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3 prices for the same workshop: YOU decide how much you want and can pay!
Why? Because we put our hearts into everything we do, including our prices!
Pastamadre
Food Education: workshops focused on making fresh homemade pasta, sourdough bread and pizza, ferment
At Pastamadre we inspire good food habits for a healthy and harmonious life. We reevaluate traditional Mediterranean food practices by keeping things simple, natural, homemade.
28/10/2024
I love to cook with seasonal ingredients, because the colors, the flavors of the moment help me to harmonize my body with the rhythm of Nature and the changing seasons.
Autumn is a time of chestnuts 🌰 mushrooms 🍄 and pumpkins 🎃 for me. Sweet and intense flavors that gently prepare me for the arrival of the cold weather.
Gnocchi alla Zucca is an Italian "cucina povera's classic" for this time of year. Few ingredients for a result full of flavor, color and sweetness.
I hope you will enjoy this recipe and mindful time well spend in the kitchen as me.
Make time for you, open up your senses and your heart
preparing simple and genuine food and nourish your body and mind and spirit.
Be present to what you are doing, feeling, thinking, cooking...
with love,
Maria-Lucrezia 🍁
11/05/2024
WARUM ES FÄLLT SO SCHWER DIE NATUR ZU SCHÜTZEN?
Meine Lieben,
ich freue mich, heute wieder einige meiner Gedanken mit Euch teilen zu können. Ich schlage vor, mit einem kleinen Test zu beginnen. Nehmt Euch einen Moment Zeit und beobachtet: Was kommt Euch in den Sinn, wenn ich das Wort NATUR nenne?
Viele von Euch haben wahrscheinlich an eine saftige Wiese, eine wilde Landschaft, einen schattigen Wald oder vielleicht einen karibischen Strand gedacht. Andere vielleicht einfach an eine Pflanze, eine Blume, ein Tier oder einen Felsen.
Aber wem von Euch ist das Bild oder der Gedanke an diesen unglaublichen und wunderbaren Ausdruck der Intelligenz der Natur in den Sinn gekommen, der uns am nächsten ist und uns überall und jederzeit begleitet - unser KÖRPER?
Ich persönlich finde es sehr interessant festzustellen, dass wir heutigen Menschen uns gedanklich so weit vom Konzept der Natur entfernt und abgekoppelt haben, dass wir fast immer von uns selbst als ‘außerhalb der Natur’ denken, wenn wir uns nicht sogar über sie erhaben fühlen.
Ganz gleich, ob wir die Natur zerstören oder ob wir sie schützen wollen, wir nehmen oft die gleiche Haltung ein, als ob die Natur ein von uns getrenntes und entferntes Wesen wäre.
Wir haben die Natur zu einem Objekt unseres Willens gemacht, das analysiert, erforscht, weiterentwickelt und gerettet werden muss oder das wir ausbeuten, vergewaltigen und benutzen können.
Ich bin dankbar, dass die Realität (und damit die Natur) unserer Körper immer da ist, um uns daran zu erinnern, dass der "Gedanke der Trennung" nicht nur falsch ist, sondern dass der Glaube, dieser Gedanke sei wahr, auch besonders gefährlich ist.
Versuchen wir gemeinsam, diese zeitgenössische Geisteshaltung zu untersuchen, um zu sehen, in wie weit sie auch in uns wirkt: Wie oft spüren wir z. B. während der Arbeit nicht, dass unser Körper frische Luft, Flüssigkeitszufuhr, gesunde Ernährung, Bewegung und Ruhe braucht, und vernachlässigen ihn?
Wie oft "verschmutzen und vergiften" wir unseren Körper mit ungesunden Lebensmitteln und Getränken, von denen wir wissen, dass sie auf lange Sicht schädlich sind?
Und wie oft ärgern wir uns über die körperlichen Bedürfnisse unseres Körpers, die, wenn sie ignoriert werden, unsere Aufmerksamkeit durch immer deutlichere Signale wie Unbehagen, Schmerzen und Krankheit einfordern?
