Antje Simdorn Mentalcoach

Antje Simdorn Mentalcoach

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• Innere Ruhe. Freiheit.

Selbstbestimmung – für Menschen aus narzisstischen Familien
• über 1.500 Sitzungen Coachingerfahrung
• Online-Kurse, Coaching & Podcast
• Alle Links hier: https://linktr.ee/antjesimdorn

Photos from Antje Simdorn Mentalcoach's post 23/08/2026

Ich war übrigens auch sehr lange stolz darauf, so unkompliziert zu sein.
Mit mir konnte man alles machen.

Plan geändert? Kein Ding.
Jemand sagt ab? Alles gut.
Du willst lieber woanders hin? Machen wir.
Du hast gerade keine Zeit für mich? Verstehe ich.

Ich hatte ja für alles Verständnis.
Das klingt erstmal nach einer ziemlich angenehmen Eigenschaft.

Bis du irgendwann feststellst:
Komisch. Für alle anderen habe ich Verständnis. Nur mich selbst frage ich erstaunlich selten, was ich eigentlich möchte.

Und genau da wird aus „pflegeleicht“ irgendwann ein Problem.
Wenn du deine eigenen Wünsche regelmäßig schon aussortierst, bevor ein anderer überhaupt die Chance hatte, Nein dazu zu sagen.
Wenn du enttäuscht bist und trotzdem „alles gut“ sagst.
Wenn du dich anpasst, bevor überhaupt jemand verlangt hat, dass du dich anpasst.
Und wenn du irgendwann wirklich glaubst, dir sei das alles egal.
Ich finde überhaupt nichts falsch daran, unkompliziert zu sein.

Ja, ich bin heute noch ziemlich unkompliziert.
Aber inzwischen gibt es mich dabei auch noch.
Und das ist der Unterschied.

Du musst nicht plötzlich wegen jedem Kleinscheiss ein Fass aufmachen.
Du darfst weiterhin großzügig sein. Verständnis haben. Kompromisse machen.

Aber vielleicht fragst du dich zwischendurch einfach mal:
Ist das gerade wirklich okay für mich?
Und wenn die Antwort Nein lautet, darf das auch mal jemand erfahren.
 
Denn ein selbstbestimmtes Leben besteht nicht nur aus den großen Entscheidungen.
Es beginnt manchmal bei einem ziemlich simplen:
„Nee. Heute hätte ich es gerne anders.“
 
Wenn du merkst, dass du deine eigenen Wünsche oft erst bemerkst, wenn du schon längst wieder Ja gesagt hast, können wir genau daran arbeiten.
Infos zum 1:1 Coaching und zum kostenlosen Kennenlerngespräch findest du über den Link in meiner Bio.
 

21/08/2026

Ich bin heute müde.
Nicht „mein Nervensystem braucht Regulation“-müde.
Nicht „mein Körper möchte mir etwas sagen“-müde.
Sondern einfach:
Ich-bin-gestern-über-20-Kilometer-Inliner-gefahren-es-war-sehr-geil-und-deshalb-bin-ich-heute-platt-müde.

Und deshalb gibt es heute auch kein aufwendiges Reel.

Aber ich bin ehrlich, früher hätte ich daraus vielleicht noch eine Aufgabe gemacht.

Trotzdem funktionieren. Trotzdem produktiv sein. Trotzdem alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe.

Heute denke ich: Nö. Ich kann einen ziemlich guten Tag haben UND trotzdem weniger leisten. Ich darf meine Pläne ändern.
Ich kann müde sein, ohne daraus ein Problem zu machen, das dringend gelöst werden muss.
Und ich muss schon gar nicht jeden Tag irgendeine ominöse „beste Version meiner selbst“ sein.

Denn Selbstbestimmung bedeutet für mich nicht, immer maximal leistungsfähig zu sein.
Sondern auch entscheiden zu können:
Was brauche ich heute?
Was ist heute wichtig?
Und was kann verdammt noch mal bis morgen warten?

Heute ist die Antwort:
Heute echt vieles!

Und vielleicht brauchst du diese Erinnerung auch gerade:
Du musst dein Leben nicht jeden Tag optimieren.
Du darfst es zwischendurch auch einfach leben.

20/08/2026

Gründe, mir zu folgen. Oder eben auch nicht.
Ich glaube, man sollte ziemlich schnell merken, ob ein Mensch, dem man folgt – und erst recht ein Coach – zu einem passt.

Deshalb hier die etwas ausführlichere Gebrauchsanweisung für mich.

Ich bin ehrlich.
Ich bin nicht immer deiner Meinung.
Ich halte wenig von Blabla und noch weniger davon, Probleme bis zum Sanktnimmerleinstag zu analysieren.

