21/03/2026
stoppen! 🚫 Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus – und rund um den Aktionstag am 21. März – wird einmal mehr deutlich:
🏫 In unseren Schulen lernen Schülerinnen und Schüler ihre Meinung zu vertreten, Verantwortung zu übernehmen und zugleich andere Perspektiven zu respektieren. Deshalb sind Schulen Orte, an denen Respekt, Vielfalt und demokratische Werte nicht nur vermittelt, sondern gelebt werden! Rassismus hat hier keinen Platz!
Damit die Schulen das im Alltag und in herausfordernden Situationen leisten können, hat das land.nrw mit diesem Schuljahr die Zahl der Fachkräfte für Systembezogene (SystEx) auf 108 verdoppelt.
Die SystEx-Fachkräfte beraten bei Vorfällen mit rassistischem oder extremistischem Hintergrund, unterstützen im Umgang mit sensiblen Themen und begleiten Schulen dabei, sicher und angemessen zu handeln. 🛡️
Damit stärken sie Schulen in ganz – für ein respektvolles und sicheres Miteinander. 🤝
(Foto: © studio v-zwoelf)
19/03/2026
Das neue Schulbarometer ist da – und ehrlich gesagt: Wer jetzt noch überrascht ist, hat die letzten Jahre nicht hingeschaut.
👉 Jedes vierte Kind in Deutschland ist psychisch belastet.
👉 Armut erhöht dieses Risiko massiv.
👉 Die Mehrheit der Schüler fühlt sich kaum beteiligt – will aber mehr Mitbestimmung.
Das sind keine Ausreißer. Das ist ein Muster.
Was uns besonders nachdenklich macht:
Wir diskutieren seit Jahren über Bildungserfolg – aber ignorieren die Basis dafür. Denn ohne Wohlbefinden, ohne Zugehörigkeit und ohne echte Beteiligung funktioniert Lernen schlicht nicht.
Und genau das zeigt das Schulbarometer ziemlich klar:
👉 Gute Beziehungen zu Lehrkräften sind entscheidend
👉 Mobbing ist für viele Alltag
👉 Überforderung und Langeweile existieren gleichzeitig (!)
Das System sendet widersprüchliche Signale – und wundert sich über die Folgen.
Unser Fazit im Bundeselternrat:
Wir brauchen keine weiteren Modellprojekte. Wir brauchen ein System, das trägt.
✔️ Verlässliche Strukturen für mentale Gesundheit an Schulen
✔️ Konsequente Maßnahmen gegen Bildungsbenachteiligung durch Armut
✔️ Echte Beteiligungsrechte für Schüler – nicht nur auf dem Papier
Denn wer junge Menschen ernst nimmt, lässt sie nicht nur mitlaufen – sondern mitgestalten.
17/03/2026
Demokratie muss gelernt werden. Dabei spielen nicht nur Kitas und Schulen eine Rolle. Sven Teuber, Bildungsminister Rheinland-Pfalz, erklärt, was die Skatehalle und auch Social Media dort für einen Platz haben.
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Demokratie lernen? Sven Teuber über Schule, Extremismus und Medienkompetenz
In diesem Interview spreche ich mit Bildungsminister Sven Teuber über die Rolle von Schule in unserer Gesellschaft.Wir sprechen über– Demokratiebildung im Un...
16/03/2026
Die Studie von Marcel Helbig et al. untersucht mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) erstmals umfassend, wie soziale Herkunft den gesamten Bildungsweg von der frühen Kindheit bis zum Schulabschluss beeinflusst.
Dabei werden drei Dimensionen sozialer Herkunft getrennt betrachtet: Armut, Bildungsniveau der Eltern und beruflicher Status. Untersucht werden ihre Auswirkungen auf Kompetenzen, Bildungsentscheidungen und schulische Bewertungen.
Zentrale Ergebnisse:
- Bildungsungleichheiten entstehen sehr früh. Schon im Kleinkindalter zeigen sich Unterschiede bei Wortschatz, mathematischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten sowie bei der Nutzung frühkindlicher Betreuung.
- Diese Unterschiede bleiben über die gesamte Schulzeit weitgehend stabil. Am Ende der Grundschule gehören z. B. nur etwa 12 % der Kinder aus niedrigen sozialen Schichten zu den besten Mathematikschülern, aber 40 % aus hohen Schichten.
