01/07/2024
Demenz ist ein „Rettungsprogramm“ der Seele.
Durch die Krankheit Demenz, wird die Kontrolle des Verstandes immer weniger.
Daher sind Menschen ab einem gewissen Demenzstadium, oftmals völlig hemmungslos.
Sie sprechen das aus, "wie ihnen der Schnabel“ gewachsen ist, sagen deutlich ihre Meinung, zeigen jegliche Gefühle… sie zeigen das, was sie zuvor nie zugelassen haben! Es ist eine Art Befreiung der Seele.
In früheren Jahren haben sie sich selbst dies nicht erlaubt, aus Angst vor Bestrafung, nicht mehr dazuzugehören oder das sie deshalb nicht mehr geliebt werden....
Die Angehörigen werden von dem "fremden und ungebremsten" Verhalten nicht nur an die eigenen Grenzen gebracht, sondern es finden auch bei ihnen unbewusste Auflösungen auf der Gefühls-Ebene statt. Es werden unbewusste Themen berührt,somit beginnt auch bei ihnen eine Befreiung von unterdrückten Emotionen und alten Mustern. Dies geschieht oft unbemerkt, da die Herausforderungen im Aussen noch sehr vereinnahmend sind.
Auch wenn die Krankheit sehr erschreckend ist, hat auch sie auf höherer Ebene einen Sinn.
Dies zu verstehen ist der erste Schritt sie anzunehmen und den Schmerz los zu lassen.
Du hast Fragen?
Du möchtest tiefer verstehen?
Du suchst Unterstützung?
Ich helfe Dir zu mehr Verständnis für Dich, Deinen erkrankten Angehörigen und die Situationen!
Ich bin für Dich da!
Von Herzen, Bettina ❤
www.bettina-nobis.de
02/06/2024
Demenz und andere Krankheiten...
"Körper - Geist & Seele" ist eine Einheit!
Ist diese Einheit nicht im Gleichgewicht, zeigt sich ein Ungleichgewicht!
Wir kennen es alle, wenn sich in uns ein Ungleichgewicht zeigt!
Wir spüren es über unser Gefühl, unsere Wahrnehmung, unsere Sinne und natürlich über unseren Körper!
Unser System ist über einen langen Zeitraum in der Lage, ein Ungleichgewicht auszugleichen, so dass wir gut leben können. Daher ist unser Geist auch in der Lage, gewisse Erfahrungen und Erlebnisse bis zum vergessen zu verdrängen. Aus Schutz!
Jedoch wenn unser Geist Erlebnisse verdrängt, unterdrückt er dadurch auch Bedürfnisse!
Wenn wir Bedürfnisse unterdrücken, entsteht in uns eins Druck. Dieser wird wiederum kompensiert, durch z. B. ablenken, Süchte, Verhinderungsstrategien, gegenteilige Verhaltensweisen... Unser Verstand tut genau das, damit es in der Verdrängung bleibt.
Ein Kreislauf...
Wir bleiben so lange in diesem Kreislauf, bis unser Körper so krank ist, dass es nicht mehr in der Verdrängung bleiben kann. Es kommt an die Oberfläche!
Bei Demenz ist es so, dass eine tiefgreifende Aufarbeitung beginnt. Bedürfnisse treten in den Vordergrund. Das was unterdrückt wurde, möchte jetzt leben. Das kann unterdrückte Wut sein, Angst, Trauer, Aggressionen, Worte die ausgesprochen werden wollen, auch Liebe, Freude und Dankbarkeit, tief aus dem Herzen, beginnen lebendig zu werden.
Angehörige sind oftmals damit vollkommen überfordert. Verständlich! Denn es verändert sich einfach alles, mal langsam und mal rasant schnell!
Sehr gerne unterstütze ich Dich, Deinen erkrankten Angehörigen besser zu verstehen und leichter damit umzugehen!
Von Herzen ❤️
Bettina
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25/05/2024
Demenz -
Mit Deiner Ruhe kannst Du helfen! 🙏
Menschen, die an Demenz erkrankt sind, verlieren immer mehr ihre „antrainierten Muster und Normen“ und für sie ist das Leben so, wie es gerade ist: ohne Regeln, ohne Normen, ohne Manieren. Besonders dann, wenn sie immer mehr aus der rationalen Welt heraustreten und in ihre eigene Welt eintauchen. Durch diese schleichende und dennoch gravierende Veränderung suchen sie Halt und Sicherheit, denn ihr Verstand, der immer mehr schwindet, gab ihnen genau das.