Natürlich ist es wichtig zu verstehen, warum du heute so denkst, fühlst und handelst.
Denn deine Vergangenheit hat Spuren hinterlassen.
Vielleicht hast du früh gelernt, dich anzupassen.
Es allen recht zu machen.
Dich verantwortlich für die Gefühle anderer zu fühlen.
Perfekt zu sein.
Bloß niemanden zu enttäuschen.
Das zu verstehen, kann unglaublich wichtig sein.

Aber für mich ist Verstehen immer nur der Anfang.
Denn irgendwann kommt die viel spannendere Frage:
Was möchtest DU jetzt mit deinem Leben machen?
Wie möchtest du Beziehungen führen?
Welche Entscheidungen würdest du treffen, wenn nicht ständig Angst, Schuld oder alte Muster mit am Tisch säßen?
Wer wärst du, wenn du nicht mehr permanent damit beschäftigt wärst, es allen anderen recht zu machen?
Und was würdest du mit all der Energie anfangen, die dabei plötzlich frei wird?

Genau da möchte ich mit meiner Arbeit hin.
Nicht zu einer perfekteren Version von dir.
Nicht zu einem Menschen, der nie wieder getriggert, traurig oder unsicher ist.
Sondern zu einem Menschen, der immer häufiger selbst entscheiden kann, wie er sein Leben leben möchte.

Und ja: Dabei darf gelacht werden.
Sogar über ziemlich schwere Dinge.
Aber nicht um sie abzuwerten, sondern weil ihnen manchmal ein bisschen Schwere genommen werden muss, damit wieder Platz fürs Handeln entsteht.
Und vielleicht ist das die beste Zusammenfassung meiner Arbeit:
Deine Vergangenheit darf erklären, warum du heute hier stehst.
Aber sie muss nicht entscheiden, wohin du als Nächstes gehst.

19/08/2026

Kann es sein, dass deine Eltern immer noch in deinem Kopf wohnen?

Ich hatte letztens ein Kennenlerngespräch mit einer Kundin und da habe ich gefragt, was sie denn erreichen möchte und sie hat einen super Satz gesagt. Nämlich:
„Ich möchte einfach, dass meine Eltern nicht mehr ständig in meinem Kopf sind.“
Und ich sags euch wie es ist, das kann ich unglaublich gut verstehen.
Denn irgendwann geht es gar nicht mehr darum, wie oft du deine Eltern „in echt“ siehst.
Es geht darum, wie oft sie in deinen Gedanken auftauchen.
Nach einem Telefonat. Nach einer WhatsApp. Nach einem Familienbesuch.
Oder manchmal sogar ganz ohne Anlass.
Du führst dann endlose Gespräche im Kopf.
Überlegst, was du hättest sagen sollen oder besser mal nicht gesagt hättest. Oder was du nächstes Mal anders machst. Ob du überreagiert hast. Ob du vielleicht doch schuld bist.
Und irgendwann merkst du dann.
Eigentlich sitzen meine Eltern gar nicht mehr neben mir. Die sitzen in meinem Kopf.
Und genau das kostet so unglaublich viel Energie.
Denn solange sie dort wohnen, bestimmen sie oft immer noch mit, wie du über dich denkst.
Wie du dich fühlst. Und welche Entscheidungen du triffst. Und genau deshalb wünschen sich so viele Menschen irgendwann einfach nur eins:
Dass ihre Eltern endlich aus ihrem Kopf ausziehen.

Und was ich mir für meine Kundinnen wünsche – und woran ich mit ihnen auch arbeite ist,
Dass ihre Eltern irgendwann einfach ihre Eltern sind. Aber nicht mehr der Mittelpunkt ihrer Gedanken. Nicht mehr die Stimme, die ständig mitredet.
Sondern ein Teil ihrer Geschichte, mit dem sie gut und ruhig umgehen können. Mehr nicht.

Online-Kurs „Emotionale Abnabelung“ – Link in der Bio





18/08/2026

Aber was, wenn deine alten Muster dich beruflich erfolgreich gemacht haben?

Eine Angst höre ich im Coaching erstaunlich oft:
„Wenn ich meine alten Muster verändere – verliere ich dann nicht auch das, was mich erfolgreich gemacht hat?“

Das ist eine Angst, die ich im Coaching tatsächlich oft höre.
Also, wenn ich meinen Perfektionismus loslasse – werde ich dann mittelmäßig?
Oder auch, wenn ich nicht mehr ständig auf andere achte – werde ich egoistisch?
Wenn ich nicht mehr alles kontrolliere – kriege ich dann gar nichts mehr auf die Reihe?

