26/11/2023
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Wir diskriminieren Kinder. Nicht nur in unserem alltäglichen Tun, sondern schon in unseren Gedanken, die die Basis für unser Handeln bilden. Über viele Jahre wurde gedacht, Kinder wären zu formende Tongefäße. Wir sind schon ein Stück weiter, weil wir nicht mehr annehmen, dass Kinder beliebig geformt werden könnten oder es gar sinnvoll und vorteilhaft wäre, das zu tun. Aber wenn wir ganz ehrlich sind zu uns, müssen wir uns eingestehen, dass wir noch nicht da stehen, wo wir es sollten.
Natürlich sind Kinder keine Erwachsenen und denken anders als Erwachsene. Sie gehen anders mit Gefühlen um. Sie brauchen Begleitung, Schutz und Sicherheit in anderer Weise als Erwachsene. - Aber dass sie genau so sind, wie sie sind, ist sinnvoll. Aus Sicht ihrer Entwicklung ist es sinnvoll, dass sie in jedem Alter genau so sind, wie sie sind. Und genau diesen Respekt sollten wir ihnen entgegenbringen. Wir können ihnen wohlwollend begegnen und ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten nicht mit einem Blick aus einem Mangel heraus, nicht in der Abweichung von uns selbst, betrachten, sondern mit einem Blick aus ihrer Position heraus und sie als individuellen Menschen annehmen.
🩷 Wenn du es auch so siehst.
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Von der amerikanische Schriftstellerin und Feministin Marie Shear stammt die Aussage „Feminismus ist die radikale Auffassung, dass Frauen Menschen sind.“, die als Vorlage für diesen Post dient.