Hundefreunde mit Herz und Verstand

Hundefreunde mit Herz und Verstand "Pferdefreunde mit Herz und Verstand" bekommt mit dieser neuen Seite für Hunde eine kleine Schweste

27/10/2023
27/10/2023

"Gestern haben wir im Rahmen unserer Hundepysioheiltherapie©️Ausbildung das wichtige Thema „Versicherungen“ behandelt. Versicherungspflicht – ein Mythos oder Realität? Welche Versicherungen sind sinnvoll für angehende Tier-Therapeuten? 🐾 Wir klärten, was wirklich nützlich ist und was man getrost vergessen kann. 💡
Ein herzliches Dankeschön an Markus Ordon für diese wertvollen Informationen! 📚

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27/10/2023

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Wir gestalten diese speziellen „Trainingsseminare“ für 🐶🐴Tiertherapeuten.
Interesse?!!

Im Rahmen unseres Seminars zum Thema "Gesunder Trainingsaufbau, Muskelaufbau, Trainingsgestaltung, Trainingsplanung beim Hund" unter der Leitung von Dozent Christopher Kräft wurde die Bedeutung eines gesunden Trainings für Hunde hervorgehoben. Als Hundephysiotherapeuten ist es von entscheidender Bedeutung, auf verschiedene Aspekte zu achten, um sicherzustellen, dass das Training effektiv und sicher ist.

Ein gesundes Hundetraining beinhaltet eine sorgfältige Planung und Strukturierung, um Muskelwachstum und Fitness zu fördern. Hierbei ist es unabdingbar, auf die individuellen Bedürfnisse des Hundepatienten einzugehen. Dies erfordert eine gründliche Evaluierung seiner gegenwärtigen physischen Verfassung, etwaiger Verletzungen und spezifischer Ziele, die im Training erreicht werden sollen.

Die Belastungssteigerung spielt eine zentrale Rolle in der Trainingsplanung. Sie bezieht sich darauf, wie die Intensität des Trainings allmählich gesteigert wird, um den Hund an höhere Belastungen zu gewöhnen. Dies sollte kontrolliert und schrittweise erfolgen, um Verletzungen zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die individuelle Belastung, bei der der Trainingsplan auf die einzigartigen Fähigkeiten und Einschränkungen des Hundes abgestimmt sein muss.

Die Belastungsfolge ist ein weiterer entscheidender Aspekt. Dies bezieht sich auf die Reihenfolge der Übungen und Belastungen im Trainingsplan. Sie sollte so gestaltet sein, dass sie die Muskulatur des Hundes in einer ausgewogenen Weise anspricht und Verletzungen durch Überbeanspruchung verhindert.

Das Hauptziel eines Hundephysiotherapeuten ist es, einen individuellen Trainingsplan zu erstellen, der auf die Bedürfnisse und Ziele des Hundepatienten abgestimmt ist. Dieser Plan sollte regelmäßig überwacht und angepasst werden, um sicherzustellen, dass der Hund seinen Trainingszielen näherkommt, ohne dabei seine Gesundheit zu gefährden.

Insgesamt ist ein professionelles und ganzheitliches Herangehen an das Hundetraining von größter Bedeutung, um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer tierischen Patienten zu gewährleisten.

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21/07/2023

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Manchmal sind Behinderungen nicht sichtbar. Dann können Barrieren doppelt auftreten, so wie bei Marta, die hier ihre Geschichte erzählt:

„Ich bin 22 Jahre alt und auf den ersten Blick sieht man mir nicht an, dass ich chronisch krank bin. Ich leide unter einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung. Das zeigt sich in Krampfanfällen, die aussehen wie epileptische Anfälle, aber keine neurologische Ursache haben.

Alpträume, Angstzustände und Depression sind hinzugekommen. Durch meine Erkrankung bin ich stark eingeschränkt. Ich konnte lange keine Schule besuchen, um mein Abitur zu machen, nicht alleine rausgehen, öffentliche Verkehrsmittel fahren, einkaufen gehen, Freunde treffen u.v.m.

Seit ca. einem Dreivierteljahr wohnt mein Assistenzhund Finn bei mir. Er wurde als Anfallswarnhund und PTBS-Assistenzhund ausgebildet, um mir im Alltag zu helfen. Durch ihn ist vieles möglich, was vorher nicht ging. Finn warnt mich ca. 2-10 Minuten vor Krampfanfällen, sodass ich mich hinsetzen kann und nicht plötzlich zu Boden stürze und krampfe. Er hilft mir, indem er sich dazulegt oder meine Hände abschleckt. Er kann meine Notfalltasche bringen oder Schmerzen nach dem Krampfen durchs Kontaktliegen lindern.

Blindenführhunde sagen jedem etwas. Aber Assistenzhunde für andere Erkrankungen? Sie sind recht unbekannt. Dementsprechend trifft man im Alltag auf Unverständnis. "Wofür brauchen Sie denn den Hund? Sie sind doch gar nicht blind." "Sie sehen gar nicht behindert aus."

