RaceThink

RaceThink raceThink | Rassismus & Ableismus verstehen, benennen und hinterfragen.

Wir machen Machtstrukturen und Intersektionen sichtbar, teilen Wissen und gelebte Erfahrungen und schaffen Raum für kritische Reflexion, neue Perspektiven und Veränderung.

Medizinischer Rassismus in Deutschland – wenn die eigene Stimme nicht gehört wird„Der Arzt ignorierte mich trotzig und s...
28/09/2026

Medizinischer Rassismus in Deutschland – wenn die eigene Stimme nicht gehört wird

„Der Arzt ignorierte mich trotzig und sprach nur mit meinem Mann, obwohl er unter einem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses litt.“

Diese Erfahrung stammt aus meinem Buch „Bitte nicht jetzt!: Das Leben mit Ableismus, Rassismus und Trauer“.

Medizinischer Rassismus, Rassismus im Gesundheitswesen und Ableismus sind keine abstrakten Begriffe. Sie können sich dort zeigen, wo Menschen nicht ernst genommen, übergangen oder aufgrund gesellschaftlicher Zuschreibungen anders wahrgenommen und behandelt werden.

In meinem Buch erzähle ich aus persönlicher Perspektive, wie Rassismus, Ableismus, Trauer und institutionelle Strukturen im deutschen Gesundheitswesen in einer ohnehin verletzlichen Lebensphase aufeinandertreffen können.

Fünf Jahre später blicke ich erneut auf diese Erfahrungen: Was ist geblieben? Was verstehe ich heute anders? Und was müssen wir über Diskriminierung im Gesundheitswesen, strukturellen Rassismus und Ableismus endlich offen besprechen?

📖 „Bitte nicht jetzt!: Das Leben mit Ableismus, Rassismus und Trauer“
Mit dem Update: 5 Jahre später.
Jetzt bei Amazon erhältlich.

BitteNichtJetzt

17/09/2026

Neu in meinem Buch: Das Horlemann Intersektionale Modell
In der aktualisierten Fassung meines Buches „Bitte nicht jetzt!: Das Leben mit Ableismus, Rassismus und Trauer“ stelle ich erstmals das Horlemann Intersektionale Modell vor.
Das Modell betrachtet menschliche Erfahrungen nicht isoliert. Es zeigt, wie rassische Identität, Geschlecht, Behinderung, Sexualität sowie Nationalität und Migration miteinander verflochten sind – und wie Rassismus, Ableismus, Sexismus und andere Machtstrukturen dadurch Lebensrealitäten, Zugang zu Ressourcen, Heilung und gesellschaftliche Teilhabe prägen.
Im Zentrum steht dabei immer der Mensch in seiner gesamten Komplexität.
Für mich ist das Modell auch eine Weiterentwicklung dessen, wovon mein Buch erzählt: Erfahrungen sichtbar zu machen, ihre strukturellen Zusammenhänge zu verstehen und danach zu fragen, was Menschen tatsächlich brauchen, damit Würde, Heilung und Teilhabe möglich werden.
Teilhabe Heilung Machtstrukturen BitteNichtJetzt ElizabethHorlemann

BUCH. ZWEI BÜHNEN. VIELE GESPRÄCHE📚 „BITTE NICHT JETZT!“ DAS BUCH GEHT WEITER AUF REISEIch freue mich sehr, dass „Bitte ...
15/09/2026