Wie oft vergleichen wir unseren Körper mit einem "Feind, den es zu bekämpfen gilt", oder mit einer "Maschine, die perfektioniert oder repariert werden muss", weil sie unsere Erwartungen nicht erfüllen kann?
Glaubt Ihr, dass es wirklich möglich ist, sich um Tiere, Pflanzen und die Umwelt da draußen zu kümmern, wenn wir nicht zuerst in der Lage sind, auf die Forderungen und Bedürfnisse unseres Körpers, der uns am nächsten ist, zu hören und liebevoll zu antworten?
Und warum hat unser Körper dann solche Bedürfnisse und Forderungen? Sicherlich nicht, weil er unvollkommen ist, wie es uns das Denken manchmal vorgaukelt, sondern weil der KÖRPER NATUR IST, und als solcher natürlichen Gesetzen, Zeiten, Bedürfnissen und Zyklen folgt.
Ich persönlich halte es für wichtig, uns diese Fragen zu stellen und eingehend zu untersuchen, wie wir eigentlich mit der Natur, mit diesem Planeten und mit dem gesamten Universum verbunden sind.
Der Gedanke der Trennung ist ein Produkt unseres kollektiven Denkens. Die Realität ist, dass es keinen Unterschied zwischen uns und der Natur gibt, wir sind eins. Und umgekehrt ist die Welt da draußen ein Spiegelbild dessen, was in uns vorgeht.
Wenn wir ehrlich in unser Inneres schauen und untersuchen, wie wir uns selbst vernachlässigen und misshandeln können, können wir wirklich verstehen, was wir in der Welt da draußen tun.
Warum ist es so schwierig, sich um unseren Körper, die Natur und damit um uns selbst zu kümmern?
Ich denke oft über diese Frage nach, und eine mögliche Antwort ergibt sich für mich aus der Etymologie eines italienischen Wortes, das mir sehr am Herzen liegt:
"RESPONSABILITÀ" (auf deutsch Verantwortung => Ver-Ant-Wortung).
Das Wort Responsabilità, kommt vom lateinischen respònsus, Partizip der Vergangenheit des Verbs respòndere, ANTWORTEN.
Responsabilità, wie das deutsche Wort Verantwortung bedeutet also, präsent zu sein für das, was im Moment da ist, außerhalb und innerhalb von uns, und in der Lage zu sein, eine angemessene und bewusste Antwort auf das zu finden, was der gegenwärtige Moment verlangt.
Verantwortlich zu sein bedeutet also nicht, "vorgegebenen Rezepten" zu folgen oder bestimmte Regeln zu befolgen, sondern vielmehr in einem weiteren, einem ethisch- philosophischen Sinne zu antworten, in dem man sich verpflichtet, etwas, jemandem (auch sich selbst gegenüber) für seine Handlungen und deren Folgen einzustehen.
Sich um sich selbst und die Natur zu kümmern, bedeutet für mich, immer an einem Scheideweg zu stehen mit der offenen Frage: Jetzt, hier in diesem Moment, was bringt es mit sich, was ich denke, sage, esse, wähle, kaufe, benutze, konsumiere, wegwerfe usw.?
Sich selbst zu verpflichten, diese Frage bewusst zu beantworten und dabei immer die Konsequenzen der eigenen Antworten, Entscheidungen und Handlungen im Auge zu behalten, ist ein fortwährendes Unterfangen... Es erfordert Aufmerksamkeit, Konzentration, Reflexion, Willenskraft, Entschlossenheit, Mut - und vor allem einen stets offenen Geist und ein offenes Herz.
Es reicht nicht aus, dies ‘ein Mal und für immer’ zu tun, es ist eine ständige Übung - eine Praxis. Es ist eine ununterbrochene innere Arbeit. Eine Handlung, die ständige Präsenz und Engagement erfordert. Verantwortung ist ein Akt der Liebe.
