06/10/2026
💦 Warum ist „Blubbern“ beim Schwimmenlernen eigentlich so wichtig?
Es sieht nach einer ganz kleinen Übung aus – ist aber eine wichtige Grundlage auf dem Weg zum sicheren Schwimmen. 🫧🏊
Beim Blubbern lernen Kinder vor allem eines: Atemkontrolle im Wasser.
Sie erfahren immer wieder ganz praktisch:
👉 Ist mein Mund im Wasser, atme ich nicht einfach ein.
👉 Ich kann die Luft anhalten oder bewusst ins Wasser ausatmen.
👉 Wasser im Gesicht ist nichts, wovor ich Angst haben muss.
Und genau diese Sicherheit brauchen Kinder später beim Tauchen, Gleiten und Schwimmen.
Beim Schwimmen lässt es sich nämlich kaum vermeiden, dass das Gesicht nass wird oder eine Welle ins Gesicht schwappt. Wer von Anfang an daran gewöhnt ist, Mund und Gesicht ins Wasser zu bringen und seine Atmung dabei zu kontrollieren, kann mit solchen Situationen viel souveräner umgehen.
Auch für das Tauchenlernen ist Blubbern eine wichtige Vorstufe: Das Kind gewöhnt sich Schritt für Schritt daran, Mund und später das ganze Gesicht unter Wasser zu bringen. Aus „Mund rein und blubbern“ wird irgendwann „Gesicht rein“, dann „Kopf unter Wasser“ – und schließlich selbstständiges Tauchen. 🤿
Gleichzeitig nimmt die regelmäßige, spielerische Wiederholung vielen Kindern die Unsicherheit vor Wasser im Gesicht. Aus einer zunächst ungewohnten Situation wird etwas völlig Normales.
Deshalb gehört Blubbern für uns von Anfang an zum Schwimmenlernen dazu. 🫧
Denn Schwimmenlernen beginnt nicht erst mit Arm- und Beinbewegungen. Es beginnt damit, sich im Wasser sicher zu fühlen und den eigenen Körper – einschließlich der Atmung – kontrollieren zu können. 💙 schwimmkurs taunusschwimmschule schwimmenmachtspaß