Nachhaltig Besser Wirtschaften by Nicolle Petrasch

Nachhaltig Besser Wirtschaften by Nicolle Petrasch Ich bin Nicolle Petrasch, Nachhaltigkeits- Expertin, Betriebswirtin IHK und ganzheitliche Coachin.

🏡 Ein Appell an uns alle: Lasst uns mehr miteinander reden und weniger übereinander.Seit ich Stadtverordnete bin, bekomm...
13/07/2026

🏡 Ein Appell an uns alle: Lasst uns mehr miteinander reden und weniger übereinander.

Seit ich Stadtverordnete bin, bekomme ich viele Themen mit.

🚗 Es wird zu schnell durch Ortschaften gefahren.

🏗️ Baugenehmigungen dauern zu lange.

🛠️ Kleine Reparaturen bleiben liegen.

🌸 Blumenkübel könnten schöner bepflanzt sein.

🌧️ Gräben müssten freigehalten werden, um Überschwemmungen vorzubeugen.

Und wisst ihr, was all diese Themen gemeinsam haben?

Sie zeigen, dass wir alle etwas beitragen können.

Vielleicht übernehmen wir eine Patenschaft für einen Blumenkübel.

Vielleicht informieren wir die Ordnungsbehörde, wo regelmäßig zu schnell gefahren wird.

Vielleicht sprechen Unternehmen aktiv die kommunale Wirtschaftsförderung an, wenn Prozesse zu lange dauern.

Vielleicht fragen wir beim Bauhof nach, ob wir an der ein oder anderen Stelle selbst unterstützen dürfen.

Die Möglichkeiten sind nahezu endlos.

Nur eines haben sie alle gemeinsam:

👉 Wir müssen ins Gespräch gehen.

Nicht nur am Stammtisch diskutieren.

Nicht nur meckern.

Sondern die Menschen ansprechen, die etwas bewegen können – und oft auch bewegen wollen.

Eure Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, Stadtverordneten, Magistratsmitglieder, Verwaltungsmitarbeitenden und Bürgermeister freuen sich über den Austausch.

Denn am Ende sitzen wir alle im selben Boot.

Wir alle wollen ein Zuhause, das lebenswert, sicher, schön und friedlich ist.

Und genau deshalb dürfen wir uns immer wieder bewusst machen:

Kommunalpolitik sind nicht „die da oben“. Kommunalpolitik sind wir alle.

💬 Wo seht ihr eine kleine Sache, die mit einem einzigen Gespräch verbessert werden könnte?

💬 Viele Geschäftsführer:innen unterschätzen, wie schnell sich Märkte verändern.Früher haben Kunden gefragt:👉 Was kostet ...
10/07/2026

💬 Viele Geschäftsführer:innen unterschätzen, wie schnell sich Märkte verändern.

Früher haben Kunden gefragt:

👉 Was kostet das?

Heute fragen sie zusätzlich:

👉 Wo wird produziert?

👉 Wie nachhaltig arbeitet ihr?

👉 Wie geht ihr mit Mitarbeitenden um?

👉 Welche Ziele verfolgt ihr?

Die Wahrheit ist:

Ihr Wettbewerb sitzt nicht mehr nur nebenan.

Er sitzt europaweit.

Und genau deshalb wird Sichtbarkeit immer wichtiger.

Ein Nachhaltigkeitsbericht ist keine Pflichtübung.

Er ist ein Vertriebsinstrument.

Ein Positionierungsinstrument.

Ein Zukunftsinstrument.

Denn am Ende kaufen Unternehmen immer häufiger nicht nur Produkte.

Sie kaufen Vertrauen.

Und Vertrauen entsteht durch Transparenz.

💬 Hand aufs Herz: Könnte ein neuer Kunde heute auf Anhieb erkennen, wofür euer Unternehmen steht?

ESG klingt für viele Geschäftsführer erstmal nach Konzernsprache.Nach EU.Nach Berichtspflichten.Nach CO₂-Bilanz.Nach zus...
09/07/2026

ESG klingt für viele Geschäftsführer erstmal nach Konzernsprache.

Nach EU.
Nach Berichtspflichten.
Nach CO₂-Bilanz.
Nach zusätzlichem Aufwand.

Ich verstehe das.

Aber ESG ist im Kern viel einfacher, als es oft erklärt wird.

