Antje Simdorn Mentalcoach

Antje Simdorn Mentalcoach • Innere Ruhe. Freiheit.

Selbstbestimmung – für Menschen aus narzisstischen Familien
• über 1.500 Sitzungen Coachingerfahrung
• Online-Kurse, Coaching & Podcast
• Alle Links hier: https://linktr.ee/antjesimdorn

08/10/2026

Du holst dir Hilfe und machst dann trotzdem alles anders.

Stell dir mal vor Du buchst jemanden, weil er etwas kann, was du noch nicht kannst.
Und dann erklärt dir dieser Mensch ganz genau, was du machen sollst – und du machst es anders.
Das erlebe ich tatsächlich immer wieder im Coaching.
Ich gebe eine ganz konkrete Aufgabe. Und beim nächsten Termin höre ich dann:
„Ja, ich hab das ein bisschen anders gemacht. Ich muss ja schließlich herausfinden, wie es für mich funktioniert.“
Und das klingt erst mal total vernünftig.
Ist es aber nicht.
Denn wenn du weder das Fachwissen noch die Erfahrung hast, kannst du überhaupt noch nicht beurteilen, welchen Teil eines funktionierenden Systems du verändern kannst und welchen nicht.
Du musst es erst mal so ausprobieren, wie es gedacht ist.
Und jetzt wird es interessant.
Denn gerade Menschen, die mit narzisstischen Eltern aufgewachsen sind, haben häufig gelernt:
Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen.
Andere Menschen haben dich enttäuscht. Dir Dinge eingeredet, die nicht gestimmt haben. Vielleicht sogar behauptet, besser zu wissen als du, was du fühlst oder was richtig für dich ist.
Und dann kann es verdammt schwer sein, irgendwann zu sagen:
Okay. Dieser Mensch weiß hier gerade mehr als ich. Ich folge jetzt einfach mal seiner Anleitung.
Das fühlt sich nämlich schnell nach Kontrollverlust an.
Und deshalb kannst du dir Hilfe suchen – und gleichzeitig verhindern, dass diese Hilfe überhaupt funktionieren kann.
Du musst übrigens nicht jedem Menschen vertrauen.

Aber wenn du jemanden sorgfältig ausgewählt hast, darfst du auch mal ausprobieren, nicht alles sofort besser wissen zu müssen.
Mach erst mal die verdammte Hausaufgabe so, wie sie da steht.

Alte Muster erkannt
– aber du kommst trotzdem nicht raus?
1:1 Coaching | Link im Profil

Ein Leben nach dem Überlebensmodus muss gar nicht damit anfangen, dass du plötzlich alles anders machst.Es kann viel, vi...
06/10/2026

Ein Leben nach dem Überlebensmodus muss gar nicht damit anfangen, dass du plötzlich alles anders machst.
Es kann viel, viel kleiner anfangen.
ZB indem du mal Nein sagst und dich dnan nicht noch und eine halbe Stunde lang erklärst.
Indem du einen freien Nachmittag hast und nicht sofort nach etwas suchst, das du „noch schnell erledigen“ könntest.
Oder dass du es aushältst, dass Jemand schlechte Laune hat und du nicht automatisch versuchst herauszufinden, ob du etwas falsch gemacht hast.
Oder indem du dir etwas kaufst, einfach weil du es schön findest.
Oder du merkst irgendwann abends:
Ich habe heute echt wenig über Probleme nachgedacht.

Die Sache ist die wenn du lange damit beschäftigt warst, aufzupassen, dich anzupassen und möglichst nichts falsch zu machen, können solche Dinge ziemlich unspektakulär aussehen.
Sind sie aber nicht, denn genau daraus kann langsam für dich ein anderes Leben entstehen.
Und zwar weil immer mehr Momente dazukommen, in denen Angst, Schuld und die Erwartungen anderer nicht bestimmen, was du tust.

Und irgendwann stellst du vielleicht fest:
Mein Leben fühlt sich nicht mehr nur anstrengend an. Es macht mir inzwischen auch ziemlich oft Spaß.
Denn ja, es gibt ein Leben nach dem Überlebensmodus.
Und das darf verdammt schön sein.

