Archiv des Wissens

  • Home
  • Archiv des Wissens

Archiv des Wissens 👋 Ich bin Anna. Hier möchte ich mit euch teilen interessante Themen rund um Gesundheit, Bücher, Natur, Kreativität und persönliche Entwicklung.

Hier findest du Wissen, Inspirationen, Empfehlungen und ausgewählte Affiliate-Links.

01/09/2026

🪼 BLUBB-REGELN

Eigentlich braucht eine Qualle keine Regeln.

Sie hat keinen Terminkalender, keine Beziehungsgespräche und muss auch nicht überlegen, warum jemand seit drei Stunden nicht geantwortet hat. 😂

Aber dann kam Blubb mit Menschen in Kontakt …

Seitdem braucht Blubb Regeln.
Sehr viele Regeln. 😂

Damit aus einem „Okay“ keine psychologische Fallstudie wird, aus Vermissen kein Weltuntergang und aus fremden Problemen kein neuer Vollzeitjob.

🪼 Willkommen bei den Blubb-Regeln.

Von Blubb getestet.
Vom Gedankenkarussell dringend empfohlen. 😂💚

ALS JUNGS EIGENES EXPERIMENT ZUR METHODE WURDEWas Jung zunächst an sich selbst ausprobierte, begann später seine Arbeit ...
01/09/2026

ALS JUNGS EIGENES EXPERIMENT ZUR METHODE WURDE

Was Jung zunächst an sich selbst ausprobierte, begann später seine Arbeit mit Patienten zu verändern.

Und das finde ich bemerkenswert.

Innere Bilder, Fantasien und Visionen mussten für ihn nicht automatisch etwas Krankhaftes bedeuten. Entscheidend wurde vielmehr die Frage: Was macht ein Mensch damit?

Verdrängt er sie? Verliert er sich darin? Oder schafft er es, sie bewusst zu beobachten, zu verstehen und in sein Leben einzuordnen?

Jung begann deshalb auch mit den Bildern seiner Patienten zu arbeiten. Er sammelte ihre Zeichnungen und ließ sie innere Bilder festhalten und weiterentwickeln. Er beschrieb ihnen sogar seine eigenen Erfahrungen und ermutigte sie, einen ähnlichen Weg zu versuchen.

Daraus entwickelte sich etwas, das später eng mit der aktiven Imagination verbunden wurde.

Und dieser Gedanke gefällt mir besonders:

Nicht jedes ungewöhnliche Bild muss eine Offenbarung sein.
Aber auch nicht alles, was wir nicht sofort verstehen, ist bedeutungslos.

Vielleicht sollte man manchmal einfach länger hinschauen.

Das kenne ich auch aus meiner eigenen kreativen Arbeit. Manche Farben, Formen oder Motive tauchen bei mir immer wieder auf. Seit ich mich mit Jung beschäftige, sehe ich solche Wiederholungen anders. Nicht als Beweis für irgendeine verborgene Wahrheit, sondern als etwas, bei dem es sich lohnen kann zu fragen:

Warum gerade das?

Aus Jungs ganz persönlicher Auseinandersetzung mit dem Unbewussten entstand damit nach und nach nicht nur die Rote Buch, sondern auch ein neuer Blick auf Psychotherapie: Sie sollte nicht ausschließlich Symptome beseitigen, sondern einem Menschen helfen, sich selbst vollständiger zu verstehen.

Und damit kommen wir zu einem der wichtigsten Begriffe bei Jung:

Individuation.

Darüber geht es als Nächstes.

Archiv des Wissens | Anna

31/08/2026

Blubb🪼 hat heute wieder ein paar Gedanken aus dem Ozean mitgebracht

Weniger zerdenken.
Mehr fühlen.
Grenzen behalten .
Und zwischendurch einfach weiterschwimmen. 💚🪼🪼🪼🪼🪼


🪼💚

31/08/2026

Wie Blubb entstanden ist … 🪼💚

Manchmal wäre es schön, einfach eine Qualle zu sein.
Kein Herz. Kein Hirn. Keine Sorgen. Nur Blubb. 🪼🪼🪼

Aber Blubb hat inzwischen etwas gelernt:
Es geht gar nicht darum, nichts zu fühlen.
Es geht darum, nicht aus jedem Gedanken eine dreistündige Kopfkonferenz zu machen.

Fühlen: ja.
Zerdenken: bitte nicht rund um die Uhr. 😂
Und wenn der Kopf wieder Karussell fährt:

🪼 Handy weg. Durchatmen. Weiterschwimmen. Blubb🪼🪼🪼🪼🪼

31/08/2026
1917 – 27 MANDALAS UND DIE SUCHE NACH DEM INNEREN ZENTRUMEin Jahr später geht die Geschichte weiter.1917 befand sich Jun...
31/08/2026

1917 – 27 MANDALAS UND DIE SUCHE NACH DEM INNEREN ZENTRUM

Ein Jahr später geht die Geschichte weiter.

1917 befand sich Jung noch immer in einer Phase großer innerer Unruhe. Während seines Militärdienstes in Château-d’Œx begann er, in seinem Notizbuch immer wieder Mandalas zu zeichnen.

Zwischen Anfang August und Ende September entstanden 27 Bleistiftzeichnungen.

Anfangs verstand Jung selbst nicht, warum diese Bilder für ihn eine solche Bedeutung hatten. Dann begann er, sie regelmäßig zu zeichnen und ihre Veränderungen zu beobachten.

Und langsam bemerkte er etwas.

Die Mandalas schienen seinen jeweiligen inneren Zustand widerzuspiegeln. Jung bezeichnete sie später als eine Art „Kryptogramme“ des Zustands seines Selbst.

Noch wichtiger war eine weitere Erkenntnis: Trotz aller Veränderungen führten die Formen immer wieder zu einem Zentrum.

Damit begann sich eine Idee herauszubilden, die später für seine gesamte Psychologie entscheidend werden sollte: die Jaźń – das Selbst, nicht als Ego, sondern als umfassendere Ganzheit der Persönlichkeit.

Das finde ich besonders faszinierend, weil man hier beinahe beobachten kann, wie ein psychologischer Gedanke entsteht.

Nicht:

Theorie → Bild

sondern:

Erfahrung → Bild → Beobachtung → Erkenntnis → Theorie

Vielleicht sprechen mich Mandalas deshalb selbst so an. Sie müssen nicht nur etwas Schönes oder Dekoratives sein. Ein Bild kann manchmal etwas ausdrücken, bevor wir überhaupt Worte dafür haben.

Genau das scheint Jung hier selbst erlebt zu haben.

Mehr zu Jung und seinen Mandalas:

"The Red Book and Beyond – Library of Congress" (https://reference-url-citation.invalid/0)

Archiv des Wissens | Anna

Address


Website

Alerts

Be the first to know and let us send you an email when Archiv des Wissens posts news and promotions. Your email address will not be used for any other purpose, and you can unsubscribe at any time.

Contact The School

Send a message to Archiv des Wissens:

Shortcuts

  • Want your school to be the top-listed School/college?

Share