Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder

Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder Wir als politisch unabhängige Bürgerinitiative fordern den Landkreis, die ADD sowie das Bildungsmi

Echt jetzt? Das war die erste Reaktion der Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder, als sie  in der...
05/11/2021

Echt jetzt? Das war die erste Reaktion der Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder, als sie in der Nahe-Zeitung gelesen hat, dass dem Birkenfelder Bürgermeister Bernhard Alscher der Anbau an die Realschule plus in der Kreisstadt zu teuer ist. In der zweiten Reaktion dachte sich die BI dann: „Das war ja zu erwarten.“ So ganz unkommentiert will sie die Pläne des Birkenfelder Bürgermeisters, nun die Vereinbarung zum Aufbau und Betrieb der Fachoberschule an der Realschule plus kündigen zu wollen, nicht unkommentiert lassen. Zuerst mitsprechen wollen, entscheiden wollen. Pläne für seine Stadt durchsetzen wollen. Ohne Rücksicht darauf, ob es vielleicht bessere Lösungen geben würde. Und dann, wenn alles geregelt ist, jammern und sich zurückziehen. Was ist denn das für eine Art und Weise? Die Bemühungen der Bürgerinitiative, der Stadt und Verbandsgemeinde Baumholder wurden Anfang des Jahres einfach ignoriert. Trotz besserer Argumente, die übrigens nie widerlegt wurden. Und die Warnung der BI, dass der Anbau sicher nicht, wie geplant, fünf Millionen kosten würde, scheint sich ebenfalls zu bestätigen. Nun ist schon von 6,7 Millionen Euro die Rede. Und noch immer steht in Baumholder ein funktionierendes Schulgebäude leer, das genutzt werden könnte. Mit deutlich weniger Kosten für den Kreis. „Wir wissen, dass das Thema vom Tisch ist, aber bei der jetzigen Diskussion muss man sich doch fragen dürfen, was das alles soll“, sagt dazu BI-Sprecher Sascha Horbach. „Man fühlt sich wie im falschen Film“, fügt er hinzu. Vielleicht sollte der Kreistag unter diesen, neuen Vorzeichen auch neu entscheiden. Vielleicht sollte er mit einbeziehen, dass Baumholder kurz davor steht, komplett mit Glasfaser versorgt zu werden. Und dass es nachhaltige Pläne für ein Nahwärmenetz im Umfeld des Realschulgebäudes gibt.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass hier von Anfang an mit falschen Karten gespielt wurde, sind die Kinder wieder einmal die Leidtragenden. Die, die man schützen wollte, indem man sie nicht nach Baumholder zur Schule schicken wollte, können nun wahrscheinlich noch länger auf ihren ersehnten Anbau warten und werden weiter in einer viel zu engen Schule unterrichtet, die aus allen Nähten platzt. Eltern von Viertklässlern, die nun vor der Entscheidung stehen, auf welche weiterführende Schule sie ihr Kind schicken, werden dieses Platzproblem wohl in ihre Wahl einbeziehen. Clever kalkuliert, Herr Alscher.

Und übrigens: Wenigstens die Kreismusikschule hat den Wert des Gebäudes erkannt. Sie ist sich nicht zu fein, dort die Kinder zu unterrichten.
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Wie gesagt, statt Angst vor den Schulen im Saarland zu haben, sollten wir im Birkenfelder Land uns mal fragen, was sie b...
21/05/2021

Wie gesagt, statt Angst vor den Schulen im Saarland zu haben, sollten wir im Birkenfelder Land uns mal fragen, was sie besser machen.....

Es fühlt sich immer noch etwas "unwirklich" an. Unsere Schule wurde gestern in Saarbrücken von der Stiftung Demokratie Saarland, der Landeselterninitiative für Bildung e.V., Bildungsmisterin Christine Streichert-Clivot und weiteren Kooperationspartnern mit dem Saarländischen Schulpreis 2021 ausgezeichnet.

Sehr wohltuend war die Laudatio der hochkarätig besetzten Fachjury, die von Ruth Breuer gehalten wurde. Sie attestierte uns, dass wir in allen sechs Qualitätsbereichen des Schulpreises die Kriterien "in besonderem Maße" erfüllen.