Und das bedeutet schließlich auch, erwachsen zu werden: sich unserer Entscheidungen und Handlungen und deren Folgen bewusst zu werden und dafür Verantwortung zu übernehmen.
Also, noch ein Mal: Warum also ist es trotz der heutzutage so heiß diskutierten Themen so schwierig, für uns und für die Natur zu sorgen?
Ein weiterer Aspekt der Antwort könnte darin bestehen, dass es so bequem ist, "in der behüteten Welt der Kindheit" zu bleiben. Dass wir trotz unseres fortschreitenden Alters immer mehr von der "kindlichen" Vorstellung verführt werden, unsere Wünsche leicht und sofort mit möglichst wenig Aufwand befriedigen zu können, ohne Rücksicht darauf, dass jemand anderes für die Folgen unserer Entscheidungen und Handlungen einstehen und bezahlen wird.
Die heutige Konsumgesellschaft basiert auf der einfachen Wahrheit, dass wir, wenn wir die Wahl haben, gerne in unserer Komfortzone bleiben und die Verpflichtung und den Aufwand, unsere körperlichen, emotionalen und geistigen Bedürfnisse zu befriedigen, gerne jemand anderem überlassen.
Und so lautet die verführerische Botschaft, die uns in vielerlei Formen vermittelt wird: "Mach dir keine Mühe! Bist du hungrig, durstig, übergewichtig, untergewichtig, gesund, krank, müde, hyperaktiv, wütend, traurig, frustriert, einsam, usw.? KAUFE dies oder KONSUMIERE das! WIR werden uns um Deine Bedürfnisse kümmern! WIR machen Dich glücklich!"
Welche Folgen dieser Verzicht auf die eigene Verantwortung hat, ist nun für alle sichtbar, und es ist kein Zufall, dass die Gesellschaft weiterhin die Jugend und das Jungbleiben (oder kindisch bleiben?) gegen die Realität der Natur als absoluten Wert anpreist - ohne den ein ganzes Wirtschafts- und Machtsystem ins Wanken geraten würde…
In der Hoffnung, dass meine Fragen und Überlegungen auch Euch inspirieren können, grüße ich Euch nun mit einer kleinen Einladung: Umarme liebevoll Deinen Körper und danke ihm dafür, dass er genau so, wie er ist. Er ist ein Wunder der Natur, der Deine ganze Aufmerksamkeit, Liebe und Pflege wert ist.
Eine liebevolle Umarmung,
Maria-Lucrezia
10/04/2024
The Pastamadre project differs from a common cooking class in that we follow a philosophy that defined by specific values. One of the values important to us is "sharing" and a sense of "solidarity and sisterhood/brotherhood."
We believe that food is one of the most powerful tools for creating this sense of togetherness, and the collective preparation of simple, plant-based food that everyone can eat without discrimination is the basis of our working strategy.
Preparing different foods, with ingredients disliked by some (due to religion, ethics, etc...such as meat, for example) immediately leads in reverse to a sense of division that we do not want to foster.
Our goal is to create a welcoming atmosphere for all, and for this we consciously choose ingredients that can be eaten by the majority and also by minorities.
Our experience reinforces us on this path, as it is communal preparation and simplicity of the food that is the secret ingredient that leaves everyone happy and satisfied in the end.
05/03/2024
RECIPE: ORECCHIETTE with BROCCOLI 🥦
That's one of my favorite recipes of I've been eating in my family along with the most famous "orecchiette con le cime di r**e" since my childhood...... few ingredients for an explosion of taste.
The recipe is simple, healthy, sustainable, seasonal and local: you should give it a try! 🤩
PASTA DOUGH for 2 people:
•300 gr durum wheat semola
•135 circa gr Water
SAUCE:
•1 Broccoli 🥦
•1 garlic clove 🧄
• 3 or 4 salted anchovies
• chilli 🌶
• olive oil🫒
• salt 🧂
•breadcrumbs 🍞
Wash the 🥦 and cook the hard parts in a little water.