Zutrittsverbote in Supermärkten sind Alltag: "Raus mit dem Köter!" „Ist mir egal, ob Sie ihn brauchen, der ist unhygienisch." Immer wieder erleben wir Assistenzhundehalter*innen, dass wir Arzttermine nicht wahrnehmen oder Behandlungen in Kliniken nicht stattfinden können, weil wir mit unserem lebenswichtigen Hilfsmittel nicht erwünscht sind.

Dabei gelten Assistenzhunde als medizinische Hilfsmittel und dürfen überallhin, wo Menschen mit Straßenschuhen erlaubt sind. Weil das Thema vielen Menschen gänzlich unbekannt ist, stehe ich täglich vor Barrieren: Ich kann ohne meinen Assistenzhund nicht einkaufen gehen - wenn man ihm den Zutritt verbietet, dann schließt man mich aus dem gesellschaftlichen Leben und sogar aus Bereichen der täglichen Grundversorgung aus. Solche Barrieren darf es einfach nicht geben.”

🙏🧡
31/05/2023

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Wann hört das Retten endlich auf und der Tierschutz beginnt?

Das Telefon klingelt bei uns im Tierheim und wie inzwischen mehrmals wöchentlich sucht ein verzweifelter Hundehalter nach einem Abgabeplatz für seinen Hund, der zu einem Problem geworden ist. Wie so oft wurde dieser Hund aus dem Ausland von der Straße oder aus einer Tötung gerettet. Ein emotionsschwangerer Vermittlungspost hat die arme Seele in die liebenden Arme einer Familie befördert.

Was so rosarot begonnen hat, endet oft rot - denn die gerettete Seele ist gar nicht nur dankbar sondern entpuppt sich als Hund mit 42 starken Argumenten. Die neuen Besitzer sind überfordert mit den Anforderungen, die der Hund an sie stellt. Statt des besten Freundes des Menschen ist nun Angst der neue Begleiter im eigenen Zuhause und nicht selten ist es auch schon zu Beißvorfällen gekommen.

Die rettenden Vereine helfen bei den Fällen, die uns erreichen, nicht. Die rettenden Vereine haben gerade leider keine Pflegestelle frei und können auch überhaupt nicht verstehen, warum der bis dato unauffällige Hund sich nun so verhalten sollte.

Bei unserer Vermittlung steht an erster Stelle, das Kennenlernen des Hundes, damit wir uns ein Bild machen können, welche Anforderungen der Hund an sein künftiges Zuhause stellt. Haben wir dieses Bild, stellen wir den Hund sehr ehrlich vor. Mit Interessenten reden wir sehr offen, ehrlich und lange über mögliche Probleme und Baustellen. In mehreren Besuchen lernen die Interessenten den Hund kennen, der Hund sie und wir machen uns ein Bild vom Miteinander. Sollte es trotz dieses Prozesses einmal doch nicht funktionieren, nehmen wir unsere Hunde zurück. Wir haben oder schaffen den Platz dafür ... umgehend.

Nur so funktioniert für uns eine seriöse Vermittlung!

Ein Vermittler, der in Deutschland sitzt und einen Hund vorstellt, den er nicht einmal persönlich kennt und diesen dann wiederum mit Menschen zusammenbringt, die er auch nur telefonisch "kennt" und auch nicht im Umgang mit dem Hund gesehen hat ... das ist keine Vermittlung ... das ist ein Glücksspiel.

Es scheint viel zu leicht zu sein, einen "Tierschutz"verein zu gründen. Es ist für uns unbegreiflich, warum Ämter Einfuhrquoten genehmigen, die bereits die Rücknahme einer nur 5%igen Rücklaufquote unmöglich machen.

Am Ende sollen die Tierheime ausbaden, was unter dem Deckmantel des Tierschutzes vor die Wand gesetzt wurde. Das funktioniert nicht mehr. Die Tierheime sind voll. Wer heute einen Platz für einen Abgabehund sucht, muss sich durch einen Umkreis von mehreren 100 Kilometern telefonieren und ein Erfolg ist nicht garantiert.

Eine Situation, die sich schon lange angekündigt hat und die durch Corona beschleunigt wurde, ist nun erreicht. Es zeigt sich, was viele schon lange gesagt haben: ein vollkommen falscher Tierschutzgedanke, der sich durch eine Strichliste auf der "Gerettet-Seite" definiert, hat wenig mit Tierschutz zu tun sondern verlagert Probleme.

Wir wissen, dass wir mit diesem Thema in ein Wespennest stechen. Wir wissen auch, dass es (wenige) Menschen gibt, die Auslandstierschutz seriös betreiben. Wir wissen aber auch, dass wir jede Woche mehrere Anrufe verzweifelter Hundehalter bekommen, die nun selber "Rettung" suchen. Wir sind ein vergleichsweise kleines Tierheim. Übertragen wir die Hilfegesuche, die an uns herangetragen werden, auf die vielen anderen Tierheime in Deutschland, reden wir hier von einem ernstzunehmenden Problem.