Wir sind unfassbar stolz auf diesen Erfolg unserer tollen und engagierten Schulgemeinschaft, der für uns eine große Ehre und große Verantwortung zugleich darstellt. Eine solche Auszeichnung ist nicht selbstverständlich und gibt Auftrieb und Motivation in schwierigen Zeiten, worauf wir bei unserer weiteren Arbeit aufbauen können.

Die Schulleitung bedankt sich auch bei allen Eltern, Kooperationspartnern, Schulleiterkollegen und Vertretern aus der Politik für die zahlreichen Glückwünsche, die uns bereits auf den verschiedensten Kanälen erreicht haben.

Einen Bericht zur Preisverleihung findet sich auf unserer Schulhomepage (www.gems-freisen.de).

Den Filmbeitrag des Saarländischen Rundfunks aus dem Aktuellen Bericht kann man sich in der Mediathek des SR.de ansehen: https://www.ardmediathek.de/video/aktueller-bericht/aktueller-bericht-20-05-2021/sr-fernsehen/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9BQl8xMDMwMzg/ (Der Beitrag startet ungefähr bei Minute 18).

Die Aufzeichnung der Ehrungsveranstaltung in der Stiftung Demokratie des Saarlandes in Saarbrücken kann man auf YouTube betrachten: https://www.youtube.com/watch?v=VkGfF9fLByA

Weitere Berichte, Beiträge und Informationen werden in den nächsten Wochen folgen.

Klar ist für uns auch, dass wir uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen werden, denn Schulentwicklung ist eine Aufgabe, die niemals endet.

Carry on!

Aus Protest war Sascha Horbach, der Sprecher der Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder, der Kreis...
15/05/2021

