Multipath-Anwendungen.
Profitieren Sie von synchronisierten Realtime-Stacks, die höchste Geschwindigkeit und deterministisches Verhalten garantieren – ideal für anspruchsvolle Industrie- und Automatisierungsprozesse.

Sybera unterscheidet sich vor allem darin, dass es eine leichtgewichtige, modulare Echtzeitlösung unter Windows bietet, die auf Standardhardware läuft. Das macht Lösungen günstiger und schneller in der Integration, ohne zusätzliche Hardware. Zudem bietet Sybera viele unterstützende Tools und Trainings, was gerade für Entwickler und Firmen attraktiv ist, die Flexibilität und schnelle Implementierung brauchen.

05/05/2025

Ich möchte heute einen Antrieb von VEICHI mit dem EtherCAT-Master von Sybera ansteuern. Dazu soll der Antrieb mit dem Herstellertool von VEICHI automatisch eingerichtet und mit der Software EtherCAT-Verify konfiguriert und betrieben werden. Dabei unterstützt mich Herr Rupf von der Fa.OXNI aus der Schweiz.

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

1. Abdeckung öffnen - Slots für AddOn Karten -> EtherCat. Das kompakte Design des AC310 erlaubt einen platzspareneden Einbau in den Schaltschrank Erweiterungskarten können via Slots hinzugefügt werden. Wir verwenden hier EtherCat. Die Netzwerkschnittstelle mit dem EterhCat In und OUT Ports wird dabei jednach Gehäuse grösse vorne oder zur Seite montiert

2. Anschluss Netz / Motor Fokus Klemmen beim Gerät unten Auf die Klemmen R/S/T kommt die Netzeinspeisung. Bei einer Einphasigen Einspeisung wird nur R und T verwendet. Der Motor wird auf die Klemmen U/V/W angeschlossen. Bitte den Schutzleiter nicht vergessen. Für den Betrieb des AC310 ist der Anschluss damit bereits komplett. Bei Bedarf können ncoh digitale wie auch analoge Signale angeklemmt werden.

3. Anschluss Kommunikation Fokus IO-Klemmen / RJ45 mit Progammierkabel Für die Konfiguration wird RS485 verwendet. Ein entsprechender Wandler kann an die A/B Klemme angeschlossen werden oder Sie verwenden unser Progammierkabel. Diese kann via RJ45 Stecker einfach am Regler angesteckt werden und verbindet dann via USB mit dem PC. Aufgepasst der RJ45 Stecker am AC310 ist für das abgesetzte Display vorgesehen und kein Ethernet Port.

4. Progammiersoftware starten. Die AC310 Programmiersoftware starten. Sie erhalten die aktuelle Programmier-Software von unserer Homepage. Dazu am einfachsten den QR-Code auf dem Gerät abscannen. Es erscheint das kompakt Datenblatt des exakten Geräts vor Ihnen. Bei den zusätzlichen Links findet sich auch immer der download zu der Programmier Software. Oder das Produkt im Webshop ansurfen, dort findet sich die Progrmamiersoftware bei den zusätzlichen Produktinformationen.

5. Kommunikation einstellen Datei -> Neu. Unter Datei - Neu kann ein neues Projekt für die Kommunikation angelegt werden. Im Bereich VFD den AC310 auswähle und auf weiter klicken. Einen Projektnamen vergeben, den COM Port auswählen auf welchem das Programmierkabel steckt. Falls das nicht klar ist hilft der Gerätemanager Baudrate auf 9600 einstellen, mit dem Datenformat N-8-1 und der Adresse 1. Aktivieren des Oszilloskops

6. Parameter-Einstellungen -> F01. Um die jeweils aktiven Parameter auf dem AC310 zu sehen müssen diese jeweils gelesen werden. Dies geschieht über Aktuelle Seite lesen. Der grüne Haken zeigt an das alles ok ist. Bei ändern eines Parameters dies jeweils im Feld mit Enter bestätigen.

7. Motor einrichten F02 und Fokus Typenschild, Klemmen am Motor. Als erstes sollt der Motor eingerichtet werden. Wir haben hier einen Asynchronmotor. Als Bemerkung: Es werden auch Synchron und Reluktanzmotor untersützte 1420rpm zeigt an das es sich um eine vier Polmaschine handelt. Die beiden Werte geben wir direkt so ein. Weiter ist die Leistung hier 4kW sowie der Nennstrom interessant. Der Motor is in Sternverschaltet dementsprechend nehmen wir diesen Wert.