- Übergänge im Bildungssystem (z. B. von der Grundschule zum Gymnasium) verstärken soziale Ungleichheiten besonders.
Einfluss von Eltern und Lehrkräften
- Kinder aus sozial privilegierten Familien erhalten bei gleichen Leistungen häufiger bessere Noten.
- Sie bekommen häufiger Gymnasialempfehlungen.
- Auch ohne Empfehlung melden Eltern mit hohem Sozialstatus ihre Kinder häufiger am Gymnasium an.
Folgen im weiteren Bildungsverlauf
- Jugendliche aus privilegierten Familien erreichen deutlich häufiger das Abitur oder eine Studienberechtigung (über drei Viertel gegenüber etwa einem Drittel aus niedrigen sozialen Schichten).
- Selbst bei gleichen Kompetenzen haben Jugendliche aus armen oder bildungsfernen Familien ein höheres Risiko, nur einen Hauptschulabschluss zu erreichen.
- Das widerspricht dem meritokratischen Leistungsprinzip, nach dem Bildungsabschlüsse allein von Leistung abhängen sollten.
Rolle des Migrationshintergrunds
- Kinder mit Migrationshintergrund haben im Durchschnitt niedrigere Kompetenzen, werden aber nicht systematisch schlechter bewertet oder anders behandelt.
- Ihre niedrigeren Bildungsabschlüsse hängen vor allem mit häufig schlechterer sozialer Lage zusammen, nicht mit dem Migrationshintergrund selbst.
Bedeutung der Studie
Die Langzeitdaten des NEPS ermöglichen erstmals eine Lebensverlaufsperspektive auf Bildungsungleichheit. Die Ergebnisse zeigen deutlich eine Lücke zwischen dem Anspruch auf Chancengleichheit und der tatsächlichen Bildungsrealität in Deutschland und liefern Ansatzpunkte für bildungspolitische Reformen.
Zur Studie 👇
https://www.waxmann.com/shop/download?tx_p2waxmann_download%5Baction%5D=download&tx_p2waxmann_download%5Bbuchnr%5D=200016&tx_p2waxmann_download%5Bcontroller%5D=Zeitschrift&cHash=c4c1a5d9704eeaa69cf9eb7853d6a449
16/03/2026
Steigende Temperaturen beeinträchtigen zunehmend die Bildung von Kindern.
Im Jahr 2025 stiegen die Temperaturen in vielen Teilen der Welt auf über 40 °C, und Klimaprognosen deuten darauf hin, dass viele Schüler mit weitaus mehr Tagen mit extremer Hitze konfrontiert sein werden.
Dies hat schwerwiegende Folgen für Bildungssysteme, die sich nicht anpassen.
In diesem Webinar wird eine Expertenrunde eine neue OECD-Analyse erörtern, die Bevölkerungsdaten auf Grundschulniveau mit Klimaprognosen kombiniert, und die zukünftigen Risiken für Schüler sowie mögliche Lösungen bewerten.
Zu den Referenten gehören:
▶️ Conceição Pinheiro, Lehrerin, Schulverbund Moimenta da Beira, Portugal
▶️ Maria Soledad Bos, Beraterin, Sozialbereich, Interamerikanische Entwicklungsbank
▶️ Maria Sitzoglou und Stadtplanerin
▶️ Andreas Schleicher, OECD-Direktor für Bildung und Kompetenzen
📅 17. März 2026
⏰ 13:00 Uhr MEZ
Melden Sie sich hier an und nehmen Sie an der Live-Diskussion teil: https://meetoecd1.zoom.us/webinar/register/WN_uVZtcyfrSn64zXUMsUIZMA #/registration
Und lesen Sie das neueste OECD-Papier zu den Auswirkungen steigender Temperaturen auf Schüler: https://www.oecd.org/en/publications/what-are-the-likely-impacts-of-rising-temperatures-on-students-and-how-are-countries-adapting_960244d5-en.html
16/03/2026
Laut einer vom Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath dem US-Senat vorgestellten senkt der Einsatz von Bildschirmen im Unterricht die kognitiven Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern. Experten sehen das Ergebnis differenziert.
ℹ️ Der Flynn-Effekt bezeichnet das Phänomen, dass die durchschnittliche Intelligenz von Menschen in vielen Ländern über die Jahrzehnte hinweg zugenommen hat. Dieser Effekt wurde erstmals vom neuseeländischen Politikwissenschaftler James Flynn in den 1980er Jahren beschrieben.