BUCH. ZWEI BÜHNEN. VIELE GESPRÄCHE
📚 „BITTE NICHT JETZT!“ DAS BUCH GEHT WEITER AUF REISE
Ich freue mich sehr, dass „Bitte nicht jetzt! Das Leben mit Ableismus, Rassismus und Trauer“ nicht nur als Buch seinen Weg zu Leser*innen findet, sondern auch immer wieder Räume für Begegnung, Austausch und wichtige Gespräche öffnet.
In den kommenden Wochen könnt ihr mich gleich zweimal live erleben:
📍 22. September 2026 | Neuss
Landesgartenschau Neuss – Tag der Migration und Inklusion
🕛 12:00–17:00 Uhr
Lesung und Austausch
📍 9. Oktober 2026 | Frankfurt am Main
Frankfurter Buchmesse 2026
🕚 11:00–11:30 Uhr
Halle 3.0 | Stand J1
Lesung mit anschließendem Gespräch und Signierstunde
📖 Das Buch ist auch unabhängig von den Veranstaltungen erhältlich, unter anderem über Amazon.
Aber: Meine Lesungen müssen nicht auf eine Buchmesse oder eine große Veranstaltung warten.
Ich bin für Lesungen und Gespräche buchbar online und vor Ort.
Dabei kann es um das gesamte Buch gehen oder um ausgewählte Themen und Passagen, zum Beispiel Trauer und Verlust, Rassismus, Ableismus, Behinderung, Würde, medizinische Institutionen, Zugehörigkeit oder das Weiterleben nach einem tiefen Verlust.
Für Vereine, Bildungseinrichtungen, Initiativen, Unternehmen, Bibliotheken, Selbsthilfegruppen oder andere interessierte Räume können wir das Format gemeinsam passend gestalten von der klassischen Lesung bis zur thematischen Lesung mit anschließendem Gespräch.
„Bitte nicht jetzt!“ ist meine persönliche Geschichte.
Aber die Fragen, die das Buch stellt, sind gesellschaftliche Fragen.
📩 Anfragen für Lesungen und Veranstaltungen gerne direkt an mich.
Ich freue mich auf Neuss, Frankfurt und auf die Orte und Gespräche, die danach noch kommen werden. ❤️
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Der Rostocker Oberarzt und die unbeantwortete Frage: Was ist mit seinen Patient*innen?Und was ist eigentlich mit seinen ...
27/08/2026

Der Rostocker Oberarzt und die unbeantwortete Frage: Was ist mit seinen Patient*innen?
Und was ist eigentlich mit seinen Patient*innen?

Seit den bekannt gewordenen Rassismusvorwürfen gegen den Rostocker Oberarzt beschäftigt mich eine Frage ganz besonders:

Was ist mit den Patient*innen, die dieser Arzt behandelt hat insbesondere mit migrantischen, Schwarzen und anderen rassifizierten Menschen?

Wird ihre Behandlungsgeschichte jetzt ebenfalls überprüft? Wird untersucht, ob rassistische Einstellungen möglicherweise Einfluss auf Diagnosen, Entscheidungen, Kommunikation, Schmerzbehandlung oder den Zugang zu medizinischer Versorgung hatten?

Werden ehemalige Patient*innen kontaktiert? Und wenn ja: mit welchem Ziel? Geht es lediglich darum, weitere Vorfälle zu dokumentieren oder erhalten möglicherweise Betroffene auch die Möglichkeit, ihre Behandlung unabhängig überprüfen zu lassen und Unterstützung zu bekommen?

Denn wenn sich schwerwiegende Rassismusvorwürfe gegen einen behandelnden Arzt richten, darf die Aufarbeitung meines Erachtens nicht bei der Frage enden, was er gesagt haben soll.

Sie muss auch fragen:

Was könnte während seiner medizinischen Tätigkeit geschehen sein und wer schaut heute nach den Menschen, die ihm als Patient*innen ausgeliefert waren?

Genau darüber würde ich gerne mehr erfahren. Patientensicherheit Gesundheitsversorgung Antirassismus Aufarbeitung BlackHealth CriticalWhiteness RaceThink

„Wir dürfen die Gesellschaft nicht spalten.“ – Welche Einheit eigentlich?Ich höre immer wieder den Satz: „Wir sollten üb...
23/08/2026

„Wir dürfen die Gesellschaft nicht spalten.“ – Welche Einheit eigentlich?

Ich höre immer wieder den Satz: „Wir sollten über solche Themen nicht so viel sprechen. Das spaltet nur die Gesellschaft.“

Und jedes Mal frage ich mich:

Welche Gesellschaft soll hier eigentlich vorher geeint gewesen sein – und für wen?

Man kann nur spalten, was zuvor tatsächlich verbunden war.

Eine Gesellschaft ist nicht automatisch geeint, nur weil diejenigen, für die ihre Strukturen funktionieren, keine Spaltung wahrnehmen.

Wenn ich als nichtbehinderter Mensch jedes Gebäude betreten kann, erscheint mir vielleicht alles zugänglich. Erst wenn ein Mensch im Rollstuhl vor der Treppe stehen bleibt, wird die Barriere sichtbar.

Hat dieser Mensch nun die Gesellschaft gespalten, weil er die Treppe benennt? Oder hat die Treppe bereits vorher Menschen ausgeschlossen?

Dasselbe gilt für Rassismus, Sexismus und andere gesellschaftliche Ungleichheiten.