8. Motor einrichten, Autotunning / Fokus Motorwelle. Widerstandwerte und Anlaufstrom lassen wir uns vom Regler direkt ausmessen. Dazu verwenend wir die Autotuning funktion in der AC310 programmier Software. Hier sehen wir nochmals die Eckwerte des angeschlossenen Motors. Diese kontrollieren und dann mit weiter das autotuning starten. WICHTIG: der Motor wir ausgemessen dies benötigt ein freies drehen der Motorwelle. Stellen Sie sicher das der Motor nicht angekoppelt ist und sich ohne gefahr frei bewegen kann. Das Autotuning lässt den Motor singen und bis auf Nennfrequenz beschleunigen. Nach abschluss des Prozesses sehen wir die neuen Werte welche wir nun bestätigen können. Nun ist der Regler bereits soweit eingestellt das ein Betrieb via grüne und rote Taste am Display funktoniert und den Motor Startet/Stoppt.

9. EtherCAT F01. Um den Regler nun via EtherCat zu bedienen müssen noch zwei Werte für die Ansteuerung angepasst werden. F01.01 gibt an woher das Steuerwort kommt. Wert 3 (Optionskarte) ist der Slot zwei, also da wo die EtherCat Karte auf dem Regler steckt F01.02 gibt an woher der Sollwert kommt. Auch hier ist die Optionskarte nun die 10 für EtherCAT auszuwählen.

10. Abschluss. Wechsel zu EtherCat Verify. Damit ist auf dem AC310 alles bereit, das ein EtherCat Master die ansteuerung übernehmen kann. Damit übergeben ich gerne an Sybera um den Motor nun mit EtherCat Verify drehen zu lassen.

Nun teste ich die EtherCAT-Kommunikation. Dazu nutze ich die Software EtherCAT-Verify von Sybera. Ich kopiere dazu die ESI-Datei des Herstellers des Antriebes in das Verzeichnis von EtherCAT-Verify und starte das Programm. Nun konvertiere ich die ESI-Datei in eine Grund-Konfiguration. Im nächsten Schritt erstelle ich einen Katalog für die PDO-Konfiguration. Jetzt kann ich die PDOs konfigurieren. In unserem Beispiel benötigen wir zur Steuerung des Antriebs ein Kommando-Wort, sowie die Frequenz. Wir erhalten als Information den Status, sowie aktuelle Frequenz zurück. Nun starte ich das Protokoll und wähle das Gerät. Ich aktiviere den Status INIT, um die Stationsadresse, die FMMUs und die Synchmanager-Einträge an das Geräte zu schreiben. Nun wechsle ich in den Status Pre-Operational um die PDOs-Vorgabe an das Gerät zu senden. Ich wechsle in den Status Safe-Operational und ich wechsle in den Status Operational. Nun setzte ich den Frequenzwert im Payload-Offset 3 und ich starte den Antrieb mit dem Kommando 1 im Payload-Offset 0. Mit dem Kommando 6 stoppe ich den Antrieb.

