Es steht jungen Frauen offen, die während ihrer Ausbildung in Köln ein Wohnheim suchen, das mehr bietet als ein Dach über dem Kopf. Das zentral gelegene Haus besitzt 16 Plätze für Mädchen und junge Frauen im Alter von 16 bis 27 Jahren. Das Jugendwohnheim Schweidt bietet jungen Frauen die Möglichkeit, in einer geborgenen, familiären Atmosphäre zu wohnen und zu lernen. Die Stimmung ist lebensfroh und weltoffen, da ebenfalls Praktikantinnen und Sprachschülerinnen vieler Nationen im Haus wohnen. An das Wohnheim ist ein Ausbildungszentrum für Praktikantinnen im Hauswirtschaftlichen Bereich angeschlossen. Hier können Schülerpraktikas, Praktikas für die Uni oder ein Soziales Jahr absolviert werden. Die „Studentische Kulturgemeinschaft e.V.“ ist Rechtsträger sowohl des Jugendwohnheims als auch des Hauswirtschaftlichen Ausbildungszentrums. Bewohnerinnen aller Religionen und Weltanschauungen sind willkommen. Der Stil des Hauses orientiert sich an der christlichen Lebensweise. Von allen Bewohnerinnen werden daher Offenheit füreinander und Teamfähigkeit erwartet. Das Wohnheim trägt in seinem Namen eine mittelalterliche Begriffsbezeichnung. Ein „Schweidt“ war ein Weidebezirk, in dem die Viehherden mehrerer Bauernhöfe auf zahlreichen brachliegenden oder abgeernteten Feldern grasen konnten. Der hier gemeinte „Ehrenpoozer Schweidt“ lag im Vorfeld der Stadtmauer im Bereich des abgetragenen Ehrentors (kölsch „Pooz“ = Pforte). Das Tor stand an der Straßenecke Ehrenstraße / Friesenwall nahe des Hohenzollernrings. Heute finden sich dort im Umfeld viele gepflegte Bars, Restaurants und Kneipen. Sie sind, besonders an den Wochenenden, bei jungen Kölnern sehr beliebt.