Frauen hatten nicht immer dieselben Rechte wie Männer. Menschen mit Behinderungen wurden und werden von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. Rassifizierte und andere marginalisierte Menschen haben gesellschaftliche Zugehörigkeit nie unter denselben Bedingungen erfahren wie diejenigen, deren Position als Norm galt.

Das sind keine nachträglich erfundenen Spaltungen.

Sie waren bereits da.

Das Benennen einer Spaltung ist nicht dasselbe wie das Erzeugen einer Spaltung.

Rassismuskritik erschafft keinen Rassismus, indem sie ihn benennt.

Feminismus erschafft keinen Sexismus.

Behindertenbewegungen erschaffen keinen Ableismus, indem sie auf Barrieren hinweisen.

Die Treppe war schon da.

Vielleicht sollten wir deshalb auch aufhören, Ruhe mit Gleichberechtigung zu verwechseln.

Denn eine Gesellschaft kann sehr ruhig wirken, solange diejenigen, die ausgeschlossen werden, nicht gehört werden, keine Plattform haben oder gelernt haben, dass ihr Widerspruch unerwünscht ist.

Wenn diese Menschen irgendwann anfangen zu sprechen, entsteht plötzlich sichtbarer Konflikt.

Dann heißt es:

„Früher hatten wir diese ganzen Probleme nicht.“

Vielleicht waren die Probleme aber längst da.

Nur du warst nicht die Person, die sie tragen musste.

Und genau darin liegt für mich ein entscheidender Unterschied zwischen gesellschaftlicher Harmonie und der Ruhe der Privilegierten.

Deshalb sollten wir, bevor wir behaupten, eine Diskussion über Rassismus, Ableismus oder Ungleichheit „spalte die Gesellschaft“, andere Fragen stellen:

Wer gehörte eigentlich zu diesem historischen „Wir“? Wer hatte Zugang? Wer konnte teilnehmen? Wessen Rechte waren geschützt? Und wessen Ausschluss war so normalisiert, dass er überhaupt nicht als Spaltung wahrgenommen wurde?

Vielleicht spalten diese Gespräche unsere Gesellschaft also nicht.

Vielleicht machen sie endlich sichtbar, wo sie nie gleichberechtigt verbunden war.

Und vielleicht ist genau das notwendig, wenn wir irgendwann von einer gesellschaftlichen Einheit sprechen wollen, die nicht nur aus der Perspektive derjenigen existiert, für die das System schon immer funktioniert hat.

14/08/2026

*FETT. SCHWARZ. BEHINDERT.*
Drei Eigenschaften, die du besser nicht mit ins Krankenhaus bringst?
Provokant? Ja. Aber wir müssen darüber reden.
Was passiert, wenn Gewichtsstigma, Ableismus und Rassismus in der Medizin aufeinandertreffen? Wenn Beschwerden nicht mehr umfassend untersucht werden, weil das Körpergewicht bereits als Erklärung genügt?
**Ein dicker Körper ist keine Diagnose.
Ein Schwarzer Körper ist keine Diagnose.
Ein behinderter Körper ist keine Diagnose.**
Gewicht kann medizinisch relevant sein. Aber relevant bedeutet nicht: *Alles andere muss nicht mehr untersucht werden.*
Und was macht es mit Menschen, wenn sie irgendwann medizinisch so erschöpft sind, dass sie Arztbesuche vermeiden?
Ich möchte diese unbequeme Diskussion öffnen ausdrücklich mit *Patient*innen UND medizinischem Personal.*
🎥 Hört euch meinen Beitrag an und erzählt mir:
*Wo endet medizinische Beratung und wo beginnen Gewichtsstigma, Ableismus und Rassismus?*

Heute fehlen mir ein wenig die Worte.Gestern wurde der geplante Raum für Schwarze, afrikanische und afrodiasporische Men...
14/08/2026

Heute fehlen mir ein wenig die Worte.

Gestern wurde der geplante Raum für Schwarze, afrikanische und afrodiasporische Menschen abgesagt.

Ich lebe nicht einmal in Berlin. Und trotzdem hatte allein der Gedanke mein Herz gewärmt, dass irgendwo ein Schwarzes Kind für ein paar Stunden einen Ort haben würde, an dem es einfach sein darf. Schwimmen. Lachen. Spielen. Unter Menschen sein, ohne dass seine Haut ständig etwas bedeutet.

Heute tut es weh zu wissen, dass selbst dieser kleine Raum nicht stattfinden wird.