Du als Angehöriger kannst ihnen sehr helfen, indem Du ganz bei Dir bleibst und Ruhe bewahrst, innerlich sowie äußerlich!
Atme!
Bewusstes Atmen hilft sehr, ruhig und im Hier und Jetzt zu sein bzw. zu bleiben.
Dein erkrankter Angehöriger kann dies sofort wahrnehmen und sich so leichter entspannen. Halt und Sicherheit werden für ihn sofort spürbar!
Ich beobachte, dass es vielen Partnern und Angehörigen noch schwer fällt, selbst ruhig zu bleiben und den Erkrankten so anzunehmen und es geschehen zu lassen, was gerade ist.
Selbstverständlich nicht in dem Moment, in dem Gefahr und Verletzung drohen. Je mehr Du in der Ruhe bleibst und Deinen Angehörigen so lassen kannst, wie er in jenem Moment ist, desto ruhiger und friedlicher wird es.
Was sie oftmals aggressiv und aufgebracht macht, ist, wenn sie "aufgehalten" werden, wenn sie auf Widerstand treffen, wenn sie von außen zu abrupt gelenkt bzw. bestimmt werden.
Versuche es mal zu akzeptieren, wenn Dein Angehöriger gerade nicht duschen will, gerade nicht den Schlafanzug ausziehen will, gerade nicht den Besuch begrüßen will. Frag ihn mal: "Was tut Dir jetzt gut?"
Gestern bei einer Betreuung war genau diese Situation! Ich wollte mit ihm Gedächtnistraining machen.
Der Herr sträubte sich! Ich fragte ihn: "Was möchten Sie jetzt gerne tun?"
Seine Antwort war:
"NICHTS! Ich fange jetzt an, NICHTS zu machen!"
Durch diese Aussage begann ein wundervolles Gespräch, ganz mit seinen Erinnerungen. Was für ein geniales Gedächtnistraining! 🙏
Lass es geschehen, was es auch immer ist, und beobachte, wie es Deinem Angehörigen in diesem Moment geht. Geschehen lassen ist Liebe! Beobachte!❤️
Zeit, Raum und Ehrgeiz spielen immer weniger eine Rolle für unsere erkrankten Mitmenschen. Hingabe an sich selbst und so zu sein in jedem Moment ist das, was sie immer mehr leben! Authentizität!
Tatsächlich können wir von ihnen so viel lernen!
Gib Dir und auch Deinem geliebten Angehörigen den Freiraum, so zu sein und zu leben, wie es in jenem Moment ist. Selbstverständlich braucht es immer eine gesunde Fürsorge für Sicherheit und Schutz.
👉 Ist in Deiner Familie ein Angehöriger an Demenz erkrankt? Es schmerzt Dich sehr und bringt Dich oftmals an Deine Grenzen?
Ich helfe Dir sehr gerne, diese gravierende Lebensveränderung mehr anzunehmen und zu verstehen.
Melde Dich sehr gerne bei mir!
Von Herzen,
Bettina ❤️
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05/05/2024
Demenz
Vor kurzem hatte ich ein längeres Gespräch mit einer Angehörigen.
Sie öffnete ihr Herz und viele Emotionen zeigten sich.
Unter anderem sagte sie einen Satz, der mir unter die Haut ging. Zugleich, weil ich ihren Vater sehr gut kannte. Es berührte mich tief im Herzen und ich konnte ihren Schmerz fühlen.
„Der größte Schmerz war, das Papa sein lachen verloren hat. Er wurde immer leerer und ausdrucksloser.“
Ein Satz, der jedes Herz berührt.
Ein Moment, der das Band dieser Verbindung zwischen zwei geliebten Menschen zum wirklichen Ausdruck bringt.
Ein Moment, der alles vergibt was gewesen ist.
Ein Moment, der alle glücklichen Augenblicke zugleich wieder leben lässt.
