Motherland

Motherland We are Motherland begleitet Menschen in Veränderungsprozessen durch systemische Aufstellungsarbeit.

Selbsterfahrungslernreisen nach Namibia, Frankreich, Deutschland und an besondere Orte rund um die Welt.

Manche Themen lassen sich nicht denken. Man kann sie nur umstellen.Nachts um drei zum Beispiel, wenn das Gedankenmöbelrü...
20/09/2026

Manche Themen lassen sich nicht denken. Man kann sie nur umstellen.

Nachts um drei zum Beispiel, wenn das Gedankenmöbelrücken beginnt: der Schrank nach links, das Sofa ans Fenster. Am Morgen steht alles wieder da, wo es vorher stand.

Eine Aufstellung holt die Sache aus dem Kopf heraus und stellt sie in den Raum. Menschen nehmen die Plätze ein, die sonst nur als Grübelei vorkommen – und mitunter bewegt sich in zwanzig Minuten etwas, das jahrelang stillstand.

Am Samstag, den 26. September, ist dafür in Köln Gelegenheit. Zwei Plätze mit eigenem Anliegen sind noch frei, vorbereiten musst Du nichts.

Und es braucht Repräsentant:innen – die, die nichts wissen. Keine Vorerfahrung, keine Vorbereitung, kein eigenes Anliegen. Gerade deshalb nehmen sie wahr, was da ist, und nicht, was sie erwarten.

10:00 bis ca. 18:30 Uhr, Neusser Straße 239. Eigenes Anliegen 250 Euro, Repräsentant:in 65 Euro, für Studierende kostenlos.
Schreib mir gern an [email protected].

In den Strukturaufstellungen nach Sparrer und Varga von Kibéd stehen Ziel, Hindernis und Ressource nebeneinander im Raum...
18/09/2026

In den Strukturaufstellungen nach Sparrer und Varga von Kibéd stehen Ziel, Hindernis und Ressource nebeneinander im Raum, jedes mit eigenem Platz. Für viele ist der überraschendste Moment nicht der, in dem das Ziel klarer wird, sondern der, in dem das Hindernis gewürdigt wird.

Denn dann zeigt sich meistens, dass es nie gegen einen gearbeitet hat. Es hat eine Vorsicht bewahrt, eine Treue, manchmal auch eine alte Verabredung, an die sich sonst niemand mehr erinnert.

Was gesehen wird, muss nicht mehr festhalten. Und was nicht mehr festhält, kann gehen oder bleiben – aber es entscheidet sich neu.

Bei der nächsten One Day Experience am 26.09.2026 in Köln arbeiten wir genau daran. Vier Anliegen, dazu Plätze in der Repräsentanz, für alle, die erst einmal mitgehen möchten.


59 Min.

Wie oft nehmen wir uns vor, dass sich etwas ändern soll.Und dann kommt ein Dienstag. Und noch einer.Der Vorsatz bleibt, ...
17/09/2026

Wie oft nehmen wir uns vor, dass sich etwas ändern soll.

Und dann kommt ein Dienstag. Und noch einer.

Der Vorsatz bleibt, aber er bekommt keinen Platz.

Peter ist 2018 mit genau diesem Wunsch in die Kalahari gereist. Klarheit sollte kommen, Veränderung auch. Im selben Jahr ist er ein zweites Mal gekommen.

Vielleicht braucht es manchmal nur genug Abstand. Einen Horizont, der weit genug ist, damit das Eigene wieder sichtbar wird. Ein Feuer am Abend und Menschen, die mitschauen.

Dann muss man Veränderung nicht mehr herbeizwingen. Sie kommt, weil endlich Raum dafür da ist.

Meet And Lead Your Self · Namibia · 06.–13.11.202
Boscia African Farm, Kalahari

Alles Weitere über den Link in der Bio.

Wir sind gut im Sorgen. Im Planen, Einkaufen, Daran-Denken, ob alle satt werden und wer was nicht verträgt.Und dann steh...
12/09/2026

Wir sind gut im Sorgen. Im Planen, Einkaufen, Daran-Denken, ob alle satt werden und wer was nicht verträgt.

Und dann steht da ein Teller, für den wir nichts getan haben.

Der ungewohnte Teil einer Reise ist selten die Weite. Es ist dieser Moment.
Geben und Nehmen brauchen einen Ausgleich, sagt die systemische Arbeit. Wer über Jahre nur die eine Seite bedient, merkt irgendwann nicht mehr, dass die andere fehlt. Wir halten es für Stärke. Oft ist es Gewohnheit.