Und deshalb möchte ich heute gar nicht diskutieren, erklären oder überzeugen.

Diese Worte sind für uns.

Für Schwarze Menschen.
Für afrikanische Menschen.
Für afrodiasporische Menschen.
Und ganz besonders für unsere Kinder.

Ich weiß nicht, ob ich noch daran glaube, dass der Hass auf unsere Haut eines Tages vollständig verschwinden wird.

Aber ich weiß eines:

Wir sind noch hier.

Wir finden einander.
Wir schaffen Gemeinschaft.
Wir erinnern einander daran, dass wir nicht das sind, was Rassismus aus uns machen möchte.

Und wenn uns ein Raum genommen wird, darf es auch einfach einmal wehtun.

Heute müssen wir daraus keine Lektion machen.
Keine Stärke beweisen.
Keine Erklärung liefern.

Heute dürfen wir einfach beieinander sein.🖤

„Dabei war er gut integriert“ wenn Medien Trauer an Anpassung knüpfen„Dabei war er gut integriert“ wenn Medien Trauer an...
04/02/2026

„Dabei war er gut integriert“ wenn Medien Trauer an Anpassung knüpfen
„Dabei war er gut integriert“ wenn Medien Trauer an Anpassung knüpfen
🕯️ Mein Beileid gilt der Familie, den Freund*innen und allen, die Yousef geliebt haben.
Meine Großmutter pflegte zu sagen:
„Der Tod sieht anders aus, wenn er an deiner eigenen Tür klopft.“
Der gewaltsame Tod des 14-jährigen Yousef erschüttert.
Und doch lohnt es sich, genau hinzusehen nicht nur auf die Tat, sondern auf die Sprache, mit der darüber berichtet wird.
Mehrere Mainstream-Medien, darunter Sat.1, führten ihre Berichterstattung mit der Information ein, Yousef sei „gut integriert“ gewesen.
Das ist keine neutrale Beschreibung.
Das ist eine redaktionelle Entscheidung.
Denn sie wirft eine unausgesprochene, aber zentrale Frage auf:
Wie wichtig war es, dass dieses Kind „gut integriert“ war?
Warum wird die Würde eines ermordeten Kindes an ein Anpassungsmerkmal geknüpft?
Warum scheint Mitgefühl erklärungsbedürftig zu sein, sobald ein Mensch migrantisch gelesen wird?
Die Formel „gut integriert“ funktioniert im medialen Diskurs nicht harmlos.
Sie wirkt wie eine moralische Legitimation von Trauer:
➡️Dieses Leben ist besonders betrauernswert, weil es den Erwartungen entsprach.
Und damit entsteht eine gefährliche Hierarchie:
*️⃣Was ist mit den Kindern, die nicht als „gut integriert“ gegolten hätten?
*️⃣Wäre ihr Tod weniger schockierend? Weniger berichtenswert? Weniger tragisch?
Wenn Medien bei rassistisch konnotierter Gewalt zuerst Anpassung betonen, verschieben sie den Fokus:
*️⃣weg von der Tat,
*️⃣weg von struktureller Gewalt,
*️⃣hin zur Bewertung des Opfers.
Das ist keine Sensibilität.
Das ist konditionierte Empathie.
Menschenwürde ist kein Bonus für gelungene Integration. Sie ist kein journalistisches Stilmittel. Und sie braucht keine Erklärung.
Ein 14-jähriges Kind wurde getötet. Das allein müsste genügen.
Alles andere sagt weniger über Yousef als über die Gesellschaft, die glaubt, solche Zusätze machen zu müssen.





Antirassismus
criticalwhiteness

“The Family ATM”When Love Is Conditional, It Is Not Love  It Is ExtractionIn many diaspora communities, generosity is no...
02/02/2026

