Alexandra Schollmeier

Alexandra Schollmeier 🚀🤩Culture Designerin mit WILD IDEAS Für Teams, die Bock haben gemeinsam richtig was zu reißen. 🦁

01/09/2026

Ich kann nicht mehr. So geht es nicht mehr weiter.

Diesen Satz höre ich in Coachings öfter, als du denkst.

Meistens kommt er nicht am Anfang. Er kommt, wenn jemand am Limit ist. Wenn das eigene Hamsterrad so laut quietscht, dass man es nicht mehr überhören kann.

Und dann reicht ein Satz nicht. Es braucht eine Entscheidung.

Was ich damit meine: wie willst du dein Business und Leben führen? Was passiert, wenn du so weiter machst wie jetzt? Was de braucht: Dinge delegieren, die du bisher selbst gemacht hast. Prozesse anders aufstellen, weil die alten dich mehr kosten als sie bringen. Räume schaffen für das, was als nächstes kommt.

Das Schwierige daran ist gar nicht die Umsetzung. Es ist der Moment davor. Der Moment, in dem du dir eingestehst: Diese Belastung lasse ich noch zu. Diese nicht mehr.

Ob im Unternehmen oder privat, das Prinzip bleibt gleich.

Manchmal musst du den alten Film stoppen, um einen neuen zu drehen.

Was war dein erfolgreichster Filmschnitt? Die Entscheidung, die vieles für dich verändert hat? Ich bin neugierig! 🤩✨

Wieder der gleiche Konflikt. Man dreht sich seit Wochen im Kreis, jeder hat seine Version, keiner bewegt sich.Was dann h...
24/08/2026

Wieder der gleiche Konflikt. Man dreht sich seit Wochen im Kreis, jeder hat seine Version, keiner bewegt sich.

Was dann häufig nicht passiert, worin aber eigentlich die Chance liegt: man setzt sich wirklich hin. Schaut sich in die Augen. Fragt noch mal nach, was eigentlich gemeint ist.

Und fast immer liegt darunter etwas anderes.

“Ich fühl mich nicht wertgeschätzt” ist selten das Ende der Geschichte. Meistens steckt dahinter ein konkreter Wunsch, wie z.B. eine klare Regelung.

“Ich vertrau dir nicht” klingt heftig ist aber ein ganz konkretes, lösbares Problem. Oft fehlt eine klare Struktur, Rollen, die nie sauber verteilt wurden. Und Absprachen an die man sich wirklich hält.

Und “wir ziehen nicht an einem Strang” bedeutet fast immer: es gibt kein gemeinsames Ziel. Man hat einfach angenommen, dass alle das Gleiche wollen.

Was in solchen Momenten fast immer fehlt, ist ein einziger Satz. Nicht “Du machst das falsch.” Sondern “Ich wünsche mir das anders. Wie kriegen wir das hin?”

Das klingt banal. Ist es aber nicht. Ich hab ein Team begleitet, wo Führungskraft und Team eigentlich exakt dasselbe wollten. Mehr Selbstständigkeit im Team. Beide haben es nur nie so gesagt. Erst als im Team rauskam, dass sie weniger Kontrolle wollen und die Führungskraft Dinge abgeben will treffen sich die eigentlichen Wünsche.

Welchen kniffligen Konflikt hast du schon mal gelöst, einfach weil endlich jemand ehrlich gesagt hat, was los ist? 👇

20/08/2026

Vermeidung löst keine Probleme. Es macht soe im Zweifelsfall nur größer.

Ausreden, Aufschieben, Beschönigen oder einfach hoffen, dass sich das Thema von selbst erledigt: Kurzfristig fühlt sich das leichter an.

Im Team wird es langfristig teuer. Und belastend.

Denn was nicht angesprochen wird, kann nicht geklärt werden.
Was nicht entschieden wird, bleibt liegen.
Und was nicht übernommen wird, landet irgendwann bei jemand anderem. Es folgen: Konflikte, innerer Groll und am Ende im schlimmsten Fall getrennte Wege.