Es geht um drei Fragen:

Wie gehen wir mit Umwelt und Ressourcen um?
Wie gehen wir mit Menschen um?
Und wie führen, organisieren und sichern wir unser Unternehmen ab?

Gerade im Mittelstand wird ESG oft zu eng gedacht.

Es geht nicht nur um Umwelt.

Es geht auch um Ausbildung, Weiterbildung, Führung, klare Prozesse, Verantwortlichkeiten, Risiken, Lieferanten und die Frage, ob ein Unternehmen stabil aufgestellt ist.

Viele KMU sind nicht direkt berichtspflichtig.

Aber sie sind trotzdem betroffen.

Über Kunden.
Über Banken.
Über Ausschreibungen.
Über Lieferketten.

Deshalb ist mein Anspruch:

ESG muss so erklärt werden, dass Geschäftsführende es einordnen können.

Nicht akademisch.
Nicht ideologisch.
Sondern verständlich und praxisnah.

Genau darum geht es in Folge 6 von Nachhaltig. Besser. Wirtschaften.

ESG einfach erklärt für Geschäftsführer

Jetzt auf YouTube und als Podcast.

https://youtu.be/U-b4BH7GWIs oder
https://open.spotify.com/episode/4CqebB1EJnjtl8Ws854Tiu?si=rM5A34iNTQ6dZtejyUY4aQ

✨ Rückblick auf die VdU-Jahresversammlung in NürnbergLetzte Woche durfte ich wieder an der Jahresversammlung des Verband...
07/07/2026

✨ Rückblick auf die VdU-Jahresversammlung in Nürnberg

Letzte Woche durfte ich wieder an der Jahresversammlung des Verbands deutscher Unternehmerinnen teilnehmen – und ich komme mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und Begegnungen zurück.

Die Gastgeberinnen in Nürnberg haben eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt. Man hat an jeder Stelle gespürt, wie viel Herzblut, Engagement und Organisation dahinterstecken.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Sponsoren der Veranstaltung, unter anderem Mercedes-Benz, die dazu beigetragen haben, diesen Rahmen möglich zu machen.

Besonders bewegt haben mich die ehrlichen Worte unserer Präsidentin Christina Puello. Sie schafft es immer wieder, Mut zu machen, Zuversicht zu vermitteln und gleichzeitig die Herausforderungen klar anzusprechen.

Ein Thema, das für mich besonders sichtbar wurde: Der Verband entwickelt sich weiter.

Wir dürfen die Zukunft des VdU aktiv mitgestalten. Gleichzeitig verjüngt sich der Verband spürbar – auch in den Gremien und Verantwortungspositionen. Das halte ich für eine sehr gute Entwicklung. Neue Perspektiven und Erfahrungen bereichern die Diskussionen und machen den Verband zukunftsfähig.

Neben vielen bekannten Gesichtern durfte ich auch wieder neue Unternehmerinnen kennenlernen. Genau diese Gespräche machen solche Veranstaltungen für mich so wertvoll: unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Herausforderungen – und trotzdem verbindet uns der Mut, Verantwortung zu übernehmen und Unternehmen zu führen.

Ich nehme viele neue Impulse mit nach Hause und freue mich schon jetzt auf das Wiedersehen mit vielen dieser beeindruckenden Frauen.

Kommunalpolitik findet nicht nur in der Stadtverordnetenversammlung statt.Ein großer Teil der Arbeit passiert vorher — i...
06/07/2026

Kommunalpolitik findet nicht nur in der Stadtverordnetenversammlung statt.

Ein großer Teil der Arbeit passiert vorher — in den Ausschüssen.

In Geisenheim gibt es drei Ausschüsse:

den Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales,
den Ausschuss für Kommunalentwicklung, Bauen und Umwelt,
und den Haupt- und Finanzausschuss.

Ich selbst bin Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Die Ausschüsse tagen immer eine Woche vor der Stadtverordnetenversammlung. Dort werden die Themen vorbereitet, die später in der STVV entschieden werden.

Der Bürgermeister erläutert die Vorlagen, Anträge und Entscheidungen. Danach können wir Ausschussmitglieder Fragen stellen, nachhaken, einordnen und unsere Sichtweise einbringen.