“The Family ATM”
When Love Is Conditional, It Is Not Love It Is Extraction
In many diaspora communities, generosity is no longer interpreted as care, but as obligation.
Support becomes entitlement.
Kinship becomes transactional.
And silence becomes punishment.
I was recently visited by a young woman who shared something that deserves serious reflection.
Without warning, she felt forced to cover a bill worth several thousand euros.
Days later, another call followed: school fees. Then another request. And another.
What never came was the simplest question of all:
How are you doing?
How are you managing financially, emotionally, psychologically?
This is not an individual story.
It is a structural pattern.
Diaspora as “Family ATM”
Sociological research on transnational families shows that diaspora members are often positioned as permanent providers, not as human beings with limits. Their mobility is read as wealth. Their silence is read as consent. Their love is measured in transfers, not presence.
This produces a dangerous logic:
You must pay to belong
You must send to be loved
You must endure to remain family
Any resistance is framed as betrayal.
Any boundary is labeled selfishness.
Any “no” is met with emotional punishment.
This is emotional blackmail, not solidarity.
The Hidden Cost: Emotional and Financial Burnout
Psychological studies on chronic obligation and guilt-based giving link this dynamic to:
anxiety and depressive symptoms
financial precarity and long-term debt
emotional numbing and resentment
fractured identity and loss of self-worth
When care flows in only one direction, it is no longer care it is extraction.
Boundaries Are Not Abandonment
Setting boundaries does not mean you don’t care.
It means you refuse to destroy yourself in order to be accepted.
Prevention is better than care.
Prevent emotional bankruptcy.
Prevent financial collapse.
Prevent the quiet resentment that poisons families over time.
True kinship asks:
Can you give without harming yourself?
Are you seen beyond your usefulness?
Is your humanity respected, even when you say no?
If the answer is no, then the problem is not your boundaries the problem is a system that confuses love with access.
You are not a bank.
You are not a rescue plan.
You are not proof of loyalty through suffering.
You are a human being.
And that must be enough.

‼️Rassisierte Sexualisierung Schwarzer MännerWarum Schwarze Professionalität nicht geschützt ist‼️In weißen, mehrheitsdo...
24/01/2026

‼️Rassisierte Sexualisierung Schwarzer Männer
Warum Schwarze Professionalität nicht geschützt ist‼️

In weißen, mehrheitsdominierten Gesellschaften gilt eine unausgesprochene Regel:

1️⃣Weiße und weiß gelesene Männer behalten ihre Professionalität.
2️⃣Schwarze Männer müssen sie permanent verteidigen.

Nicht wegen ihres Handelns.
Sondern wegen der Bedeutungen, die auf ihre Körper gelegt werden.

❌Das ist kein individuelles Vorurteil.
❌Das ist eine Machtstruktur.

Schwarze Männlichkeit wird historisch nicht gelesen, sondern interpretiert und zwar durch eine sexualisierte, kolonial geprägte Linse. Diese Linse entstand im Kontext von Versklavung, Kolonialherrschaft und sogenannter „Rassenwissenschaft“. Sexualisierung war dabei keine Randerscheinung, sondern eine Entmenschlichungstechnik: Wer als triebhaft gilt, kann leichter kontrolliert, diszipliniert und ausgeschlossen werden.

Diese Logik wirkt bis heute fort.

In professionellen Kontexten bedeutet das:
Weiße Männer gelten als neutral, rational, kontrolliert selbst in enger Zusammenarbeit mit Frauen. Schwarze Männer verlieren diese Neutralität allein durch ihre Präsenz. Nähe wird verdächtig. Kompetenz wird sekundär. Professionalität wird fragil.

Besonders sichtbar wird das, wenn Schwarze Männer mit Schwarzen Frauen arbeiten: Was bei Weißen als professionell gilt, wird hier schnell sexualisiert, emotionalisiert oder trivialisiert. Nicht weil etwas passiert sondern weil Schwarze Professionalität nicht als Norm anerkannt ist.

Diese Struktur beginnt nicht im Erwachsenenalter. Forschung zum Adultification Bias zeigt seit Jahren: Schwarze Jungen werden früher als älter, gefährlicher und weniger unschuldig wahrgenommen. Ihnen wird Schutz entzogen, während weiße Kinder Fehler machen dürfen. Das ist keine pädagogische Fehlleistung, sondern rassifizierte Wahrnehmung.

Parallel wirkt eine weiße Schutzlogik: Weiße Frauen gelten als schützenswert, weiße Männer als rational, Schwarze Männer als potenzielle Bedrohung. Diese Triangulation erklärt, warum Schwarze Männer schneller verdächtigt, kontrolliert und delegitimiert werden unabhängig von Verhalten.

Aus kritisch-weißer Perspektive ist klar:
Hier geht es nicht um Sexualit

Adresse

Düsseldorf

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 16:30
Dienstag 10:00 - 16:30
Mittwoch 10:00 - 16:30
Donnerstag 10:00 - 16:30
Freitag 10:00 - 16:30
Samstag 10:00 - 14:00

Telefon

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