Wenn ein Mensch sich immer mehr nach Innen zurückzieht, bekommen viele Dinge einen "neuen" Platz. Die schönen Momente die im Leben präsent waren, dürfen wieder neu aufleben und in uns neu erblühen.
Die negativen Momente werden nochmals gesiebt und es zeigen sich oftmals weitere Erkenntnisse, neue Blickrichtung mit Sanftheit und ein anderes Verständnis.
Für die Angehörigen ein grosser Schritt ins das innere erwachsene Leben, oftmals mit Hingabe und Demut verbunden.
Niemanden kann diese Gefühle einer tiefen Verbindung genommen werden.
Auch nicht dem Erkrankten.
Es wird zwar vieles vergessen, jedoch die Gefühle der Liebe bleiben. Denn das Herz wird nicht dement!
Ich bin dankbar und glücklich, dass ich Familien begleite und ich ihnen neue Türen öffnen darf.
Von Herzen,
Bettina ❤️
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29/04/2024
❤️Liebe ist - loslassen!
Sie öffnet mir die Tür! Traurig sieht sie aus.
Ihr Mann ist vor knapp 6 Wochen im Pflegeheim verstorben. Sie waren 64 Jahre verheiratet.
Ein wundervolles Paar. Ich kannte beide etwas über 1 Jahr.
Sie trauert und bereut es täglich, dass sie ihren Mann vor 3 Monaten ins Pflegeheim gebracht hat. Sie hat tiefste Schuldgefühle und fühlt sich für seinen Tod verantwortlich!
Ich sage ihr liebevoll "Nein, Sie haben ihm eine Tür geöffnet und ihn los gelassen. Im Pflegeheim konnte er "gehen". Wenn er hier zu Hause geblieben wäre, hätten Sie ihn unbewusst "festgehalten" und er hätte wohlmöglich eine lange Zeit hier gelegen und nicht sterben können."
Sie schaut mich an... Stille!
Ihr Blick wird offener.
Ihre Worte: "An dem einen Abend, ich war noch bei ihm, ich streichelte seine Hand. Er schaute so friedlich! Ich habe ihm noch gute Nacht gesagt und bin nach Hause gegangen. Am nächsten Morgen bekam ich den Anruf vom Pflegeheim mit der Nachricht, dass mein Mann diese Nacht verstorben ist! Ich war geschockt und zugleich erleichtert.
Jetzt verstehe ich. Ich habe ihn gelassen...
Er wollte alleine sterben..."
Natürlich trauern wir, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Wir sind Menschen!
Nur, wirkliche aufrichtige Liebe ist, wenn wir loslassen und dem geliebten Menschen helfen, Türen zu öffnen.
Auch die Tür, die Erde zu verlassen, wenn der irdische Weg zu Ende ist!
Liebe ist - loslassen!
In Dankbarkeit und Liebe für meine Berufung Menschen zu begleiten. 🙏
Bettina❤️
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29/04/2024
Demenz – Familie 💞
Verantwortung tragen und übernehmen
Die Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen, kennen wir alle. Ganz besonders bei unseren Kindern.
Sie sind noch unbedarft und noch nicht in der Lage die Verantwortung für sich und ihr Leben selbst zu übernehmen. Dieses übernehmen dann die Eltern. Sie sorgen verantwortungsvoll und liebevoll für ihre Kinder, so das es ihnen gut geht.
Wenn die Eltern, Geschwister oder der Partner an Demenz erkranken, wandeln sich die Rollen.
Plötzlich muss die Tochter auf den Vater aufpassen, die Mutter versorgen, die große Schwester an die Hand nehmen oder dem Partner zeigen, welches Kleidungsstück wann angezogen wird...
Verantwortung auf einer Ebene, die sehr viel Kraft, Wachsamkeit und Feingefühl braucht.
Nur, es gibt da noch eine Verantwortung, die enorm viel Kraft kostet und die in diesem Rollenwechsel eigentlich nichts zu suchen hat.
👉 „Ich fühle mich verantwortlich für meine Mama, für ihre Traurigkeit, für ihre Emotion, für das, wie ihr es jetzt geht!“.
So eine Aussage wird oft von Angehörigen geäußert, weil sie sich für das Leid der Eltern/Geschwister/Partner verantwortlich fühlen.