Und auch das Argument "in Deutschland gibt es keine Tötungen ... das ist allemal besser für die Hunde" funktioniert nicht mehr. Der verzweifelte Halter, der keine Hilfe vom "vermittelnden" Verein bekommt, keinen Platz in einem Tierheim findet, kein Geld oder keine Bereitschaft für eine Unterbringung in einem Resozialisierungszentrum hat ... der findet eine "medizinische Lösung" für seine Not. Es wäre naiv, davor die Augen zu verschließen.

Selbstredend sprechen wir uns ganz klar gegen diesen "Lösungsansatz" aus!

Dennoch muss man sehen, dass sich die Situation mit auffälligen Hunden massiv zugespitzt hat. Selbst ein sofortiges Umdenken und dem folgend eine spürbare Veränderung kann den Ist-Stand nicht mehr mildern und die Frage, die offen im Raum stehen bleibt, ist, wie kann man das nun wieder entzerren?

Das war so spannend! Danke dem Gymnasium und DOGS on TRAIL Mantrailing - spannend und artgerecht für diese wunderbare Mö...
24/02/2023

Das war so spannend! Danke dem Gymnasium und DOGS on TRAIL Mantrailing - spannend und artgerecht für diese wunderbare Möglichkeit unsere Hunde 🐶 in ihrem Element arbeiten zu lassen! 🙏😍🤩👍🍀🐶

Post date: 23 Feb Category: Allgemein Autor: Judith Keßler Link Top-Spürnasen im KAG: Mantrailing-Gruppe übt die Vermisstensuche Ganz neue Nutzung des KAG – es wurde zum Trainingsparcours für die Spürhunde der Klever Mantrailing-Gruppe! Mantrailing bedeutet, dass hervorragend ausgebildete Hun...

09/02/2023

Mein wildes Hundeleben

Seit dem Jahr 2015 beobachte ich angeleiert durch ein persönliches Schicksal Straßenhunde. Freie Hunde zu beobachten ist langwierige Arbeit, die über Jahre mühsam gesammelt werden musste.

In vielen Ländern war ich unterwegs, zwei dieser Länder sind Bulgarien und Rumänien.

Hier konnte ich mich erst einmal gegen den organisierten Hundehandel aufreiben, der sich unter dem Deckmantel des Tierschutzes tarnte. Keine einfache Zeit, ein Kampf gegen Windmühlen!

Doch auch Nordafrika und Kanada konnte ich besuchen um freie Hunde zu beobachten. In Kanada war ich auf Manitoulin Island und lernte die Hunde der Wiikwemkoong First Nation kennen. Freie Hunde der indianischen Urbevölkerung. Hier war übrigens mein zweites Interesse geweckt worden, nämlich auf Bären und Wölfe.

Mein Fazit:

Beim Beobachten von Tieren geht es um weit mehr als nur mal eben schnell hier und da Fotos und Videos zu drehen um diese im Anschluss zu veröffentlichen. Wind, Regen, Schnee und die Sonne bedeuten, Anstrengung, Nässe, klirrende Kälte und Sonnenbrände.

Tage und Nächte, Woche um Woche, Jahr um Jahr.
Unter widrigen Umständen draußen übernachten um bei den Hunden zu bleiben usw….

Und es heißt verschiedenen Gefahren ausgesetzt zu sein.

Einmal wäre ich beinahe mit dem Auto von Klippen heruntergestürzt, ein anderes mal wurde ich nachts von fremden Jugendlichen bedroht. Ja, ich hatte wahrlich mit sehr unangenehmen Menschen zu tun.

Doch nur so konnte ich über die Jahre meiner Recherchen tausenden Menschen von meinen Erlebnissen mittels Schulungen, Publikationen und tatsächlich über Funk- und Fernsehen berichten.

Ich nahm sie förmlich mit auf Reise und zu meinen Abenteuern. Auch als Personengruppen direkt in die Länder, so konnten sich viele Menschen selbst ein Bild machen und zwar live vor Ort.

Nach Jahren konnte ich Früchte ernten, an denen sich nun die unterschiedlichsten Menschen bedienen und diese weiterverbreiten. Immer wieder stoße ich auf ganze Wortpassagen, die letztlich aus meiner „Feder“ stammen. Das ist auf eine Art super auf die andere einfach geklaut. Doch egal, so ist die Welt und dient es doch den Hunden, so die Hoffnung…

Gemeinsam durch dick und dünn.

Liebe Follower hier vielleicht eine Überraschung für Euch am 27. Februar um 22. Uhr kommt eine 45 minütige Doku über mein Leben im Fernsehen.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/lebenslinien/mein-wildes-hundeleben-gerd-schuster-100.html

Weiter und aus Dankbarkeit für Euere lange Treue werde ich etwas aus dem Nähkästchen über die Beobachtung von Straßenhunden zu plaudern und zusammen mit „Mike“ der mich seit Jahren immer wieder begleitet einen interessanten Beitrag drehen und diesen in den nächsten Tagen hier einstellen.

Eine Bitte habe ich aber. Bitte teilt diesen Beitrag fleißig, denn ich habe keine Lust, meine Reichweite über Bezahlung zu pushen, ist nicht meine Art und dafür bin ich zu arm.

Liebe Grüße Euer Gerd Schuster

28/01/2023

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