02/08/2026
Es ist total toll, wenn wir die Fähigkeit besitzen, uns auch selbst zu regulieren. Und zeitgleich möchte ich dir sagen, dass wir alle bindungsabhängige, soziale Wesen sind und dass Co-Regulation zu unseren sozialen Strukturen dazugehört.
Das bedeutet nicht, dass wir die Verantwortung für uns selbst abgeben. Es bedeutet, dass wir sanft mit uns sein dürfen und uns erlauben, dass auch ein anderer unsere Gefühle halten kann. Dass jemand so für uns da ist, dass sich unser eigenes Nervensystem wieder entspannen kann.
So oft sehe ich Pferdefrauen, die sich und ihr Pferd immer wieder überfordern, die versuchen, tief durchzuatmen und locker zu bleiben. Aber bei Regulation geht es nicht darum, locker zu bleiben oder sich zu beruhigen. Es geht darum, in einen Zustand zu kommen, in dem wir uns wohlfühlen und Lernen überhaupt möglich ist. Beruhigen bedeutet oft, etwas weghaben zu wollen. Regulation bedeutet Ausgeglichenheit, Sanftheit und milde Präsenz.
Es zeugt nicht von Schwäche, wenn wir uns eingestehen, jetzt brauche ich jemanden an meiner Seite. Manchmal ist unser Pferd ein Co-Regulator für uns, manchmal sind wir es für unser Pferd. Und manchmal braucht es einfach eine dritte Person, die den Raum hält für alles, was gerade bei dir und deinem Pferd da ist.
Erst kürzlich habe ich selbst wieder erlebt, wie wertvoll ein selbst regulierter Mensch an meiner Seite sein kann. Mein Nervensystem konnte wieder spüren, dass keine Gefahr besteht und dass ich sicher bin. Das war echte Co-Regulation.
Wann hast du dir das letzte Mal Co-Regulation gewünscht? Schreib es mir gern in die Kommentare.
In meinen 1:1 Coachings unterstütze ich dich dabei, Co-Regulation zu erleben. Damit du und dein Pferd wieder eine schöne Zeit miteinander haben könnt.
Herzlichst,
Lea
_____
www.deinpferdistdeinlehrer.de
💁🏼♀️Coaching für (Pferde) Frauen
🐴Tierkommunikation
👩🏼🤝👩🏻Kurse
🌿Retreats