Sie glauben, sie müssen alles dafür tun, dass es ihnen gut geht. Auch nachträglich, wenn sie rückwirkend das gemeinsame Leben mit der Familie oder dem Partner betrachten .
Auch wenn ihnen bewusst ist, dass sie krank sind. Ein Gefühl der emotionalen Verantwortung schwingt immer mit.
💫Sie weinen mit, wenn die Mama weint.
💫Sie trauern, wenn die Mama trauert.
💫Sie bekommen Sehnsucht, wenn die Mama Sehnsucht hat.
💫Sie fühlen sich einsam, wenn die Mama sich einsam fühlt.
Genau das braucht es nicht, auch wenn Du mit Deinen Eltern mitfühlst, auch wenn Du sie aus tiefsten Herzen liebst.
Du darfst ihr Empfinden bei ihnen lassen!
Fühlst Du Dich auch auf mehreren Ebenen verantwortlich?
Ich helfe Dir dies zu lösen.
Und zwar so, dass Du mit Mitgefühl Deinen Eltern in Liebe begegnen und sie begleiten kannst.
Mitleid führt noch zu mehr Leid.
Und Du wirst erkennen:
"Mama, das ist Dein Weg und ich begleite Dich mit Liebe und dennoch gehe ich meinen eigenen Weg!"
Von Herzen,
Bettina ❤
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27/04/2024
Besuch im Pflegeheim - Positive Wandlung ist möglich!😍
Ich begleite zur Zeit eine Dame, dessen Mutter in einem Pflegheim lebt. Es macht ihr sehr zu schaffen, dass ihre Mutter sie oftmals ignoriert, verbal verletzt und sich auch teilweise lieblos verhält.
Verständlich das es weh tut, denn wenn die Kinder Ihre Eltern im Pflegeheim besuchen, sind es meistens liebevolle Absichten. Ich schreibe bewusst meistens, denn es gibt auch die „Pflichtbesuche“, die dann im Streit oder mit einer großen Nüchternheit enden.
In unserem letzten Coaching haben wir intensiv an diesem Thema "Besuch im Pflegeheim" gearbeitet. Und zwar nicht daran, warum verhält sich die Mutter so, sondern an der inneren Einstellung und der unbewussten Themen der Tochter.
❓Warum triggert es sie?
❓Was steckt wirklich dahinter?
❓Was wird gebraucht, um das befremdliche Verhalten annehmen zu können?
Es sind die eigenen Themen, die durch äußere Umstände berührt werden, und so durch das unangenehme Gefühl z.B. Angst, Wut oder auch Trauer an die Oberfläche kommen.
Wenn sich diese Themen und Anteile Stück für Stück lösen, wird es nicht nur für den Angehörigen leichter und es fühlt sich befreiter an, sondern dies ist auch für den Erkrankten spürbar. Selbst wenn sie sich, nicht begegnen. Denn wir sind alle miteinander verbunden und unterbewusst finden Veränderungen statt. Bei allen Beteiligten!
😍💗Ich freue mich sehr, als mir meine Klienten, vor ein paar Tagen und auch heute nochmal, ein Feedback gegeben hat, dass die Besuche sich bereits jetzt schon, sehr ins Positive wandeln.
‼️ Kein Streit, stattdessen ein ruhiges Zusammentreffen, entspannt und mit Freude untermalt.
Wie schön ist das denn, bitte? 😍
Einfach genial, denn wenn sich im Inneren etwas verändert, verändert sich auch etwas im Aussen.
Das was in uns ist, wird uns im Außen immer gespiegelt!
Es ist so viel mehr möglich, wenn wir uns mutig für Veränderungen öffnen! Veränderung beginnt in uns und dann erst im Aussen! Sei mutig und erlebe was für Wunder möglich werden können!
Sehr gerne helfe ich!
Von Herzen,
Bettina ❤
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21/04/2024
Demenz - Veränderungen annehmen
Menschen mit Demenz tragen die Botschaft in die Welt: Akzeptiere und nimm an, was ist, und lass es liebevoll genauso sein.
Annehmen, was ist! Ich denke, es betrifft jeden. Denn Annehmen, was ist, bedeutet auch gleichzeitig, seinen eigenen Schmerz anzunehmen und ihn zu fühlen. Eine der größeren Herausforderungen in unserem Leben!
