Regina Gleim - Coaching für Musiker

Regina Gleim - Coaching für Musiker Bühnencoaching - Ich helfe Musikern in ein freies und müheloses Musizieren zu kommen.

„Tritt einfach öfter auf, dann geht die Angst von alleine weg!“Solche Kommentare sehe ich öfter unter meinen Posts. Die ...
10/09/2026

„Tritt einfach öfter auf, dann geht die Angst von alleine weg!“

Solche Kommentare sehe ich öfter unter meinen Posts. Die Realität sieht oft anders aus:

Selbst Profis, die fast täglich auf der Bühne stehen, kämpfen mit massivem Stress.

Oft wird es mit den Jahren sogar schlimmer.

Bloße Wiederholung verändert Dein Stressmuster nicht.
Wenn Du Dich ohne neue korrigierende Erfahrung immer wieder auf die Bühne zwingst, passiert Folgendes:

Du reaktivierst jedes Mal dieselben alten Angstmuster.
Dein Körper lernt nach dem 100sten Auftritten immer noch nicht, dass er sicher ist. Nur, dass der Moment wieder kommt.

Hinter chronischer Auftrittsangst steckt meist:
Zu viel, zu früh oder zu schnell.

Wenn Du Deine körperlichen und mentalen Grenzen dauerhaft übergehst, brennst Du aus.

Dein Nervensystem wird nicht belastbarer, wenn Du es ständig überforderst.

Der Schlüssel: Sicherheit statt Abhärtung.

Was wirklich etwas verändert:
Erst mehr Sicherheit im System aufbauen.
Hinschauen, was hinter der Angst steckt.
Die eigenen Grenzen erkennen, bevor Du wieder drüber gehst.

Wenn das passiert, verändert sich etwas von allein.

Du schaust auf Deinen nächsten Auftritt, und spürst plötzlich so etwas wie Vorfreude.

Wenn Deine Angst sich trotz jahrelanger Bühnenerfahrung nicht verändert oder sogar schlimmer wird, hat das einen Grund.

Nicht mehr Auftritte lösen ihn, sondern der Blick auf das, was dahinter liegt.

Hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass Routine allein nicht reicht?

08/09/2026

Teilnehmerstimme: Michelle war bei mir im 12-Wochen-Kurs ‚Aus Lampenfieber wird Spielfreude‘ dabei. Die nächste Runde startet Ende September ✨

04/09/2026

Ein Grund, warum ich diese Arbeit mache: diese Transformation, die ich immer wieder erlebe.

Falls Du Dich für diesen Weg interessierst: Am 15.9. zeige ich im Live-Webinar, wie das geht.
https://www.kuenstlercoaching.com/live-masterclass

02/09/2026

Unpopuläre Meinung: Mehr Üben rettet Dich nicht vor einem Blackout auf der Bühne.

Ein Blackout ist kein Gedächtnisfehler oder fehlende Konzentration. Es ist eine neurologische Schutzreaktion deines Körpers. Dein Nervensystem schaltet bei zu hohem Stress das logische Denken einfach ab.

Die echte Lösung setzt nicht erst auf der Bühne an, sondern viel früher in deinem Alltag.

Wie Du Dein Nervensystem so regulierst, dass Du auf der Bühne jederzeit vollen Zugriff auf Dein Können hast, zeige ich Dir im Live-Webinar am 15. September.

https://www.kuenstlercoaching.com/live-masterclass
Ich freue mich auf Dich!

30/08/2026

75 % aller Musiker:innen kämpfen mit körperlichen Schmerzen. Bei fast der Hälfte nehmen spielbeeinträchtigende Beschwerden im Laufe des Studiums drastisch zu, die Dunkelziffer bei mentalen Belastungen ist riesig.

Warum schlucken wir das jahrelang weg?

Aus meiner Sicht als Musikerin und traumasensiblem Coach ist das kein individuelles Versagen. Es ist das Resultat eines Leistungssystems, das selbst traumatisiert ist.

Wenn Dein Selbstwert seit der Kindheit daran gekoppelt ist, fehlerfrei zu funktionieren, passiert es leise: Die Angst vor Fehlern schaltet Deinen Körper in den Überlebensmodus (Fight, Flight, Freeze).