17/03/2025

Taktsynchrones ProfiNET auf PC-Basis

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

Taktsynchrones ProfiNET auf PC-Basis – Geht das überhaupt ?
ProfiNET und Taktsynchronität war lange Zeit ausschließlich den MikroController-basierten SPS-Systemen
vorbehalten, z.B. einer Siemens-S7. Auf PC-Basis hingegen scheint dies ein Widerspruch in
sich zu sein – nicht so für Sybera.
Mit einem Standard-PC, und einem PTP-fähigen Ethernet-Chip (z.B. der Intel I-210) sollte es möglich
sein, taktsynchrones ProfiNET umzusetzen. Dieser Chip besitzt einen hochgenauen PTP-Timer der die
Grundlage für das IRT Protokoll liefert. Und genau das werden wir nun testen.
Ich habe hier einen kleinen Standard-PC mit solch einem Intel I210 Ethenet-Chip, den wir nun als
ProfiNET-Controller nutzen werden.
Für unsere Demonstration nutzen wir zwei Anriebe von Stöber.
Der IRT-fähige ProfiNET-Stack von Sybera realisiert das Protocol und die Ansteuerung der ProfiDrive
Antriebe.
Als erstes erstellen wir eine Konfiguration.
Dazu nutzen wir die Software PnioVerify von Sybera. Mit dieser Software können wir für den
taktsynchronen Betrieb alles konfigurieren:
Die Vergabe des Stationsnamen und der IP-Adresse
Die Selektion von Slot- und SubSlot-Elementen
Die Timing-Einstellungen
Der Topologie Aufbau
Und die Isochron-Mode Einstellungen für die Antriebe
Ich habe nun PnioVerify gestartet. Die GSDML-Datei für die Antriebe habe ich zuvor in das Verzeichnis
von PnioVerify kopiert. Jetzt kann ich den Bus nach Antrieben scannen. Für jeden Antrieb wähle ich die
entsprechende Type.
Im nächsten Schritt wähle ich die Module für die Antriebe, und lösche die nicht erforderlichen
SubModule aus der Liste. Nun konfiguriere ich die Verbindungen. Mit einem Rechts-Click auf das Modul
öffne ich den Dialog. Falls noch kein Stationsnamen oder IP-Adresse vergeben wurde, mache ich das
jetzt. Ebenso wähle ich die RT-Klasse-3, also IRT.
Für den IRT-Betrieb muss die Topologie festgelegt werden. In unserem Fall wird der Master-Port mit
dem 1. Port des 1. Antriebs verbunden. Der 2. Port des 1. Antriebs wird nun mit dem 1. Port des 2.
Antriebs verbunden.
Nachdem die Topologie festgelegt wurde, müssen die FrameSendOffsets der Module, also der
Zeitversatz für den taktsynchronen Betrieb, festgelegt werden. Dazu ist es notwendig, die Delay-Zeit des
Master-Ports zu ermitteln. Ebenso empfiehlt sich, das FrameGap, also der Abstand zwischen den
Frames, etwas zu erhöhen. Nun können die Offsets berechnet werden. Zuletzt müssen die
Einstellungen für die Taktsynchronität definiert werden. Dazu markiere ich das entsprechende Modul
und öffne den Dialog zum Einstellen der Submodule mit einem Rechts-Click.
Nun markiere ich in der Liste das SubModul und klicke auf den Button „Set IsoMode“.
Hier kann ich alle notwendigen Einstellungen für die Taktsynchronität festlegen. Die Randbedingungen
für den taktsynchronen Betrieb werden hierbei von der jeweiligen Applikation vorgegeben. Nun
speichere ich die Konfiguration ab.
Jetzt erstellen wir unsere Applikation. Dazu nutzen wir das VisualStudio von Microsoft. Der ProfiNETStack
von Sybera wird dazu als C-Bibliothek in neues Projekt eingebunden. In unserem Beispiel haben
wir mit dieser Bibliothek eine einfache Konsolen-Applikation erstellt. Der C++ Code besteht dabei aus
zwei Teilen:
Dem Windows Code für die Verwaltungsaufgaben und der visuellen Darstellung, und dem Echtzeit-
Code für den zyklischen Datenaustausch und die Steuerung der Antriebe. Schauen wir uns zunächst
den Windows Teil etwas genauer an.
Als erstes wird ein globaler Speicher für die Verwaltung der Antriebsvariablen erstellt. Dieser Speicher
kann sowohl innerhalb der Echtzeit, als auch im Windows Teil genutzt werden. Dabei werden die
Antriebselemente in so genannten DRIVESET Strukturen verwaltet.
Nun wird der Ethernet-Modus für den IRT-Betrieb angepasst. In der Parameter-Struktur für den Stack-
Aufbau wird der Pfad auf die zuvor erstellte Konfigurationsdatei angegeben. Nun kann der ProfiNET
Stack aktiviert werden.
Nach erfolgreicher Ausführung werden die Parameter für den Betrieb des ProfiNET-Stacks
zurückgegeben. Diese umfassen unter anderem die Verwaltungsliste der vorgegebenen Stationen für
die weitere Programmierung.
Nun kann optional für jede Station der Stationsname und die IP-Adresse vergeben werden, sofern dies
nicht schon bei der Konfiguration erfolgt ist.
Jede einzelne Station kann nun für den ProfiNET-Betrieb aktiviert werden. Danach sind wir im
zyklischen Betrieb und können die ProfiDrive-Parameter für die Antriebe einstellen. Jetzt können die
Antriebe aktiviert werden und der funktionale Betrieb beginnt.
Im Echtzeit Teil der Applikation sind einige Strukturen vordefiniert. Die Applikationstask umfasst hierbei
das SignOfLife, welches für den taktsynchronen Betrieb ausgeführt werden muss. Ebenso sind die
Strukturen für den zyklischen Datenaustausch vorgegeben.
Für den funktionalen Betrieb ist für uns die Funktion DoLogic interessant, da wir hier auf die Nutzdaten
der Antriebe Zugriff haben. Zu beachten ist, dass die Nutzdaten im BigEndian Mode übertragen werden.
Wir ermitteln uns also die Pointer auf die Eingangs- und Ausgangs-Variablen und konvertieren diese in
das Little-Endian Format für unser DriveSet.
Wir wollen nun die Antriebe mit einer vorgegebenen Drehzahl starten. Der Synchronbetrieb richtet sich
hierbei nach dem Telegramm 5 der ProfiDrive Spezifikation und besteht unter anderem aus den
Variablen Solldrehzahl, Fehlertoleranz und Verstärkungsfaktor. Schauen wir uns das nun in der Praxis
an.
Zuletzt wollen wir den Hochlauf der Antriebe mit der Software Wireshark analysieren. Dazu nutze ich
den NetAnalyzer der Fa. Hilscher, mit dem die Ethernet-Kommunikation ohne Zeitverschiebung auf
Nanosekunden-Basis aufgezeichnet werden kann.
Ich starte nun die Applikation. Beobachten wird dabei den Antrieb und die NetAnalyzer Software.
Nachdem genügend Frames aufgezeichnet wurden, beende ich die Aufnahme und konvertiere diese in
das Wireshark-Format.
Nun öffne ich diese Datei mit Wireshark und sehe gleich im Anfang-der-Aufzeichnung das DCP und
ARP-Protokoll für das Auffinden des Stationsnamens und der IP-Adresse. Danach kann ich das
Einmessen der Delay-Zeiten verfolgen, das über das PTCP-Protokoll erfolgt. Nun beginnt das
azyklische ProfiNET Protokoll, mit den Services CONNECT, WRITE und CONTROL.
Um einen besseren Überblick zu erhalten, setzte ich einen Filter, so dass nur das azyklische ProfiNET
Protokoll angezeigt wird. Hier sehe ich nun alle erforderlichen ProfiNET-Services, einschließlich der
ProfiDrive-Parametrierung. Ich entferne den Filter wieder und sehe mir nun die zyklische Kommunikation
etwas genauer an.
Ein Zyklus besteht dabei in unserem Fall aus 4 ProfiNET-Frames, zwei für den Master Output und zwei
für den Master Input. Ich markiere den Beginn eines Zyklus und setzte eine Zeitreferenz. Nun kann ich
den Abstand zum nächsten Zyklus messen und dieser beträgt mit einem leichten Jitter ca. 1
Millesekunde.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.