Once soft, puree and set aside. Fry the chopped garlic with the anchovies and a little chilli in abundant olive oil (in South of Italy we are quite generous with olive oil 😇)
Add the chopped broccoli and cook it until soft.
Check the salt content and add if necessary.
In the meantime, toast the breadcrumbs in a pan with a little oil.
Add the pureed broccoli to the rest of the sauce and toss everything together for a few minutes once the pasta is cooked. Add the cooking water from the orecchiette to keep the sauce moist...serve and garnish with toasted breadcrumbs.
I've learned to cook from my "Nonna" 👵 and she thought me to measure ingredients by my "senses and feelings": let's your eyes, ears, smell, touch and taste buds guide you!
Try it out, be creative and enjoy it.
With love,
Maria-Lucrezia 🌸
14/02/2024
WHEN THE HEART WHISPERS (How all it started on a Valentine's day of 2015)
"Listen to your heart and trust its guidance."
This was the voice that guided me in early 2015 to conceive the Pastamadre project and organize the first Fresh Pasta Workshop.
I was in the midst of an existential crisis. My previous life as a visual artist had given me many joys and important experiences, but growing frustration and discontent were clear signs that that phase was at an end and a change was needed.
What to do, where to start again?
Thirty-five years old and the void before me.
I had worked for a year on an exhibition making a large installation with different grain seeds.
A tiny kernel of durum wheat whispered the answer to my heart, "I am the beginning of every new life, look at how many possibilities are contained in me, trust my potential."
And suddenly in that grain of durum wheat I saw my life. My childhood in Southern Italy, the endless fields of wheat, the wheat becoming flour, the big table in my grandmother's kitchen, the many hands busy transforming as if by magic that golden semola into genuine, simple and healthy nourishment.
And in that seed I saw joy and shared labor, love and patience, family, feeling at home.
In that tiny seed I saw everything that until that moment I had taken for granted. A richness that life abroad teaches you to reevaluate.
So I said to myself, what do you need to share with others these family experiences that you now know how to appreciate as great gifts?
In the studio where I made my pieces of art...
If you like to read more check the Link in the comments!
Written from my ❤
Maria-Lucrezia
04/12/2023
Liebe Freunde,
Hier eine tolle Doku, die etwas Klarheit über das Thema Gluten bringt: "Ist wirklich Gluten der feind in unserem Brot?" 🤔
Gluten, der Feind in deinem Brot - Die ganze Doku | ARTE Woran liegt es, dass eine vergleichsweise seltene Erkrankung wie Zöliakie binnen weniger Jahre zu einer Art Volkskrankheit geworden zu sein scheint? Denn tatsächlich klagen immer mehr Betroffene nach dem Verzehr von Getreideprodukten über Verdauungsbeschwerden. Ist das Gluten verantwortlich oder ...
21/11/2023
Liebe Pastamadre- Freunde,
Die neue Termine sind online!
*For the classes in English please scroll down* Kurstermine 2024 PASTA, SAUERTEIG BROT und PIZZA, FERMENTATION, #BeyondRecipes WORKSHOPS und RETREAT...wähl den Termin und reserviere jetzt Deinen Platz! Liebe Pastamadre-Freunde, Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu, und die neuen Samen, die zu Beginn des Jahres gesät wurden, sind bereits zu kleinen Sprösslingen geworden. Wir bei Pastamadre glauben, dass jedes neue Projekt wie ein kleines Samenkorn ist, das ein unglaubliches Potenzial birgt. Wir h...
10/11/2023
Per tutti i nostri amici che parlano italiano, non perdetevi questo articolo e il nostro nuovo progetto ! 😉🤩🥰
#BeyondRecipes, il progetto che ho fondato a Berlino per unire la cucina povera italiana alla sostenibilità I workshop di sono un'occasione per rallentare a Berlino e in Puglia grazie alla cucina povera italiana e tanto altro
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22/05/2025