Aus Protest war Sascha Horbach, der Sprecher der Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder, der Kreistagssitzung in Idar-Oberstein fern geblieben. Weil das Thema nur informativ auf der Tagesordnung stand; die Entscheidung war im Ältestenrat gefallen. "Das hatten wir so nicht erwartet", sagt Horbach. Und verweist auf die Aussagen von Politikern verschiedener Parteien, die der BI zugesagt hatten, miteinbezogen zu werden - und dass das Thema auf jeden Fall im Kreistag behandelt werden müsse. Das war vor der Wahl. Und nach der Landtagswahl war dann alles ganz schnell entschieden. Die BI fühlt sich verkohlt. "Von Anfang an stand fest, wie die Sache ausgehen würde, nur vor der Wahl hatte niemand den Mumm, uns das zu sagen", so Bernd Mai von der BI. Schließlich hatte die BI, die sich für eine Nutzung des ehemaligen Realschulgebäudes statt der Errichtung eines Anbaus an die Realschule plus in Birkenfeld stark macht, die Unterstützung von mehr als 1200 Unterschriften im Rücken - gesammelt unter den schwierigen Bedingungen der Pandemiezeit.
Dass Sascha Horbach in der Messehalle nicht dabei war, hieß aber nicht, dass die BI nicht vertreten war. Vor Ort und auch vor den Bildschirmen, denn die Kreistagssitzung wurde online übertragen. Und nach der langen Diskussion im Kreistag war bei den Unterstützern der BI eine Mischung aus Enttäuschung, Ernüchterung, Wut und einem klaren Blick auf das, was Politik im Landkreis Birkenfeld anscheinend ist, zu spüren. Sie waren aber auch überrrascht darüber, dass nicht nur die beiden Baumholder Vertreter, Bernd Alsfasser und Andreas Pees, die Vorgehensweise des Landkreises kritisierten. Wenn auch die Vorgehensweise im Ältestenrat einstimmig vereinbart wurde, so sind viele mit der Umsetzung nicht einverstanden. Auch nicht Matthias Keidel von der FDP, auf dessen Antrag hin das Thema es erst in die Kreistagssitzung geschafft hatte. Er schilderte, dass er zwar in der Sache zu dem Beschluss im Ältestenrat stehe, er aber mit der Art und Weise, wie der BI das mitgeteilt worden ist, nicht einverstanden sei. Das sei kein Zeichen von Respekt, wenn man in einem eineinhalbseitigen Brief die BI oberflächlich informiere. Tatsächlich hatte der Landrat gegenüber der BI nur in Schlagwörtern begründet, warum er eine Dislozierung nicht weiter verfolge. "Und diese Schlagwörter können in vielen Fällen sogar widerlegt werden", sagt Melanie Mai von der BI. Das, was die BI angestoßen habe, sei aber nur ein Symptom für das, was in Baumholder eben nicht passiere, so Keidel. Die Bürger fühlten sich abgehängt. Und er regte an, künftig auch im Kreistag die Verbandgemeinde Baumholder mehr zu hören.
Wolfgang Augenstein von der LUB sprach der BI aus dem Herzen: "Die Diskussion kann mit der Entscheidung im Ältestenrat nicht abgeschlossen sein." Dieses Thema hätte im Kreistag diskutiert werden müssen, sagte er. Dabei hält er es zumindest kurzfristig für möglich, Klassen nach Baumholder auszulagern. Denn seiner Meinung nach könnten die Schülerzahlen in Birkenfeld auch wieder sinken, zumal der Zuwachs auch auf viele Migranten zurückzuführen sei. "Die Zahlen werden nicht konstant bleiben, sie werden absinken", vermutet Augenstein. Und dann sei der Millionen teure Anbau vielleicht umsonst gewesen. Er sieht "keinen großen Aufwand" darin, die Fachoberschule zumindest für einen überschaubaren Zeitraum nach Baumholder auszulagern. So wäre in kurzer Zeit das Raumproblem in Birkenfeld gelöst. "Für einen Anbau in Birkenfeld hingegen müssen mindestens fünf Jahre eingeplant werden", so Robert Ruth von der BI. Augenstein, selbst Lehrer, spricht dabei auch das Argument an, dass Lehrer weitere Wege in Kauf nehmen müssten. "Der eine oder andere Lehrer hat vielleicht sogar eine kürzere Strecke zu fahren", so Augenstein. "Und der eine oder andere Schüler vielleicht auch", fügt Melanie Mai von der BI hinzu. Zumal auch der Landkreis Kusel als potenzieller Nutznießer einer Fachoberschule in Betracht gezogen werden müsse. Schließlich ist die nächste FOS in Lauterecken. "Wir sollten über diese Sache ganz neu nachdenken", fordert Augenstein. Und hat damit voll und ganz die Zustimmung der BI. "Viele Punkte wurden nicht ins Kalkül gezogen", bemängelt der Lehrer. Wenn es um so viele Millionen gehe, müsse sich der Kreistag mehr Zeit nehmen. Das sieht Bernhard Alscher, Bürgermeister der VG Birkenfeld, ganz anders. "Mehr Zeit nehmen? Wir haben schon zwei Jahre verloren." Das, so entgegnet die BI, könne aber nicht allein an den Aktivitäten in Baumholder liegen. Schließlich ist die BI erst seit etwa einem halben Jahr aktiv. Und der lange vorher bereits verschickte Brief von der VG Baumholder, mit dem gefordert wurde, über die Reaktivierung der Realschule nachzudenken, wurde ja schließlich ignoriert.
Weitere Argumente des Birkenfelder Bürgermeisters stellt Tanja Krauth von den Linken in Frage: "Warum wird angegeben, dass in Baumholder ein Sekretariat und ein Lehrerzimmer neu gebaut werden müssen? Ich war vor Ort, beides ist dort vorhanden." Sie sieht dringend Handlungsbedarf, um für die Infrastruktur Baumholders etwas zu tun. Sie vergleicht den Westrich gar mit einer "Wüstenstadt".
Auch Baumholders Bürgermeister Bernd Alsfasser legte noch einmal die Vorteile, die für Baumholder sprechen, dar. Und betonte, dass Baumholder die einzige VG im Landkreis ohne weiterführende Schule sei. Dass das Gebäude in einem guten Zustand und schnell bezugsfertig sei. Und das deutlich günstiger als es in Birkenfeld der Fall wäre. Außerdem ist in Baumholder bereits schnelles Internet vorhanden. Er hätte sich gewünscht, dass die Vertreter aus Baumholder mehr in die Diskussion eingebunden worden wären. "Aber es ist so wie es ist", zeigte sich auch Alsfasser ernüchtert.
Noch nicht ganz aufgegeben hat Andreas Pees die Sache. Er, der betonte, dass er seine Privatmeinung und nicht die der SPD vertrete, lobte die BI, die mit "viel Sachverstand" recherchiert habe. Auf der anderen Seite kritisierte er die Aussage, das Thema sei unzureichend diskutiert worden: "Es ist nicht unzureichend diskutiert worden, es ist gar nicht diskutiert worden". Selbst er als Kreistagsmitglied habe keine Kenntnis über die Fakten, die die Kreisverwaltung zu ihrer Entscheidung bewegt habe: "Wir als Kreistag können uns kein Bild davon machen", forderte er, dass es doch möglich sein müsse, Argumente abzuwägen. Es sei ein Zeichen von Respekt, wenn die Standortfrage in einem Kreisgremium diskutiert werde. Landrat Matthias Schneider zeigte sich verärgert über die Redebeiträge. Zumal keine Fraktion einen Antrag zu diesem Thema gestellt habe. "Und sich jetzt hinstellen und sagen, es wurde nicht genug geredet." Das bedauert auch die BI. "Schade, dass keine Fraktion einen Antrag gestellt und sich damit für Baumholder stark gemacht hat", so Horbach. Aber der Zug ist noch immer nicht abgefahren. "Wenn wenigstens eine Fraktion, die nun im Kreistag für eine stärkere Diskussion gesprochen hat, einen Antrag stellt, dann könnte das Thema doch noch im Kreistag behandelt werden. So, wie es das Thema verdient hätte", so die Ansicht der BI. Und dann könnten vielleicht auch Argumente direkt widerlegt werden. Die BI spricht dabei von Halbwahrheiten. Beispielsweise, wenn Hans-Jürgen Noss, der Sprecher der SPD, behauptet: "Die Schule in Baumholder hat sich selbst aufgelöst." Dann vergisst er allerdings zu erwähnen, warum die Schülerzahlen sanken. Weil die ADD ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist. Und weil mit der Realschule plus in Birkenfeld eine Konkurrenz im eigenen Landkreis geschaffen wurde, die Baumholder das Genick gebrochen habe. Auch die Angst der Birkenfelder Verantwortlichen vor einer Abwanderung ins Saarland überrascht die BI: "Statt die Schulen in Freisen und Türkismühle zu fürchten, sollte man sich vielleicht einmal fragen, was diese denn besser machen als wir." Argumente austauschen, widerlegen, abwägen, das alles hätte in gemeinsamen Gesprächen im Vorhinein gemacht werden können. Wenn es denn gewollt gewesen wäre. Aber in diesem Fall war die als Hilfe gedachte Initiative aus Baumholder einfach nicht gewollt. Das ist schade. Und das wird den Steuerzahler unnötig Millionen kosten. Und Baumholder die letzte Hoffnung nehmen, nicht mehr abgehängt zu sein. Nur weil der Wille im restlichen Landkreis einfach nicht da ist. Und weil nur nach Problemen, nie aber nach Lösungen gesucht wurde.