ProfiNET Training vom 21.11. bis 22.11.2024Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das ...
25/10/2024

ProfiNET Training vom 21.11. bis 22.11.2024

Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das Training "ProfiNET Entwicklung" an. Die Schulung ermöglicht anhand von Beispielen und praktischen Übungen (auch remote) einen umfassenden Einblick in die ProfiNET Technologie.
Die Teilnehmer des Training erhalten ausführliche Hintergrundinformationen über die ProfiNET Technologie für den täglichen Einsatz und festigen ihr Wissen mit Wireshark-Analysen. Auch werden die Teilnehmer der Schulung in die Lage versetzt, ProfiNET Projekte selbständig zu konfigurieren, zu programmieren und Fehler zu analysieren.

Das Training richtet sich somit an alle Entwickler, Anwender und Service-Techniker.

Präsenz oder Remote

Als Teilnehmer haben Sie dabei die Wahl, ob Sie in Holzgerlingen in unserem Schulungsraum dabei sind, oder ob sie von ihrem Büro aus online an der Schulung teilnehmen wollen. In beiden Fällen haben Sie einen eigenen PC für die Schulung – entweder klassisch im Schulungsraum oder online über eine Remote-Verbindung.

Inhalte

- ProfiNET im Überblick
- Technologische Grundlagen für ProfiNET - IO
- Erläuterung der ProfiNET IO Spezifikation
- ProfiNET Frames
- ProfiNET Services
- Aufbau von Applikationsbeziehungen
- Aufbau von Kommunikationsbeziehungen
- Diagnosekonzept
- Alarm-Management
- Azyklischer Datenverkehr
- Zyklischer Datenverkehr
- ProfiNET RT / IRT - Kommunikation
- ProfiSAFE
- ProfiNET Projektierung
- Einführung in die GSDML Gerätebeschreibung

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