Auf Boscia kümmern sich Sarah, Lucy und die anderen darum, dass wir essen. Während wir im Kreis stehen, entsteht nebenan etwas, das später einfach da ist. Kuchen. Melone. Ein gedeckter Tisch nach einem Nachmittag, der an uns gearbeitet hat.

Vielleicht ist das die stillere Übung der ganzen Woche: annehmen, ohne es sofort zurückgeben zu wollen.

Motherland People Experience: Meet And Lead Your Self · Namibia · 06.–13.11.2026
Motherland Entrepreneur Experience: Explore, Share And Grow · Namibia · 22.–29.01.2027

Es gibt in fast jeder Familie einen Platz, über den nicht gesprochen wird. Nicht aus Bosheit. Aus Gewohnheit.Ein Bruder,...
09/09/2026

Es gibt in fast jeder Familie einen Platz, über den nicht gesprochen wird. Nicht aus Bosheit. Aus Gewohnheit.

Ein Bruder, der früh gestorben ist und dessen Name im Haus nie fiel. Eine erste Ehe, die es offiziell nicht gab. Ein Kind, das nicht geboren wurde. Ein Großvater, dessen Geschichte irgendwann durch eine andere ersetzt wurde, weil sie besser zu erzählen war.

Wer nachfragt, bekommt selten Widerspruch. Meistens bekommt er einen Themenwechsel.
Das Auffällige ist nicht das Fehlen. Es sind die anderen. Alle stehen ein wenig schief, alle sind ein Stück zur Seite gerückt, und niemand weiß mehr, wovor eigentlich Platz gemacht wurde. Eine Familie ordnet sich um eine Leerstelle herum wie ein Zimmer um ein Möbelstück, das längst weggetragen wurde.

In einer Aufstellung wird das sichtbar, bevor jemand es benennen kann. Menschen, die nichts über die Geschichte wissen, stehen im Raum und richten sich auf einen Punkt aus, an dem nichts ist. Sie werden unruhig, wenn sie ihm den Rücken zudrehen. Sie sagen Sätze, die niemand von ihnen erwartet hat.

Albrecht Mahr nennt das repräsentierende Wahrnehmung. Was dort empfunden wird, kommt nicht aus dem eigenen Kopf. Es gehört zur Position im Bild – und wird zu einer Perspektive, mit der sich weiterarbeiten lässt.

Und dann stellt jemand eine Figur auf den leeren Platz. Kein großer Vorgang. Oft kein Wort dazu.

Aber die anderen im Bild atmen anders. Sie müssen nicht mehr halten, was ohne Halter war.

Am 26. September gibt es dafür einen Tag in Köln. Mit eigenem Anliegen oder als Repräsentant:in – beides ist Arbeit, nur an verschiedenen Stellen.

One Day Experience�26.09.2026 · Köln�10:00–19:00

Manche Fragen wachsen nicht mehr. Sie werden nur älter.Ein Tag in Köln. Wer ein Anliegen mitbringt, stellt es auf. Wer k...
06/09/2026

Manche Fragen wachsen nicht mehr. Sie werden nur älter.

Ein Tag in Köln. Wer ein Anliegen mitbringt, stellt es auf.

Wer keins mitbringt, steht für andere im Bild – und erfährt dabei oft mehr über sich als erwartet.

Es braucht beide Rollen. Ohne die anderen entsteht kein Bild.

One Day Experience · 26. September 2026�Friesenstraße 50, Köln · 10 bis 19 Uhr�250 € mit Anliegen · 65 € als Repräsentant:in
Anmeldung über den Link.

Es gibt einen Moment, in dem das Erzählen kippt. Die Geschichte ist vollständig, die Gründe stimmen, alle im Raum nicken...
26/08/2026

Es gibt einen Moment, in dem das Erzählen kippt. Die Geschichte ist vollständig, die Gründe stimmen, alle im Raum nicken – und der Punkt, um den es eigentlich geht, bleibt unberührt.

Das liegt selten daran, dass etwas fehlt. Es liegt daran, dass der eigene Standort in der eigenen Beschreibung nicht auftaucht. Wer mitten in einem Bild steht, kann alles darin benennen. Nur den eigenen Platz nicht.

Das Missverständnis über diese Arbeit liegt fast nie bei der Frage, ob sie wirkt. Es liegt bei der Frage, was sie zeigt. Sie zeigt keine Wahrheit über andere Menschen. Sie zeigt eine Position, die man selbst nicht ansehen kann, weil man an ihr klebt.

Manchmal genügt es, sie ein einziges Mal von außen zu sehen.