05/10/2026

Eine Folge narzisstischer Eltern, über die kaum jemand spricht:

Was würdest du entscheiden, wenn garantiert niemand eine Meinung dazu hätte?
Deine Mutter nicht. Dein Vater nicht. Dein Partner nicht. Deine Freunde nicht.
Deine Kollegen nicht. Niemand würde deine Entscheidung egoistisch, unvernünftig, peinlich oder bescheuert finden.
Was würdest DU dann entscheiden? Ich finde diese Frage ziemlich spannend.
Denn manchmal kommt die Antwort darauf erstaunlich schnell. Und dann stellst du vielleicht fest:
Scheiße. Ich hatte gar kein Entscheidungsproblem. Ich hatte ein Bewertungsproblem.
Denn sobald du weißt, was du willst, passiert etwas: Du wirst sichtbar.
Du kannst sagen: „Das möchte ich.“
Und jemand anderes kann sagen: „Finde ich falsch.“
Wenn du aber früh gelernt hast, deine eigenen Wünsche und Entscheidungen infrage zu stellen, kann genau das verdammt unangenehm werden.
Also fragst du andere. Du grübelst. Du suchst nach der perfekten Entscheidung.
Oder entscheidest lieber gar nichts. Aber selbstbestimmt leben bedeutet nicht, dass dir die Meinung anderer egal sein muss.
Es bedeutet: Ich höre mir deine Meinung an. Und dann treffe ICH meine Entscheidung.
Warum das so schwer sein kann und wie du wieder lernen kannst, dir selbst zu vertrauen,
darüber sprechen wir in der aktuellen Podcast Folge von Schwarze Schafe- helle Aussicht.
Das ist die 40. Folge und du findest und überall dort, wo es Podcasts gibt oder auch über den Link in der Bio.

Podcast
„Schwarze Schafe – helle Aussicht“
Folge 40
Überall wo es Podcasts gibt.

Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon über dich gesagt:„Ich bin halt so.“Ich bin unsicher.Ich kann keine Entscheidungen ...
03/10/2026

Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon über dich gesagt:
„Ich bin halt so.“
Ich bin unsicher.
Ich kann keine Entscheidungen treffen.
Ich bin konfliktscheu.
Ich muss es immer allen recht machen.
Aber vielleicht beschreibt manches davon gar nicht, wer du bist.
Sondern vielleicht beschreibt es, was du irgendwann gelernt hast.

Wenn du zum Beispiel mit narzisstischen oder emotional unreifen Eltern aufgewachsen bist, kann Anpassung verdammt sinnvoll gewesen sein. Konflikte vermeiden. Stimmungen lesen. Bloß niemanden enttäuschen. Lieber einmal zu viel nachgeben als einmal zu wenig.

Aber eine Strategie, die irgendwann einmal sinnvoll war, muss nicht für den Rest deines Lebens deine Persönlichkeit werden.
Vielleicht bist du nicht „halt so“.
Vielleicht hast du es bisher nur so gemacht.
Und dann gibt es eine ziemlich spannende Frage:
Wie möchtest du es heute machen?

02/10/2026

Ich möchte dir eine Frage stellen: Kannst du etwas einfach nicht wollen?
Oder brauchst du dafür erstmal einen verdammt guten Grund?
„Ich kann leider nicht kommen, weil …“
„Ich würde wirklich gerne helfen, aber …“
„Ich kann den Termin leider nicht machen, weil …“
Und dann kommt die komplette Beweisaufnahme. 😂
Denn ein einfaches:
„Nein, das passt für mich nicht.“
fühlt sich irgendwie nicht ausreichend an.
Also suchst du nach einer Begründung, die der andere hoffentlich akzeptiert.
Und wenn der deine Begründung nicht überzeugend findet?
Scheiße.
Dann musst du vielleicht doch Ja sagen.
Genau da liegt das Problem.
Denn wenn du glaubst, dass dein Nein erst durch eine ausreichend gute Begründung gültig wird, entscheidet am Ende der andere, ob dein Nein berechtigt ist.
Natürlich kannst du erklären, warum du etwas nicht möchtest.
Manchmal ist das freundlich. Manchmal sinnvoll. Manchmal gehört es einfach zu einer guten Kommunikation.
Aber deine Begründung ist keine Genehmigungsanfrage.
Und wenn dir das schwerfällt, fang klein an:
Wenn du das nächste Mal Nein sagen möchtest, erklär dich ein bisschen weniger als sonst.
Aus fünf Sätzen werden drei.
Aus drei vielleicht irgendwann einer.
Und dann beobachte, was passiert.
Denn genau das muss dein Gehirn neu lernen:
Ein anderer darf mein Nein doof finden. Und trotzdem darf ich bei meinem Nein bleiben.
Das Ziel ist nicht, dich nie wieder zu erklären.
Das Ziel ist, dass du dein Nein nicht mehr beweisen musst.