Und ich verstehe, woher diese Angst kommt. Denn manche deiner Fähigkeiten können durch frühe Anpassung, Wachsamkeit oder schwierige Erfahrungen extrem trainiert worden sein.
Vielleicht kannst du Menschen wahnsinnig gut lesen. Vielleicht bist du unglaublich zuverlässig. Leistungsfähig. Selbstständig. Und / oder Du bemerkst Dinge, die andere übersehen.

Aber und das ist ganz wichtig- daraus folgt nicht:
Wenn das Muster geht, geht auch die Fähigkeit. Denn genau da müssen wir zwei Dinge auseinanderhalten: Die Fähigkeit. Und den Zwang dahinter.

Du kannst Menschen weiterhin hervorragend lesen, aber dann ohne dich für ihre Stimmung verantwortlich zu fühlen. Du kannst leistungsfähig sein, aber dann ohne deinen Wert von deiner Leistung abhängig zu machen. Du kannst zuverlässig sein, aber dann ohne zu glauben, niemals jemanden enttäuschen zu dürfen. Und du kannst hohe Ansprüche haben und trotzdem irgendwann sagen: „So. Reicht. Das ist jetzt gut genug.“
Ich will dir im Coaching deine Stärken nicht wegnehmen.Ich will, dass du eine Wahl bekommst. Dass du nicht mehr perfekt sein musst. Nicht mehr alles alleine schaffen musst. Nicht mehr jeden Menschen im Raum lesen musst.
Aber all diese Fähigkeiten weiterhin benutzen kannst, wenn DU sie benutzen möchtest.
Das Ziel ist nicht: Weniger können.
Das Ziel ist: Mehr entscheiden können.





17/08/2026

„Ich hasse Lügen. Und trotzdem lüge ich.“

„Alles gut.“
„Kein Problem.“
„Ich hab deine Nachricht nicht gesehen.“
„Mir macht das nichts aus.“

Kleine Sätze. Und manchmal komplette Lügen.

Und vielleicht schämst du dich danach dafür. Weil Ehrlichkeit für dich eigentlich unglaublich wichtig ist und du dir schon hundertmal vorgenommen hast:

Beim nächsten Mal sage ich einfach die Wahrheit.

Und dann fragt jemand:
„Ist es okay, wenn …?“

Und aus deinem Mund kommt:

„Klar. Kein Problem.“

Obwohl es ein Problem ist.

Vielleicht liegt das nicht daran, dass du ein unehrlicher Mensch bist.

Vielleicht hast du irgendwann gelernt, dass eine kleine Lüge sicherer ist als die Wahrheit.

Weil ein Nein Streit ausgelöst hat.
Eigene Bedürfnisse zu Schuldgefühlen geführt haben.
Oder es verdammt unangenehm wurde, wenn jemand mit deiner Antwort nicht zufrieden war.

Dann kann aus:

„Ich sage lieber schnell das, was die Situation sicher macht.“

ein automatisches Muster werden.

Was dich früher vielleicht vor Konflikten geschützt hat, kann dir heute allerdings richtig auf die Füße fallen:

Vertrauen geht verloren. Beziehungen werden schwieriger. Und du schämst dich jedes Mal ein bisschen mehr.

Genau darüber sprechen Sarah und ich in der neuen Folge Schwarze Schafe:

Warum Menschen lügen, obwohl sie Ehrlichkeit lieben. Warum ein simples Nein manchmal so schwierig ist. Und vor allem:

Wie du anfangen kannst, dieses Muster zu verändern.

🎙️ „Ich hasse Lügen. Warum mache ich es trotzdem?“
Das schwarze Schaf und das Ding mit der Wahrheit

Jetzt überall da, wo es Schwarze Schafe auf die Ohren gibt.

Und falls du dich gerade ertappt fühlst:

Du musst dich nicht dafür fertig machen. Aber du darfst anfangen, es zu verändern.

16/08/2026

Menschen auf Social Media zu blockieren ist weder feige
noch ein Zeichen, dass „da noch etwas ungeheilt ist“.

Es ist schlicht Grenzen setzen.

Nicht jeder Kommentar verdient Energie.
Nicht jede Grenzüberschreitung eine Diskussion.
Und nicht jeder Mensch Zugang.

Grenzen setzen heißt nicht, sich zu verschließen.
Es heißt, bewusst zu entscheiden,
was – und wer – Raum in deinem Leben bekommt.

Blockieren ist kein Weglaufen.
Es ist Selbstachtung.

Grenzen setzen ist kein Charakterzug, sondern eine Fähigkeit.
Und wie jede Fähigkeit darf man sie lernen –
ruhig, klar und ohne Panik.