Natürlich lässt es sich nicht immer vermeiden, dass aus einer Frage auch mal ein kleines Plädoyer wird. 😉

Aber genau das gehört auch dazu:
Meinungen werden ausgetauscht. Argumente werden geprüft. Perspektiven werden sichtbar.

Am Ende stimmt der jeweilige Ausschuss darüber ab, ob er eine Vorlage, einen Antrag oder eine Entscheidung empfiehlt.

In der Stadtverordnetenversammlung selbst werden die Ergebnisse dann von den Ausschussvorsitzenden berichtet. Dadurch wird die Sitzung deutlich effizienter, weil viele Details bereits vorher besprochen wurden.

Was ich daran sehr wertvoll finde:

Jeder Ausschuss schaut mit einem anderen Blick auf die Themen.

Jugend, Sport und Soziales fragt anders als Bauen und Umwelt.
Der Haupt- und Finanzausschuss schaut wieder anders auf Auswirkungen, Kosten und Machbarkeit.

Und genau dadurch entsteht im besten Fall eine fundierte Meinungsbildung.

Kommunalpolitik ist nicht nur Abstimmen.

Kommunalpolitik ist zuhören, fragen, abwägen, verstehen — und dann Verantwortung übernehmen.

🚨 Der größte Denkfehler vieler Geschäftsführer:innen:„Wir erstellen doch keinen Bericht für Brüssel.“Richtig.Sie erstell...
03/07/2026

🚨 Der größte Denkfehler vieler Geschäftsführer:innen:

„Wir erstellen doch keinen Bericht für Brüssel.“

Richtig.

Sie erstellen ihn auch nicht für die Politik.

Sie erstellen ihn für Ihr Unternehmen.

Und für Ihre Kunden.

Denn was passiert heute schon?

📩 Kunden senden Fragebögen.

📩 Kunden fragen nach CO₂-Daten.

📩 Kunden wollen Transparenz.

📩 Kunden wollen Risiken minimieren.

Die gute Nachricht:

Sie müssen diese Informationen nicht jedes Mal neu zusammensuchen.

Ein Nachhaltigkeitsbericht wird zu Ihrem zentralen Werkzeug.

Wie eine Unternehmensbroschüre. Nur deutlich wertvoller.

Denn er beantwortet Fragen, bevor sie überhaupt gestellt werden.

Und genau das spart:

⏰ Zeit

💰 Geld

🤯 Nerven

💬 Seid ihr aktuell noch im Reaktionsmodus – oder habt ihr schon ein System?

🎉 Gute Nachrichten für den Mittelstand: Die INQA-Förderung wurde bis Ende 2028 verlängert!Eigentlich wundert mich das ga...
01/07/2026

🎉 Gute Nachrichten für den Mittelstand: Die INQA-Förderung wurde bis Ende 2028 verlängert!

Eigentlich wundert mich das gar nicht.

Denn die Themen, die mit INQA gefördert werden, beschäftigen aktuell nahezu jedes Unternehmen.

👉 Fachkräfte finden und binden

👉 Wissen im Unternehmen sichern

👉 Führung neu denken

👉 Digitalisierung sinnvoll einsetzen

👉 Prozesse verbessern

👉 Mitarbeitende aktiv einbinden

👉 Unternehmenskultur stärken

Kurz gesagt: Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens verbessern.

Und genau deshalb freue ich mich sehr, dass das Programm nun über den 31.12.2027 hinaus bis zum 31.12.2028 verlängert wurde.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie viel Potenzial in Unternehmen steckt. Oft fehlt nicht der Wille zur Veränderung, sondern schlicht die Zeit, sich im Alltag damit auseinanderzusetzen.

Genau hier setzt INQA an.

Das Besondere daran: Es wird nicht über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg entschieden, sondern gemeinsam erarbeitet.

Und das Beste: Bis zu 80 % der Beratungskosten können gefördert werden.

Mein Rat an Geschäftsführer von KMU:

Wartet nicht, bis der Leidensdruck zu groß wird.

Nutzt die Zeit, solange solche Fördermöglichkeiten noch vorhanden sind.

Denn ganz ehrlich: Die meisten Unternehmen wissen längst, dass sie etwas verändern müssen. Häufig fehlt nur der richtige Startpunkt.

💬 Welches Thema beschäftigt euer Unternehmen aktuell am meisten: Fachkräfte, Führung, Digitalisierung oder Prozesse?

Wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie am Ende keinen besseren Prozess.Sie haben einen schlechten d...
30/06/2026

Wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie am Ende keinen besseren Prozess.

Sie haben einen schlechten digitalen Prozess.

Genau das sehe ich im Mittelstand immer wieder:

Ein neues Tool wird eingeführt.
Eine Software gekauft.
Ein Workflow automatisiert.

Aber vorher wurde nicht sauber geklärt:

Wer macht was?
Wo entstehen Doppelarbeiten?
Welche Schnittstellen funktionieren nicht?
Wo fehlt Verantwortung?
Welche Schritte sind überflüssig?

Digitalisierung löst keine Strukturprobleme.

Sie macht sie oft nur schneller sichtbar.

Und genau deshalb gehören Digitalisierung, Prozesse, Führung und Zukunftsfähigkeit zusammen.

In Folge 5 von Nachhaltig. Besser. Wirtschaften. spreche ich darüber, warum die nächsten 5 Jahre viele KMU verändern werden — und warum klare Strukturen jetzt zum Wettbewerbsfaktor werden.

Jetzt auf YouTube und als Podcast:

https://open.spotify.com/episode/7wP9FuePWtpIEb0MGK78nb?si=Akhc72gwR-yY83dqjdCYQw
oder https://youtu.be/R3h6QGeXQJs

💬 Der teuerste Fehler, den Geschäftsführer:innen von KMU aktuell machen?Sie warten.Sie warten darauf, dass sie berichtsp...
26/06/2026

💬 Der teuerste Fehler, den Geschäftsführer:innen von KMU aktuell machen?

Sie warten.

Sie warten darauf, dass sie berichtspflichtig werden.

Sie warten darauf, dass ihre Kunden mehr Druck machen.

Sie warten darauf, dass das Thema wieder verschwindet.

Spoiler: Das wird es nicht.

Denn die Frage lautet schon lange nicht mehr:

👉 „Brauchen wir einen Nachhaltigkeitsbericht?“

Sondern:

👉 „Wie lange können wir es uns noch leisten, keinen zu haben?“

Denn während viele noch abwarten, nutzen andere ihn bereits als Wettbewerbsvorteil.

Ein guter Nachhaltigkeitsbericht hilft dabei:

✔ Kundenfragebögen schneller zu beantworten
✔ Vertrauen bei Großkunden aufzubauen
✔ Ausschreibungen besser zu bestehen
✔ professioneller aufzutreten
✔ sich vom Wettbewerb abzuheben

Und nein.

Dafür braucht es keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung.

Sondern eine pragmatische Umsetzung.

💬 Wie viele Kundenanfragen zum Thema Nachhaltigkeit landen aktuell bei euch auf dem Tisch?

Die nächsten 5 Jahre werden viele KMU verändern.Nicht wegen eines einzelnen Trends, sondern weil mehrere Themen gleichze...
25/06/2026

Die nächsten 5 Jahre werden viele KMU verändern.

Nicht wegen eines einzelnen Trends, sondern weil mehrere Themen gleichzeitig Druck erzeugen:

Fachkräftemangel.
Digitalisierung.
Kundenanforderungen.
Nachhaltigkeit.
Interne Strukturen.

Viele Unternehmen betrachten diese Themen getrennt.

Dabei hängen sie eng zusammen.

Wer zukunftsfähig bleiben will, braucht nicht mehr Aktionismus, sondern klare Prioritäten:

Was kommt von außen auf uns zu?
Wo hakt es intern?
Welche Prozesse müssen einfacher werden?
Wie binden wir Mitarbeitende ein?
Und was muss jetzt wirklich entschieden werden?

Meine klare Haltung:

Zukunftsfähigkeit entsteht nicht zufällig.

Sie entsteht durch Struktur, Führung und rechtzeitige Entscheidungen.

Darum geht es in der neuen Folge von Nachhaltig. Besser. Wirtschaften.

Jetzt auf YouTube und als Podcast.

https://youtu.be/R3h6QGeXQJs oder
https://open.spotify.com/episode/7wP9FuePWtpIEb0MGK78nb?si=Akhc72gwR-yY83dqjdCYQw

Adresse

Rosengasse 3
Eltville
65366

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