Menschen, die an Demenz erkrankt sind, stellen den Alltag und das Leben vollkommen auf den Kopf. Nicht nur ihr eigenes, sondern auch das der ganzen Familie.
Aus dem normalen Leben, aus dem Gewohnten und Vertrauten, Stück für Stück herausgezogen zu werden, schmerzt ungemein. Das Gewohnte zu verlassen, ist fast immer eine Herausforderung. Denn was neu ist, ist noch unbekannt. Der Mensch hält gerne am Gewohnten fest.
Zuzusehen, wie sich alles verändert, und als Angehöriger hilflos dazustehen und nichts tun zu können, kann sich anfühlen, als ob einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird.
Die Kontrolle vollkommen abzugeben und sich intuitiv auf die Veränderungen einzulassen, das ist eine Aufgabe, die uns erwachsenen Menschen extrem schwer fällt, da wir verlernt haben, auf unsere Intuition zu hören. Unser Verstand will alles kontrollieren.
Kinder sind frei von Kontrolle. Sie sind flexibel und "biegsam", bis sie immer mehr von ihrem Umfeld geprägt werden, so und so hat es zu sein.
Wenn Demenz in eine Familie "einzieht", wird dieses Kontrollmuster mal schnell und mal weniger schnell gesprengt! Für die ganze Familie heißt es nun "neu zu lernen, loszulassen"!
Genau hier begleite ich die Angehörigen und Familien und helfe, eine neue Sicht zu erlangen, die Situationen anzunehmen, altes loszulassen und neue Lösungen zu finden.
Es ist mehr möglich, als auf den ersten Blick zu sehen ist.
Von Herzen,
Bettina ❤️
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20/04/2024
Berührt ❤️
Heute habe ich ein Ehepaar ins "Betreute Wohnen" begleitet. Sein Vater ist an Demenz erkrankt und schon recht fortgeschrittenen.
Der Schmerz des Sohnes ist nicht zu übersehen, insbesondere weil die gemeinsame Vergangenheit zwischen Vater und Sohn, sehr aufgewühlt ist.
Ich habe zu seinem Vater einen sehr guten Zugang, unter anderen, weil ich außerhalb des emotionalen Familienkreises bin. Ich bin vollkommen neutral, jedem gegenüber. Dies spürt insbesondere der Vater. Menschen die an Demenz erkrankt sind, werden immer feinfühliger. Sie spüren ihr Gegenüber - Die versteckten Emotionen und auch jegliche gedankliche Wertungen.
Durch meine Neutralität und Authentizit, kann ich diesen Menschen emotional sehr nahe kommen. 🙏
Es berührt mich oftmals und dies ist für sie auch spürbar.
Es ist meine Seelen-Aufgabe, Familien zu begleiten und ihn zu helfen, Verstrickungen, Anspannungen und tiefe Ängste zu lösen.
Auf ganz magische Weise, werden bei solchen Begegnungen Wunder möglich.
So wie heute...
Der Vater beginnt sich zu öffnen, tiefe und sehr alte Emotionen zeigen sich. Tränen fließen... Heilende Worte wie "Entschuldigung.... Es tut mir so leid" werden ausgesprochen. Mitten aus dem Herzen! Die unbewusste Verhärtung zwischen Vater und Sohn wird berührt... Es wird weich zwischen den beiden und sie nehmen sich in den Arm. Herzen berühren sich! ❤️❤️
In dem Moment lasse ich meine Gabe der heilende Energie fließen. Es berührt mich selbst sehr tief, denn ich spüre und sehe, wie sich die Verhärtung löst. Vergebung geschieht, auf einer Ebene die nicht sofort greifbar ist.
Magische wunderschöne Momente, die so nachhaltig wirken.
Diese Momenten tragen dem Frieden bei. Nicht nur für die einzelnen Personen, sondern für viele viele mehr.
Frieden für die Welt, beginnt bei uns selbst!
Worte wie "Entschuldigung, es tut mir leid" die aus dem Herzen kommen, öffnen das Tor für die Vergebung!
Heilung geschieht!
Ich bin tief dankbar und berührt, dass ich mit meinen Gaben wirken darf! 🙏
Danke an die Menschen, die sich dafür öffnen und bereit sind zu heilen! 🍀🙏
Von Herz zu Herz!