Genau darum geht es im Kues „Reicht jetzt! Grenzen setzen OHNE Panik.“
Link in der Bio

Photos from Antje Simdorn Mentalcoach's post 15/08/2026

Vielleicht denkst du schon seit Jahren:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“
Weil du immer wieder dieselben Muster lebst.
Weil du dich ständig anpasst.
Weil du dich nicht traust, Grenzen zu setzen.
Weil du dich selbst immer wieder zurückhältst.
Und vielleicht hast du sogar schon Bücher gelesen, Podcasts gehört und unzählige Videos angeschaut.
Aber was, wenn das Problem nie fehlendes Wissen war?
Was, wenn dein Gehirn einfach gelernt hat, dass Freiheit gefährlich ist?
Denn unser Gehirn trifft Entscheidungen nicht danach, was uns glücklich macht (leider…)
Es trifft Entscheidungen danach, was sich sicher anfühlt.
Und genau deshalb reicht Motivation oft nicht aus.
Deshalb scheitern so viele gute Vorsätze (und zwar immer wieder)
Und deshalb ist Veränderung so viel mehr als nur „positiv denken“.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich helfe Menschen nicht einfach dabei, ihre Vergangenheit zu verstehen.
Ich helfe ihrem Gehirn dabei, neue Erfahrungen zu machen.
Erfahrungen, durch die sich Freiheit irgendwann nicht mehr bedrohlich, sondern ganz selbstverständlich anfühlt.
Und wenn das passiert, dann verändert sich oft nicht nur ein Verhalten, sondern ein ganzes Leben.





14/08/2026

„Ja, geht so.“
Wir Frauen sind manchmal verdammt gut darin, unsere eigene Kompetenz sprachlich kleiner zu machen.
Bloß nicht arrogant wirken.
Bloß nicht angeben.
Bloß nicht zu überzeugt von sich selbst sein.
Bescheidenheit ist sympathisch. Das Problem beginnt dort, wo daraus Selbstverkleinerung wird.
Wenn aus jahrelanger Erfahrung plötzlich
„Ich kenne mich da ein bisschen aus“ wird.
Wenn aus einer richtig guten Leistung
„Ich hatte halt Glück“ wird.
Wenn du etwas so gut kannst, dass andere Menschen dich dafür bezahlen – und trotzdem „geht so“ sagst.
Denn Kompetenz spricht leider nicht immer für sich selbst.
Andere Menschen beurteilen nicht nur, was du kannst, sondern auch, was sie dir zutrauen.
Und wenn du deine eigene Leistung ständig relativierst, kann es passieren, dass man dir irgendwann glaubt.
Deshalb:
Du musst dich nicht größer machen, als du bist.
Aber hör auf, dich kleiner zu machen, als du bist.
Sag ruhig:
„Ich bin richtig gut in meinem Job.“
„Das war meine Leistung.“
„Das kann ich verdammt gut.“
Und dann kommt die eigentliche Übung:
Punkt.
Kein „aber“.
Kein „eigentlich“.
Kein „ich hatte nur Glück“.
Das ist keine Arroganz.
Das ist eine realistische Einschätzung deiner eigenen Kompetenz.

13/08/2026

Gar nicht mal so selten fragen mich Menschen:
„Warum mache ich mir eigentlich immer wieder selbst alles kaputt?“

Die Wahrheit ist:
Die wenigsten Menschen stehen morgens auf und beschließen bewusst, Chaos zu verursachen.

Aber unser Gehirn liebt Vorhersagbarkeit.
Und wenn Chaos jahrelang dein Alltag war, dann fühlt sich Chaos irgendwann vertraut an.

Vertraut bedeutet für unser Gehirn oft: sicher.
Deshalb passiert etwas Merkwürdiges.
Endlich läuft es in der Beziehung gut.
Du wirst unruhig.
Im Job läuft alles rund.
Du findest plötzlich Gründe, an dir zu zweifeln.
Du bist glücklich.
Und auf einmal wartest du nur noch darauf, dass etwas Schlimmes passiert.
Nicht, weil du das möchtest.
Sondern weil dein Unterbewusstsein gelernt hat:
„So fühlt sich mein Leben eben an.“

Die gute Nachricht ist:
Das muss nicht so bleiben.
Unser Gehirn kann lernen, dass Ruhe nicht gefährlich ist.
Dass Frieden kein Vorbote der Katastrophe ist.
Und dass ein schönes Leben sich irgendwann genauso vertraut anfühlen darf wie früher das Chaos.

Genau das ist übrigens ein wichtiger Teil meiner Arbeit.
Denn Freiheit bedeutet nicht nur, die Vergangenheit zu verstehen.

Freiheit bedeutet vor allem, dass sich Ruhe irgendwann endlich sicher anfühlt.










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