Und was sagt Ihr dazu?
12/05/2021

Und was sagt Ihr dazu?

Birkenfeld/Baumholder. An der Entscheidung ist nicht mehr zu rütteln: Das Gebäude der ehemaligen Realschule plus in Baumholder wird nicht ...

Ernüchternd war die Sitzung des Kreistages am Montagabend in der Messehalle in Idar-Oberstein.  Leider war zeitgleich di...
11/05/2021

Ernüchternd war die Sitzung des Kreistages am Montagabend in der Messehalle in Idar-Oberstein. Leider war zeitgleich die Stadtratssitzung in Baumholder angesetzt, was wohl der Grund dafür war, dass ein Vertreter aus Baumholder fehlte. Stattdessen setzten sich aber Bernd Alsfasser und Andreas Pees noch einmal für den Schulstandort Baumholder ein. Teilweise sehr leidenschaftlich. Und auch von anderer Seite kam Unterstützung, beispielsweise von der LUB und den Linken. Und obwohl zahlreiche Kreistagsmitglieder bemängelten, dass das Thema unzureichend diskutiert worden sei, ist noch kein Ergebnis in Sicht. Der Punkt, der von vornherein nur der Information diente, wurde abgehandelt. Und die Frage bleibt: Bekommt das Thema die öffentliche Diskussion, die ihm zusteht? Welche Bedeutung der Landrat der Sache beimisst, bekamen Mitglieder und Zuhörer gleich zu Beginn der Sitzung vor Augen geführt: Mit Absicht seien die wichtigen Beschlusspunkte auf den Anfang der Sitzung gelegt, führte der Landrat aus. Wer also, mit Blick aufs Infektionsgeschehen, nach Punkt drei gehen wolle, dem sei das freigestellt. Zum Glück interessierte die Kreistagsmitglieder aber auch das Thema Realschule plus. - Ausführlicher Bericht folgt

Denkt dran: Heute tagt der Kreistag. Um 17 Uhr in der Messehalle in Idar-Oberstein. Negativer Coronatest ist notwendig. ...
10/05/2021

Denkt dran: Heute tagt der Kreistag. Um 17 Uhr in der Messehalle in Idar-Oberstein. Negativer Coronatest ist notwendig. Die Sitzung ist aber auch online zu verfolgen. Wir sind gespannt auf die Diskussion.