Bettina ❤️
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10/04/2024
Demenz - Besuch im Pflegeheim ❤
Du bist auf dem Weg ins Pflegeheim und möchtest Dein liebstes Familienmitglied besuchen?
Auf dem Weg dorthin, spürst Du, wie Deine Hände nass werden, Dein Herz rast und Bilder zum Vorschein kommen, wovor Du am meisten Angst hast.
Angst vor weiteren Veränderungen…?
Angst davor, dass Du nicht sofort erkannt wirst…?
Angst vor Ablehnung, weil Du in der Welt des Erkrankten gerade nicht willkommen bist…?
Angst vor neuen Nachrichten des Pflegepersonals…?
In diesen Momenten nicht so begrüßt zu werden, nicht angenommen, und vielleicht nicht erkannt zu werden, berührt in uns ganz tief, das Thema ABLEHNUNG.
Im Grunde trägt es jeder in sich. Der eine mehr, der andere weniger. Jedoch eine gewisse Angst vor Ausgrenzung und Ablehnung steckt in jedem von uns, denn es ist ein Grundbedürfnisse dazu zu gehören, geachtet und geliebt zu werden.
Ich persönlich habe in meiner Familie keinen der an Demenz erkrankt ist, jedoch weiss ich genau wie es sich anfühlt „abgelehnt, ausgegrenzt, nicht gesehen und nicht geachtet zu werden“.
Die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung der Eltern ist immens gross. Bei Dir und auch bei Deinen Eltern. Und das Alter spielt dabei keine Rolle. Auch wenn unsere Eltern erkrankt sind, sehnen wir, und auch sie sich nach Liebe und Anerkennung.
Wenn die Erkrankung Demenz voranschreitet, dann ploppen genau diese Themen bei den Angehörigen auf.
„Mama, Papa, die Geschwister oder der Partner sieht/ erkennt mich nicht.“
Auch wenn unser Bewusstsein weiss, es ist eine Krankheit, tut es tief in uns sehr weh, denn in unserem Unterbewusstsein sind Erfahrungen abgespeichert, die durch dieses Verhalten getriggert werden.
💗💗💗
Auf Grund meiner langen beruflichen Erfahrung in Seniorenheimen, wird den Angehörigen in diesen Momenten viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt!
Sie sind mit Ihren Gefühlen alleine! Wie wertvoll ist es in solchen Momenten, wenn jemand da ist und Halt gibt. Halt, sich auf das eigene Gefühl einzulassen, mit dem Wissen "ich Falle nicht, ich werde aufgefangen!".
Hier beginnt Heilung! Tiefe Heilung und es hat sehr positive Auswirkung auf die nächsten Besuche und das gesamte Umfeld!
Ich begleite, leite und schenke Halt!
Erfahrene und professionelle Begleitung ins Pflegeheim!
Von Herzen,
Bettina ❤️
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̈rigenpflege
09/04/2024
Demenz
Aktivierung ist das A & O!
Die Aktivierung Körperlich sowie geistig, ist bei Demenz sehr wichtig, weil sie dazu beiträgt, die kognitiven Funktionen zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Durch Aktivitäten wie körperliche Bewegung, kognitive Übungen und kreative Beschäftigungen, können Betroffene ihre geistigen Fähigkeiten besser aufrechterhalten. Zudem fördern Aktivitäten das Wohlbefinden und die Freude!
In meiner Arbeit lasse ich sehr unterschiedliche Aktivitäten einfließen. Sehr gerne körperliche Bewegung und Gedächtnistraining in einem.
Heute habe ich mit einer Kundin ein Ballspiel gemacht. Und während wir den Ball hin und her werfen, stelle ich ihr einfache Fragen. Z. B.: Welche Farben hat die Ampel... , womit werden Kartoffeln geschält... oder was
ist 21 + 7...?
Die Lebensqualität und Lebensfreude wird somit stark angehoben!
Ich bin dankbar und glücklich, dass ich meine Arbeit so liebe!
Hast Du Fragen?
Oder Du wünscht Dir für Deinen Angehörigen mehr sinnvolle Beschäftigung!
Schau gerne auf meine Webseite und melde Dich bei mir!
Von Herzen,
Bettina ❤️
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