Der verspannte Nacken. Das Ziehen im Arm. Warnsignale werden nicht mehr als Grenze wahrgenommen, sondern als Hindernis, das man wegdrückt. Fällt die Leistung weg, bricht nicht nur ein Job weg, es bricht das gesamte Fundament deiner Identität.

Wir müssen aufhören, körperlichen und mentalen Raubbau als „Disziplin“ oder „Leidenschaft“ zu verharmlosen.

Der Grundstein für gesunde Musiker:innen muss an den Hochschulen gelegt werden.

Und wir müssen lernen, wer wir außerhalb unseres Instruments sind.

Wie hast Du Deine Studienzeit oder den Berufsalltag erlebt? Hatten Schmerzen und Ängste Platz, oder musstest Du sie wegschlucken?

Als Musiker hast Du wahrscheinlich genau das schon einmal erlebt: Du hast monatelang geprobt, stehst voller Vorfreude hi...
26/08/2026

Als Musiker hast Du wahrscheinlich genau das schon einmal erlebt: Du hast monatelang geprobt, stehst voller Vorfreude hinter der Bühne – und in dem Moment, in dem Dein früherer Lehrer oder eine Person, die Du kennst in der 1. Reihe Platz nimmt, meldet sich Dein Nervensystem mit Vollalarm.

Was Dir niemand sagt: Die Bühne ist in Wahrheit ein Bindungskontext.
Wir tragen oft jahrelang unbewusst die Bewertungen, Beschämungen oder schleichenden Grenzüberschreitungen aus alten Unterrichts- und Prüfungssituationen mit uns herum.

Damals ging es für Dich um alles: Anerkennung, Zugehörigkeit und emotionale Sicherheit.
Wenn Du diese alten Bindungsverletzungen nicht auflöst, passiert Folgendes:
👉 Jede neue Bühne wird zum erneuten Trigger.
👉 Dein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen „heute“ und „damals“.
👉 Sobald eine vermeintliche Autorität im Publikum sitzt, schaltet Dein Körper von Kreativität auf Überleben, und Deine Hände oder Dein Atem blockieren.

Kennst Du diesen Moment? Schreib es in die Kommentare.

Du bist heute nicht mehr das abhängige Kind oder der schutzlose Schüler von damals.
Ich sage Dir: Es gibt einen Weg, Dich endlich von diesen alten Blicken, Urteilen und dem inneren Druck zu lösen.

Wenn Du lernst, Deinem Nervensystem genau dort Sicherheit zu geben, wo früher Bewertung herrschte, hört die Bühne auf, ein Ort der Bedrohung zu sein.

Es lohnt sich so sehr, diesen Weg zu gehen, für Deine Musik und Deine Freiheit auf der Bühne. ✨

23/08/2026

„Wie kann ich meinen Selbstwert steigern?“

Kann ich mal kurz ehrlich zu Dir sein?
Gar nicht.
Wenn Du glaubst, Du müsstest Deinen Selbstwert erst „steigern“, gehst Du davon aus, dass mit Dir jetzt gerade etwas nicht stimmt. Und genau da fängt die Falle an.

Die meisten greifen dann zu Sätzen wie: „Ich bin gut genug.“ Oder sagen sich vor dem Konzert: „Ich schaffe das.“

Aber Affirmationen decken das Problem meist nur zu. Sie verändern nicht das Muster.

Wir werden geboren mit dem Wissen, was wir brauchen. Dein Selbstwert war schon da, bevor Du das erste Mal ein Instrument angefasst hast. Er ist Dein natürlicher Zustand.

Du musst ihn nicht aufbauen. Du darfst aufhören, ihn jeden Tag zu vermindern.

Wenn Du lernst, tiefer zu schauen, passiert etwas Befreiendes:
Du machst Deinen Wert nicht mehr vom Urteil anderer abhängig.

Du musst auf der Bühne nichts mehr beweisen.

Kennst Du den Drang, Dir Deinen Wert auf der Bühne immer wieder neu verdienen zu müssen? Schreib es mir in die Kommentare.

Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe als Coach für Musiker:90 Minuten volle Hingabe und Leidenschaft auf der Bühn...
19/08/2026

Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe als Coach für Musiker:

90 Minuten volle Hingabe und Leidenschaft auf der Bühne, und trotzdem denkst Du auf dem Nachhauseweg nur an diesen einen falschen Ton im zweiten Satz.

Wir haben von klein auf gelernt: Wenn ich leiste, werde ich geliebt. Auf der Bühne wird aus diesem Gedanken pure Anspannung. Wir versuchen dann, unseren Selbstwert mit Mentaltricks vor dem Spiegel aufzupumpen oder Noch-Mehr-Üben zu erzwingen.

Aber Dein Selbstwert heilt nicht in der Isolation. Er heilt dort, wo Deine Überforderung und Deine Zweifel endlich Platz haben dürfen, ohne bewertet zu werden.

Echte Freiheit entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch die klare Trennung von Deiner Leistung und deinem Wert als Mensch.

Lerne, wie Du deinen Selbstwert nachhaltig vom Auftrittsdruck löst, wenn Du mir folgst.
Kennst Du dieses Gefühl nach dem Konzert? Teile Deine Meinung in den Kommentaren.

16/08/2026

Heike war bei mir im 12-Wochen-Kurs „Aus Lampenfieber wird Spielfreude“.
Der nächste Kurs startet im September 🎻

12/08/2026

Diese 10 Symptome sind keine normale Nervosität, sondern verdeckte Auftrittsangst:

1. Du kannst kurz vor dem Auftritt plötzlich nicht mehr stillsitzen. Du wirst rastlos, hektisch und musst Dich ständig beschäftigen, obwohl Du eben noch völlig ruhig warst.
2. Du musst alles immer wieder kontrollieren. Noten, Instrument, den genauen Ablauf. Auch wenn längst alles passt. Kontrolle gibt deinem Nervensystem kurzfristig Sicherheit.
3. Dein Kiefer, Nacken oder der ganze Körper ist extrem angespannt. Manchmal fängt das schon Tage vorher an, ohne dass Du es bewusst merkst.
4. Du musst vor dem Auftritt ständig auf die Toilette. Dieser plötzliche Drang ist eine ganz typische körperliche Stressreaktion.
5. Deine Hände werden kalt oder zittern. Das Adrenalin blockiert deine Feinmotorik. Auf einmal fühlt sich eine Stelle, die Du im Schlaf kannst, völlig fremd an.
6. Du atmest flach oder hast das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Unter Stress verändert sich die Atmung automatisch, sobald der Fokus voll auf deiner Leistung liegt.
7. Du beobachtest das Publikum mehr als Deine Musik. Wer schaut weg? Wer wirkt gelangweilt? Dein Fokus rutscht weg von den Tönen hin zur Frage: Wie werde ich gerade bewertet?
8. Du spielst wie auf Autopilot. Du funktionierst zwar, fühlst Dich aber seltsam weit weg und kaum präsent. Fast wie taub oder als ob Du Dich von außen beobachtest.
9. Kurz vorher willst Du einfach nur weg. Dieser Impuls, am liebsten umzudrehen und abzuhauen, ist eine reine Fluchtreaktion. Selbst wenn Du trotzdem auf die Bühne gehst.
10. Nach dem Konzert zerlegst Du Dich sofort selbst. Statt Erleichterung kommt die harte Analyse. Selbst ein guter Auftritt fühlt sich dadurch nicht gut genug an.

Auftrittsangst sieht nicht immer aus wie Angst. Manchmal sieht sie aus wie Perfektionismus, Kontrolle, Disziplin oder Professionalität.

Nicht jedes dieser Anzeichen heißt sofort Auftrittsangst. Aber wenn Du Dich hier dauernd wiedererkennst, lohnt es sich hinschauen.

Speichere Dir diesen Beitrag für Deinen nächsten Auftritt ab.
Welcher Punkt trifft auf dich am ehesten zu? Schreib es in die Kommentare. 🎻

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