Wir erinnern noch einmal daran, dass am Montag, 10. Mai, 17 Uhr, das Thema Realschule auf der Tagesordnung des Kreistage...
06/05/2021

Wir erinnern noch einmal daran, dass am Montag, 10. Mai, 17 Uhr, das Thema Realschule auf der Tagesordnung des Kreistages steht. Dieser tagt in der Messehalle in Idar-Oberstein. Auch wenn die Sache längst entschieden ist, sollten wir uns doch informieren, wer wie argumentiert und abstimmt. Fährt jemand von Euch nach Idar-Oberstein?

Unsere Kritik hat anscheinend Wirkung gezeigt. Das Thema "Sachstand Realschule plus Birkenfeld" steht nun auf der Tageso...
03/05/2021

Unsere Kritik hat anscheinend Wirkung gezeigt. Das Thema "Sachstand Realschule plus Birkenfeld" steht nun auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung am 10. Mai. Mal sehen, was die Offiziellen dazu zu sagen haben....

Morgen in der NZ....
29/04/2021

Morgen in der NZ....

Baumholder. Nachdem Landrat Matthias Schneider in einem Schreiben mitgeteilt hat, dass die Pläne für eine Reaktivierung der Realschule in Baumholder ...

Das steht morgen in der NZ.  Wir fragen uns, warum plötzlich 20 neue Räume angebaut werden müssten, wo doch die Schule b...
28/04/2021

Das steht morgen in der NZ.
Wir fragen uns, warum plötzlich 20 neue Räume angebaut werden müssten, wo doch die Schule bis vor ein paar Jahren als komplette Schule (Klassen 5 bis 10) genutzt wurde, und nicht als Zweigstelle der Birkenfelder Schule. Leider wurde uns auch das, wie so Vieles, nicht näher erläutert. Wir waren in die Gespräche nicht einbezogen. Vor der Wahl wurde uns hingegen vorgegaukelt, dass genau das geschehen werde. So viel zum Thema Bürgerwille und Engagement!

Baumholder. Die Würfel sind gefallen: Die Westrichstadt wird nicht wieder Standort einer Realschule (RS) plus sein, eine Reaktivierung des Gebäudes ...

Seit fünf Monaten setzt sich die Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder für die Wiederbelebung des...
27/04/2021