Gute Zusammenarbeit braucht nicht weniger unangenehme Situationen, sondern einen besseren Umgang damit.

17/07/2026

Aktionismus fühlt sich nach Fortschritt an. Fortschritt entsteht aber nur dann, wenn die richtigen Probleme gelöst werden.

Schnell schnell geht eben doch häufig schnell daneben.

😆

16/07/2026

Wer KI ohne Strategie einführt, digitalisiert nur seine Probleme.

13/07/2026

Lästern ist selten das eigentliche Problem.

Es ist oft ein Zeichen dafür, dass Konflikte nicht offen angesprochen werden.

Wenn Menschen übereinander statt miteinander sprechen, verliert das Team Vertrauen und psychologische Sicherheit.

Die bessere Frage lautet deshalb nicht: “Wie stoppen wir das Lästern?”

Sondern: “Warum traut sich hier niemand, das direkt anzusprechen?”

Dort beginnt echte Teamentwicklung.

10/07/2026

3 Dinge, die gegen People Pleasing im Team helfen:

1. Sag, was du wirklich möchtest.
Nicht „passt schon“, wenn es nicht passt.
2. Bring Vorschläge ein.
Nicht innerlich frustriert sein und äußerlich nicken.
3. Stell klärende Fragen.
Nicht sofort Ja sagen, sondern erstmal verstehen, worum es wirklich geht.

Die Kunst ist ehrlich wertschätzend zu sein. Nicht um Harmonie der Harmonie wegen zu wahren.

08/07/2026

Die dunkle Seite von People Pleasing im Team:

Es sieht aus wie Nettigkeit, aber eigentlich ist es oft Angst vor Konflikt.

Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst.
Du hältst dich zurück, obwohl etwas gesagt werden müsste.
Du suchst Ausreden, statt Klarheit zu schaffen.

Kurzfristig bleibt es harmonisch, aber wenn du nicht klar sagst, was du brauchst und was dich stört wird es irgendwann unehrlich und damit schadest du der Beziehung.

Und genau da beginnt Teamkultur zu kippen. Man fragt sich dann „was denkt die Person wirklich?“ und muss immer wieder hinterherlaufen, damit man weiß, was wirklich los ist. Anstrengend.

07/07/2026

Drei Mindf**ks, die Teams richtig teuer werden können:

1. Bestätigungsfehler
Du siehst nicht mehr, was wirklich passiert, sondern nur noch das, was deine alte Meinung bestätigt.

„Der ist halt unmotiviert.“
„Die Geschäftsführung hört eh nicht zu.“
„Veränderung funktioniert bei uns nicht.“

2. Kontrollillusion
Kontrolle fühlt sich nach Sicherheit an, macht Teams aber oft abhängig.

Wenn jede Entscheidung über Führung laufen muss, entsteht kein starkes Team. Es entsteht ein Flaschenhals.

3. Niedrige Ambiguitätstoleranz
Man hält Unsicherheit nicht aus.

Also wird sofort bewertet, gelöst, beschuldigt oder kontrolliert.

Dabei startet echte Veränderung fast immer mit einer Phase, in der noch nicht alles klar ist.

Und genau da zeigt sich, wie reif ein Team wirklich ist.

06/07/2026

Im Alltag halluziniert dein Gehirn ständig. Es ergänzt Lücken. Es interpretiert Blicke. Es baut Geschichten aus halben Informationen.

„Sie ist komisch zu mir.“
„Er meldet sich nicht, also ist etwas falsch.“
„Das Meeting war still, bestimmt fanden alle meine Idee schlecht.“

Klingt überzeugend. Ist aber nicht automatisch wahr.

Dein Gehirn will schnell Sinn herstellen.

Und genau da beginnt der Mindf**k:

Aus Gefühl wird scheinbare Wahrheit.

Deshalb: Nicht jeder Gedanke ist real. Schon gar nicht in der Kommunikation. Manchmal ist es halt doch dein Gehirn, das aus drei Pixeln einen Horrorfilm rendert.

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