Online Kurs
„Ende Gelände - Grenzen setzen OHNE Panik“
Link in der Bio

02/10/2026
01/10/2026

„Wenn andere mit mir zufrieden sind, bin ich sicher.“

Das ist es, was viele Menschen irgendwann „gelernt“ haben.
Also passen sie sich an.
Sie erklären sich.
Sie schlucken ihre Meinung herunter.
Sie sagen Ja, obwohl sie Nein meinen.
Sie ziehen Dinge nicht an.
Sie bewerben sich nicht.
Sie reisen nicht allein.
Sie gründen kein Unternehmen.
Sie sprechen ihre Wahrheit nicht aus.
Nicht, weil sie das alles nicht möchten.
Sondern weil ihr Gehirn ständig fragt:
„Was denken die anderen dann über mich?“

Das Tragische daran ist:
Während du versuchst, keine Ablehnung zu riskieren, verpasst du vielleicht genau das Leben, das eigentlich auf dich wartet.
Vielleicht hättest du gegründet.
Vielleicht wärst du ausgewandert.
Vielleicht hättest du dich getrennt.
Vielleicht hättest du dich verliebt.
Vielleicht hättest du zum ersten Mal wirklich du selbst gelebt.
Wir werden nie erfahren, was alles möglich gewesen wäre, wenn die Angst vor der Meinung anderer nicht ständig mit am Tisch gesessen hätte.
Und genau deshalb wünsche ich meinen Kundinnen nicht mehr Mut.Ich wünsche ihnen Freiheit.
Die Freiheit, Entscheidungen zu treffen, die sich für sie richtig anfühlen.
Auch dann, wenn nicht jeder klatscht.










30/09/2026

„Werden wir denn im Coaching auch mein Trauma heilen?“

Bereit, nicht nur zu verstehen, sondern etwas zu verändern?
→ 1:1 Coaching | Link in Bio

Die Frage bekomme ich nicht oft, aber manchmal und meine Antwort ist immer dieselbe:
„Nein, ich werde dein Trauma NICHT heilen

Ich werde dein Trauma nicht heilen. Und das will ich auch gar nicht.
Sprechen wir die Wahrheit einfach mal aus: Wenn du mit narzisstischen Eltern aufgewachsen bist, kann das tiefe Spuren hinterlassen haben und wird es im Normalfall auch.
Aber ich glaube nicht daran, dass du erst deine komplette Vergangenheit aufarbeiten und jeden einzelnen Trigger loswerden musst, bevor du anfangen darfst, ein schönes Leben zu führen.
Und genau da sehe ich ein Problem mit dieser riesigen Traumabubble:
Du kannst Jahre damit verbringen, dich zu fragen:
Woher kommt das? Was genau hat meine Mutter damals gemacht? Welche Wunde steckt dahinter? Welcher Trigger muss noch geheilt werden?
Und irgendwann dreht sich dein ganzes Leben darum, was mit dir passiert ist. Und das oft jahre- manchal sogar jahrzehntelang. Oft mit nur sehr, sehr mäßigem Erfolg.
Aber wann fängst du an, dich damit zu beschäftigen, was du jetzt mit deinem Leben machen willst?
Genau da setzt meine Arbeit an.
Nicht bei : Wie kriegen wir deine Vergangenheit ungeschehen?
Sondern:
Was hält dich heute noch fest?
Welche alten Muster bestimmen dein Leben?
Und was kannst du heute anders machen?
Du musst nicht erst ein vollkommen geheilter Mensch sein, um Grenzen zu setzen, Entscheidungen zu treffen, Dinge auszuprobieren, Beziehungen anders zu führen oder verdammt viel Spaß an deinem Leben zu haben.
Verstehen ist der Anfang.
Aber Freiheit ist das Ziel.“