Seit fünf Monaten setzt sich die Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Realschule Baumholder für die Wiederbelebung des Schulstandortes im Westrich und damit gegen eine Steuerverschwendung für einen Anbau an die Realschule plus in Birkenfeld ein. 1200 Bürger zeigten mit ihren Unterschriften, dass sie dieses Vorhaben befürworten. Und Landrat Matthias Schneider nahm im Februar die Unterschriften entgegen mit den Worten, dass der Abwägungsprozess noch nicht abgeschlossen sei. Bewusst werde aber auf eine Diskussion vor der Landtagswahl verzichtet, um sich auf die sachlichen Argumente konzentrieren zu können. Von einem runden Tisch war die Rede, von einer Beteiligung der BI ebenfalls. Außerdem ermutigte der Landrat die Mitglieder der BI, die Männer und Frauen, die im Kreistag sitzen, von ihrer Idee zu überzeugen. Und genau wegen dieser Aussagen fühlt sich die BI nun hinters Licht geführt, für dumm verkauft. Die Wahl ist durch, und das Thema anscheinend auch. Denn am Dienstag erreichte die BI ein Brief aus dem Landratsamt. Darin schreibt Schneider: „Aus der oben dargelegten Betrachtung halte ich den bislang verfolgten Anbau in Birkenfeld für die wirtschaftlichere und pädagogisch einzig mögliche Lösung. Deswegen werde ich die von Ihnen vorgeschlagene Dislozierung nicht weiter verfolgen.“ „Das war ein Schlag ins Gesicht der BI und der 1200 Bürger auf den Unterschriftenliste“, sagt Sprecher Sascha Horbach. Denn nun ist anscheinend eine Entscheidung gefallen, ohne dass überhaupt im Kreistag darüber diskutiert wurde. Auch eine Gesprächsbeteiligung mit der BI gab es nicht, obwohl diese vor kurzem noch einmal persönlich als auch in der Presse einen Runden Tisch gefordert hatte. „Dieses Angebot wurde nicht in Anspruch genommen“, so die BI, die aber auf eine solche Beteiligung besteht. „Es ärgert mich, dass wir noch nicht einmal offiziell an einem Runden Tisch gehört, sondern wie kleine Schulkinder einfach abgetan werden“, bemängelt an dieser Sache auch BI-Mitglied Bernd Mai. „Die Aussage vor der Wahl interessiert nach der Wahl niemanden mehr“, meint auch sein BI-Kollege Robert Ruth. Und Melanie Mai fügt enttäuscht hinzu: „Wir fühlen uns nicht ernstgenommen.“
Zumal auch im Schreiben des Landrates wieder nur Schlagworte als Argumente geliefert werden, ohne diese genauer zu erklären. Beispiel Pädagogik: „Noch immer konnte oder wollte uns niemand erklären, was sich genau dahinter verbirgt“, so Ruth. Und auch die anderen, vorgeschobenen Gründe, widerlegt die BI: Grunderwerb, Sporthalle, Kostenträgerschaft, Neubaubedarf, organisatorischer Schulaufwand, Infrastruktur, Schülerbeförderung, Abwanderung, Digitalisierung. „Wir wollen nicht noch einmal alle Punkte aufgreifen, aber zu ein paar müssen wir Stellung nehmen“, so Horbach. Fest steht, dass das Schulgebäude in Baumholder in Sachen Glasfaser deutlich besser ausgestattet ist als die Realschule in Birkenfeld, in der Digitalisierung also schon einen Schritt weiter ist. Die Infrastruktur in der Brühlstraße ist top ausgebaut, eine Sporthalle wird entweder neu gebaut oder saniert; das Brühlstadion schließt sich direkt an. Die Kostenträgerschaft wäre die Verbandsgemeinde bereit zu übernehmen, sagte bereits Baumholders Bürgermeister Bernd Alsfasser am Rande der Unterschriften-Übergabe. Der organisatorische Schulaufwand ist, wie der Name schon sagt, eine organisatorische Sache. Was Grunderwerb und Neubaubedarf angehen, so bleiben die Kosten vermutlich bei weniger als der Hälfte als für einen Anbau in Birkenfeld. 5,4 Millionen Euro sind veranschlagt. „In der jetzigen Zeit sind die Baupreise explodiert“, so Horbach, der von Berufs wegen weiß, wovon er spricht. Daher seien die 4,5 Millionen Euro völlig unrealistisch. Die BI rechnet bei der Kostenexplosion auf dem Baumarkt gar mit dem Doppelten. Wenn überhaupt mit dem Bau begonnen werden kann. Denn auch die Baumaterialen sind in diesen Corona-Zeiten knapp. So bleiben die zwei Ursprungs-Vorteile für Baumholder weiter bestehen: die Kosten und der Zeitfaktor. Während in Baumholder mit dem kommenden Schuljahr die Schüler einziehen könnten, müsste in Birkenfeld mindestens fünf Jahre gewartet werden.
Dass der Platz in Baumholder nicht ausreichen könnte – auch das führt der Landrat an – das sehen die BI-Mitglieder mit einem Lächeln. Das war bis vor wenigen Jahren ein funktionierendes Schulgebäude mit den Klassenstufen fünf bis zehn – und jetzt soll es für eine geteilte Schule nicht reichen, ist die Meinung der BI. Die, wie schon seit einigen Wochen, das Gefühl hat, dass der Standort Baumholder einfach nicht gewollt ist. Und dass Schicksal einer Stadt am Rande des Kreis- und Landesgebiete außerhalb Baumholders anscheinend niemanden interessiert. Wie sonst ist zu erklären, dass Baumholder die einzige VG im Landkreis ohne weiterführende Schule ist?

Die Nahe-Zeitung berichtet....
21/04/2021

Die Nahe-Zeitung berichtet....

Baumholder. Nachdem die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz vor gut einem Monat entschieden wurde, hofft die Bürgerinitiative (BI) zur Reaktivierung der ...

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