Mehr dazu im Newsletter.

Zuhause ist man Tochter, Chef, Nachbarin, der Zuverlässige.Die Rollen sind nicht falsch. Sie sind nur alt. Irgendwann ha...
20/08/2026

Zuhause ist man Tochter, Chef, Nachbarin, der Zuverlässige.

Die Rollen sind nicht falsch. Sie sind nur alt. Irgendwann hat jemand sie gebraucht, und irgendwann hat man vergessen, dass es Rollen sind. Man trägt sie nicht mehr, sie tragen einen. Das ist bequem, bis es das nicht mehr ist.

Ein anderer Ort nimmt sie ab. Nicht als Erholung, sondern als Bedingung. Kein Kalender, keine Zuständigkeit, keine Menschen, die einen seit Jahren gleich ansehen. Was dann noch da ist, hat man nicht geübt. Es ist einfach da.

Ruth sagt nicht befreit. Sie sagt erleichtert. Neusortiert. Nichts ist verschwunden, es liegt nur an einem anderen Platz — und man steht nicht mehr darunter.

Deshalb reisen wir. Nicht für die Aussicht.

Wo liegen deine Talente – auch die, für die dich noch niemand gelobt hat? Was fällt dir so leicht, dass du es für selbst...
19/08/2026

Wo liegen deine Talente – auch die, für die dich noch niemand gelobt hat? Was fällt dir so leicht, dass du es für selbstverständlich hältst? Woran scheiterst du immer wieder an derselben Stelle? Und wessen Leben planst du gerade eigentlich – deins, oder das, was jemand anderes nicht gelebt hat?

Die meisten kommen zwischen Mitte und Ende zwanzig. Ein paar sind jünger und entwerfen zum ersten Mal. Das mischt sich gut – die einen haben noch keine Antwort, die anderen eine, die nicht mehr trägt.

Ein Gestüt in der Lüneburger Heide. Pferde, die nicht auf Worte reagieren, sondern auf Haltung. Ein See. Ein Feuer am Abend. Und ein Kreis aus Menschen, die dich nicht kennen und deshalb nichts von dir erwarten.

In den Aufstellungen wird sichtbar, was du mitbringst und was dich hält. Beides gehört zum Entwurf.

Du fährst nicht mit einer fertigen Antwort nach Hause. Du fährst mit deinem eigenen Material nach Hause – und mit einer Ahnung, was daraus werden kann.

Vier Plätze sind noch frei. Wenn du spürst, dass es Zeit ist, melde dich.

Design Your Life
28.08.–04.09.2026 · Gestüt Fährhof, Sottrum
18–30 Jahre · 1.400 €
Finanzielle Förderung ist möglich, manche Arbeitgeber übernehmen einen Teil.
Link in Bio

Die Entscheidungen, die sich später falsch anfühlen, waren selten falsch. Sie wurden nur getroffen, bevor du wusstest, w...
18/08/2026

Die Entscheidungen, die sich später falsch anfühlen, waren selten falsch. Sie wurden nur getroffen, bevor du wusstest, wer sie trifft.

Mit Mitte zwanzig liegt der Abschluss hinter dir, der Job läuft, die Richtung war einmal vernünftig. Von außen sieht alles stimmig aus. Und trotzdem bleibt eine Frage übrig, für die es keinen Anlass gibt und keinen Termin.

Neuorientierung heißt nicht, das alles wegzuwerfen. Sie heißt, das eigene Material zum ersten Mal selbst anzusehen. Was kannst du, ohne es zu bemerken – die Begabung, für die dich nie jemand gelobt hat, weil sie dir zu leicht fällt? Woran scheiterst du immer wieder an derselben Stelle? Und wo ist ein Widerstand kein Hindernis, sondern eine Auskunft?

Sieben Tage auf einem Gestüt in der Heide. Pferde, die nicht auf Worte reagieren, sondern auf Haltung. Ein See, ein Feuer am Abend, ein Kreis aus Menschen, die dich nicht kennen und deshalb nichts von dir erwarten.

In den Aufstellungen wird beides sichtbar: was du mitbringst und was dich hält. Beides gehört zum Entwurf.

Du fährst nicht mit einer fertigen Antwort nach Hause. Du fährst mit deinem eigenen Material – und mit einer Ahnung, was daraus werden kann.

Design Your Life
28.08.–04.09.2026 · Gestüt Fährhof, Sottrum
18–30 Jahre · 1.400 € · Förderung möglich
Noch wenige freie Plätze · Link in Bio

Adresse

Cologne
50733

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