Genau so soll Coaching für mich sein.Nicht: Ich sage dir, wie du dein Leben zu leben hast.Nicht: Ich gebe dir ein paar s...
29/09/2026

Genau so soll Coaching für mich sein.
Nicht: Ich sage dir, wie du dein Leben zu leben hast.
Nicht: Ich gebe dir ein paar schlaue Ratschläge und du gehst nach Hause und machst weiter wie vorher.
Und ganz sicher nicht: Ich verspreche dir, dass nach drei Gesprächen plötzlich alles leicht ist.
Ich möchte, dass du irgendwann ohne mich klarkommst.
Dass du deiner eigenen Wahrnehmung wieder vertraust.
Dass du Entscheidungen treffen kannst, ohne sie hundertmal im Kopf durchzukauen.
Dass du erkennst, wenn alte Muster gerade das Steuer übernehmen – und etwas anderes tun kannst.
Und ja: Dazu gehört manchmal Wärme und Verständnis. Und manchmal aber eben auch der von Anne so wunderbar beschriebene „liebevolle, aber gut gezielte Tritt in den Allerwertesten“. ;)
Denn verstehen, warum du heute so bist, wie du bist, ist wichtig.
Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem aus Verstehen auch Verändern werden darf.

Danke, liebe Anne, für diese ausführliche Bewertung und dein Vertrauen.
Wenn du bereit bist, deine eigenen Themen wirklich anzugehen: Alle Informationen zu meinem 1:1 Coaching und zum kostenlosen Kennenlerngespräch findest du über den Link in meiner Bio.

28/09/2026

Vielleicht kannst du dich viel besser entscheiden, als du denkst.
Du weißt, was du willst.
Und dann geht es los:
Was werden meine Eltern dazu sagen?
Was denkt mein Partner?
Ist das vernünftig?
Kann ich das in meinem Alter noch machen?
Was, wenn andere meine Entscheidung für falsch halten?
Und plötzlich diskutierst du nicht mehr mit dir selbst darüber, was DU möchtest.
Du führst in deinem Kopf Gespräche mit Menschen, die noch nicht einmal im Raum sind.
Gerade wenn du mit narzisstischen oder emotional unreifen Eltern aufgewachsen bist, kann das sehr vertraut sein.
Denn vielleicht hast du früh gelernt, dass eine Entscheidung nicht einfach nur deine Entscheidung ist.
Du musstest mitdenken, wie andere darauf reagieren.
Ob jemand enttäuscht ist.
Ob jemand sauer wird.
Ob du dich rechtfertigen musst.
Ob du dafür kritisiert, belächelt oder mit Schuldgefühlen überschüttet wirst.
Und irgendwann passiert etwas ziemlich Gemeines:
Du hältst die Angst vor den Reaktionen anderer für deine eigene Unsicherheit.
Dann heißt es:
„Ich weiß einfach nicht, was ich will.“
Obwohl deine erste Antwort vielleicht längst da war.
Manchmal ist die entscheidende Frage deshalb nicht:
„Was ist die richtige Entscheidung?“
Sondern:
„Was würde ich wählen, wenn ich es niemandem erklären müsste?“
🎧 Mehr dazu in unserer 40. Folge von „Schwarze Schafe- helle Aussicht“, die seit heute online ist.

UND passend Folge gibt es für dich noch ein 18-seitiges Arbeitsblatt zum Download: Die Entscheidungslandkarte, mit der du lernst Entscheidungen zu treffen, die für DICH richtig sind.

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