Im Wesentlichen zeigt der , dass jede Generation scheinbar intelligenter wird als die vorherige. Dies äußert sich in höheren IQ-Werten bei Intelligenztests. Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum das passiert, aber einige der wichtigsten Erklärungen sind:
- Verbesserte Ernährung und Gesundheitsversorgung
- Zugang zu Bildung und Bildungssystemen
- Komplexere Umwelt und Anforderungen an das Gehirn
- Veränderungen in der Art und Weise, wie Menschen denken und Probleme lösen
Der Flynn-Effekt ist jedoch nicht unumstritten, und es gibt auch Hinweise darauf, dass dieser Effekt in einigen Ländern nachlassen oder sogar umkehren könnte. Im Kontext der erwähnten Studie gibt es Hinweise, dass der Einsatz von Bildschirmen im Unterricht möglicherweise einen negativen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten von Schülern hat und somit den Flynn-Effekt umkehren könnte (sogenannter "Reverse-Flynn-Effekt").
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https://www.commerce.senate.gov/services/files/A19DF2E8-3C69-4193-A676-430CF0C83DC2
16/03/2026
»Tyrannei der Gleichheit« von Matthias Brodkorb und Klaus Zierer.
Warum sinkt das Bildungsniveau in Deutschland kontinuierlich? Die Antwort ist unbequem: Eine Gleichheitsideologie hat das System erfasst, die mehr schadet als nützt. Jeder soll alles erreichen können. Der ehemalige Kultusminister Mathias Brodkorb und der Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer legen eine fundierte Streitschrift vor, die aufzeigt, wie die Verwechslung von Gleichheit und Gerechtigkeit zur Bildungsmisere geführt hat. Darin decken sie auf, wie die Politik das Bildungssystem systematisch überfordert – von Inklusion über Klimaschutz bis zur Digitalisierung soll die Schule alle gesellschaftlichen Probleme lösen.
Gleichzeitig wird Bildungsgerechtigkeit mit Ergebnisgleichheit gleichgesetzt – ein fataler Fehler.
Denn echte Gerechtigkeit bedeutet, jedem die bestmögliche Bildung zu ermöglichen, auch wenn dies zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.
https://www.psi.ch/de/chancengleichheit/diversitaet-inklusion-chancengerechtigkeit
14/03/2026
Unterrichtsmaterial entdecken und zum Aktionstag anmelden
„Dieser Coin macht dich reich“, „Jetzt einsteigen!“ – Finfluencer befeuern Kryptowährungen mit großen Versprechen und emotionalen Appellen.
13/03/2026
Didacta 2026 – Tag 1 in Köln
Was für ein Tag! ✨
Alte Bekannte wiedersehen, neue spannende Menschen kennenlernen und endlich diejenigen treffen, die man sonst nur aus Videocalls kennt – genau dafür liebe ich die Didacta.
Ein echtes Highlight war für mich heute das Podium zur Berufsorientierung, bei dem ich für den Bundeselternrat die Elternperspektive einbringen durfte. Gemeinsam mit Amy Kirchoff von der Bundesschülerkonferenz, Ralf Neugschwender (DRSV), Dr. Prinz (Didacta-Verband)
und Christina Ramp (DBA) waren wir uns schnell einig:
👉 Gute Berufsorientierung funktioniert nur gemeinsam.
Schule, Wirtschaft, Eltern und Schüler müssen zusammenarbeiten – und BO braucht endlich einen festen Platz im Lehrplan.
Neben dem Podium gab es viele tolle Begegnungen – u.a. mit BEVKI, BVSFV, Life Teach Us (Glückwunsch zum Start-up des Jahres 2026! 🎉), der Bundesschülerkonferenz, Christine Erbel, Leonard Sommer, Sabine Buch, Janine Wölfl und Fabian Geist Schön.
Mein Fazit nach Tag 1:
Wenn die richtigen Menschen zusammenkommen, bewegt sich Bildung.
Ich bin gespannt auf Tag 2. 🚀
netzwerken bundeselternrat
12/03/2026
Mit Landeselternrat M-V
Nur gemeinsam sind wir auf Erfolgskurs!
5 Monate in Folge Top-Fan! 🎉